Ich stehe auf einen gläubigen Christen!

31

Wollust Begehrlichkeit Unglaube

Ich bin so krank. Als ich ein Auslandssemester gemacht habe, habe ich mich in meinen Mitbewohner verknallt. Der war der totale Christ (ist zwei Mal die Woche in die Kirche gerannt) und ich bin Atheistin in radikalster Form. Wir waren eigentlich beide vergeben, aber ich habe voll raushängen lassen, dass ich was von ihm wollte. Zwischen uns gab es eine komische Spannung. Ich glaube, er ist immer mit Absicht nach dem Duschen morgens vor mir in seinen Boxershorts rumgelaufen, während ich gefrühstückt habe, diese geile Sau. Einmal habe ich ihn auch provoziert. Ich stand nach dem Duschen nackt im Zimmer, er klopfte und ich sagte herein. Ich hoffe, ich habe seine Augen damit nicht entjungfert. Danach habe ich geschrien und habe die Tür zugeschlagen. Mist! Drei geschlagene Monate habe ich ihn angesabbert und er war freundlich zu mir wie zu allen anderen Leuten auch. Gott, war ich verknallt in ihn. Seine Freundin kam für eine Woche zu Besuch und sie war nett wie sonst etwas und sah mir äußerlich sehr ähnlich.

Ich glaube, ich hätte ihm auch gefallen, und wenn er nicht vergeben gewesen wäre, hätte ich ihn verführt, nach allen Regeln der Kunst. Und blöd war der auch nicht, ich glaube, er hat gewusst, was ich wollte und es heimlich genossen, mich nicht ranzulassen. Für ihn muss ich die Sünde in Person gewesen sein. Eins muss ich noch sagen: In seinen Augen blitzte es äußerst unchristlich und ich konnte nicht glauben, dass er wirklich so streng gläubig war. Und wenn gläubig, dann aber auf keine Fall enthaltsam. Ich glaube, unter der Oberfläche brodelte es bei ihm gewaltig und gerade das machte mich heiß. Scheiße, wieso bin ich nicht aufs Ganze gegangen? Ich bereue, dass ich nicht noch sündiger war. Ich bereue es, damals nur halbe Sachen gemacht zu haben. Jeder hat gesehen, dass ich heiß auf ihn war, da hätte ich auch aufs Ganze gehen können. Scheiße! Entweder ganz oder gar nicht. Die Blamage vor den anderen hätte ich mir sparen können. Nächstes Mal, wenn ich ihn sehe, ist er nicht vor mir sicher, da kann ihm sein Kruzifix auch nicht mehr helfen. Und ich schwöre, wenn es mit seiner eigentlich zu ihm perfekt passenden Freundin aus sein sollte, fahre ich die 300 km in die Schweiz und schleife ihn ins Bett. Obwohl Atheistin, muss ich leider sagen: Gott vergib mir meine höllisch heißen Gedanken.

Beichthaus.com Beichte #00024453 vom 02.08.2008 um 15:42:29 Uhr (31 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Halbnackt im Café

37

anhören

Fetisch Schamlosigkeit Erolzheim

Ich (w/28) habe einen Fetisch, für den mich sicher einige hassen werden, aber wegen dem sich viele auch danach sehnen würden, eine solche Frau zu kennen, oder als ihre Freundin zu haben. Ich liebe es, zu provozieren. Gerade in den letzten Tagen, wo es doch recht heiß war, würde ich am liebsten nackt durch die Gegend laufen. Da dies aber nur schwer machbar ist, besteht meine Kleidung an solchen Tagen vorzugsweise aus einem luftigen, kurzen und transparenten Kleidchen oder Bluse und ganz kurzem Minirock. Am Liebsten trage ich dazu meine 15 cm hohen Sandaletten. Es lässt sich bei derartiger Kleidung nicht vermeiden, dass man(n) nicht nur ahnen kann, wie es darunter aussieht. Es ist ein unbeschreiblich geiles Gefühl, die Blicke sabbernder Männer auf meiner Haut zu spüren. Wenn ich in einem Café sitze, positioniere ich mich schon so, dass derjenige, der es möchte, sehen kann, dass ich drunter vollkommen nackt bin.

