Das Gefühl

9

anhören

Neugier Begehrlichkeit Falschheit Kinder

Ich (m/32) musste in meiner Kindheit und Jugend in den Sommerferien öfter zum Bruder meiner angeheirateten Tante, da der Rest der Familie keine Zeit für mich hatte. Meine Eltern, Onkel und Großeltern leiteten einen erfolgreichen Familienbetrieb, wo es eigentlich immer etwas zu tun gab. Jener Bruder meiner Tante schlug sich jedoch mit Hilfsjobs durch, sein teuerster Besitz war ein Mountainbike mit 21 Gängen, und mit seiner arbeitslosen, ebenfalls ziemlich unambitionierten Frau hatte er drei Kinder, alles Mädchen. Wir fuhren grundsätzlich nur Zelten und er bekam dafür ein paar hundert Mark Betreuungsgeld, sowie zwei Zelte von meinen Eltern zugesteckt. Das Ganze war allerdings immer stinklangweilig, denn er und seine Frau schliefen den halben Tag oder verschanzten sich anderweitig in ihrem Zelt. Wir Kinder waren darum eigentlich immer unbeaufsichtigt. Das Älteste der Mädchen war etwa in meinem Alter, und passte nach ihren Möglichkeiten auf, dass die anderen beiden keinen Unsinn machten.


Eines Tages, die Älteste und ich waren im Frühjahr grade zwölf geworden, erzählte sie mir davon, dass sie im Zeitungscontainer hinter ihrem Haus gewisse Zeitschriften gefunden habe. Wenn man sich die ihren Angaben nach ansah, und dabei zwischen seinen Beinen rieb, bekam man irgendwann das Gefühl, wie sie es nannte. Ich wusste natürlich ziemlich genau, wovon sie sprach, tat aber so, als würde ich es nicht gleich verstehen. Sie hatte zwei dieser besagten Zeitschriften mit zum Zelten geschmuggelt, und wir sahen sie uns in einem dichten Wäldchen ein paar hundert Meter neben dem Zeltplatz gemeinsam an. Irgendwann zeigte sie mir, wie sie das Gefühl bekam, und ich erbot mich, ihr mit meiner Hand das Gefühl zu verschaffen, wenn sie es mir im Gegenzug auch mit ihrer Hand verschaffte. Wir zeigten uns also gegenseitig, wie es ging, und ab diesem Tag verschwanden wir, wenn es ihre Geschwister zuließen, zwei oder drei Mal am Tag in dem Wäldchen, wo es dann zur Sache ging. Wir probierten so einige Dinge aus den Zeitschriften aus, und irgendwann diskutierten wir darüber, ob das da unten wirklich ineinander passen konnte. Tatsächlich. Tat es. Wenn man sich dann eine Weile bewegte, bekam man sogar eine sehr intensive Version des Gefühles.


Die Sommerferien waren also diesmal ganz und gar nicht langweilig und ich freute mich schon auf das nächste Jahr. Irgendwann im darauffolgenden Jahr wurde mir allerdings bewusst, was wir da eigentlich getan hatten, und dass man davon Kinder bekommen konnte, wenn man Pech hatte. Ich verbrachte die restliche Zeit bis zu den Ferien also in der naiven Angst, sie könnte bald ein Kind von mir bekommen. In den nächsten Ferien war sie dann körperlich zu einer Frau herangereift. Sie hatte Brüste bekommen, wo erst nur Hügelchen gewesen waren, einen knackigen, runden Po, eine schlanke Taille und ihr sprossen Haare an jener Stelle, mit der wir uns im vorherigen Sommer so intensiv befasst hatten. Wir begannen unsere Spielchen von Neuem, und auf meine Angst hin erklärte sie mir, dass alles okay wäre, wenn das Zeug nicht unten in sie hineingeriet. Am Sichersten wäre wohl, es herunterzuschlucken, das hatte sie aus einer der Zeitschriften.


