Bierfurz am Gloryhole

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Trunksucht Ekel Peinlichkeit Unreinlichkeit

Ich war einmal in einem Swingerclub, da er nur ein paar Straßen entfernt ist und ich sehr neugierig war. Da ich aber leider vom Mut antrinken, welches ich übertrieben habe, etwas betrunken war, bekam ich keinen hoch und mir wurde nach zwei Stunden zuschauen doch ein wenig langweilig. Also bin ich fast völlig nackt durch den relativ großen Club spaziert, bis ich in der hintersten Ecke ankam. Dort stand ich vor einer Wand und versuchte, ein darauf angebrachtes buntes Schild zu lesen, was leider nicht so einfach war. Jedenfalls stehe ich ein Weilchen so da, bis sich ein in mir aufgestautes Gas meldete, welches unten raus wollte. Ich drehte mich also um, ob auch niemand in der Nähe ist, und verhalf dem Gas unauffällig zur Flucht in die Freiheit. Im selben Augenblick hörte ich einen sehr lauten Schrei, gefolgt von harten Flüchen und Gehämmere von der anderen Seite der Wand.

Ich stand die ganze Zeit vor einer Wand mit einigen sogenannten Gloryholes und als ich versuchte das Schild zu lesen, was durchaus etwas gedauert hat, wollte wohl eine Dame (oder vielleicht auch ein Mann, so genau weiß ich es nicht mehr, wie der Schrei klang) ein eben solches nutzen und tätig werden. Ich flüchtete sofort. Es war mein erster und letzter Besuch. Ich möchte mich sehr dafür entschuldigen, dass ich dieser Person ins Gesicht oder möglicherweise sogar in den Mund gefurzt habe. Es war bestimmt auch noch ein übler Bierfurz. Es tut mir sehr Leid.

Beichthaus.com Beichte #00023490 vom 21.03.2008 um 22:35:32 Uhr (19 Kommentare).

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Strafe für Schwarzfahrer

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Betrug Zorn

Ich bin 22 und weiblich und gestern ausnahmsweise einmal schwarzgefahren und muss nun vierzig Euro Beförderungsentgelt zahlen bzw. den Betrag überweisen. Zusätzlich kriegt man ja neuerdings eine Anzeige, weil man eine Straftat, nämlich "Erschleichen von Leistungen", begangen hat. Ich war so angepisst, dass ich auf den Überweisungsschein € 40,02 und in den Verwendungszweck "habe die Spendierhosen an", geschrieben habe. Ich wette, die melden sich jetzt zurück und erschlagen mich mit ihren Paragrafen, weil ich, böse wie ich natürlich bin, erneut straffällig wurde. Es wird immer kleinkarierter! Früher konnte man wenigstens noch einen Namen erfinden und sich aus dem Staub machen. Heute kommt die Polizei gleich mit nach Hause. Wenn die es mit diesen verfluchten Preisen mal angemessener halten würden, hätte sich so etwas erledigt. Aber bei den ganzen Schwarzfahrern lohnt es sich wohl.

Beichthaus.com Beichte #00023474 vom 21.03.2008 um 08:27:01 Uhr (15 Kommentare).

Gebeichtet von Achso
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Zufallsbeichte
“Ein


Jeder denkt, ich sei ein Kokser

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Drogen Dummheit Falschheit Vorurteile Schule

Ich (m/25 Jahre) möchte mir eine Geschichte von der Seele reden, welche mich nun schon seit Jahren verfolgt. Ich lebe in einer bayerischen Kleinstadt und bin allgemein als drogenabhängig bekannt, obwohl ich, abgesehen von Alkohol und Koffein nie eine berauschende Substanz konsumiert habe. Es begann alles, als ich vor knapp sechs Jahren die Abschlussklasse des hiesigen Gymnasiums besuchte. Dazu muss gesagt werden, dass ich eher schüchtern bin und auch zu dem Zeitpunkt nicht wirklich viele Freunde in der Schule hatte. Gegen Ende des Schuljahres war die Zeit meines Fachreferates gekommen. Ich war, wie vielleicht nachzuvollziehen ist, schon morgens sehr nervös. In der Pause vor meiner großen Stunde konnte ich aber noch mein Frühstück, einen Krapfen mit viel Puderzucker, hineinschlingen. Ich hetzte ins Klassenzimmer, unser Lehrer war bereits da, und konnte sofort mein Referat beginnen. Es war Biologie und das Thema handelte von den Blutgruppen. Aus den ersten Reihen war verhaltenes Gekicher zu hören. Ich stammelte total nervös und mit hämmerndem Puls etwas vor mich hin und ließ blöderweise meinen Handzettel fallen, welcher dummerweise unter das Lehrerpult rutschte.

