Die Minuten bis zu meinem Urlaub

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Faulheit Trägheit Verzweiflung Arbeit

Heute ist mein letzter Arbeitstag, dann habe ich Urlaub (Ostern). Aber anstatt alles für meine Kollegen vorzubereiten, damit sie alles finden, mache ich gar nichts und zähle nur die Minuten, bis ich gehen kann. Ich muss dringend im Lotto gewinnen, damit ich nach Ostern nicht mehr hierher muss.

Beichthaus.com Beichte #00007851 vom 13.04.2006 um 21:15:24 Uhr (1 Kommentare).

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Eine Zeitung zu viel

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Diebstahl Dummheit Arbeit

Ich habe heute auf der Arbeit in unserer Kantine drei BILD-Zeitungen gekauft, aber vier mitgenommen. Ich habe es mit voller Absicht gemacht. ;) Naja, nächstes Mal werde ich sie wahrscheinlich wieder kaufen.

Beichthaus.com Beichte #00007822 vom 13.04.2006 um 09:08:49 Uhr (5 Kommentare).

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“35.000

“Folge

Schokolade am Laborbericht

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Zorn Aggression Völlerei Kollegen Arbeit

Habe heute auf der Arbeit gepetzt. Bei uns in den Labors(!) ist Essen eigentlich verboten. Meine Kollegin neben mir hält sich leider nicht so genau daran, weil sie sonst wahrscheinlich vom Fleisch fallen würde, wenn ihr versteht. Als meine Vorgesetzte mit einem Stapel Dokumenten kam, an denen bei einigen Blatt Schokoladenreste dranhingen, und mich darauf hinwies, dass unser Chef das nicht so lustig gefunden hatte, bin ich ausgetickt, weil es natürlich so aussah, als sei ich das gewesen. Sofort ins Büro zum Chef und ihn - ohne Namen zu nennen, was auch nicht nötig war - darauf angesprochen, ich sei das nicht gewesen. Man kann sich auch denken, wer sich Tag für Tag flüssig mit Icetea ernährt, der nascht auch, dass die Schwarte kracht (ihre Schwarte, meine ich). Mein Chef: Aha, interessant, DAVON WISSE ER JA GAR NICHTS!!! Jetzt habe ich ein schlechtes Gewissen und einen unterschwelligen Groll gegen meine Vorgesetzte, obwohl sie absichtlich nie so etwas tun würde. Sicher ein Missverständnis. Ich schwärze sonst nie andere an, aber man wird sich ja wohl noch verteidigen dürfen!

Beichthaus.com Beichte #00007806 vom 13.04.2006 um 03:32:57 Uhr (1 Kommentare).

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Lottogewinner in der Obdachlosenküche

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Trägheit Zorn Arbeit Putlitz

Ich möchte am liebsten meine Arbeit aufgeben, weil ich mich hier so langweile. Ich liebe es, einfach zu Hause auf der Couch zu liegen und nichts zu tun. Aber ich habe auch keine Lust, von Hartz IV zu leben, da ich ganz gut verdiene. Oh, ich hasse diese Arbeit. Möchte im Lotto gewinnen und dann würde ich drei Mal die Woche freiwillig und ohne Bezahlung in der Obdachlosenküche aushelfen. Ich meine das wirklich ernst. Und außerdem würde ich sowieso viel lieber in einer Küche arbeiten, als in diesem scheiß Büro.

Beichthaus.com Beichte #00007737 vom 11.04.2006 um 22:13:09 Uhr in Putlitz (1 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Folge

Koffeinüberempfindlichkeit

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Unreinlichkeit Ekel Arbeit Gesundheit

Ich habe eine ganz ganz üble Koffeinüberempfindlichkeit, die sich in Zittern, Herzrasen, extremer Unruhe und Übelkeit äußert. Das wäre jetzt ja an sich gesehen nicht so problematisch, da ich koffeinhaltige Getränke vermeiden könnte, aber ich trinke für mein Leben gern Arabicakaffe und grünen Tee, am liebsten unverdünnt und ohne Milch. Das geht eigentlich nie gut und dadurch ist auch meine beichtenswerte Tat entstanden. Ich bin Psychiater und teile mir meine Praxis mit zwei Psychologinnen. Am Freitag war ich so frei mir nach dem Mittag im Beisein meines "Lieblingspatienten" (labil, agressiv, suizidal, unklare Borderlinesymptomatik) zur Entspannung einen Espresso zu gönnen, der ordentlich stark war. Ziemlich bald bemerkt ich eine Hitzewelle und konnte mich nicht mehr so recht darauf konzentrieren, was mir der Patient an Therapiefortschritten mitteilte. Es gluckerte auch etwas im Bäuchlein. Das zu ignorieren war mein erster Fehler. Der zweite Fehler war einer der ganz üblen Sorte: Der Patient war gerade am gehen, und meine Reaktion auf den Espresso lies etwas nach, als ich in dem mir inne wohnenden männlichen Unverwundbarkeitswahn dachte "Ach was soll's denn, zur Feier des Tages gönnste dir noch einen grünen Tee." Dazu muss ich sagen dass normalerweise schon eine Tasse von dem Zeugs für ein zünftiges russisches Roulette in meinen Eingeweiden reicht, auch ohne mir vorneweg einen starken Espresso in den Rachen zu kippen.
Die nächste und letzte Patientin dieses Tages nimmt Antidepressiva. Sie kam rein und setzte sich, während sich ein spürbarer Aufruhr in meinem Schnitzelgrab manifestierte. Mir stand der kalte Schweiß auf der Stirn und ich zitterte die ganze Zeit der Sitzung wie ein Junkie auf Entzug. Die Patientin guckte etwas komisch, aber ich hielt tapfer durch, zumindest eine Weile, schließlich wurde mir jedoch echt übel. Ich rannte auf die Praxistoilette und übergab den Tee samt restlichen Mageninhalts der Kloschüssel. Wegen des Zitterns war ich allerdings nicht ganz so treffsicher, daher geriet eine ganze Menge daneben. Ich wollte die Bescherung wegmachen, aber das ging nicht wegen des Geruchs, der rief nämlich immer neue Würgereize hervor. Ich schickte die Patientin nach Hause und legte mich erstmal in meinen Therapiesessel. Plötzlich hörte ich einen angeekelten Schrei aus der Toilette. Eine meiner Kolleginnen hatte die Bescherung wohl mitbekommen und kommandierte die Schwester zum Aufputzen. Zum endgültigen Feierabend fragten mich die anderen, ob ich wüsste wer die Sauerei auf der Toilette veranstaltet hätte. Ich sagte ich wüsste es nicht, aber meine letzte Patientin wäre auf Antidepressiva und vertrüge diese nicht so gut, vermutlich wäre das der Grund für die unappetitliche Szenerie. Die anderen glaubten mir das unbesehen. Hoffentlich sprechen sie meine Patientin nächsten Freitag nicht auf den Vorfall an.

Beichthaus.com Beichte #00007707 vom 11.04.2006 um 05:50:33 Uhr (2 Kommentare).

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