Mit meiner Schwiegermutter am Stausee

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Boshaftigkeit Engherzigkeit Hass

In unserer Nähe gibt es einen Stausee mit Pumpspeicherkraftwerk. Der Wasserspiegel fällt und steigt stetig. So weit, so gut. Dort gibt es auch einen wunderbaren Kiesbadestrand, schön flach, ideal zum Baden und sich in der Sonne räkeln. Da war ich neulich mit meiner […]
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Beichthaus.com Beichte #00010360 vom 18.06.2006 um 01:23:05 Uhr (9 Kommentare).

Gebeichtet von come_on
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Ich kann meine Liebe nicht gestehen!

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Begehrlichkeit Verzweiflung Liebe

Ich habe mich verliebt, doch ich kann ihr meine Liebe nicht gestehen. Ich weiß nicht wie sie reagiert.

Beichthaus.com Beichte #00010196 vom 15.06.2006 um 05:51:15 Uhr (4 Kommentare).

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“Beichte

Luxus als Student

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Falschheit Lügen Maßlosigkeit

Ich war in der glücklichen Ausgangsposition gewesen, Geld zu erben und hatte ein sicheres Familienumfeld mit vielen Privilegien. Teil meiner Erziehung war es zu begreifen, dass man in der heutigen Zeit nur noch durch eine solide Bildung (in meinem Fall dem Abschluss eines Studiums) langfristig für das Leben gerüstet ist und somit Erfolg haben kann. Deshalb ging ich im beidseitigen Einverständnis mit meinen Eltern auf auf eine private Hochschule, welche mir finanziert wurde. Dies nutzte ich jedoch schamlos aus und führte ein Doppelleben. Ich gab mehrere Jahre vor fleißig zu lernen und zu studieren. Die Wahrheit sah jedoch ganz anders aus.

Großspurig und voller Selbstverliebtheit führte ich das Leben eines Gauklers und Spielers. Jeden Tag erwachte ich mit nur einem Gedanken und gab mich dem Glücksspiel hin. Durch exzessives Spielen und ein Luxus-Leben mit sämtlichen Annehmlichkeiten verprasste ich mein geerbtes Vermögen in Höhe von 50.000 Euro in weniger als zwei Jahren als Scheinstudent. Dies war jedoch nur die "Lebemann"-Seite von mir, die ich meiner Familie mit Hunderten von Lügen über fast zwei Jahre vorenthielt. Ein Leben in Casinos und auf wilden Partys war mir wichtiger als belanglose und banale Therapiestudien. Doch als der Exmatrilkualtionsbescheid zu Hause im Briefkasten angekommen war, hatte ich keine andere Wahl als die Wahrheit zu beichten. Voller Scham und unter Wortlosigkeit musste ich mein Versagen beichten. Selbst heute fühle ich mich noch als Versager und habe große Schuldgefühle, dass ich besonders meine Eltern enttäuscht und verletzt habe.

Beichthaus.com Beichte #00010157 vom 14.06.2006 um 20:58:01 Uhr (2 Kommentare).

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Hilfe, alle wollen etwas von mir!

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Verzweiflung Zorn Ungerechtigkeit

Ich bin 18 Jahre alt, Schüler und den ganzen Tag unterwegs. Nebenbei spiele ich ab und zu Computerspiele (wirklich nicht sehr oft, lese lieber hier oder in Foren), gehe gerne am Wochenende weg und spiele in einem Handballclub (jedoch nur zwei Mal die Woche). In meiner Klasse ist es irgendwie so, dass ich nie alleine bin. Ob das an meiner Nettigkeit liegt, oder daran, dass ich eigentlich jedem eine Chance gebe und sie nicht sofort als Idiot bezeichne. Fünf Tage die Woche, jeden dieser Tage sechs Stunden sind einfach Leute in der Nähe. Wenige dieser Leute sind meine guten Freunde (die richtigen Freunde sind aus meinem Handballclub), doch es gibt Einige, die sind total in Ordnung. Wir haben ein Mädchen in der Klasse, das nicht so wirklich Freunde hat. Zwar kommt sie mit den Leuten in der Schule gut aus, doch sie ist oft allein in der Pause.