Wir verkrümelten uns also wie gehabt zwei bis drei Mal am Tag in das Wäldchen, und ich stellte fest, dass sie noch viel experimentierfreudiger und erfahrener geworden war. Auf Nachfrage erzählte sie mir, dass sie drei bis fünf verschiedene Jungs aus ihrer Nachbarschaft hatte, mit denen sie das machte. Ich war zwar zunächst etwas konsterniert, aber der Trieb siegte schließlich. Ab da taten wir es jeden Sommer. Sogar als meine Eltern irgendwann beschlossen, dass ich alt genug wäre, die Ferien alleine zu verbringen. Dass ihr Körper nicht von schlechten Eltern war, wäre eine Untertreibung. Da war wirklich alles so, wie es sein sollte, und noch viel besser. Irgendwann kristallisierte sich jedoch heraus, dass ihre generellen Interessen sich auf den Verkehr mit möglichst vielen Jungs beschränkten, von ehrlicher Arbeit hielt sie, genau wie ihre Eltern, nicht allzu viel.


Sie war allerdings bald clever genug, für ihren liebsten Zeitvertreib Geld zu nehmen, und auch diverse Ü18-Streifen zu drehen. Auf diese Art kam sie recht schnell zu einem kleinen Vermögen. Als meinen Eltern das schließlich zu Ohren kam, war dieser Teil der Familie für sie tabu. Ich beichte, dass ich meinen Eltern nie erzählt habe, dass ich meine ersten sexuellen Erfahrungen ausgerechnet mit ihr gesammelt habe, weil sie mich dann mit Sicherheit enterben würden. Außerdem beichte ich, dass ich finde, dass meine Eltern absolut übertreiben, ich aber nicht die Cojones habe, ihnen das zu verklickern.

Beichthaus.com Beichte #00037443 vom 21.01.2016 um 00:38:12 Uhr (9 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Streit zwischen Stiefschwestern

17

anhören

Aggression Gewalt Zorn Ungerechtigkeit

Meine Mutter und ich (w/27) zogen nach der Scheidung meiner Eltern zu ihrem neuen Lover. Seine Frau hatte ihn und seine Tochter vor Jahren sitzen lassen und so lebte er mit ihr allein, und zwar fast 800 Kilometer weit weg von unserem früheren Wohnort. Besagte Tochter war fast auf den Tag genau gleich alt wie ich, nämlich 14. Allerdings prallten da zwei Welten aufeinander, die unterschiedlicher nicht sein konnten. Während ich ein zugegebenermaßen etwas verwöhntes Stadtkind war, mit durchaus ein wenig Faulheitsspeck auf den Hüften, einer gewissen Vorliebe für Schmink- und Mädchenkram, Junkfood, Boybands und schlechte deutsche Vorabendserien, war sie ein stahlhart durchtrainierter halber Junge. Sie hatte eine sehnige, kräftige, aber dennoch weibliche Statur, deutlich sichtbare Bauchmuskeln, sehr feste und straffe Brüste, einen Hintern, mit dem sie Walnüsse knacken konnte, und ihre Hobbys bestanden größtenteils aus irgendwelchen körperlichen Aktivitäten. Sie ritt gern, kletterte, spielte Fußball, oder Eishockey mit den Jungs aus dem Ort, fuhr Ski und las ab und an Bücher.

Natürlich konnte ich mit ihr gar nichts anfangen. Weder kannte sie irgendwelche Boybands oder Schauspieler, noch interessierte sie sich dafür. Sie hörte das, war ihr Vater hörte. AC/DC, Led Zeppelin, Queen, und The Who. Unsere Gesprächsthemen waren daher nicht besonders ergiebig. Ich hatte dementsprechend heftiges Heimweh nach meinen anderen Freundinnen und fand meine neue Stiefschwester ziemlich befremdlich. Meine Mutter interessierte mein Leid allerdings überhaupt nicht. Sie war auch zu sehr damit beschäftigt, es mit ihrem neuen Freund jede Nacht derartig laut krachen zu lassen, dass man es durch alle Wände des Hauses hörte. Im Dorf selbst fiel es mir auch nicht besonders leicht Anschluss zu bekommen, aber immerhin klappte es nach etwa einem Jahr zumindest so weit, dass ich nicht mehr komplett isoliert war.

