Die Kirche bestohlen

20

anhören

Diebstahl Habgier Geld

Die Kirche bestohlen
Im Laufe meiner Konfirmationszeit musste ich Geld für eine Diakonie sammeln. Es kam auch ordentlich was zusammen. Jedoch war ich am Tag der Abgabe krank. Auch in der darauffolgenden Woche wurde ich nicht darauf angesprochen. Also habe ich es behalten. Ich bin nicht stolz darauf, aber immerhin kann ich mich jetzt mit meiner neuen Grafikkarte trösten.

Beichthaus.com Beichte #00024874 vom 01.10.2008 um 11:09:17 Uhr (20 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Der letzte Mensch der Welt

60

anhören

Hochmut Selbstsucht Hass

Der letzte Mensch der Welt
Ich wünsche mir ziemlich oft, dass ich der letzte Mensch auf Erden wäre. Das ist mein absoluter Traum. Ich hätte immer Grün auf der Straße, und wenn der Tank leer ist, nehme ich mir das nächste Auto. Keine nervigen Menschen mehr an der Kasse vor mir. Keine sinnlosen Beschränkungen und Ordnungswahn. Wer jetzt denkt, dass es langweilig wäre ohne Mitmenschen, der ist nur sehr unkreativ. Ich nehme mir einfach einen Panzer und dekoriere meinen jeweiligen Aufenthaltsort einfach um. Ich klaue mir Flugzeuge und springe mit dem Fallschirm ab. Ich fahre mit dem Schneemobil durch die leeren Kaufhäuser und brauche nie wieder meine Klamotten waschen. Ich kann im Sommer nackt durch die Stadt laufen. Ich komme mindestens 10 Jahre mit Konserven aus den Supermärkten durch, danach gehe ich jagen oder lege mir einen Garten an. Wenn ich Strom brauche, besorge ich mir einen Generator von der Baustelle. Und wenn ich alle Reserven ausgeschöpft habe, oder meine Stadt in Flammen steht (die abgestürzten Flugzeuge, Blitzeinschläge) ziehe ich zur Nächsten! Mein Leben wäre viel schneller als jetzt. Überall wird man nur gestoppt, wenn man sich vorwärts bewegen will. Egal wo! Ich hasse euch!

Beichthaus.com Beichte #00024865 vom 30.09.2008 um 05:13:14 Uhr (60 Kommentare).

In WhatsApp teilen
Zufallsbeichte
“Ein


Neun Gründe, aus denen ich meine Mutter hasse

35

Verzweiflung Hass Selbstverletzung Münster

Ich (w/18) muss auch mal beichten. In meiner Beichte geht es um meine Gedanken, für die ich mich selbst hasse. Zur Erläuterung: Ich bin seit Jahren schwerst depressiv, leide unter einer Borderlinestörung und seit neustem auch unter einer latenten Form der Magersucht.

Ich war wegen den Depressionen in der Psychiatrie. Das war wohl von September bis Dezember im letzten Jahr. Seitdem ich da raus bin, bin ich um einiges schlauer. Eine meiner Tanten hat mich zur Seite genommen und mich einmal über meine Familie aufgeklärt. Nun kann ich mir einige meiner Gefühle erklären und kenne ihren Ursprung. Fakt ist aber, dass ich diese Gefühle und Gedanken verurteile.

1. Ich hasse meine Mutter, weil sie mich nur gezeugt hat, um meinen Vater zu binden.

2. Ich hasse meinen Vater, weil er nie den Mund aufmacht und meine Mutter immer alles ausdiskutieren lässt bis sie weint, dann macht er mich dafür fertig.

3. Ich hasse meine Mutter dafür, dass sie mich, als ich klein war, vernachlässigt hat (daraus resultierend: soziale Kontaktunfähigkeit, bis heute anhaltendes Verhalten entsprechend Jactatio capitis, emotionale Bindungsangst etc.).

4. Ich hasse meine Mutter dafür, dass sie meinen Bruder immer bevorzugt hat nur, weil sie davon ausgegangen ist, er wäre labiler als ich.

5. Ich hasse meine Mutter für solche Sprüche wie: "Willst du so lange weitermachen, bis ich mich auch ritze?" und: "Du machst mich fertig, ich kann nicht mehr!"

6. Ich hasse meine Mutter dafür, dass sie einige meiner Haustiere (Fische, Eidechsen, Wüstenrennmäuse) aus Dummheit umgebracht hat.

7. Ich hasse meine Mutter dafür, dass sie sagt, sie könne es nicht ertragen, wenn ihre Kinder sie hassen würden, obwohl sie ja einiges dafür getan hat, dass ich so empfinde.

8. Ich hasse meine Mutter dafür, dass sie mich zu einer Person gemacht hat, die weder in der Lage ist zu arbeiten oder eine Schule zu besuchen.

9. Ich hasse meine Mutter dafür, dass sie mich nötigt, mein Handy mitzunehmen, wenn ich einmal spazieren gehe.

Ich hasse mich selbst für all diese Gedanken, weil man seine Mutter ja nicht hassen soll oder darf. Sie hat mir das Leben geschenkt wenn auch aus unredlichen Gründen. Jedoch hasse ich sie dafür, dass sie mir das Leben ermöglicht. Dass dieses fette asoziale Stück Mensch mich als lebendige Pufferzone für ihre eigenen Ängste und so missbraucht. Ich hasse sie dafür, dass sie mich dazu bringt, seit meinem 13. Lebensjahr an Selbsttötung zu denken. Dafür dass ich wegen meiner Depressionen zu nichts in der Lage bin und desweilen zu Medikamentenmissbrauch neige. Gut, jeder ist für sein Leben selbst verantwortlich, aber ich habe mir das alles nicht ausgesucht.

