Unser Kinderwunsch zerstörte die Beziehung

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Fremdgehen Lügen Verzweiflung Ex Schwangerschaft

Ich bin lesbisch und lebte in einer glücklichen Beziehung mit einer wundervollen Frau. Da bei uns der Wunsch nach Kindern sehr groß war, haben wir beide uns entschlossen, dass meine Partnerin schwanger werden soll. Ich bin selber nicht in der Lage schwanger zu werden. Also schlief sie mit einem befreundeten Mann (guter Freund von uns) und wollte nur dessen Samen. Wir hatten ihn vorher eingeweiht. Er sollte Patenonkel werden, aber ansonsten keinerlei finanzielle Verpflichtungen für das Kind haben. Nach einiger Bedenkzeit stimmte er zu. Aus Gründen der Diskretion schliefen sie miteinander, wenn ich nicht zu Hause war oder sie trafen sich in seinem Wochenendhaus. So manches Mal habe ich sie auch dort hingefahren und sie einige Stunden später wieder abgeholt. Es war eine schöne, aufregende Zeit. Und sie erzählte mir immer, wie es war. Meistens schliefen wir dann auch noch miteinander. Alles war gut. Es dauerte ungefähr fünf Monate, dann wurde sie auch tatsächlich schwanger von ihm. Zuerst haben wir beide uns richtig gefreut und Pläne geschmiedet.

Vor einigen Wochen habe ich jedoch von einer Freundin erfahren, dass sich meine Partnerin immer noch mit diesem Mann, unserem gemeinsamen Freund, trifft. Darauf angesprochen sagte sie, dass die Schwangerschaft eine große emotionale Veränderung in ihr hervorgerufen habe und sie das alles am Besten mit dem Mann besprechen könne. Schließlich sei er ja auch der Vater des Kindes. Das konnte ich noch grade so verkraften. Aber als ich sie eines Nachmittags überraschen wollte, war sie nicht in unserer Wohnung. Ich folgte meinem Gefühl und fuhr zum Wochenendhaus unseres Freundes. Beide Autos standen davor. Ich war geschockt und hatte eine böse Vorahnung. Voller Wut schlich ich ums Haus und sah durch das Wohnzimmerfenster, wie die beiden sich liebten. Ja, meine Freundin schlief mit diesem Mann. Ich wurde grade vor meinen Augen betrogen und war live dabei. Aber, es war ein gänzlich anderer Sex als den, den wir beide sonst hatten. Ihre Bewegungen waren viel weicher und liebevoller. Sie versprühten Lust und Genuss.

Ich war kurz davor, wütend gegen die Scheibe zu klopfen. Aber je länger ich zuschaute, desto mehr hatte ich das Gefühl, dass die beiden sich wirklich begehren, sich lieben. Es war mehr als purer Sex. Ich war sehr gekränkt. Am Abend haben wir darüber gesprochen. Sie sagte, dass sie beide sich sehr lieben würden und durch die Schwangerschaft eine tiefe Verbindung zueinander gewonnen hätten. Er sei der Partner ihrer Träume und sie würden auch zukünftig gemeinsam durch das Leben gehen müssen. Einfach deshalb, weil es sich für beide richtig anfühlen würde. Sie hätten beide das Gefühl, das Richtige zu tun. Mein Platz könne an ihrer Seite sein, aber sie möchte nicht ohne diesen Mann in Zukunft leben. Ich habe natürlich abgelehnt. Am Wochenende ist meine Partnerin zu ihm gezogen. Sie hat sich von mir getrennt.

In einem sehr langen Abschiedsbrief hat sie mir die Verwandlung erklärt, ich konnte das auch alles nachempfinden. Dennoch bin ich unsagbar gekränkt und habe keinen Boden mehr unter meinen Füßen. Ihren Wunsch, dass ich die Patenschaft für das Kind übernehmen solle, empfinde ich zynisch und als blanken Hohn. Der Mann könne ihr all das geben, was sie sich unter einer Familie und unter einer Partnerschaft vorgestellt habe. Ja, das sehe ich ein. Ich fühle mich wie ausgenutzt und weggeworfen. Ich beichte, dass ich ihr eine Fehlgeburt wünsche, damit sie wieder zu mir zurückkommt. Denn ich liebe sie sehr und wünsche mir nichts sehnlicher, als von ihr geliebt zu werden und mein Leben mit ihr zu teilen. Um allen Pseudo-Therapeuten zuvor zu kommen: Ja, ich bin deswegen schon in therapeutischer Behandlung.

Beichthaus.com Beichte #00024590 vom 27.08.2008 um 14:20:22 Uhr (50 Kommentare).