Ich versuchte auch einen Zugang zu meiner Stiefschwester zu bekommen, indem ich ihr gut gemeinte Schmink- und Modetipps gab, die sie allerdings geflissentlich ignorierte. Sie war eher eine etwas herbe Schönheit, mit einer zwar wunderschönen Augenpartie, aber auch ziemlich männlichen Zügen um den Mund herum, Hasenzähnen und schmalen Lippen. Ich dachte, ihr damit etwas Gutes zu tun, aber sie reagierte nur mit kühler Gleichgültigkeit. Mir wurde klar, dass ich meine Taktik ändern musste, und fragte sie, ob sie mir das Reiten beibringen könnte. Auf Anordnung ihres Vaters hin tat sie es dann, wenn auch widerwillig. Sie war eine schreckliche Lehrerin. Unaufmerksam, ungeduldig und unbeherrscht bis hin zum Sadismus. Vor allem war sie jedoch sehr schadenfroh, wenn ich mal wieder unfreiwillig abstieg. Mir schmerzte bald jeder einzelne Knochen im Leib, aber ich hielt wacker durch. Unser Verhältnis wurde dadurch allerdings nicht wirklich besser. Ich begann, sie langsam aber sicher zu hassen, und mein Frustrationslevel stieg nahezu ins Unermessliche.

Egal, wie sehr ich mich anstrengte, sie blieb unempathisch, und ein echter weiblicher Kotzbrocken. Ich ging mit ihr klettern, stellte mich ungeschickt an und sie lachte mich aus. Ich spielte mit ihr Fußball, fiel hin und sie lachte mich aus. Ich fuhr mit ihr Langlauf, purzelte einen steilen Hang hinunter, verstauchte mir den Knöchel und prellte mir die Rippen. Sie lachte mich aus und fuhr danach einfach weiter. Natürlich gab es zu Hause ordentlich Ärger für sie, weil sie mich zurückgelassen hatte, aber das schien sie nicht sonderlich zu kratzen. Ich hatte inzwischen die Nase gestrichen voll von ihrer kaltherzigen Art und beschloss, sie zu ignorieren. Mir fiel jedoch bald ein interessantes Phänomen auf. Immer, wenn sie in der Nähe eines ganz bestimmten Jungen war, wurde sie plötzlich äußerst mädchenhaft und nervös. Sie spielte mit ihren Haaren, kicherte über seine flachen Witze und suchte Körperkontakt, was sonst gar nicht ihre Art war. Allein, es nützte nichts, sie biss sich an ihm die Zähne aus, was sie nur noch übellauniger werden ließ.

Eines Tages erwischte ich sie, wie sie beim Holzhacken hemmungslos weinte. Ich fragte sie nicht, was los war, denn ich hatte an dem Tag ebenfalls gesehen, wie besagter Junge mit einer Anderen Händchen hielt. Sie versuchte es vor mir zu verbergen und reagierte sehr aggressiv, als ich ihr anbot, sich noch einmal meine Tipps anzuhören. Schließlich ging sie jedoch auf mein Angebot ein und ich half ihr beim Schminken, Haare machen, und bei der Auswahl der Kleidung. Ich lieh ihr Klamotten von mir, denn durch die viele körperliche Anstrengung hatte ich mittlerweile dieselbe Kleidergröße wie sie, wenn auch keine derart perfekte Figur. Schon bald zeigte sich eine gewisse Wirkung ihrer erblühenden Schönheit und ihr Schwarm ließ tatsächlich seine bisherige Freundin für sie fallen. Statt mir aber zumindest etwas dankbar zu sein, begann meine Stiefschwester allerdings vor ihm und seinen Kumpels über mich zu lästern und diverse Dinge auszuplaudern, die nur mich und meine Mutter etwas angingen.

