Liebe Mieter, stellt euch nicht so an!

7

Zorn Maßlosigkeit

Ich beichte, dass ihr mich ankotzt. Ja ihr, ihr Mieter, nicht alle, aber ein Großteil, warum? Ich arbeite in einer Hausverwaltung und muss mir jeden Tag euer beklopptes Gejammer anhören. Ihr macht euch das Leben selber schwer durch eure Intoleranz. Da wird Tag für Tag auf die Fehler der Anderen gelauert, denn man selbst ist ja fehlerlos. Wurde der Feind ausgemacht, wartet man auf eine Wiederholungstat. Jetzt ist der richtige Zeitpunkt für einen Anruf in der Hausverwaltung. Herr X macht auch am Tage Licht im Flur, wir müssen das bezahlen, das kann doch nicht sein, wissen sie was uns das im Jahr kostet? Ein Scheiß kostet das Euch möchte ich sagen, denn wenn sie Herrn X gefragt hätten, wüssten sie, dass Herr X einen grauen Star hat, obwohl er erst 54 Jahre ist. Und nun denken sie mal daran, wie es zum Beispiel wäre, wenn sie Herr X wären und ein Brief oder Anruf diesbezüglich bekommen würden.

Frau M. ihr Kind hat im Treppenhaus einfach das Papier von dem Schokoladenriegel fallen lassen. Hallo, möchte ich da sagen, könnt ihr nicht das Kind ansprechen? Wenn es öfter vorkommen sollte, wäre doch Frau M. der richtige Ansprechpartner und nicht die Hausverwaltung. Unser Anruf oder Brief bringt doch mehr Unruhe in die Hausgemeinschaft, als ein persönliches Gespräch frei von Vorurteilen. Die Heizung ist ausgefallen: Es stimmt, dass tausende Mieter im Jahr erfrieren, weil die Techniker das nicht innerhalb von drei Stunden hinkriegen. Der Hausmeister hat nicht richtig gefegt: Es stimmt selbstverständlich, dass die Mieter die Arbeit des Hausmeisters würdigen indem sie fünfzig Meter hinter ihm ihren Müll wieder auf den Weg fallen lassen oder die Kippe, die man sich ja noch im Hausflur anzünden musste. Macht euch doch immer schön Feinde im Haus, sät Unfrieden und seit dann erbost, wenn Andere euch gegenüber genauso handeln. Dann ist es wichtig zu vergessen, dass man mit der eigenen Intoleranz, dass Ganze vielleicht erst ins Rollen gebracht hat.

Meine Meinung ist, ihr habt zu viel Zeit und keine Verantwortung. Normalerweise müsstet ihr selbst die Hausordnung machen sowie die Straßenreinigung und Müllplatzreinigung. Da könnt ihr Bares sparen und lernt endlich mal den Wert der Sachen, die euch anvertraut wurden, zu schätzen. Ihr könnt dann endlich mal das Gefühl erleben, dass viele Hausmeister haben, wenn die Arbeit mit Füßen getreten wird und sich hintenrum noch beschwert wird. Wann wird mal zu Ende gedacht, bevor das Mundwerk aufgeht? Wann fasst man sich mal an die eigene Nase, bevor die der Anderen eingeschlagen wird?

Beichthaus.com Beichte #00021168 vom 05.02.2007 um 01:06:35 Uhr (7 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Aus Rücksicht ins Glas pinkeln

3

Ekel Peinlichkeit Freren

Es ist mir zwar peinlich, aber ich muss es jemandem erzählen: Immer wenn ich nachts vorm PC sitze und dann merke, dass ich aufs Klo muss, nehme ich ein Glas und verrichte meine Notdurft da rein, da ich die Anderen nicht durch das Licht im Badezimmer aufwecken will. Danach öffne ich mein Fenster und kippe den Inhalt nach draußen. Ich wohne im vierten Stock eines Plattenbaus. Gerade eben habe ich es wieder getan. Aber anstatt wie sonst alles langsam weg zu schütten, habe ich diesmal alles auf einmal ruckartig raus geworfen. Nun sind 90 Prozent des Urins auf dem Privatweg unten gelandet und es ist deutlich sichtbar. Ich hoffe, dass es nicht so streng riecht, da ich echt Angst habe, dass mich der Hausmeister erwischt.