Bei meinem Versuch, ihn aufzuheben, rammte ich mit der Nase gegen die Ecke des Pultes. Sofort schoss warmes Blut heraus, was ich mit Tempo zu stillen versuchte. Nun gab es wirklich Gelächter. Ich versuchte die Sache zu retten und fuhr im Text fort. Da ich jedoch keim Blut sehen kann und mein Taschentuch bereits voll davon war, wurde mir schwarz vor Augen. Kurz bevor es mir die Lichter vollkommen ausknipste, wollte ich mich setzen und bin dabei offenbar gegen eine Bank in der ersten Reihe gefallen. Da ich schon nach einer halben Minute wieder ansprechbar war, hat der Lehrer keinen Notarzt gerufen. Er hat mich nur vor versammelter Klasse auf das weiße Puder um meine Nasenlöcher angesprochen und ihm und den anderen war natürlich völlig klar, dass ich mir Kokain hereingezogen hätte. Da ich echt am Ende war und nicht mehr denken konnte, habe ich auch nichts dazu gesagt und mir das Gesicht mit kaltem Wasser abgewaschen.

Erst als ich zu Hause war, fiel es mir wie Schuppen aus den Haaren. Das "weiße Pulver" war der Puderzucker des Krapfens, den ich vorher in Hast verspeist hatte. Seitdem war es der Running-Gag schlechthin, mich in der Schule und auch danach als Junkie zu rufen. Den Spitznamen habe ich bis heute weg, da es von mir nie aufgeklärt wurde. Der Lehrer gab mir in der Woche nach dem Vorfall die Adresse einer Drogenberatungsstelle.

Beichthaus.com Beichte #00023412 vom 15.02.2008 um 21:18:54 Uhr (19 Kommentare).

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Die Meinung der Menschheit

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Falschheit Lügen Betrug Studentenleben Arbeit Glött

Als Student arbeitete ich als Interviewer für ein bekanntes Meinungsforschungs-Institut. Ein bis zwei Mal pro Monat bekam ich einem Auftrag um knapp zehn Personen zu finden, die bereit waren sich einem 30-minütigen Interview zu unterziehen. Schon beim ersten Auftrag habe ich festgestellt, dass das Abklappern der Häuser ein vielfaches an Zeit beanspruchte als das eigentliche Interview. Wer will sich denn schon seine Zeit stehlen lassen um seine teilweise sehr persönliche Daten einer fremden Person weiterzugeben? Selbstverständlich wurde ich nicht nach Stunden bezahlt, sondern nach ausgefüllten Fragebögen. Kurzum, mir war das viel zu zeitaufwendig und hatte deshalb die Fragebögen selbst an meinem Schreibtisch ausgefüllt. Ein bisschen Fantasie musste ich natürlich an den Tag legen, um Widersprüche zu vermeiden. Diesen lockeren Job habe ich knapp drei Jahre gemacht. Noch heute, wenn ich die Veröffentlichungen dieses Institut lese, muss ich innerlich grinsen.

Beichthaus.com Beichte #00023402 vom 15.02.2008 um 04:22:17 Uhr in Glött (12 Kommentare).

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“Beichte

An Karneval im Herrenklo

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Engherzigkeit Rache Zorn Trunksucht Last Night

Am Karnevalssamstag war ich mal wieder richtig gut feiern. Als ich jedoch zur Toilette musste, habe ich mir fast in die Hose geschissen, weil eine Endlosschlange von Frauen vor der Toilette des Herrenklos war. Keine Ahnung, was die da zu suchen haben, aber das ist ja irgendwie modern geworden. Es war knapp, ist aber so gerade noch mal gut gegangen und ich hatte einen ziemlich dicken Hals - wollte nämlich immer schon mal zwischen gebrauchten Tampons mein Geschäft erledigen. Rosenmontag kam dann meine Rache. Ich habe meinem Kumpel Teile meiner Verkleidung gegeben, mich wieder in die Schlange gestellt, und wie es mein Glück wollte, stand hinter mir auch noch eine fette und total dämliche Tussi, die mich die ganze Zeit vollquatschen wollte.

Als ich dran war, habe ich die gesamte Klobrille mit Sekundenkleber vollgeschmiert, bin raus und habe ich wieder schön verkleidet. Ja, mein Kumpel hat sich dann das Spektakel auf der Toilette angesehen und vor allem angehört. Die Fette muss wohl gejammert und gezetert haben, was das Zeug hält. Mithilfe einer Bekannten ließ sie sich wohl unter großen Schmerzen von der Toilettenbrille befreien. Ich schätze, wenn die länger da gesessen hätte, würde das Teil immer noch festkleben. Ich habe nachts noch köstlich gelacht.

Beichthaus.com Beichte #00023397 vom 14.02.2008 um 23:43:22 Uhr (12 Kommentare).

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