In die Hose gemacht

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Peinlichkeit Ekel Feigheit Kinder Isenbüttel

Ich (w/19) muss mir etwas von der Seele reden, das mir schrecklich peinlich ist. Vor Jahren waren wir - meine Eltern, meine ältere Schwester und ich - bei Freunden meiner Eltern zum Essen eingeladen. Ich, damals sechs Jahre alt, war das erste Mal bei diesen Leuten zu Besuch, war extrem schüchtern und habe meinen Mund eigentlich gar nicht aufgemacht. Die Leute waren sehr nett, haben dauernd gefragt, ob ich noch etwas bräuchte, und haben mir dauernd Wasser nachgeschenkt, das ich auch artig austrank. Irgendwann musste ich dringend mal auf die Toilette, dabei benutzte ich die ohnehin schon fast leere Klopapierrolle auf. Ich kehrte zurück zu meinem Platz und setzte mich wieder hin, das Nachschenken ging weiter und ich musste innerhalb kürzester Zeit wieder pinkeln. Es war mir jedoch extrem peinlich, nach 10 Minuten wieder zu gehen, deshalb hatte ich den Plan, so lange zurückzuhalten, wie es nur irgendwie ging. Irgendwann fiel mir ein, dass das Klopapier leer war und so war der Fall für mein 6-jähriges Ich geklärt: Ich konnte nicht aufs Klo gehen. Deshalb beschloss ich, einfach so lange zurückzuhalten, bis wir wieder zu Hause waren.


Kurz gesagt: der Plan scheiterte an einem Witz, den meine Schwester erzählte und ich machte - am Esstisch, auf dem teuersten Stuhl, den mein Hintern jemals berührt hatte - in die Hose. Es war der schockierendste Moment meines gesamten Lebens. Ich ließ mir jedoch nichts anmerken, rutschte etwas vor und hob den Hintern etwas an. Meiner Meinung nach sollte dies meinen nassen Rock zum Trocknen bringen. Später ging ich, die Umhängetasche vor den Hintern gehängt, mit dem 10-jährigen Sohn der Gastgeber auf sein Zimmer und er zeigte mir seine Spielsachen. Wir setzten uns in den Schneidersitz auf seinen Boden gegenüber. Über sein Grinsen machte ich mir gar keine Gedanken. Mir ging erst viel später auf, dass er mir direkt unter den Rock schauen konnte. Damals machte ich mir jedoch mehr Sorgen über meine Blase, die sich dringend entleeren wollte. Da ich mich am Esstisch nämlich nicht vollständig erleichtern konnte, weil ich schnell wieder zurückgehalten hatte, musste ich immer noch pinkeln und machte wieder in die Hose, dieses Mal auf seinen Zimmerfußboden.


Beim Aufstehen versuchte ich alles mit meinem Rockzipfel wegzuwischen, was mir wohl nicht gelang. Er hat zwar nichts gesagt, aber es ist einfach unmöglich, dass er nichts bemerkt hat. Im Auto erzählte ich die ganze Geschichte meiner Familie mit einem roten Kopf. Meine Schwester lachte sich die komplette Fahrt über halb tot und meine Eltern schleppten mich zum Arzt, der eine Blasenentzündung diagnostizierte, und riefen danach die Gastgeber an, um sich für meine Pinkelattacke zu entschuldigen. Ich beichte, dass ich bis heute diesen Leuten niemals wieder begegnen will und verfluche insgeheim meine Eltern (die die ganze Geschichte übrigens längst wieder vergessen haben, im Gegensatz zu mir) dafür, dass sie die Beziehung zu ihnen wieder etwas auffrischen wollen.

Beichthaus.com Beichte #00035776 vom 23.05.2015 um 16:06:38 Uhr in Isenbüttel (5 Kommentare).

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Vom Loser zum betrogenen Traummann

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Selbstsucht Fremdgehen Falschheit

Ich (m/24) habe einen Kumpel, bei dem frauentechnisch nicht wirklich etwas läuft. Zwar gibt er sich alle Mühe, indem er oft unter Leute geht, nur hindert ihn sein schlechtes Aussehen daran, sich eine Frau zu angeln. Ich übertreibe nicht, wenn ich behaupte, dass er ein ungepflegter Fettsack mit einer dämlichen Frisur ist. Trotzdem sind wir beide gute Freunde, schließlich kennen wir uns schon seit der Grundschule. Als guter Freund dachte ich mir, ich könnte ihn ein wenig aufpeppen. Also zeigte ich ihm, wie man sich vernünftig pflegt und besuchte mit ihm einen Friseur. Klar, fett war er immer noch, aber immerhin konnte ich ihn dazu überreden, regelmäßig Sport zu machen. Dann wollte ich ihm ein Blind Date arrangieren, mit einer fülligeren Frau, denn eine Dünne hätte an ihm wohl kein Interesse gehabt. Nach langer Suche fand ich tatsächlich eine Kommilitonin, die zwar viel zu korpulent war, aber ein hübsches Gesicht hatte sie dennoch. Mein Kumpel war erst skeptisch, sagte dann aber zu.