Beichthaus.com Beichte #00024447 vom 02.08.2008 um 13:57:38 Uhr in Erolzheim (37 Kommentare).

Gebeichtet von Paul4711
In WhatsApp teilen

“35.000

“Beichte

Meine Mutter will bumsen!

34

Neugier Hochmut Wollust Sustrum

Ich muss etwas beichten. Nein, ich habe nichts Schlimmes getan, aber trotzdem geht es mir den ganzen Tag nicht aus dem Kopf. Zur Vorgeschichte: Ich habe mein Handy aus Versehen kaputt gemacht, und da es noch ein halbes Jahr dauert, bis mein Vertrag ausläuft, habe ich das alte Handy meines Vaters bekommen. Sein Vertrag ist vor Kurzem ausgelaufen und anscheinend geht er mit seinen Geräten etwas pfleglicher um als ich. Ich bekam also das alte Handy, steckte meine SIM-Karte rein und es funktionierte alles wunderbar. Alles war in Ordnung, bis ich eine SMS bekomme, ich lese diese und merke auf einmal, dass im Posteingang noch alte Nachrichten waren, die auf dem Telefon gespeichert waren. Ich hätte sie nicht lesen sollen, ich hätte es einfach nicht tun dürfen!

Da lese ich eine Nachricht meiner Mutter, Zitat: "ich will jetzt mit dir bumsen...SCHREIBTISCH!!!" Argh, ich habe gedacht, ich falle vom Stuhl. Meine Eltern sind zwar noch nicht wirklich uralt (52 und 48) aber trotzdem finde ich die Vorstellung ekelhaft. Außerdem hätte ich vor allem von meiner Mutter, die immer so konservativ ist, nicht gedacht, dass sie tatsächlich das Wort "bumsen" benutzt. Gerade eben bin ich von der Arbeit nach Hause gekommen, habe meine Mutter gesehen und musste lachen. Ich konnte mich einfach nicht mehr halten, allein die Vorstellung wie sie die SMS schreibt und dafür wegen ihrem Unverständnis für Technik eine halbe Stunde braucht, treibt mir ein Lachen ins Gesicht.

Beichthaus.com Beichte #00024418 vom 01.08.2008 um 18:10:14 Uhr in Sustrum (34 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Millionär unter dem Pantoffel

38

Dummheit Habgier Verschwendung Verzweiflung

Ich (m/38), gut situiert, wohlhabend, habe einen großen Fehler begangen. In den letzten paar Jahren passte mein Leben perfekt zu folgendem Sprichwort: Glück im Spiel, Pech in der Liebe. Das heißt ich bestieg die letzten paar Jahre eine sehr steile Karriereleiter, hatte aber sehr großes Pech mit Frauen. Anders ausgedrückt: ich hatte in den letzten acht Jahren genau fünf Mal Geschlechtsverkehr, davon zwei Mal bei einer Prostituierten und die anderen drei Mal bei einer ziemlich arroganten Frau. Daher beschloss ich vor ein paar Monaten, mich im Internet auf eine Datingseite zu stellen, um endlich mal wieder etwas mit einer Frau zu tun. Nach ein bis zwei Wochen kam ich dann mit einer jungen Asiatin ins Gespräch, und stellten auch gleich unsere Interessen vor. Sie war ein genauso großer Autoliebhaber wie ich, was uns sehr viel Gesprächsstoff lieferte. Bald lernten wir uns dann auch live kennen. Sie war zwar nicht gerade so hübsch wie auf dem Foto, aber sie war auch nicht gerade reizlos. Nach nur zwei Tagen hatten wir schon unseren ersten Sex, und schon nach ein paar Wochen ließ ich sie in meinem großen Haus (ein Erbstück meines Vaters) einziehen. Die ersten Wochen waren einfach prima, doch irgendwie fiel mir auf, das etwas mit ihr nicht stimmte, da sie mich immer weniger heran ließ, und sich immer verschlossener verhielt. Ich kaufte ihr dann, um sie wieder aufzumuntern, einen Porsche, den sie sich schon immer gewünscht hatte, sich aber niemals hätte leisten können. An dem Abend hatte ich den geilsten Sex meines Lebens. So kam es, dass es für mich schon fast zu einer Gewohnheit wurde, ihr Sachen zu schenken. Auch größere Anschaffungen stellten für mich keine allzugroße Schwierigkeit dar, da mir mein Vater ein Millionenschweres Erbe hinterlassen hatte, und ich selbst eine mittelgroße Baufirma als Vizedirektor leitete.

