Arbeiten im Kerker

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Ekel Unreinlichkeit Ungerechtigkeit Arbeit

Schon seit ich jung bin, arbeite ich nebenbei in verschiedenen Putzjobs, um mir etwas Geld dazu zu verdienen. Dabei habe ich den Job schon oft gewechselt, aber dieser Job in einer Firma mit ca. 20 Arbeitern übertraf alles, was ich bisher kannte. Zwei Mal in der Woche arbeitete ich dort für zwei Stunden. Die Firma war klar strukturiert: Arbeiter im Keller, Chef ganz oben. Um in den Keller zu gelangen, wo sich die Aufenthaltsräume, die Toiletten und die Umkleideräume befanden, stieg ich eine enge dunkle Treppe hinunter. Auch in den Räumen wurde es nicht freundlicher. Als Fenster diente eine kleine Luke, die etwas Licht in dieses dunkle Verlies hineinließ. Alles war alt und ich fühlte mich die kurze Zeit, die ich dort putzte, schon wie im Kerker. Wie mussten die armen Arbeiter sich erst fühlen?


Im Erdgeschoss befanden sich ein paar Büros, die alt, aber schon etwas "einladender" wirkten. Um ins Obergeschoss zu gelangen, bestieg man eine edle Wendeltreppe. Der Chef hatte einen riesigen lichtdurchfluteten Raum, in dem alles neu und perfekt eingerichtet war. Sein Büro mit der riesigen Fensterfront und dem Mahagoni-Schreibtisch war das komplette Gegenteil zu den Räumen der Arbeiter im Keller. Ich bekam jedes Mal mehr Wut auf diesen Menschen, der seine Arbeiter dermaßen schlecht behandelte.


Aus dieser Wut heraus putzte ich von nun an zuerst die Räume der Arbeiter - dabei die Toiletten besonders gründlich - und benutzte denselben Lappen für den teuren Schreibtisch des Unmenschen. Ich sah die Bakterien und Dreck der Toiletten und den Urin förmlich am Telefon des Chefs kleben. Dass er damit telefonierte, war eine lustige Vorstellung. Nach nur drei Monaten kündigte ich, da es nicht mehr auszuhalten war. Der Chef besitzt ein riesiges Haus - besser Villa genannt - in meinem Nachbarort. Jedes Mal, wenn ich daran vorbeifahre, bekomme ich wieder Hass auf diesen Menschen. Ich hoffe, er bekommt eines Tages, was er verdient.

Beichthaus.com Beichte #00035988 vom 21.06.2015 um 14:46:41 Uhr (7 Kommentare).

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Die verlorene Münze

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Feigheit Peinlichkeit Geld Schule

Ich (m) möchte beichten, dass ich im Alltag kaum Mut beweise. Gestern habe ich mir in der Pause noch etwas vom Pausenbäcker gekauft und die Verkäuferin gab mir das Wechselgeld und die Ware in die Hand. Da ich beides schlecht auf einmal halten konnte, legte ich die Ware und mein Portemonnaie auf einen naheliegenden Tisch. Wie das Missgeschick es will, kullert mir dabei eine Münze vom Tisch runter zu einer Schülergruppe, welche in der sechsten oder siebten Klasse waren. Jemand aus der Gruppe sagte: "Oh schaut mal, ich habe hier Geld gefunden!", während die anderen lachen. Mir war es zu blöd, mein Geld zurückzuverlangen, weshalb ich so tat, als hätte ich es nicht bemerkt. Ich beichte also, dass ich zu feige war, mein Geld von Kleineren zurückzuverlangen.

Beichthaus.com Beichte #00035979 vom 20.06.2015 um 20:45:53 Uhr (7 Kommentare).