Manchmal kann ich mich aus der Menge in der Pause rauslösen und bin draußen irgendwo allein. Da habe ich sie gesehen, das Mädchen aus meiner Klasse. Ich kannte sie seit Anfang dieses Jahres und ging zu ihr. Ich mag Smalltalks, einfach mal ein bisschen reden ohne großes Überlegen. So tat ich es auch mit ihr. Ohne viel zu Überlegen redete ich drauflos und fragte sie etwas aus. Ich dachte sogar, ich konnte einige Male ein Lächeln in ihrem Gesicht sehen. In der Schule haben wir nun vor zwei Wochen eine Partnerarbeit angefangen (so im Stil eines kleinen, einwöchigen Projekts). Der Lehrer loste die Gruppen aus. Ratet mal, mit wem ich in der Gruppe war? Ja, genau, mit ihr! "Cool!" Ja, genau, das dachte ich auch damals.

So fing das an, wir gingen zusammen in die Bibliothek, redeten und suchten Bücher für die Arbeit. Ich erfuhr etwas mehr über sie. Klang eigentlich ganz gut, sie hat Freunde, geht auch oft weg und so. Am zweiten Tag erfuhr ich wieder mehr. Dieses Mal war es nicht so toll, aber noch verdaulich. Sie hat einige Probleme. Jeder hat irgendwie Probleme, manche sind weniger schlimm und andere wieder eher heftiger. Ihre sind so etwa in der Mitte. Probleme, die einen eher halt etwas beschäftigen. Jedenfalls hat sie Depressionen. Am dritten Tag haben wir etwas mehr über ihre Probleme geredet (sie nannte mich aus Spaß ihren "Psychiater"). Wir haben gelacht und weiter gearbeitet. Was ich vorher vergaß zu schreiben ist, dass sie eine nette Schulkollegin ist, aber jedes Wochenende mag ich sie nicht sehen, da wir schon in derselben Klasse sind.

Jedenfalls war das Projekt zu Ende. Am Abend (letzte Woche) zuckte und vibrierte mein Mobiltelefon und wollte nicht mehr aufhören. Aus Neugier habe ich schließlich den Anruf entgegengenommen (dabei hasse ich telefonieren). Sie war es. Da ich ein zu netter Mensch bin, sagt ich natürlich nicht, dass ich keine Lust habe auf Reden. So redete sie und redete und redete und ich langweilte mich und hätte Besseres zu tun gehabt. Das klingt sehr hart, doch es ist wirklich so. Wir redeten nicht über Wichtiges.
Seit diesem Tag hat sie das Gefühl, jedes Mal mich anrufen zu können. Nachdem ich die Anrufe nicht mehr entgegennehme, ruft sie zu Hause an. Mein Bruder bringt mir dann immer das Telefon und es fängt von vorne an. Langsam ist das echt nicht mehr lustig. Es geht nicht so um sie, sondern um alle Leute in meiner Umgebung. Alles nette Leute.

Doch ich habe auch ein eigenes Leben und muss noch für mich denken. Hier ein Anruf, da jemand an der Türe, usw. Ich bin gesellig, doch irgendwannm mal habe ich echt keine Zeit mehr für mich. Ich liebe es, zu Hause alleine im Zimmer zu sein und einfach mal fernsehen oder lesen. Einfach das mal niemand um mich ist. "Its a lonely day and its mine!" Das dachte ich heute auch und habe meiner Klassenkollegin gesagt, dass ich heute ein Handballspiel habe und keine Zeit. Ich weiß, wenn ich ihr sage, dass ich mal allein sein möchte, versteht sie das nicht oder ist gleich beleidigt. Die Leute lassen mich einfach nicht in Ruhe. Ich will aber Ruhe und Einsamkeit. Ich sagte eben heute ab und fühle mich nicht toll. Vielleicht wollte sie etwas Wichtiges bereden oder über ihre Probleme sprechen. Es tut mir leid, aber heute kann ich mal, den ganzen restlichen Tag allein sein. (Mein Bruder ist bei der Freundin und Eltern sind auch weg). Ich hoffe, ich kann die Sache vergessen. Ich bin jeden Tag von hunderten von Leuten umgeben und alle wollen etwas von mir. (Und ein Psychiater bin ich übrigens auch nicht! Sonst habe ich noch mehr zu tun!)

Beichthaus.com Beichte #00010107 vom 13.06.2006 um 03:30:54 Uhr (2 Kommentare).

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“Folge

Fresserei beim Buffet

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Maßlosigkeit Völlerei Bestwig

Vor einem Monat war ich in einem chinesischen Restaurant zum Buffet essen. War extrem lecker. Irgendwie überkam mich die Gier und ich fing an zu fressen, fressen, fressen. Als wir gingen, konnte ich nur gebückt das Lokal verlassen, weil ich so verdammte Magenschmerzen hatte. War mir schon etwas peinlich.

Beichthaus.com Beichte #00010011 vom 09.06.2006 um 22:36:21 Uhr in Bestwig (4 Kommentare).

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