Ausgesetzt in Australien

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Engherzigkeit Dummheit Freunde Urlaub

Ausgesetzt in Australien
Ich (w/19) habe eine große Dummheit begangen. Ich habe wegen eines nichtigen Streits meine beste Freundin verloren.
Ich entschied mich, nach dem Abitur ein Jahr in Australien zu verbringen und bin jetzt seit Anfang August hier. Meine beste Freundin hat sich wegen mir auch dazu durchgerungen, kam aber erst im September hier her. In der Zeit hatte ich mir einen Campervan gekauft und begonnen, zu reisen. Als meine Freundin am Flughafen ankam, habe ich sie abgeholt und wir begannen unser gemeinsames Abenteuer. Alles lief super, wir hatten unglaublich viel Spaß zusammen. Aber nach einiger Zeit begannen wir, uns auf die Nerven zu gehen und stritten oft, jedoch nie wirklich lange.
Mitte November hatten wir uns mal wieder richtig in den Haaren. Ein kleiner, nichtiger Streit artete aus. Wir waren gerade mitten im Nirgendwo und ich habe sie in einer kleinen Stadt, welche über ein Hostel verfügte, rausgeschmissen. Wir hatten seitdem keinen Kontakt mehr, über einige gemeinsame Freunde konnte ich allerdings in Erfahrung bringen, dass es ihr gut geht, sie mich jetzt aber nie wiedersehen will. Da es mir zu peinlich ist, den Leuten die wahre Geschichte zu erzählen, also durch Dummheit und Egoismus meine beste Freundin verloren zu haben, kennen alle nur eine Lüge, in der ich sie als die Böse hinstelle. Es tut mir unglaublich leid und ich wünschte, ich könnte es ungeschehen machen.

Beichthaus.com Beichte #00030580 vom 14.12.2012 um 13:59:46 Uhr (28 Kommentare).

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Meine Arbeit auf dem roten Elefanten

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Drogen Maßlosigkeit Sucht Arbeit Australien

Ich (m/20) habe mich nach dem Abitur dazu entschlossen, ein Jahr in Australien zu verbringen, also das "übliche" Work&Travel-Jahr. Da ich total geizig und faul bin, habe ich mich dazu entschlossen, die meiste Zeit über zu "wwoofen" (Willing Workers On Organic Farms), bedeutet, ich arbeite recht entspannt vier bis sechs Stunden am Tag und kriege alles, was man so zum überleben braucht, also Essen und Unterkunft, für lau. Nach meinen ersten Nächten in Australien, die ich in einem Hotel verbrachte, sollte es zu meinem ersten Wwoofhost gehen. Leider lernte ich am Abend zuvor die australische Gastfreundschaft kennen. Ein paar wirklich nette Menschen feierten eine Party und teilten Alkohol und Gras mit mir. Am nächsten Tag bin ich dann aus meinem Rausch aufgewacht und musste mich ziemlich hetzen, um rechtzeitig den Bus zu erwischen. In einer kleinen Stadt angekommen, wartete auch schon das ältere Ehepaar auf mich und holte mich ab. Nach einer weiteren halben Stunde Fahrt erreichten wir dann ihr Haus mitten im Dschungel. Dort verbrachte ich zwei Wochen. Die Umgebung war faszinierend, die Arbeit machte Spaß, das Essen war super und man konnte sich gut mit den Beiden unterhalten. Allein wurde es mir dort dann aber doch etwas zu langweilig und ich suchte mir einen neuen Wwoofhost. Dort gefiel es mir dann nicht so gut und ich suchte mir wieder ein neues Plätzchen. Dort wollte ich eigentlich nur eine oder maximal zwei Wochen bleiben, um dann meinen Trip von Cairns Richtung Süden, nach Brisbane, zu starten.

Pustekuchen! Als mich das nette Ehepaar mittleren Alters in einer kleinen Stadt abholte und zu sich nach Hause nahm, verwarf ich innerhalb der ersten Tage hier wieder meinen Plan mit dem kurzen Aufenthalt und dem anschließenden Roadtrip. Es war wundervoll, alles war super bequem, total sauber und sah toll aus. Die Beiden boten mir direkt Gras aus eigenem Anbau an und ich war den ersten Tag komplett high. Im Laufe der nächsten Tage zeigte man mir, was ich so zu arbeiten habe. Ich muss fünf Stunden am Tag arbeiten, jedoch ist meine Arbeit überhaupt nicht anstrengend und macht total Spaß. Denn ich fahre den ganzen Tag mit einem kleinen roten Jeep durch den Wald auf ihrem elendig riesigen Grundstück und mache eigentlich nichts Produktives. Nach der "Arbeit" habe ich dann immer direkt angefangen zu kiffen und wenn ich drohte, wieder runter zu kommen, habe ich direkt einen neuen Ofen nachgeschoben. Nach etwa zwei Wochen fing ich dann direkt nach dem Aufstehen an, zu kiffen. Meist habe ich abends vor dem Schlafen noch eine Tüte gedreht und direkt nach dem Aufwachen weggeraucht. Jetzt fahre ich jeden Tag total stoned mit dem kleinen roten Jeep durch den Dschungel und stelle mir dabei vor, der Jeep sei ein großer roter Elefant. Ich bin jetzt schon seit zwei Monaten hier und sehe gar nicht ein, überhaupt noch hier weg zu gehen. Es stört mich kein bisschen, dass ich total unproduktiv bin und nichts von Australien sehe. Ich habe eine schier unerschöpfliche Grasquelle und liebe es, den ganzen Tag high zu sein. Ich werde mir hier mein second year Visa abstempeln lassen und solange wie möglich hier bleiben. Meiner Familie und meinen Freunden erzähle ich übrigens immer, ich würde viel reisen, hart arbeiten und schicke ihnen Bilder, die ich mir im Internet suche. Bislang hat noch keiner was gemerkt.