Beichthaus.com Beichte #00021161 vom 04.02.2007 um 14:08:30 Uhr in Freren (3 Kommentare).

In WhatsApp teilen
Zufallsbeichte
“Folge

Ich zocke die Tankstellen ab!

7

Geiz

Ich tanke absichtlich immer 1 bis 3 Cent über einen glatten Betrag, weil ich genau weiß, dass ich sowieso z. b. nur 30,00 Euro und nicht 30,02 Euro zahlen muss. Natürlich ist das für mich kein großer Gewinn, aber ich fühle mich gut dabei.

Beichthaus.com Beichte #00021147 vom 04.02.2007 um 03:48:09 Uhr (7 Kommentare).

In WhatsApp teilen

10 Cent Trinkgeld

6

Engherzigkeit Geiz Last Night

Letztens in der Disco habe ich dem Klomann einen ganzen Euro hingelegt. Der hat auch gleich strahlende Augen bekommen und wollte sich bedanken, als ich anfing, 90 Cent von seinem Teller zu nehmen. 10 Cent Trinkgeld müssen ja schließlich auch reichen.

Beichthaus.com Beichte #00021134 vom 03.02.2007 um 17:15:40 Uhr (6 Kommentare).

In WhatsApp teilen

“Beichte

Meine Urlaubslüge

1

Lügen Urlaub

Ich habe mir als kleiner Junge in einem Urlaub in Griechenland eine Angel gekauft. Abends bin ich damit immer, nachdem ich einige Scheiben Wurst vom Abendbuffet entwendet hatte, an den Strand. Einmal kam dann meine Mutter vorbei und erkundigte sich, ob ich was gefangen hätte. Weil ich mich als kleines, achtjähriges Blag natürlich profilieren wollte, behauptete ich einfach, dass ich einen gefangen und in den ebenfalls geklauten Plastikbecher gelegt hätte, der Fisch dann aber von einer Katze entwendet und verspeist wurde. Genau das musste ich dann auch diversen Omas und Tanten auf die Urlaubsgrußkarten schreiben und die Lüge somit in der ganzen Verwandschaft verbreiten. Der allererste (und einzige) Fisch, den ich dann irgendwann mal aus dem Meer gezogen habe, ist deshalb offiziell mein zweiter. Diese Lüge verfolgt mich nun schon seit Jahren, auch wenn ich mittlerweile wohl der Einzige bin, der sich überhaupt noch an die Geschichte erinnern kann. Doch sollte mich irgendwann mal wieder jemand darauf ansprechen, werde ich nicht zögern, ihm dieselbe Geschichte nochmal zu erzählen. Wahrscheinlich wird mich diese Lüge noch mein ganzes Leben lang verfolgen.

Beichthaus.com Beichte #00021128 vom 03.02.2007 um 09:21:10 Uhr (1 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Aggression   Begehrlichkeit   Betrug   Boshaftigkeit   Diebstahl   Drogen   Dummheit   Ehebruch   Eifersucht   Eitelkeit   Ekel   Engherzigkeit   Falschheit   Faulheit   Feigheit   Fetisch   Fremdgehen   Geiz   Gewalt   Habgier   Hass   Hochmut   Ignoranz   Lügen   Manie   Maßlosigkeit   Masturbation   Missbrauch   Misstrauen   Morallosigkeit   Mord   Neid   Neugier   Peinlichkeit   Prostitution   Rache   Schamlosigkeit   Selbstsucht   Selbstverletzung   Sex   Stolz   Sucht   Trägheit   Trunksucht   Ungerechtigkeit   Unglaube   Unreinlichkeit   Vandalismus   Verrat   Verschwendung   Verzweiflung   Völlerei   Vorurteile   Waghalsigkeit   Wollust   Zorn   Zwang   Zwietracht  

“Folge