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Fliegt nicht nach Wien, ihr Gro

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Aggression Hass Vorurteile Arbeit Flug & Co.

Ich arbeite am Flughafen als Luftsicherheitsassistent und wollte mal beichten, dass wenn man als Passagier dauernd die Fresse aufmacht, wir dann absichtlich langsamer arbeiten und den Passagier/Passagierin, wenn er dran ist, richtig auseinandernehmen. Dabei habe ich kein schlechtes Gewissen, wir sind ja immerhin die letzte Station die einen Terroristen, Selbstmörder, Geisteskranken oder Erpresser aufhalten soll. Und so Sprüche wie: "Ihr findet eh nichts", oder "Ich habe eine Bombe im Schuh" kann ich nicht mehr hören. Achso, bevor ich es vergesse, das Ding, wo man durchgeht, heißt Torsonde, ja Torsonde, diese Torsonde reagiert auf Metall, und wenn ihr schnell durch die Kontrolle wollt, muss man sich mit wenig Metall ankleiden.

Bei Männern ist es meist der Gürtel, bei Frauen meist Gürtel und ihre Stiefel. Und wobei ich total abkotze, ist, wenn das Pack nach Wien fliegt. Meine Fresse, was ihr für ein Benehmen habt. Mir bereitet es immer wieder Freude, euch aus dem Sicherheitsbereich zu entfernen, leider muss ich dabei auch immer freundlich bleiben. Schade, dass unsere Beamten nicht das gleiche Recht haben wie die russischen oder türkischen Beamten! Dann hätte jeder Zweite aus Wien eine Kugel im Bein, wäre auch eine Arbeitsbeschaffung für unsere Putzleute dann.

Beichthaus.com Beichte #00024582 vom 25.08.2008 um 17:09:56 Uhr (18 Kommentare).

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“Beichte

Ich war ein schlechter Zivi

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Gewalt Hass Morallosigkeit Ekel Zivi & Bund

Ich beichte etwas, das ich vor über 20 Jahren getan habe. Ich leistete meinen Zivildienst im Krankenhaus ab, auf einer Station, wo alte Leute nur noch stinkenderweise vor sich hinvegetieren und den Tod herbeiwünschen. Ich musste 18 Monate als Zivi arbeiten und merkte, wie ich psychisch mehr und mehr an meine Grenzen kam. Ich habe mich wirklich reingekniet und es als meine Pflicht angesehen, den sterbenden Menschen und den Kollegen zu helfen. Ich war beliebt und bei Patienten, deren Angehörige, den Ärzten und bei meinen Kollegen respektiert und hoch angesehen. Aber die letzten Monate waren die Hölle, ich konnte einfach dieses Leid und diese Stimmung nicht mehr ertragen. Sterben, dahinsiechen, leiden, stinken, verfaulen, bei vollem Bewusstsein jeden Tag ein Stückchen mehr körperlich verfallen.

Da ich ein sehr guter, zuverlässiger Zivi war, hatte ich eigene Zimmer, die ich komplett alleine betreute. Jetzt zu meiner Beichte: in den letzten Wochen bin ich sehr brutal mit den Patienten umgegangen: Ich habe sie angebrüllt, übelst beschimpft und laut ins Zimmer reingefragt, wer denn von den Insassen als Nächsten abkratzen würde. Ich habe sie beim Waschen sehr hart angefasst und die entscheidenden Stellen nicht gewaschen. Beim Verbandswechsel habe ich jegliche hygienische Sorgfalt missen lassen. Einmal fiel mir ein steriler Verband auf den Fußboden. Mit dem Schuh schob ich ihn über den Boden schleifend wieder zu mir ran und verwendete ihn wieder. Ja, ich habe sie gehasst. Ich habe dieses Krankenhaus gehasst, ich habe meinen Zivildienst gehasst, ich habe mich gehasst, ich habe alles gehasst. Ich war platt und fertig. Ich schäme mich dafür und weiß, dass wenn ich alt und pflegebedürftig bin, auch auf einen Pfleger/Zivi wie mich treffen werde, der es mir doppelt und dreifach heimzahlt.

Beichthaus.com Beichte #00024547 vom 20.08.2008 um 21:42:02 Uhr (28 Kommentare).