Jetzt kommt das Schlimme: Da sie arbeitslos war, beschaffte ich ihr in "meiner" Firma eine Stelle als Teamleiterin im Bereich Service. Das Schlimme war, dass sie, wie ich später von einem Arbeitskollegen gehört hatte, Gerüchte über mich in Umlauf brachte, was mir bereits nach zwei Monaten eine Kündigung einbrachte. Danach war ich arbeitslos, während sie sich bei meiner ehemaligen Baufirma hocharbeitete. Bis zu diesem Zeitpunkt hatte ich noch keine Ahnung von ihren Intrigen. Ich wurde zum Hausmann und begann schon bald nach ihrer Pfeife zu tanzen. Sie sagte, da sie das Geld nach Hause bringe, müsse ich die Hausarbeiten erledigen. Dies ließ ich mir (ich hatte selber Schuldgefühle) gefallen. Ich gab ihr einmal eine Kreditkarte für mein Konto, für den einen oder anderen Luxus gedacht. Dieses schöpft sie nun voll aus, und kauft sich damit alles, was eine Frau braucht und nicht braucht. Die Situation hat sich bis heute immer mehr verschlimmert. Ich muss ungern zugeben, dass ich Angst habe, sie rauszuschmeißen, denn sie bedroht mich teilweise. Einmal hat sie mich sogar mit einer herumliegenden Stange geschlagen. Es geht mir nicht einmal mehr ums Geld. Ich weiß einfach nicht, wie ich aus dieser verdammten Situation rauskomme. Ich fühle mich missbraucht und weiß nicht mehr weiter. Ich hätte ihr niemals so viel Macht in die Hände geben sollen. Bitte gebt mir Ratschläge, wie ich aus dieser Zwickmühle herauskommen kann. Es tut gut, mir das einmal von der Seele geschrieben zu haben.

Beichthaus.com Beichte #00024417 vom 01.08.2008 um 16:59:59 Uhr (38 Kommentare).

In WhatsApp teilen
Zufallsbeichte
“Ein


Wie man die Zeugen Jehovas vom Glauben abbringt

45

Misstrauen Unglaube Vorurteile

Ich möchte beichten, dass ich möglicherweise den Glauben zweier Personen zerstört habe. Es war während meiner Mittagspause, die Sonne schien und ich saß auf einer Bank am Marktplatz, einen Eiskaffee schlürfend und vollkommen in meinen Gedanken versunken. Eine Stimme drang an mein Ohr: "Darf ich dich fragen, was du für den Sinn des Lebens hältst?" Ich, voll in Gedanken, sage: "Der Sinn des Lebens besteht darin, nicht nach dem Sinn zu suchen, denn sollte man ihn finden, begeht man wahrscheinlich Selbstmord." Die Stimme: "Du bist ein trauriger Mensch." Erst jetzt blicke ich auf und sehe ein junges Pärchen vor mir stehen. Sie: blond, klein, recht hübsch. Er: kurze Haare, Brille und ein Gesicht, in das man nur so aus Spaß einschlagen möchte. Beide trugen ein weißes Hemd und schwarzen Rock bzw. Hose, auf dem Rücken ein Rucksack und auf der Brust ein Button mit der Aufschrift "ERWACHET". Scheiße! Die Zeugen. Sie setzten sich sofort zu mir. Sie fing sofort an, mich zu zu texten. Mein Weltbild wäre sehr bewölkt und ich müsste mein Herz für die Güte Gottes öffnen.