Beichthaus.com Beichte #00030418 vom 01.11.2012 um 09:45:20 Uhr in Australien (Kuranda, Qld) (49 Kommentare).

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“35.000

“Beichte

Leicht verdientes Geld

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Schamlosigkeit Habgier Arbeit Australien

Eine Freundin und ich befinden uns derzeit im Ausland und reisen hier für ein Jahr herum. Da wir nicht genug Geld haben, um nur zu reisen, wollen wir zwischendurch auch arbeiten. Im Moment tun wir dies auch in einem Café, aber viel Geld verdienen wir auch nicht dort. Ist sogar unfassbar wenig im Vergleich zu anderen. Deswegen hat sie sich letztens in einem Stripp-Lokal beworben als "Barfrau". Habe sie dann natürlich gebeten, für mich dort nachzufragen, ob sie eventuell noch jemanden bräuchten. Am nächsten Tag hat sie mir dann gebeichtet, dass sie sich gar nicht als Barfrau, sondern als Stripperin beworben hätte. Man könnte bis zu 3.000 Dollar die Woche verdienen, das ist so viel, wie wir bei unserem jetzigen Job in drei Monaten verdienen würden.
Und mittlerweile überlege ich auch schon fleißig, ob ich es nicht einfach tun sollte, schließlich kennt uns hier kein Schwein. Eine Bewerbung habe ich sogar schon online abgeschickt. Unser Problem ist jetzt einfach, dass wir beide Freunde in Deutschland haben, die davon nichts wissen dürfen. Klar, sie wären wahrscheinlich unfassbar eifersüchtig, was man natürlich verstehen kann, aber wir würden ja nicht in dem Sinne richtig fremdgehen, und uns auf diesem Wege schnell das Reisen ermöglichen können. Ein besonderes Problem mit dem Ausziehen vor anderen Leuten haben wir jetzt auch nicht unbedingt, wir sehen doch irgendwo alle gleich aus.

Beichthaus.com Beichte #00030331 vom 11.10.2012 um 11:45:08 Uhr in Australien (Brisbane, Queensland) (38 Kommentare).

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Die Lücke im Lebenslauf

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Betrug Lügen Arbeit Blieskastel

Meine Beichte ist das ich meinen Lebenslauf gefälscht habe, um wieder eine Arbeitsstelle zu finden. Ich habe in der Zeit zwischen Januar 2010 und Januar 2011, genau ein Jahr meines Lebens im Gefängnis verbringen müssen. Warum, möchte ich nicht schreiben. Nachdem ich wieder draußen war, konnte ich von neuem anfangen, mein Job und meine ganzen sozialen Kontakte waren weg. Also bin ich von Köln nach Berlin gezogen. Da ich prinzipiell ein ehrlicher Mensch bin, habe ich in meinen Bewerbungen korrekt angegeben, dass ich eben ein Jahr im Gefängnis war. Nach einem Jahr als Arbeitsloser hatte ich dann immer noch keinen Job. Also habe ich beschlossen, stattdessen anzugeben, dass ich ein Jahr eine Auszeit in Australien genommen habe, um mein Englisch zu verbessern. Habe so tatsächlich spontan einen neuen Job bekommen, unter anderem auch wegen meiner guten Englischkenntnisse. Viele werden jetzt schreiben, das ich sofort wieder ins Gefängnis gehöre. Aber ich wäre sonst Sozialhilfeempfänger geworden, trotz eines Studiums. Was ich im Grunde genommen bereue ist, dass ich nicht sofort nach der Entlassung aus dem Gefängnis meinen Lebenslauf gefälscht habe.

Beichthaus.com Beichte #00030195 vom 22.08.2012 um 19:14:19 Uhr in Blieskastel (24 Kommentare).

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“Beichte

Bungy-Jumping in Australien

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Lügen Waghalsigkeit Urlaub Australien

Ich bin momentan als Backpackerin für ein Jahr in Australien unterwegs. Wie das so ist, will man dort natürlich möglichst viel sehen und erleben. Zwei Dinge die auch fast schon Pflicht sind, wenn man in Australien oder Neuseeland ist: Bungy-Jumping und Skydiving. Zur Erklärung, wer Skydiving nicht kennt: Ein Fallschirmsprung aus 14.000 Fuß Höhe.
Als ich meinen Eltern auf Skype erzählt habe, dass ich das alles machen will, haben sie es mir Kreuzweise verboten, da sie verständlicherweise sehr besorgt um mich sind. Nun habe ich mit ein paar Freunden vor einigen Tagen ein Paket gebucht, Bungy in Cairns plus Skydive mit Videos und Fotos am Strand. Den Bungy habe ich jetzt hinter mich gebracht und direkt danach meine Eltern angerufen und es ihnen erzählt, aber nachdem ich danach ja putzmunter war, haben sie es akzeptiert. Sie meinten, ich solle es nicht nochmal machen, aber ich werde bestimmt wieder Bungy springen. Von dem Skydive wissen sie noch nichts. Ich habe so ein schlechtes Gewissen. Ich beichte, dass ich das Verbot meiner Eltern nicht einhalte und es ihnen verschweige, wobei sie mich ohnehin nicht daran hindern können.

Beichthaus.com Beichte #00029666 vom 31.12.2011 um 07:38:45 Uhr in Australien (Cairns, Queensland) (14 Kommentare).

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