Frisch rausgeputzt trafen sich die beiden in einem Park auf einer Wiese und picknickten. Augenscheinlich lief das Date prima, so hat es mir jedenfalls mein Kumpel erzählt. Die frisch Verliebten trafen sich dann noch ein paar Mal, bis sich die Dame bei mir bedankte. Wir kamen dann noch etwas ins Gespräch, das Eine führte zum Anderen und letztendlich war ich bei ihr zu Hause, um für eine Klausur zu lernen. Nachdem wir uns durch allerlei Texte gequält hatten, wurde es spät. Sie meinte, ich könnte bei ihr übernachten, da sie noch was bei mir gut hätte. Was in der Nacht passiert ist, wird wohl klar sein. Ich bin überhaupt nicht stolz darauf, mich so hinreißen zu lassen, zumal sie eher hässlich und die Freundin meines Kumpels ist. Naja, seitdem sind einige Monate vergangen, ohne dass etwas hinters Licht kam. Bis heute weiß mein Kumpel - er hat gut abgenommen - nichts von meinem One-Night-Stand. Trotz allem bitte ich um Absolution, denn schließlich habe ich ihn verkuppelt. Wäre ich nicht da gewesen, hätte er immer noch keine Freundin.

Beichthaus.com Beichte #00035773 vom 22.05.2015 um 15:17:49 Uhr (15 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Der Rocker im kleinen Dorf

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Missbrauch Vorurteile Ungerechtigkeit

Der Rocker im kleinen Dorf
Ich bin ein böser und krimineller Mensch, oder auch nicht. Kurz zu mir: Ich habe einen BMI von 40 - 180 Zentimeter bei 130 Kilo. Nein, ich bin nicht fett, ich betreibe seit 20 Jahren Kraftsport und bin der endomorphe Körpertyp. Ich habe einen Vollbart, zwei Hochschulabschlüsse, bin ein sehr freundlicher und umgänglicher Mensch, kleide mich meist leger und habe mich noch nie in meinem Leben geprügelt oder sonst irgendwelche schweren Konflikte mit anderen Menschen gehabt. Das Problem ist, ich wohne seit ungefähr sechs Jahren in meinem eigenen Haus in einem Dorf mit knapp 1.000 Einwohnern und die Menschen denken, ich gehöre den Hells Angels oder Bandidos an und sei extrem gefährlich.

Das ist lächerlich und einfach nur Schwachsinn. Man bekommt kaum echten sozialen Kontakt und die Leute sind freundlich aber ängstlich. Ich habe lange versucht, die Leute im Dorf aufzuklären, aber es war sinnlos, ich war immer der Bad Guy, der nur nett tut. Aber es hat auch Vorteile: Mein Sohn und meine Tochter sind in der Schule niemals angemacht worden, meine Frau und ich kommen beim Friseur, Arzt, Dorfsupermarkt, Autowerkstatt, und so weiter immer sofort dran, meine Nachbarn pflegen meine Hecke und schieben Schnee vor meinem Haus. Mein Geständnis? Ich nutze das Bad Guy-Image inzwischen bewusst um Vorteile zu haben. Selbst Schuld, ich wollte nett sein.

Beichthaus.com Beichte #00035770 vom 22.05.2015 um 07:54:34 Uhr (13 Kommentare).

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Gechillte Studenten

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Zorn Trägheit Studentenleben

Langsam glaube ich, ich bin anders als die anderen Leute. Ich bin 24 und Studentin der Wirtschaftswissenschaften. Für das Studium bin ich in eine andere Stadt gezogen und habe dort auch schnell eine WG gefunden, wo ich mit zwei anderen Studentinnen in meinem Alter wohne. Naturgemäß besteht quasi mein komplettes soziales Umfeld ebenfalls aus Studenten. Nun fällt mir aber immer mehr auf, dass ich in meinem Freundes- und Bekanntenkreis eine der Einzigen zu sein scheine, die sich wirklich Gedanken um ihre Zukunft und berufliche Pläne macht. Es erschreckt mich oft, auf WG-Partys oder Spieleabenden bei Gesprächen zuzuhören. Die meisten meiner Freunde haben absolut keinen Plan von ihrer Zukunft. Alle studieren halt "irgendwas", brechen ab und wechseln das Studienfach, unterbrechen und lungern dann bis zum nächsten Semester einfach nur auf Mamis und Papis Kosten zu Hause rum oder vernachlässigen ihr Studium, um Partys zu feiern und sich sinnlos zu besaufen.


