Ein kostenloser iPod

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Selbstsucht Engherzigkeit Neid Habgier

Ich habe vor etwa einem Jahr nachts einen iPod auf der Straße gefunden. So richtig schön mit Lederetui. Es handelte sich dabei um einen der allerneusten Sorte, mit Video-Funktion und 30 GB Speicher. Nachdem ich mir genüsslich die privaten Fotos dieses reichen Schnösels angeschaut hab, habe ich alle seine privaten Daten, auch die für sicher teuer Geld gekauften Hörbücher, gelöscht, und freue mich seitdem über einen sehr schick aussehenden mp3-Player. Anfangs hatte ich ein schlechtes Gewissen, aber nur, weil ich fürchtete, man könnte mich erwischen.

Beichthaus.com Beichte #00023627 vom 08.04.2008 um 04:49:20 Uhr (23 Kommentare).

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Unlesbare Blindenschrift

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anhören

Morallosigkeit Engherzigkeit Arbeit

Ich mache eine Ausbildung in der Apotheke und kratze unauffällig die Blindenschrift-Noppen von den Packungen.

Beichthaus.com Beichte #00023616 vom 02.04.2008 um 20:33:41 Uhr (9 Kommentare).

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“35.000

“Folge

Buntes Glas

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Verschwendung Dummheit Engherzigkeit

Ich werfe absichtlich braune und grüne Glasflaschen in die Container für Weißglas. Ich finde die Idee, dass sich das Glas und seine Farben nachher mischt, lustig.

Beichthaus.com Beichte #00023613 vom 30.03.2008 um 22:59:44 Uhr (16 Kommentare).

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Der arrogante Sack im Elektrofachgeschäft

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Boshaftigkeit Rache Engherzigkeit Arbeit

Ich (m/20) arbeite als Lehrling in einem Elektrofachgeschäft und hatte einen Kunden, den ich wirklich böse beschissen habe. Leidtut es mit übrigens nicht, denn aus meiner Sicht hat er das verdient! Letzte Woche hatte ich einen schätzungsweise 80-jährigen Kunden im Laden, der einen Geschirrspüler kaufen wollte. Das war irgend so ein studierter Chemiker. Ein ziemlich arroganter Sack. Aber nun gut, wir sind ein professionelles Geschäft und mit so etwas müssen wir umgehen können. Es war kein einfaches Unterfangen, da ich schon fast auf die chemische Zusammensetzung der Korbrollen eingehen musste. Es war auch ziemlich nervig, da er alles, aber auch wirklich alles hinterfragen musste. Gut, auch das ist kein Problem. Schließlich sind wir ja dazu da, um den Kunden zu beraten und zu informieren.

Schon beinahe schwitzend habe ich ihm einen qualitativ hochwertigen Geschirrspüler gezeigt. Gut, seine Begründung "Ich kaufe immer das Teuerste, da es immer das Beste ist." - was übrigens absoluter Quatsch ist - hat es mir auch ein wenig leicht gemacht. Zum Schluss sollte ich ihm einen Preis unterbreiten, da er noch ein paar Zusatzarbeiten beanspruchen wollte. Zufälligerweise habe ich mich versehentlich um eine Komma-Stelle vertan und habe statt 20,00 Euro also 200,00 Euro eingegeben. Da er es akzeptiert hat, dachte ich mir okay und ging zur Kasse, um mit ihm den Kaufvertrag zu unterzeichnen. Da wir immer den Vertrag mit unserem Namen quittieren, hat er meinen leicht osteuropäisch klingenden Namen gesehen und kommentiert: "Wissen sie eigentlich, dass sie mit diesem Namen zu meiner Zeit ins KZ gebracht worden wären, wo sie vergast worden wären?" Ich habe zu diesem Spruch nichts gesagt, aber gedacht habe ich mir: "Dir Arschloch korrigiere ich das nicht mehr!" Also beichte ich hiermit, dass ich einem alten und senilen Alt-Nazi einen Geschirrspüler zu einem "Super-Sonderangebot" verkauft habe und ihn tatsächlich um einen Haufen Geld betrogen habe. Leidtut es mir wie schon gesagt ehrlich nicht. Denn als ich das meiner Ausbilderin erzählt habe, hat sie mir sogar recht gegeben. Also merkt euch gut: reizt das Verkaufspersonal nicht zu doll! Wir machen so einiges mit. Aber irgendwann ist der Spaß vorbei!

Beichthaus.com Beichte #00023594 vom 25.03.2008 um 03:28:40 Uhr (14 Kommentare).

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“Beichte

Der Telefonstreich

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Boshaftigkeit Dummheit Engherzigkeit

Als ich noch zur Schule gegangen bin, kam irgendwann der Tag, an dem die Schule ein Münztelefon bekam. Das Telefon war direkt neben dem Cola-Automaten. Ein paar Tage später fiel die dritte Stunde aus und ich beschloss mit zwei Klassenkameraden zum Cola-Automaten zu gehen. Dort eine Cola gekauft und Wechselgeld bekommen und einer der Kollegen sagte: "Ich rufe jemanden an und frage ob der Frank da ist!" Er tippte eine erfundene Nummer ein und eine Frau war am Telefon. Der Kollege hielt das Telefon so das wir mithören konnten und fragte die Frau, ob der Frank da ist. Und tatsächlich gab es dort einen Frank. Die Frau sagte das Frank doch bei der Arbeit ist und mein Kollege improvisierte perfekt, indem er sie fragte in welchem Verhältnis sie zu Frank stände. Sie antwortete, dass Frank ihr Sohn ist und er noch zuhause wohnt. Und mein Kollege sagt plötzlich: " Frank hatte einen sehr schweren Arbeitsunfall und er ist dabei gestorben!" Dabei war er so überzeugend, dass die Frau unter Tränen sagte das Frank ja bei der Feuerwehr arbeitet und das sie das nicht glauben kann. Aber der Klassenkamerad verstand es auch diese Information zu verarbeiten und sagte ihr das Frank bei einem Einsatz von einem Auto angefahren würde! Es war so überzeugend, dass die Frau heulend den Namen Frank mehrfach schrie und ganz aufgelöst sagte, dass sie zum Krankenhaus fährt und legte auf. Nach dem wir uns dann anschließend über diese heftige Improvisation im ersten Moment freuten, da ja niemand damit gerechnet hat, dass es am anderen Ende der Leitung einen Frank gab und mittlerweile schon eine Minute vergangen war, wollte nun der Übeltäter die ganze Geschichte bei der Frau auflösen und drückte auf die Wahlwiederholung...aber die Frau ging nicht mehr ans Telefon und war wohl schon auf dem Weg ins Krankenhaus! Die ganze Sache tut mir voll leid.

Beichthaus.com Beichte #00023592 vom 25.03.2008 um 03:05:49 Uhr (17 Kommentare).

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