Sie machte sich auch oft über uns lustig und äffte uns beide in sehr entwertender Manier nach. Das verletzte mich auf das Äußerste, und als ich sie mal wieder dabei erwischte, entfuhr mir in blinder Wut ein Satz, den ich bis heute sehr bereue. Ich sagte in etwa, dass ich wenigstens noch eine Mutter hätte und bei ihrem unverschämten und undankbaren Verhalten auch verstehen könnte, warum ihre Mutter sie hatte sitzen lassen. Sie wurde daraufhin kreidebleich und ging direkt auf mich los. Das Resultat waren Kiefer-, Nasen- und Rippenbrüche bei mir und eine sehr schwere Augenverletzung bei ihr, unter der sie heute noch leidet.

Meine Mutter packte noch am selben Tag ihre Sachen und wir verließen den Ort. Die Ironie an der Geschichte ist die, dass ich kurze Zeit danach - wie sie - bei meinem Vater leben musste, weil meine Mutter dann irgendwann doch wieder zu ihrem Freund zurückzog. Meine Mutter lebt heute noch dort, genau wie meine Stiefschwester, die nach dem Vorfall lange in Therapie war. Sie ist mit dem Jungen von damals verheiratet, allerdings wohl nicht mehr besonders glücklich. Ich habe mehrmals versucht, mich mit ihr auszusprechen, aber sie blockte mich grundsätzlich immer ab.

Beichthaus.com Beichte #00037440 vom 20.01.2016 um 00:44:54 Uhr (17 Kommentare).

In WhatsApp teilen

“Beichte

Mein Schwarm aus Schulzeiten

25

anhören

Begehrlichkeit Peinlichkeit Verzweiflung Partnerschaft

Mein Schwarm aus Schulzeiten
Vor 15 Jahren, ich war zarte 17, hatte ich mich unsterblich in eine gleichaltrige Klassenkameradin verliebt. Sie war von Mutter Natur wirklich äußerst privilegiert worden und absolut makellos. Ihr wunderschönes, sogar etwas exotisch wirkendes Gesicht war alleine schon ein Blickfang, aber ihre Figur war zum Niederknien. Im Schwimmunterricht fiel allen aus der Stufe die Kinnlade auf Bauchnabelhöhe, wenn sie im Bikini, unter dessen Oberteil sich ihre unbeschreiblich perfekten Brüste abzeichneten, und mit kreisendem Apfelpo unter ihrer schmalen Taille hereingeschwebt kam. Selbst unser Sportlehrer wurde regelmäßig nervös, und es kostete ihn einige Mühe, nicht zu gaffen. Sie war aber nicht nur eine wirkliche Augenweide, sondern auch wirklich gut drauf. Sie trank gerne Bier, war witzig und auch ganz und gar nicht auf den Kopf gefallen.

Natürlich gab es Neiderinnen unter den anderen Mädchen der Jahrgangsstufe, aber selbst die trauten sich nicht, allzu laut zu lästern. Sie hatte noch einen älteren Bruder und eine wesentlich jüngere Schwester. Ich bemühte mich ein Jahr lang darum, ihre Aufmerksamkeit auf mich zu ziehen, indem mich besonders geistreich und witzig gab, versuchte sie mit meinen Künsten im Gitarrenspiel zu beeindrucken, trainierte viel, und stylte mich in derselben Art wie unser Schulschönling. Mein Erfolg blieb allerdings sehr überschaubar. Ich war mehr oder weniger gefriendzoned, wie man heute sagen würde. Eines Tages jedoch beobachtete ich zufällig, wie sie von einem muskulösen, bärtigen, und sehr gut aussehenden Typen von der Schule abgeholt wurde. Die beiden küssten sich leidenschaftlich, und er legte seine Pranken um ihre Taille und ihren Hintern.

