Katzenfutter-Gulasch

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Rache Ekel Boshaftigkeit Ernährung Freiberg

Ich war wütend auf meinen Freund, weil er immer mit anderen Frauen schreibt. Aus Rache kochte ich ihm Katzenfutter in Gulaschsoße. Und zwar die Geschmackssorten: "Kaninchen und Wild" sowie "Geflügel", vermischt mit dem Hundefutter "Kalb mit Bohnen". Ich schnitt die Fleisch-Gelee-Paste in Würfel und briet sie im Topf. Anschließend kam Wasser drauf und Gulaschpulver, wodurch eine leckere Soße entstand. Ich fand es echt lustig, obwohl es erst bestialisch stank und ich das Gefühl hatte, mich übergeben zu müssen. Als es eine Weile köchelte und wie echtes Gulasch aussah, servierte ich es meinem Freund mit Buttergemüse und Kartoffelbrei. Ich selbst hatte meine Portion vorher schon gegessen, aber stattdessen mit Hühnerbrust in Soße. Mein Freund sagte, dass es total lecker schmeckt, und es roch auch nicht komisch oder so. Ich musste mich die ganze Zeit zusammenreißen, um nicht laut loszulachen. Ich sagte es ihm danach, als wir zusammen spazieren waren. Er rastete voll aus, würgte und hätte beinahe Schluss gemacht. Ich selbst habe deswegen kein schlechtes Gewissen und fand es echt lustig, aber ich bereute es anschließend, es ihm gesagt zu haben, weil wir uns jetzt nicht mehr so gut verstehen.

Beichthaus.com Beichte #00033496 vom 22.06.2014 um 21:16:29 Uhr in 09599 Freiberg (Winklerstraße) (28 Kommentare).

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Die eigene Tee-Kreation

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Betrug Falschheit Stolz Ernährung

Ich trinke gerne einen Tee, den ich selbst kreiert habe. Es ist ein Geheimrezept aus verschiedenen Sorten Beuteltee, Honig und Sirup, perfekt aufeinander abgestimmt. Ich koche immer eine riesige Kanne, die ich dann erkalten lasse. Ich nehme dieses Getränk dann auch mit zur Arbeit, abgefüllt per Trichter in eine leere 1,5-PET-Flasche. Es hat die Farbe von Eistee. Und ich wollte mein Getränk so gerne der Öffentlichkeit bekannt machen, dass ich eine dieser Flaschen nahm und sie beim Eistee im Supermarkt platzierte. Der oder die Kundin dachte dann, er kaufe Pfirsich-Eistee, denn dieser war in der Flasche zuvor drin. Und dann trank er mein Getränk. Es schmeckt tausendmal besser als dieses Eisteezuckerwasser, das sagten schon viele meiner Verwandten und Freunde. Es ist irgendwie ein geiles Gefühl, meinen eigenen Tee an einen Kunden gebracht zu haben.

Beichthaus.com Beichte #00033492 vom 21.06.2014 um 18:07:47 Uhr (19 Kommentare).

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Auf der sicheren Seite mit Babygläschen

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Trägheit Ernährung Kinder

Ich habe einen sieben Monate alten Sohn, der seit einem Monat Beikost bekommt und ich beichte, dass ich immer die fertigen Gläschen kaufe und nichts selbst koche. Daneben stille ich ihn noch. Wenn er dann alt genug ist, isst er natürlich mein Gekochtes vom Tisch mit. Es liegt übrigens nicht daran, dass ich zu faul bin, für ihn zu kochen - ich bin nur immer skeptisch, ob ich irgendwas falsch machen könnte. Und dann vertraue ich lieber auf die Gläschen, denn die werden gut kontrolliert. Bei allen anderen Lebensmitteln ist das nicht so und da vertraue ich auch auf nichts. Aber bei Babynahrung kann man schon Vertrauen haben, denn dort kann sich niemand einen Skandal erlauben.

Beichthaus.com Beichte #00033459 vom 16.06.2014 um 01:11:52 Uhr (19 Kommentare).

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Handschuhe für Chicken Wings

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Trägheit Faulheit Ernährung

Neulich war ich in der Notaufnahme unseres örtlichen Krankenhauses - warum ich dort war, ist eine andere Geschichte - und sah dort diese Aids-Handschuhe, die man aus dem Verbandskasten kennt. Und jeder, der Chicken Wings liebt, kennt die Sauerei. Aber lange Rede, kurzer Sinn: Seit diesem Moment gehört das lästige Händewaschen nach dem Essen der Vergangenheit an. Ich bitte um Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00033433 vom 10.06.2014 um 16:39:12 Uhr (20 Kommentare).

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Die Köchin mit dem Finger in der Nase

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Ekel Unreinlichkeit Engherzigkeit Familie Ernährung

Ich (24) möchte beichten, dass ich seit geraumer Zeit die Essenseinladungen meiner Mutter unbegründet ablehne. Der Grund hierfür ist ihr ständiges Nasebohren. Ich habe einmal beim gemeinsamen Überlegen, was man denn kochen könnte, mit ansehen müssen, wie sie sich heiter in derselbigen herumgestochert hat - scheinbar ohne zu merken, dass ich sie schon seit einer gefühlten Ewigkeit angewidert anstarrte. Sie merkte es einfach nicht. Ich wiederum möchte es ihr nicht schon wieder sagen müssen, denn ein Mal ist es mir schon rausgerutscht, und sie war sehr peinlich berührt. Ich glaube aber, mir war es sogar noch peinlicher als ihr. Ich finde außerdem, es gehört zur Erziehung dazu, dass man so etwas selbst weiß. Tut sie aber scheinbar nicht, denn sie macht fröhlich damit weiter, während ich ihr gegenüberstehe, fast so, als wäre ich gar nicht da. Seitdem ekelt es mich wahnsinnig, wenn in Aussicht steht, dass ich ihr Essen vorgesetzt bekommen könnte. Es ist wirklich traurig, weil sie sehr schöne Sachen kocht und ich all die Gerichte aus meiner Kindheit vermisse, die ich nicht so gut hinbekomme wie sie. Die Angewohnheiten meiner Mutter fand ich noch nie toll - zerkratztes Kochgeschirr und Pfannenbeschichtung in der Soße, die Hände vorm Kochen nicht waschen oder Obst ungewaschen vorsetzen, den Löffel ablecken und dann wieder in die Brühe tunken - da könnte ich immer wieder kotzen. Aber das hat mir endgültig den Rest gegeben. Tut mir leid Mama, aber ich werde einfach nicht mehr bei dir essen.

Beichthaus.com Beichte #00033323 vom 23.05.2014 um 21:41:52 Uhr (9 Kommentare).

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