Es ist mir schon klar, dass die Studentenzeit eine einmalige Zeit ist, die man genießen sollte. Das tue ich auch, aber ich wusste schon lange vor meinem Abitur, dass ich unbedingt Steuerberaterin werden will. Deshalb habe ich mich darüber so viel informiert wie nur möglich, habe mehrere Praktika in Steuerberaterkanzleien gemacht, um so einen Einblick in den Alltag zu bekommen und so weiter. Und dann sitzen da meine Freunde und Bekannten und wollen "irgendwas mit Medien" machen oder geben offen zu, dass sie ihr derzeitiges Fach nur studieren, weil ihnen nichts Besseres eingefallen ist. Die meisten wollen nach dem Studium "erst einmal eine Runde chillen" oder die Welt bereisen, ohne Kohle, versteht sich. Irgendjemand wird schon dafür bezahlen. Ich begreife einfach nicht, wie man so sorglos sein kann! Das sind doch alles keine 13-jährigen Teenies mehr, das sind erwachsene Menschen Anfang bis Mitte 20, die irgendwie keinen Bock auf gar nichts haben und deren einziges Lebensziel "chillen" ist.


Wo ist denn da der Kampfgeist geblieben? Früher galt es doch auch als erstrebenswert, so schnell wie möglich mit dem Studium oder der Ausbildung fertig zu sein, gute Noten zu haben, einen guten Job zu finden, durch den man sich selbst erfüllen konnte und ein geregeltes Leben aufzubauen. Meine Eltern waren mit dem Alter schon verheiratet, mein Vater hatte einen Job, in den er sich reingekniet hat, den er gerne erledigt hat und der ihm gute Zukunftsaussichten versprach. Dadurch verschaffte er sich die Sicherheit, eine Familie ernähren zu können. Und heute? Da sitzen Paare in Juteklamotten, die genau bis morgen Mittag denken können, aber auf gar keinen Fall weiter. Ich habe noch Kontakt zu etlichen ehemaligen Schulkameraden aus meiner Heimatstadt. Einige davon haben eine Lehre gemacht, worauf die besagten Studenten gerne hinunterzuschauen pflegen, und die sind bei Weitem vernünftiger und erwachsener. Diese haben einen Plan vom Leben, wollen sich eine Karriere aufbauen, in den nächsten fünf Jahren ein Eigenheim haben und eine Familie gründen.


Mittlerweile fange ich schon an, an der deutschen Studentenschaft zu zweifeln. Ich dachte früher immer, Studenten seien klug und weltgewandt, aber wenn ich mir das so angucke, haben die oft außer chillen, Partys und kiffen nicht viel in der Birne. Oft fühle ich mich unverstanden, weil Leute ohne Hochschulabschluss dafür aber mit Plan vom Leben als spießig und doof betitelt werden. Ich beichte also hiermit, dass ich von meinen Studienkollegen oftmals genervt bin, weil viele davon einfach nichts gebacken kriegen, aber trotzdem eine Riesenklappe haben.

Beichthaus.com Beichte #00035762 vom 20.05.2015 um 19:41:44 Uhr (25 Kommentare).

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Geheimer Nebenjob als Domina

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Prostitution Schamlosigkeit Habgier Butzbach

Geheimer Nebenjob als Domina
Ich möchte hiermit beichten, dass ich mir mein Budget aufbessere, indem ich Männern in die Weichteile trete, sie bespucke und erniedrige. Angefangen hat es damit, dass mich ein Mann in der Fußgängerzone angesprochen hat, ob ich ihn verbal fertigmachen könnte. Ich dachte mir, was für ein krankes Schwein er doch sei und sagte ihm, er solle sich verpissen. Dann meinte er, dass er mir 50 Euro geben würde, wenn ich ihn ein paar Minuten lang verbal zur Sau mache und er noch mal 50 Euro drauflege, wenn ich ihn zum Abschluss anspucke. Bei 100 Euro konnte ich nicht Nein sagen. Ich habe ihm Ausdrücke an den Kopf geworfen, die ich sonst nie in den Mund nehmen würde. Dann habe ich ihm noch eine fette Ladung ins Gesicht gespuckt. Irgendwie war es befreiend, jemanden so fertigzumachen. Das Geld war ein angenehmer Nebeneffekt. Mittlerweile sind ein paar Jahre vergangen seit dem ersten Erlebnis.

Inzwischen habe ich 12 feste Stammkunden und muss nicht mehr neben dem Studium arbeiten gehen, weil die Geschäfte wirklich gut laufen. Ich habe mir von dem Geld zwischenzeitlich die Brüste machen lassen und eine einmonatige Weltreise gemacht. Jetzt gibt es einen Rechtsanwaltfuzzi, der bezahlt mir 500 Euro pro Treffen, weil ich aufs WC gehe, in eine Schüssel pisse und ihm anschließend die volle Schüssel über den Kopf leere. Ich habe auch schon viele Angebote für Sex gegen mehr Geld bekommen, aber mein Grundsatz ist, dass ich mich nie ausziehe und meinen Körper nie nackt vor den Kunden zeigen werde und schon gar keinen Sex mit einem von den Perversen habe. Ich möchte hiermit beichten, dass ich mit den kranken Vorlieben von Männern massig Geld verdiene. Mein Freund weiß übrigens auch nicht, wie ich mein Geld verdiene. Er denkt, ich sei Studentin, die ihr Geld aus reichem Elternhaus bekommt. Ich bitte um Vergebung für mein schändliches Verhalten.

Beichthaus.com Beichte #00035756 vom 20.05.2015 um 07:48:38 Uhr in Butzbach (30 Kommentare).

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