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Chlamydien und Gonorrhoe

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Ehebruch Fremdgehen Wollust Gesundheit

Ich (m/Mitte 30) lebe jetzt schon seit geraumer Zeit in einer Ehe, die an sich nur noch eine Farce ist. Der Wunsch nach einer Scheidung wird von Tag zu Tag größer und mittlerweile erscheint mir dieser Schritt unausweichlich. Die Stimmung ist meistens eisig und im Bett läuft sowieso schon lange nichts mehr. Worüber ich rückblickend aber eigentlich sehr froh sein kann. Einer der Streitpunkte in unserer Ehe ist wohl in erster Linie meine Arbeit. Ich bin Gynäkologe und habe mir in den letzten Jahren mühsam eine eigene Praxis aufgebaut. Das Verhältnis zu meinen Patientinnen ist sehr gut und mit der Zeit hat es sich wohl rumgesprochen, dass ich was von meinem Fach verstehe. Kurz gesagt, meine Praxis läuft bestens und ich kann mich in dem Punkt in keinster Weise beklagen.

Andere Frauen wären vielleicht stolz auf den Erfolg ihres Mannes. Nicht aber meine. Sie wirft mir des Öfteren vor, ich wäre nur Frauenarzt geworden, um reihenweise Frauen flachzulegen und würde generell mit mindestens der Hälfte der Patientinnen ein Verhältnis haben. Diese Äußerungen empfinde ich als sehr beleidigend, da ich in meinem Beruf sehr professionell vorgehe und die Anschuldigungen einfach nur unwahr sind. Ich hingegen habe aus einer sicheren Quelle erfahren, dass sie wohl eine Affäre mit einem Bekannten hat. Im Prinzip hat es mich zunächst kalt gelassen, was meine Frau so treibt, da unsere Ehe sowieso nur noch ein Witz ist. Aber die darauf folgenden Ereignisse waren dann einfach doch zu schön. Vor knapp zwei Wochen hat meine Frau angefangen sich noch seltsamer zu verhalten. Sie wirkte noch angespannter und gereizter als sonst. Auf meine Frage, was denn los sei, antwortete sie nur, dass sie sich wohl eine Blasenentzündung eingefangen hätte und es beim Pinkeln furchtbar brennen würde. Das war dann glaube ich auch schon unsere einzige Unterhaltung in dieser Woche, die aber doch von entscheidender Bedeutung war. Ein paar Tage später saß nämlich eine Frau in meinem Behandlungszimmer, die ich zwar kannte, aber zunächst nicht recht zuordnen konnte.

Als sie mir dann aber ihre Symptome mitteilte, fiel es mir schlagartig wieder ein. Sie war die Frau eines gewissen Bekannten und, hätten Sie es gedacht, es brennt furchtbar beim Wasserlassen. Obwohl mir schon klar war, woher der Wind weht, habe ich mir bei der Untersuchung nichts anmerken lassen. Und als das Ergebnis dann feststand, musste ich mir schon ein bisschen das Lachen verkneifen: Gonorrhoe und Chlamydien. Diese Erkrankungen können teilweise ernste Folgen haben und man sollte sich eigentlich nicht darüber freuen, aber ich finde, das ist die gerechte Bestrafung für jahrelange fälschliche Vorwürfe und Terrorisierung. Meine feine Frau ist also bis auf Weiteres außer Gefecht gesetzt und ich werde mich derweil weiterhin mit meiner 24-jährigen Arzthelferin vergnügen. Natürlich nur mit Kondom.

Beichthaus.com Beichte #00024533 vom 20.08.2008 um 16:38:16 Uhr (20 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Seine Ex und die Fake-Accounts

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Falschheit Neugier Zwietracht Engherzigkeit Ex

Mein Kumpel und ich (beide in sozialen Berufen) haben Zugang zum E-Mail-Postfach seiner Ex Freundin. Täglich lesen wir, was sich so in ihrem Leben tut. Außerdem veräppeln wir sie und ihren neuen Freund in einer Chatcommunity, wo wir jeweils einen weiblichen und einen männlichen Fakeaccount haben. Der weibliche Nickname macht sich an ihren neuen Freund ran und der männliche ist mit ihr befreundet. Außerdem haben die beiden Fakeaccounts etwas miteinander laufen, was auch die Ex und ihr Freund wissen. Die beiden sind nur dumm wie Brot, sodass sie nicht merken, dass es sich um Fakeaccounts mit Eigenleben handelt!

Kein Wunder, wir haben ja auch Bilder von irgendwem im Internet genommen und geben sie als unsere Accounts aus. Die beiden haben sich schon richtig deswegen in der Wolle gehabt und standen kurz vor der Trennung. Außerdem wissen wir nun über ihr Sexleben Bescheid. Wir lachen uns jedesmal scheckig, aber manchmal habe ich ein schlechtes Gewissen.

Beichthaus.com Beichte #00024528 vom 20.08.2008 um 15:23:38 Uhr (16 Kommentare).

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