Mich packte die Eifersucht und mir war tagelang körperlich richtig schlecht. Ich bekam heraus, dass dieser Typ schon um die 30 war, obwohl er wesentlich jünger aussah, und eine eigene Werbeagentur besaß. Monatelang war ich am Boden zerstört, und litt, wie man eben nur als naiv-dämlicher Teenager leiden kann. Ich schrieb depressive, weinerliche Liebeslieder und trug nur noch schwarze Klamotten. Irgendwann, kurz vor dem Abitur, fing ich mich dann jedoch glücklicherweise wieder. Danach zogen die Jahre ins Land. Auf einem Klassentreffen sah ich das Mädchen wieder, aber wir redeten nicht viel, obwohl ich sie immer noch sehr attraktiv fand. Sie hatte wohl zwischenzeitlich zwei Kinder und war mit dem Typen von damals verheiratet.

Vor zwei Jahren begann ich einen neuen Job. Dazu kam ich mehr oder weniger wie die Jungfrau zum Kind, weil ich eigentlich etwas ganz anderes studiert hatte. Am ersten Tag im neuen Unternehmen bekam ich meine persönliche Assistentin vorgestellt, und mich traf der Schlag. Sie sah fast haargenau so aus wie mein Schwarm zu Schulzeiten. Dieselbe Figur, ein genauso exotisches, wunderschönes Gesicht. Mir dämmerte nach dem ersten Schock, dass das wohl ihre jüngere Schwester sein musste. Der Nachname stimmte nur eben nicht. Ich schnüffelte ein wenig in ihrer Personalakte und stellte fest, dass sie 23 war, und leider schon verheiratet. Wir verstanden uns dennoch sehr gut, und es kam, wie es kommen musste: Ich verliebte mich erneut wie ein dämlicher kleiner Teenager. Jeden Tag schlich ich um sie herum wie ein liebeskranker 16-Jähriger und fühlte mich so richtig doof dabei, während ich verzweifelt versuchte, eine gewisse Distanz zu ihr zu wahren. Unser Verhältnis zueinander wurde trotzdem immer enger, und mein Gehirn bestand bald aus rosa Hormongrütze.

Eines Tages erzählte sie mir im Vertrauen, dass sie sich mit ihrer Schwester vollkommen überworfen habe, da sie jetzt mit deren Ex verheiratet sei. Ich spuckte fast den Kaffee über den Tisch, als ich das hörte. Mein sinnloses Leiden begann erneut, doch dann hatte ich eine Idee. Ich fragte sie, ob ihre Schwester Single sei, und sie bejahte. Ich suchte lange in Social Media Networks herum, und schaffte es schließlich, Kontakt zu meinem früheren Schwarm aufzunehmen und ein Date zu arrangieren. Mittlerweile sind wir ein glückliches Paar. Ich beichte also, dass ich über einige Umwege an sie geraten bin, ihr aber niemals wirklich erzählen können werde, wie das alles passiert ist.

Beichthaus.com Beichte #00037391 vom 13.01.2016 um 12:12:21 Uhr (25 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Alles läuft falsch...