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Traumstudium: Medizin

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Neid Verzweiflung Partnerschaft

Ich bin momentan wirklich verzweifelt. Mein Freund und ich haben beide unser Abitur gemacht. Er mit 1,0 - ich, trotz aller Bemühungen, mit 2,1. Wir wollen auch beide Medizin studieren, jedoch ist er erst 18 und ich bin bereits 21 Jahre alt. Ich werde wohl viele Jahre auf einen Studienplatz warten müssen, während er wahrscheinlich direkt anfangen kann. Mein Problem ist, dass ich damit einfach nicht klarkomme. Wir wohnen zusammen und diese ganze Angelegenheit ist einfach Gift für die Beziehung. Mittlerweile glaube ich sogar, dass so ein blöder Studienplatz wirklich das Aus unserer jahrelangen Beziehung wäre. Ich liebe ihn, aber ich kann es einfach nicht jeden Tag mitverfolgen, wie er meinen Traum lebt, während ich immer älter werde und warten muss - mit der Unsicherheit, ob ich überhaupt jemals studieren kann. Ich könnte ihm niemals sagen, wie ich darüber denke, weil ich ihn nicht verletzten möchte, aber ich glaube, dass ich momentan vor einem echten Problem in unserer Beziehung stehe. Ich traue mich einfach nicht, irgendjemandem etwas darüber zu sagen, weil ich sicher bin, dass es für Außenstehende ziemlich hart rüberkommt

Beichthaus.com Beichte #00035889 vom 09.06.2015 um 11:42:09 Uhr (27 Kommentare).

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Seitensprung vs. Seitensprung

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Fremdgehen Aggression Schamlosigkeit Partnerschaft

Meine Freundin und ich stecken in einer tiefen Beziehungskrise. Vor einem halben Jahr betrog ich meine Freundin innerhalb von drei Tagen zwei Mal. Es war zugegeben sehr dumm von mir und ich sah das auch nach einiger Zeit ein. Als aber mein bester Freund seiner Freundin von meinen One-Night-Stands erzählte, die wiederum meiner Freundin alles erzählte, fing der ganze Schnee an zu schmelzen. Und ist der Schnee erst einmal weg, sieht man die Kacke. Meine Freundin war bitter enttäuscht von mir, zumal ich von außen hin immer den Traummann spielte. Sie war wirklich kurz davor, mich zu verlassen, bis ich ihr Zugeständnisse gemacht habe. Um meine beiden Fehltritte zu entschuldigen, bot ich ihr zwei Fremdgehereien für lau an. Das heißt, sie durfte zwei Mal mit irgendwelchen Männern schlafen, ohne meine Zustimmung einzuholen. Beim ersten Mal bekam ich es nicht mit, da sie es mit einem Arbeitskollegen während der Arbeitszeit trieb. Jedoch beim zweiten Mal flogen gewaltig die Fetzen.


Ich war samstags zu Hause und schaute mir genüsslich um sieben Uhr ein Bundesligaspiel an. Meine Freundin brachte dann so einen dahergelaufenen Afrikaner mit, der klischeehafterweise einen Monsterdödel besaß. Sie gingen zunächst ins Schlafzimmer, weshalb ich Böses ahnte. Ich aber hoffte auf die Vernunft meiner Lebensgefährtin, ihr Fremdgehen nicht in meinem Dasein einzulösen. Es passierte wirklich eine Zeit lang nichts, was mich froh stimmte. Irgendwann, es war wohl inzwischen acht Uhr, meine Lieblingsmannschaft lag mal wieder zurück und ich schaltete den Fernseher aus, wohl wissend, dass das Spiel noch nicht vorbei war. Ich ging dann in die Küche, von wo ich auch ein Stöhnen vernahm. Aus einer Mischung von Eifersucht und Fremdenhass ging ich ins Schlafzimmer. Ich traute meinen Augen nicht, als ich sie einen Schwanz reiten sah, der meinem um Längen überlegen war. Plötzlich war es durch mit mir, sodass ich laut "Weg von meiner Freundin, du beschissener Neger!" schrie. Auch meine Freundin bekam einige unschöne Wörter an den Kopf geschmissen. Der Stecher verließ dann schnell und wortlos die Wohnung. Meine Freundin und ich stritten stundenlang, bis wir müde wurden.