Güte Gottes? Mein Fluchtreflex legte sich. Gott, das ist mein Thema (Ja ich habe die Bibel gelesen, sie aber auf mein zynisches Weltbild zurecht interpretiert). "Gott ist nicht gütig. Er redet es uns nur ein, um mit dem Glauben an das Paradies uns gefügig zu machen. Gott will uns nicht im Paradies haben, sonst hätte er Adam und Eva nicht so explizit auf die Verbote hingewiesen, dass die beiden neugierig werden, mussten diese zu übertreten. Der Mensch wollte schon immer Verbote übertreten, das weiß doch jeder. Besonders derjenige, der allwissend ist. Gott wollte uns nicht haben, aber anstatt uns das zu sagen, hat er intrigiert und uns ein Verbrechen angehängt. Das ist doch fies oder?" Er schluckte nur. Aber sie schien nach einem Gegenargument zu suchen. Sie fand keins. Sie sagte nur, man solle Gott nicht anzweifeln. Ich: "Sagt wer?" "Sagt Gott." "Verbrecher sagen auch von sich, unschuldig zu sein. Soll man das auch nicht anzweifeln, nur weil er es sagt."

Das Gespräch ging so ungefähr eine halbe Stunde weiter. Ich habe weitere Beispiele für die Hinterhältigkeit Gottes gegeben und mit Beispielen aus der Bibel belegt. Ich konnte auch meine Beweisführung anbringen, dass die Frau die Personifizierung des Teufels ist. Nur um sie ein wenig fertig zu machen. All das lässt sich mit der Bibel belegen, wenn man sie so auslegt wie ich. Auf jedes Argument, was sie hatte, hatte ich ein perfektes Gegenargument. Ich bin normalerweise nicht sehr schlagfertig, aber dieses Mal hatte ich einen ziemlich guten Lauf. Sie schien sehr leicht beeinflussbar zu sein (Kein Wunder, sonst wäre sie ja nicht Zeuge geworden).

Naja das Ende vom Lied ist, das die zwei sich getrollt haben, sie ziemlich heftig am schluchzen und er sie tröstete. Das Letzte, was ich von ihm hörte, war dass er ziemlich leise zu mir sagte: "Du bist ein Geschöpf des Bösen und Gott wird dich dafür bestrafen." Ich antwortete nur mit einem glockenhellen "Hosianna!" Danach habe ich den Rest meiner Pause wieder mit Eiskaffee schlürfen verbracht, dieses Mal nur über beide Ohren grinsend. An diesem Tag hatte ich ein tierisches Hochgefühl. Heute tut es mir leid, vielleicht waren die beiden ja glücklich mit ihrem Glauben. Aber was lassen sie sich auch so leicht beeinflussen. Vielen Dank, dass ihr mir so lange zugehört habt.

Beichthaus.com Beichte #00024415 vom 01.08.2008 um 16:50:07 Uhr (45 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Aggression   Begehrlichkeit   Betrug   Boshaftigkeit   Diebstahl   Drogen   Dummheit   Ehebruch   Eifersucht   Eitelkeit   Ekel   Engherzigkeit   Falschheit   Faulheit   Feigheit   Fetisch   Fremdgehen   Geiz   Gewalt   Habgier   Hass   Hochmut   Ignoranz   Lügen   Manie   Maßlosigkeit   Masturbation   Missbrauch   Misstrauen   Morallosigkeit   Mord   Neid   Neugier   Peinlichkeit   Prostitution   Rache   Schamlosigkeit   Selbstsucht   Selbstverletzung   Sex   Stolz   Sucht   Trägheit   Trunksucht   Ungerechtigkeit   Unglaube   Unreinlichkeit   Vandalismus   Verrat   Verschwendung   Verzweiflung   Völlerei   Vorurteile   Waghalsigkeit   Wollust   Zorn   Zwang   Zwietracht  

“35.000