24

anhören

Verzweiflung Trägheit Dummheit Gesundheit Schule

Ich, eine Frau von 23 Jahren, habe in meinem Leben bisher beeindruckend wenig auf die Beine gestellt. Ich habe einen mittelmäßigen Realschulabschluss, eine mittelmäßige Ausbildung an einer mittelmäßigen Schule mit mittelmäßigem Ruf mittelmäßig abgeschlossen und seitdem keinerlei Ziele mehr erreicht. Keine Firma stellte mich ein, weder um dort zu arbeiten, noch um mich dort neu ausbilden zu lassen - nur kostenlose Praktikanten waren willkommen. So lebte ich nach meiner Ausbildung drei Jahre lang bei meinen Eltern, meine Begeisterung, Bewerbungen zu schreiben, nahm zusehends ab, bis ich irgendwann gar nichts mehr machte, so wie schon immer. Schon in der Schule machte ich nichts, oder zumindest weit weniger als ich hätte tun müssen und können. Ich wurde gehänselt, nicht extrem, aber mehr als ausreichend, um mich regelmäßig krank zu stellen und mich nachmittags lieber in virtuellen Welten und Büchern zu verlieren als in der realen zu leben. Das hat sich nie geändert.

Vor ein paar Jahren lernte ich einen Mann kennen, der sein Leben ebenfalls etwas holprig begonnen hatte und nun gerade dabei war, es wieder aufzubauen, indem er sein Abitur nachholte. Er empfahl mir, das Gleiche zu tun, um meine Chancen zu verbessern und ich fand Gefallen an der Idee. Mein Leben änderte sich schlagartig. Meine Eltern waren dagegen, dass ich das tat. Sie meinten, dass die drei Jahre Schule, die dafür nötig wären, pure Zeitverschwendung seien. Also musste ich mich zum ersten Mal völlig alleine um alles kümmern - die Schule, die Wohnung, das BAföG - und ich habe es geschafft. Mittlerweile lebe ich seit eineinhalb Jahren in dieser Wohnung, aber so viel mehr hat sich dann doch nicht geändert. Nach knapp zweieinhalb Monaten stellte sich bei mir erneut die mich immer begleitende Lustlosigkeit, Trägheit, Müdigkeit, Prokrastination und das Desinteresse an den meisten Dingen, die mich umgeben, ein. Obendrein reagierte mein Körper darauf, dass ich dennoch versuchte, mich in die Schule zu schleppen, und nagelte mich morgens an die Toilette - Durchfall, immer dann, wenn ich gerade los gehen wollte. Anfänglich ging ich hinterher immer noch zum Arzt, um ein Attest zu holen, und ließ mich auch untersuchen, nur um herauszufinden, dass alles okay ist, doch irgendwann hörte ich auch damit auf, fehlte unentschuldigt und schottete mich noch mehr ab.

Ich machte regelrechte Großeinkäufe von Getränken, Dosennahrung und Unmengen an Süßkram, um die Wohnung nicht allzu häufig verlassen zu müssen, die sich nach und nach in eine Müllhalde verwandelte. Als dann Briefe von der Schule und vom Amt von Ausbildungsförderung folgten, wurde mir klar, dass ich etwas tun musste. Ich ging zur Schulleitung, um meine Situation zu erklären, um Entschuldigung zu bitten, mich für das laufende Schuljahr ab- und für das kommende neu anzumelden und um zu erklären, dass ich vorhatte, die Zeit dazwischen zu nutzen, um meine Probleme in den Griff zu bekommen, so wie ich es auch dem Amt für Ausbildungsförderung schrieb. Ich wollte zu einem Psychologen und ihm all das erzählen, konnte mich aber nie dazu aufraffen. Doch irgendwie regelte sich alles in der Zeit von selbst, oder jedenfalls fühlte ich mich besser und begann alles in den Griff zu bekommen. Ich begann, mich regelrecht auf das neue Schuljahr zu freuen, auf die neuen Menschen, die neue Chance, die ich dieses Mal ganz bestimmt nicht vergeigen wollte.