Am nächsten Morgen war sie plötzlich nicht mehr da, auch ihre Kleidung nicht. Eine Nachricht brachte schließlich Aufklärung. Sie verließ mich und wollte die nächsten Tage bei ihrer Freundin verbringen. Seitdem sind einige mit Gewissensbisse geplagten Wochen vorüber. Ich vermisse sie schon richtig und würde es auch wieder gut machen, nur dieses Mal mit einem vernünftigen Vorschlag. Bitte vergebt mir meine One-Night-Stands und vor allem meinen Rassismus.

Beichthaus.com Beichte #00035822 vom 30.05.2015 um 13:21:35 Uhr (42 Kommentare).

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Die Taktiken eines Pick-up-Artists

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Selbstsucht Engherzigkeit Vorurteile Schamlosigkeit Gesellschaft

Bin sogenannter Pick-up-Artist. Wobei - ich bin relativer Anfänger. Bin dazugekommen, weil ich früher keinen Erfolg bei den Weibern hatte. Deswegen hatte ich auch meinen ersten Sex im Bordell. Immer war ich nur der nette und hübsche Junge, aber mehr wollten die Weiber nicht. Irgendwann bin ich zufällig auf diese Szene gekommen und habe anschließend unzählige Bücher darüber gelesen. Zusätzlich Bücher über Körpersprache. Seminare hätte ich auch gerne besucht, aber dafür habe ich kein Geld und nicht so große Lust. Heute habe ich deutlich mehr Erfolg bei Frauen und nur, weil ich teilweise beschissen mit denen umgehe. Also im Vergleich zum netten Typen, der ich war. Natürlich keine Gewalt. Ich bin kein Beziehungsmensch und benutze sie nur für Sex. Früher habe ich an Prinzessinnen geglaubt. Aber heute weiß ich es besser. Die sind fast alle gleich. Konsum- und Statusfixiert. Notgeil sind viele auch. Wird aber natürlich erst mal die Unnahbare gespielt, die Sex eklig findet. Ansonsten interessiert die kaum was, außer noch Party machen und TV schauen. Ich beobachte auch gerne die Leidensgenossen, die in Beziehungen sind oder geheiratet haben. Immer haben die Weiber die Hosen an und kommandieren die Typen herum. Spielen mit ihren Emotionen und machen sie handzahm und irgendwann sind sie emotionslose Befehlsempfänger.


Ich habe jeglichen Respekt vor Frauen verloren. Mich ekelt sogar langsam der Sex mit denen an. Ich benutze immer Gummi und auch nur eigene, weil ich Schiss habe, dass die es manipulieren und mir Kinder anhängen. Ich traue denen heute alles zu. Die können keine Geheimnisse für sich behalten und da bekommt man so einiges mit. Was mir auch aufgefallen ist: Die schönsten und süßesten Frauen sind die größten Schlangen mit den meisten Tricks. Die denken sich, die können jeden haben. Deren Kontaktliste ist voll mit notgeilen Typen. Die müssen nur mit dem Finger schnipsen und viele Typen machen, was die wollen. Die sind völlig abgestumpft. Aber die lieben es, hart rangenommen zu werden, weil die meisten Typen solche Weiber beim Sex wie zerbrechliche Wesen anfassen. Neuer Höhepunkt ist, dass ich solche Weiber verführe, und wenn sie zum Showdown bereit sind, mit unfreundlichen Ausreden einfach nach Hause gehe.


Das gibt mir einen besseren Kick als Sex mit so einer. Außerdem habe ich das Gefühl, dass ich damit die Männer räche, die von solchen Frauen wie Sklaven oder Dreck behandelt werden. Ich vermisse keine Beziehung. Außerdem hüte ich mich davor, Frauen als Freunde zu betrachten. Wie gesagt, die können keine Geheimnisse für sich behalten und quatschen es irgendwann im Suff eh weiter. Ich werde höchstwahrscheinlich einsam und kinderlos sterben. Aber das ist es mir wert, anstatt verheiratet mit einer Furie irgendwann mit Mitte 40 einen Herzinfarkt zu bekommen.

Beichthaus.com Beichte #00035779 vom 23.05.2015 um 21:49:34 Uhr (33 Kommentare).

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