Das süße Schaf im Postamt

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Engherzigkeit Morallosigkeit Selbstsucht

Ich (w/21) habe zum Geburtstag ein Plüschschaf mit Glubschaugen von meinen Großeltern bekommen. Weil ich es hässlich fand, habe ich es einen Tag später im Postamt ausgesetzt. Ich habe ein furchtbar schlechtes Gewissen, weil das kleine Schaf nie geliebt werden wird und ich das Geschenk meiner Großeltern einfach so weggegeben habe.

Beichthaus.com Beichte #00034975 vom 28.01.2015 um 21:59:05 Uhr (8 Kommentare).

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Lebende Zombies in der Straßenbahn

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Morallosigkeit Zorn Engherzigkeit Bahn & Co.

Ich möchte beichten, dass ich mich in öffentlichen Verkehrsmitteln oft wie ein Arsch benehme. Innerlich noch mehr als äußerlich. Das fängt damit an, dass ich den Busfahrern für jede Sekunde Verspätung an die Gurgel gehen könnte. Besonders bei schlechtem Wetter. Erst einmal innen angekommen strebe ich zielsicher eine freie Sitzreihe an. Ein Platz ist für mich, der andere für meinen Rucksack. Ich achte darauf, den Platz am Gang selbst zu besetzen. Meine Erfahrung ist, dass Menschen dann viel höhere Hemmungen haben, den Platz zu verlangen, als wenn dort "nur" mein Rucksack wäre. Besonders in der Straßenbahn ist das mies von mir. Die ist oft gerammelt voll, viele müssen stehen, auch alte und kranke Leute. Da tut es mir manchmal fast leid. Aber meistens steigt, beinahe wie zur Antwort, sofort ein Beispiel ein, wegen dem ich mein Verhalten nicht als falsch empfinde. Immerzu strömen Assis und Freizeit-Gangster herein. Auch fette, hässliche Leute ohne jeden Selbstrespekt sind dabei oder nervende, plärrende Kinder mit ihren überforderten Eltern. Am Schlimmsten sind die Bazillenschleudern, die mehr tot als lebendig in die Bahn steigen und dann voller Lust mit rasselndem Husten oder trommelfellgefährdenden Niesern ihre Krankheit an alle im Waggon verteilen. So ein Pack! Darum sitze ich lieber alleine.


Doch das ist nicht alles. Wenn ich dann schnell aussteigen will, um das Anschlussverkehrsmittel zu erwischen, drängelt sich unter Garantie irgendeine alte Mumie am Ausgang vor mich, um dann betont langsam auszusteigen und mir auch noch auf dem Fußweg durch das Ausmessen desselben den Weg zu versperren. Warum ist es nur strafbar, diesen lebenden Zombies mit einem beherzten Tritt aus der Bahn nachzuhelfen? Und ja, trotzdem bereue ich das meiste davon. Doch würden die anderen Leute etwas mehr auf sich und ihre Umwelt achten, so könnte auch ich leichten Gewissens viel freundlicher zu ihnen sein.

Beichthaus.com Beichte #00034972 vom 28.01.2015 um 18:19:06 Uhr (14 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Einbruch in unseren Kindergarten

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Dummheit Morallosigkeit Vandalismus Diebstahl Kindergarten

Ich beichte hiermit, dass ich ein richtiges Assikind war. Damals war mir das natürlich nicht klar, aber in meiner Familie war Einiges nicht in Ordnung. Schläge, Alkoholsucht, Vaterlosigkeit etc. Das hat sich nur bedingt auf meine schulischen Leistungen ausgewirkt, ich war immer ziemlich gut in der Schule, aber auf andere Art und Weise natürlich schon. Nun zu dem, was ich beichten möchte: Als ich noch in den Kindergarten ging und mein knapp 9-jähriger Bruder schon zur Schule, sind wir einmal - wahrscheinlich am Wochenende - in meinen Kindergarten eingebrochen. Wir sind, mitten am Tag, die Regenrinne raufgeklettert, auf das Dach und in einen Innenhof. Dort war eine Tür offen und so sind wir in das Gebäude gelangt. Dann sind wir durch die Räume geschlichen, mein Bruder faselte irgendwas von Kameras, und zum Schluss haben wir irgendeine große Flagge mitgehen lassen.