Und doch tat ich es, erneut und schneller als zuvor. Die Menschen, mit denen ich zusammen war, waren fabelhaft, vor allem die in der Klasse, die ich derzeit besuchen sollte, die Lehrer waren ebenso. Alles war gut, sogar das BAföG wurde mir noch einmal genehmigt. Und doch überfiel mich nach kurzer Zeit wieder diese Welle an Ungefühlen, die mich an meine Wohnung fesselten, bis ich irgendwann wieder unentschuldigt zu Hause blieb. Zwischenzeitlich konnte ich mich an einem besseren Tag einmal dazu aufraffen, endlich etwas zu tun. Ich ging zum Arzt, erklärte meine Situation, ließ mir endlich eine Überweisung zum Psychologen schreiben und einen Krankenschein ausstellen, den ich gleich in der Schule abgeben wollte. Die Sekretärin verlor das Verständnis allerdings langsam, was mich betraf. Als ich ihr den Krankenschein gab, fragte sie mich, wo denn die anderen seien. Die hatte ich natürlich nicht, und so sagte sie mir, dass das so nicht mehr lange weitergehen könne. Aus Frust kaufte ich eine ganze Menge Zeug, das ich mir eigentlich nicht leisten konnte.

Ich habe seitdem nicht mehr mit der Schule kommuniziert, habe nicht auf die Kontaktversuche reagiert. Derzeit drücke ich mich davor, mich schriftlich abzumelden, obwohl das unabdingbar ist, um Arbeitslosengeld II zu beziehen, da ich seit Beginn des Jahres aus nachvollziehbaren Gründen erneut kein BAföG mehr bekomme. Ich brauche Hilfe, das weiß ich. Im Internet meinte jemand, ich hätte Depressionen. Innerlich zeigte ich ihm einen Vogel. Wie kommt ein Fremder auf die Idee, mir Depressionen zu unterstellen? Aus Interesse habe ich allerdings einmal die Symptome gegoogelt und erkannte dabei unheimlich viele Parallelen. Definitionen und mehrere Tests halfen mir, mich in diesem Gedanken zu bestärken, was gut war, da ich nun etwas Handfestes hatte, das ich dem Psychologen erzählen könnte, wenn ich um einen Termin bitten würde.

Mittlerweile hatte ich auch einen ersten Termin. Der Psychologe gab mir weitere Tests mit, deren Auswertung auffällig war, woraufhin mir ein Schein für einen Bluttest mitgegeben wurde, um eine Unterfunktion der Schilddrüse auszuschließen. Der Termin wäre im Dezember letzten Jahres gewesen. Ich hätte schon lange einen neuen Test machen müssen, aber wie auch jetzt, da ich lieber einen ellenlangen Text ins Internet stelle. Warum weiß ich nicht. Ich will Klarheit, ich will wissen, was mit mir los ist, und ich will etwas dagegen tun, bevor es mein Leben vollends kaputt macht. Vor allem aber will ich dem Psychologen ein Ergebnis vorlegen können, denn solange er nicht weiß, dass mit meiner Schilddrüse alles in Ordnung ist, kann es gut sein, dass wir völlig umsonst miteinander reden. Aber bis dahin wird noch eine gewisse Zeit vergehen, denn so wie es aussieht, wird er die nächsten zwei Monate keine Zeit für mich haben. Noch bin ich ja kein fester Patient mit festen Zeiten.

Was beichte ich nun? Ich beichte all das. Dass ich mein Leben verkorkse, es nicht mal schaffe, das auf Kosten des Steuerzahlers zu tun, sondern derzeit von dem Geld lebe, das es zu Weihnachten gab. Vor allem aber, dass niemand in meinem Familien- Freundes- oder Bekanntenkreis etwas davon weiß, außer ein paar Fremden aus dem Internet, denen ich mich mehr oder weniger vollständig anvertraut habe, weil es dann kein Bild von mir gibt, das ich zerstören kann und ich mir keine Gedanken darum machen muss, was nun aus der zwischenmenschlichen Beziehung wird. Menschen, die danach noch eine wollen, kennen mich dann schon so, wie ich wirklich bin. Ich beichte, dass ich fremde Menschen und eine Plattform wie diese einem offenen Gespräch mit meinen Liebsten vorziehe, dass ich meine Eltern belüge, die außer dem Verdacht auf eine Depression nichts von all dem wissen, und durch eine wachsende Distanz in dem, was ich noch immer Beziehung nennen will, selbst zu dem Mann, den ich liebe, das Vertrauen nicht groß genug ist, um zu wissen, dass ich ihm all das ruhigen Gewissens erzählen kann.