Ich will, dass meine Mutter leidet wie ich. Ich will, dass sie unter ihren Gedanken leidet. Ich will, dass sie realisiert, was sie getan hat und ich hasse mich dafür, dass ich denke, ich würde erst dann Ruhe finden. Ich bin genau so wenig Wert wie meine Mutter und bin wohlmöglich psychisch noch kaputter als sie. Aber ich will solche Dinge nicht denken. Einmal haben wir uns an der Schule nur knapp verpasst, sodass sie mich nicht pünktlich abholen konnte. Als sie eine Stunde später noch immer nicht da war, bin ich die 17 Kilometer alleine bei Regen nach Haus gelaufen. Ich war in der Hoffnung, meine Mutter hätte einen Unfall gehabt. So etwas darf man nicht denken, egal was einem angetan wurde. Ich habe nicht das Recht dazu, solche Gedanken zu haben.

Beichthaus.com Beichte #00024864 vom 30.09.2008 um 03:22:35 Uhr in Münster (35 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Mein Doppelleben für die Tochter

41

anhören

Trunksucht Feigheit Verzweiflung

Mein Doppelleben für die Tochter
Ich (m/28) hatte ein wunderbares Leben. Ich habe zusammen mit meiner Freundin in unserer Stadt einen Club aufgebaut, der noch immer gut besucht ist. Wir hatten nie Geldsorgen. Zwei Jahre später kam meine Tochter auf die Welt. Besser konnte das Leben einfach nicht sein. Doch dann starb meine Freundin bei einem Autounfall, das ist jetzt neun Jahre her und meine Tochter ist heute zehn Jahre alt. Ich versuche ein guter Vater zu sein, doch wenn ich sie morgens zur Schule gebracht habe, muss ich zum Psychiater, um mir dort Anti-Depressiva verschreiben zu lassen. Damit ich meiner Tochter vorspielen konnte, dass es mir gut gehen würde. Wenn sie am Wochenende bei ihren Großeltern ist, und ich behaupte, im Club arbeiten zu müssen, kommt das alles wieder hoch. Ich bin von Freitag Abend bis Sonntag früh nur am trinken. Der Club läuft von alleine, da muss ich nicht mehr viel machen. Ich halte es einfach nicht mehr aus, ihr immer vorzuspielen, dass es mir gut ginge und dass ich das alles verkraftet hätte. Aber ich will, dass sie wenigstens einen Vater hat, der sich um sie kümmert und das versuche ich auch wirklich. Ich möchte beichten, dass das alles nur Fassade ist und ich es ihr bis heute nicht erzählt habe, was ich wirklich fühle. Ich habe Angst dass sie dann denkt, sie würde auch noch ihren Vater verlieren.

Beichthaus.com Beichte #00024853 vom 28.09.2008 um 20:16:15 Uhr (41 Kommentare).

In WhatsApp teilen

“35.000

“Beichte

Traum-Beruf: Sexdarsteller

30

anhören

Sex Betrug Prostitution Quakenbrück

Ab 150 Euro kann man meiner Frau und mir beim Sex zuschauen. Nach oben gibt es kein preisliches Limit. Wir haben Stammkunden, die uns auch schon mal für mehrere Wochen auf Kreuzfahrten, nach Südafrika oder in andere exotische Länder mitnehmen. Offiziell sind wir beide Künstler und zahlen in die Künstlersozialkasse, weshalb wir auch Rechnungen stellen können. Viele Kunden lassen dies über ihre Firmen laufen. Ja, wir leben sehr gut davon. Obwohl der Job im Laufe der Jahre härter geworden ist, und wir immer mehr Leistungen anbieten müssen, haben wir unseren Traum-Beruf gefunden und wollen nichts anderes mehr machen.

Beichthaus.com Beichte #00024839 vom 26.09.2008 um 18:33:16 Uhr in Quakenbrück (30 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Aggression   Begehrlichkeit   Betrug   Boshaftigkeit   Diebstahl   Drogen   Dummheit   Ehebruch   Eifersucht   Eitelkeit   Ekel   Engherzigkeit   Falschheit   Faulheit   Feigheit   Fetisch   Fremdgehen   Geiz   Gewalt   Habgier   Hass   Hochmut   Ignoranz   Lügen   Manie   Maßlosigkeit   Masturbation   Missbrauch   Misstrauen   Morallosigkeit   Mord   Neid   Neugier   Peinlichkeit   Prostitution   Rache   Schamlosigkeit   Selbstsucht   Selbstverletzung   Sex   Stolz   Sucht   Trägheit   Trunksucht   Ungerechtigkeit   Unglaube   Unreinlichkeit   Vandalismus   Verrat   Verschwendung   Verzweiflung   Völlerei   Vorurteile   Waghalsigkeit   Wollust   Zorn   Zwang   Zwietracht  

“35.000