Ich kann mich nicht mehr erinnern, was wir damit gemacht haben. Rausgekommen sind wir wieder über das Dach. Diese Aktion hatte keine Folgen für uns, keine Ahnung, ob uns jemand gesehen hat. Wahrscheinlich schon, der Kindergarten lag mitten in einer Wohnsiedlung und es war, wie geschrieben, mitten am Tag. Damals habe ich mir absolut nichts dabei gedacht, so war ich eben. Meine Geschwister übrigens auch. Wir sind in Mülltonnen rumgekrabbelt, haben in alten, verlassenen Häusern unser Lager aufgeschlagen, in Läden geklaut und unheimlich viel Mist gebaut. Ich beichte also, dass ich ein Dreckskind war. Heute kann ich mich über dieses Kind, das ich war, nur wundern. Es tut mir leid.

Beichthaus.com Beichte #00034963 vom 27.01.2015 um 15:47:55 Uhr (3 Kommentare).

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Kleine Diebstähle ohne Restgeld

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Diebstahl Morallosigkeit Habgier Arbeit Linz

Ich beichte, dass ich in meinem früheren Job ab und zu kleine Geldbeträge gestohlen habe. Nie mehr als drei Euro, wobei ich das damit natürlich nicht entschuldigen will. Ich hatte oft solchen Hunger und kein Geld, um mir etwas zu Essen oder Trinken zu kaufen und ich mochte die Arbeit nie sehr gern. Also habe ich, wenn es passend bezahlt wurde, und die Leute nicht mit Restgeld gerechnet haben, das Geld eben nicht in die Kasse getan, aber so, dass es niemand gemerkt hat. Ich arbeite schon lange nicht mehr dort, aber das hat damit nichts zu tun - niemand hat es je bemerkt. Und ich bin sicher niemand, dem man so etwas zutraut, im Gegenteil. Aber so manch einer hätte sich darüber gefreut, mich rauswerfen zu können. Und ich beichte, dass mein Rauswurf vollkommen berechtigt gewesen wäre, das hätte ich aus mehreren Gründen verdient und absolut verstanden. Heute, in meinem neuen Job, arbeite ich fleißig, zuverlässig, absolut loyal und käme im Traum nicht auf die Idee, was auch immer zu stehlen. Es tut mir leid, dass ich damals so war, dass mir meine Arbeit eigentlich egal war und ich mich um nichts gekümmert habe. Unter anderen Umständen wäre ich viel früher gegangen.

Beichthaus.com Beichte #00034955 vom 26.01.2015 um 17:44:05 Uhr in 4020 Linz (Wiener Straße) (0 Kommentare).

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“Beichte

Das Silber meiner Ex-Freundin

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Diebstahl Fremdgehen Morallosigkeit Kerken

Als ich (m/22) durch Zufall erfahren habe, dass mich meine Freundin mit einem anderen Typen schon über mehrere Monate betrügt, bin ich erst einmal zu ihrer Bank und habe ihr Schließfach leer geräumt. Ich hatte eine Zugangsberechtigung und habe Silber mit einem damaligen Wert von ungefähr 3.500 Euro mitgenommen. Das war das Geschenk von ihrer extrem nervigen Mutter zu ihrem 18. Geburtstag. Sie hat das natürlich zurückverlangt, um ihr Studium finanzieren zu können. Ich habe einfach "Nein" gesagt und musste mir dann noch anhören, was für ein schlechter Mensch ich doch wäre. Ich habe dann nie wieder was von ihr gehört.


Der materielle Zugewinn hat meine Schmerzen kein bisschen gelindert, sie war immerhin meine erste große Liebe und wir waren drei Jahre lang zusammen. Ich habe mich deswegen aber auch nicht wirklich schlechter gefühlt und finde, dass sie viel zu gut weggekommen ist. Irgendwie leide ich immer noch unter den Folgen der Beziehung und hatte seitdem nichts mehr mit einer Frau. Das ist jetzt über drei Jahre her. Naja, dafür bin ich jetzt stolzer Besitzer eines sehr schicken Motorrades. Ich weiß, dass es rechtlich bestimmt nicht einwandfrei war, aber wo kein Kläger da kein Richter.

Beichthaus.com Beichte #00034941 vom 25.01.2015 um 01:20:17 Uhr in Kerken (23 Kommentare).

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