Beichthaus.com Beichte #00037381 vom 12.01.2016 um 09:34:38 Uhr (24 Kommentare).

In WhatsApp teilen
Zufallsbeichte
“Ein


Machtspiele in der Sauna

22

anhören

Selbstsucht Peinlichkeit Schamlosigkeit Morallosigkeit

Es ist mir peinlich, aber ich genieße es, Macht über Männer zu bekommen - genauer gesagt über ihre Erektion. Ich mache das in der Sauna. Bei uns gibt es eine mit zwei Stufenebenen gegenüber. Neulich wieder saß ich auf der einen Seite, es war noch eine Frau in der Sauna, da kam so ein Jüngling und setzte sich gegenüber. Ich spürte genau, dass er mich ansah. Die andere Frau lag und hatte die Augen zu. Ich schaute ihn direkt an, er guckte weg. Dann fing ich an. Erst wischte ich mir den Schweiß von den Armen und vom Busen. Dann spielte ich ganz leicht mit meinen Brustwarzen. Ich schaute wieder zu ihm, er guckte mich an. Ganz langsam öffnete ich meine Beine ein wenig. Ich blickte ihn auffordernd an und schaute direkt zwischen seine Beine. Mit der einen Hand fasste ich an meine rechte Brust, mit der anderen begann ich, immer etwas mehr zwischen meine Beine zu fassen. Und ich schaute immer erst in sein Gesicht und zwischen seine Beine.


Da sah ich, wie sich bei ihm schon was regte. Ich machte immer weiter, am Busen und unten bei mir. Allmählich hatte er einen richtigen Ständer. Mit den Augen forderte ich ihn auf, sich auch anzufassen. Plötzlich ging die Tür auf und ein älterer Mann kam rein, gleichzeitig regte sich die andere Frau, sie setzte sich auf. Der Junge war voll erschrocken, er konnte gerade noch sein Handtuch über sich ziehen. Ich bin sicher, die Dame und der Herr haben gesehen, was bei ihm los war, haben aber nichts gesagt. Ich bin dann gleich aufgestanden und raus aus der Kabine, gleich darauf bin ich gegangen, ich wollte nicht, dass er mir hinterherkommt. Ich weiß, dass dem Jungen peinlich war, das genieße ich. Gleichzeitig tut er mir leid. Ich beichte, dass ich Jungen und Männer in diese Lage bringe und so etwas öfter mache, aber es macht mir gleichzeitig Spaß, sie leiden zu sehen.

Beichthaus.com Beichte #00037356 vom 07.01.2016 um 14:56:04 Uhr (22 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Aggression   Begehrlichkeit   Betrug   Boshaftigkeit   Diebstahl   Drogen   Dummheit   Ehebruch   Eifersucht   Eitelkeit   Ekel   Engherzigkeit   Falschheit   Faulheit   Feigheit   Fetisch   Fremdgehen   Geiz   Gewalt   Habgier   Hass   Hochmut   Ignoranz   Lügen   Manie   Maßlosigkeit   Masturbation   Missbrauch   Misstrauen   Morallosigkeit   Mord   Neid   Neugier   Peinlichkeit   Prostitution   Rache   Schamlosigkeit   Selbstsucht   Selbstverletzung   Sex   Stolz   Sucht   Trägheit   Trunksucht   Ungerechtigkeit   Unglaube   Unreinlichkeit   Vandalismus   Verrat   Verschwendung   Verzweiflung   Völlerei   Vorurteile   Waghalsigkeit   Wollust   Zorn   Zwang   Zwietracht  

“35.000