Der Lehrer mit den blauen Kulleraugen

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Begehrlichkeit Verzweiflung Fremdgehen Schule

Ich bin 28 und in meinen Berufsschullehrer verschossen. Und ich habe einen tollen Freund, den ich über alles liebe und ich möchte irgendwann eine Familie mit ihm gründen. Mein Lehrer ist glücklich verheiratet und hat ein Kind. Trotzdem ist es um mich geschehen. Ich möchte meinen Lehrer für mein Leben gern mal küssen, an seinem Hals schnuppern, mich mit ihm auf dem Boden wälzen und ganz lange in seine blauen Kulleraugen gucken. Und ich habe ein schlechtes Gewissen meinem Freund gegenüber, weil er der Einzige sein sollte, mit dem ich diese Dinge anstellen möchte.

Beichthaus.com Beichte #00022088 vom 21.06.2007 um 21:48:50 Uhr (3 Kommentare).

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Tägliche Anrufe bei den Nachbarn

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Engherzigkeit Boshaftigkeit Nachbarn

Ich habe mal einen ganzen Sommertag meiner Nachbarn versaut. Ich habe den ganzen Tag bei denen angerufen und mich ans Fenster gestellt und geschaut, wer reingeht. Als ich dann später mit ihr ins Gespräch kam, hat die Nachbarsfrau sich voll über den Arsch aufgeregt, der immer anruft. Ich stand ganz locker daneben und habe nur gemeint, dass so etwas schon nerven kann. Ich habe das nie jemanden gesagt, aber ich wollte es doch auch mal von der Seele haben.

Beichthaus.com Beichte #00022087 vom 21.06.2007 um 21:36:15 Uhr (0 Kommentare).

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“Beichte

Man braucht kein Geld zum Glücklichsein!

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Verschwendung Vorurteile Geld Gesellschaft

Heute ist der 20. und ich habe bis zum Monatsende noch 11 Euro. D. h. nicht mehr so ganz. Heute habe ich einer Obdachlosen 2 Euro gegeben und weitere 2 Euro für Ziegen-, Rehe- und Schafe-Futter (ja, das gibt es hier). Also für die Tiere. Auf dem Rückweg nahm ich zwei Croissants für zusammen zwei Euro mit (man gönnt sich trotz der Knappheit was Leckeres). Jetzt habe ich noch fünf Euro bis zum Monatsende. Kennt ihr das, wenn man meint, man hat und man hat doch nicht? Ich merke wohl erst bei 0 Euro, dass ich wirklich nichts mehr habe. Ich halte mich nicht für bombig selbstlos, aber irgendwie macht es auch Spaß zu teilen, sogar dann, wenn man selbst kaum noch etwas hat.

Ich habe dann nicht das Gefühl "Oh, ich habe etwas Gutes getan", sondern eher das Gefühl "Warum soll es mir denn besser gehen als dir?". Mich ärgert nur manchmal, dass das Andere scheinbar nicht so sehen. Und ich ärgere mich auch über diese Cent-berechnenden Sparfüchse. Das sind oft die, die es gar nicht nötig haben, zu sparen. Ich glaube, mir geht es mit 0 Euro bis zum Monatsende mit trockenem Brot und Haferflocken zu Hause weitaus besser, wenn ich weiß, ich habe den Monat über gelebt. Die Pfennigfuchser (ääh.. Centfuchser) schwitzen Blut und Wasser, um so viel wie möglich einzusparen.

Damit macht man sich das Leben viel eher kaputt, man hat eine Menge Stress, verschwendet doch nur wieder Zeit, die man ja auch so versucht einzusparen und hinterher fragt man sich wohl, was man denn die ganze Zeit über so gemacht hat. Das ist so ein Irrsinn. Es ist nicht so, dass ich Geld verschwenden würde, denn ich kriege keinen Anfall, wenn nichts mehr da ist. Dann gebe ich mich halt die paar Tage mit weniger zufrieden und sterbe noch lange nicht daran. Die Menschen haben bloß Angst. Wovor? Man kommt noch sehr gut mit 0 Euro aus. Irgendwas ist doch immer noch im Schrank. Und Nudeln kann jeder abkochen. Die Menschen können einfach nichts mehr vertragen und aushalten. Und so ertragen sie es nicht, wenn da nichts auf dem Konto ist. So, das musste mal raus.

Beichthaus.com Beichte #00022086 vom 21.06.2007 um 20:53:43 Uhr (2 Kommentare).

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Dicke Menschen und Fast-Food

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Ekel Unreinlichkeit Engherzigkeit Arbeit Ernährung

Ich (m/21) arbeite bei einer gewissen Fast-Food-Kette und habe heute einer viel zu dicken Frau mit viel zu dicken Kindern Burger gemacht und in jeden einzelnen reingespuckt. Als sie sich an den Tisch gesetzt haben und die Burger verschlungen, musste ich so lachen, dass mir die Tränen kamen. Gut, dass ich kurz darauf Feierabend hatte, weil mein Boss mich schon komisch angesehen hat.

Beichthaus.com Beichte #00022084 vom 21.06.2007 um 20:08:18 Uhr (6 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Meine Frau hat mir ein Kind untergejubelt!

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Zorn Fremdgehen Familie Herrischried

Ich (m) habe vor sechs Monaten einen heimlichen Vaterschaftstest für meine beiden Kinder machen lassen. Einen Verdachtsgrund hatte ich dafür nicht, aber ich wollte einfach sicher gehen. Nun, eine Tochter ist von mir, eine nicht. Nun lebe ich seit diesem Wissen immer noch mit meiner Frau. Wir sind, dank meiner schon damaligen Kenntnis des einseitigen deutschen Familienrechts, nicht verheiratet. Ich bin mit ihr zusammen, ohne sie damit konfrontiert zu haben. Meine beiden Kinder - und das sind sie nach so langer Zeit - können einfach nichts dafür, dass ihre Mutter eine triebgesteuerte Enttäuschung ist. Sie tun mir dafür einfach zu sehr leid. Auch vermute ich, dass so ein Einschnitt, in diesem Alter, einer stabilen Persönlichkeitsentwicklung abträglich sein könnte. Ich habe es lange Jahre mit dieser Person ausgehalten, also werde ich es für die beiden auch noch vier weitere Jahre können. Nur: Die Sonderzahlungen und meine Gehaltserhöhung, von der sie nichts weiß, gingen auf ein anderes - nicht unser gemeinsames Konto.

Die beiden Kaufverträge für unsere neuen Autos waren zufällig beide auf meinen Namen, ich habe eine sehr teure Rechtsschutzversicherung abgeschlossen. Ich habe seit zwei Wochen eine 24-Jährige sehr nette Gespielin, die fairerweise um ihre Rolle weiß. Alle Zeit, die ich früher für meine Frau aufgewandt habe, kommt nun meinen Kindern zugute. In 3-4 Jahren werde ich die Bombe hochgehen lassen. Meine fragliche Tochter werde ich übrigens, ihr sehr sicheres Einverständnis vorausgesetzt, direkt nach der juristischen Anfechtung der natürlichen Vaterschaft adoptieren.

Beichthaus.com Beichte #00022083 vom 21.06.2007 um 19:30:22 Uhr in Herrischried (10 Kommentare).

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