Raus aus der Sucht

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Lügen Sucht Trunksucht Gesellschaft Weiterstadt

Ich (m/41) habe viele Jahre getrunken und keiner hat was bemerkt! Ich muss dazu sagen, dass ich verheiratet bin, Kinder habe und einen guten Job. Kaum vorstellbar, dass das überhaupt funktioniert hat. Mein Tagesablauf war etwa so: morgens, vor Arbeitsbeginn, die Flaschen des Vortags in den Rucksack stecken (meist Plastikbierflaschen eines Billigsupermarktes) um diese unauffällig zu entsorgen (natürlich nicht an der Supermarktkasse gegen Pfand, sondern in irgend einem öffentlichen Mülleimer). Dann Fahrt in die Arbeit. Dort, schon mittags nervös, langsam mit dem Besorgen von neuem Alk (hauptsächlich Bier, ab und an auch Wein) beginnen. Ich arbeitete nicht weit vom Bahnhof, da hatte ich beste Möglichkeiten. Nach Arbeitsende hatte ich etwa 15 Minuten bis ich zum Zug musste. In der Zeit habe ich ganz entspannt zwei Bierchen gezischt. Im Zug hatte ich etwa nochmal 15 Minuten, bis ich meinem Heimatbahnhof erreicht hatte. Also nochmal 2 Bierchen = 4 Bier in ca. 30 Minuten. Nicht schlecht oder? So ging das wirklich jeden Tag. Nach etwa 10 Minuten Fußweg bis zu meiner Wohnung, war ich wieder einigermaßen fit und durstig. Also, erst mal allgemeine Begrüßung und anschließend eine Strategie finden, wie ich an neuen Stoff komme. Ihr wundert euch vielleicht, warum ich kein Bier/Wein zu Hause hatte. Aber ist ja klar, dann hätte es ja jemand gemerkt. Denn ein Kasten Bier (20 Flaschen) hätte bei mir nur max. 3 Tage "gehalten". Also, mal schnell was besorgen gehen, oder ganz normal einkaufen gehen und "nebenbei" den Alk besorgen und verstecken. Vor Sonntagen natürlich auf Vorrat. Was soll ich sagen, abends hatte ich dann halt, je nach Tagesform, zwischen 6 und 10 Bierchen. Alternativ Wein. Glücklicherweise nie Schnaps oder ähnliches. Als ich dann anfing, richtig grauenvoll zuzunehmen und mich zusätzlich immer häufiger an manche Dinge nicht erinnern konnte, stand ich vor der Wahl: Entweder Bremse rein oder tot saufen (und dann sicher auch mit harten Sachen anfangen). Also habe ich die Bremse rein. Mein Problem war nur: Bist Du nun schon Alkoholiker (was ich jederzeit mir JA beantwortet hätte) oder kannst du noch ab und an mal ein Gläschen trinken? Was soll ich sagen? Seit ca. 2 Jahren trinke ich nicht mehr, kann mir aber trotzdem, wenn ich mal Lust habe, ein Bierchen oder einen Wein gönnen. Ohne das was passiert. Ok, nach 2 Bier bin ich besoffen. Da hätte ich früher nur müde gelächelt. Ich trinke jetzt Alkohol vielleicht 1 oder 2 mal im Monat. Also, wenn es halt gerade mal "passt". Was mich im nach hinein immer noch fertig macht ist, dass wirklich keiner was davon gemerkt hat! Ich hatte ein Netzwerk aus Alk und Lügen aufgebaut. Lügen die ich alkbedingt so gut verkauft habe, dass ich sie wirklich selbst geglaubt habe. Deshalb an alle die sich angesprochen fühlen: Bremse rein solange es noch geht! Und ich danke Gott, dass ich nicht abgesoffen bin! PS: Noch heute weiß keiner das ich dieses Problem hatte! Nur einige meiner Freunde sind immernoch verwundert, dass ich bei den üblichen Feiern jetzt abends oft den Fahrdienst übernehme. Das hätte es früher nie gegeben. Aber damit kann ich prima leben.

Beichthaus.com Beichte #00021729 vom 16.05.2007 um 21:05:25 Uhr in Weiterstadt (2 Kommentare).

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Warum war ich bei einer Nutte?

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Prostitution Trunksucht Verschwendung Peinlichkeit Last Night

Wir sind nach einer langen Party in Mannheim durch die Stadt gezogen. Nach einiger Zeit sind wir im Rotlichtviertel der Stadt gelandet. Ich war schon ziemlich betrunken und habe mich von meinen Kumpels zu einem Besuch bei einer dieser Damen überreden lassen. Ich war […]
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Beichthaus.com Beichte #00021727 vom 12.05.2007 um 22:52:55 Uhr (2 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Folge

Irgendetwas fehlt in meinem Leben

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Verzweiflung Begehrlichkeit

Ich (m/19) habe einen Nebenjob, bei dem ich richtig Kohle machen kann, bin erfolgreich und komme gut an. In der Schule ist alles bis auf ein paar Kleinigkeiten bestens. Die Lehrer mögen mich, meine Noten sind ok und ich fühle mich wohl in der Schule. Ich habe die besten Freunde, die ich mir vorstellen kann, auf sie ist immer verlass und sie ziehen mich, wenn es sein muss, aus dem größten Sumpf. Ich habe Erfolg bei Frauen, sehe gut aus und habe einen sehr gut gebauten Körper. Aber irgendetwas fehlt. In letzter Zeit ist der Funke des Lebens in mir erloschen. Ich trotte von Schule in die Arbeit, von der Arbeit ins Training, danach gehe ich manchmal noch mit Freunden einen draufmachen. Irgendetwas fehlt. Ich werde abgefragt, brilliere mit 15 Punkten bei einer Lehrprobe, bei der der Schulbeauftragte von Oberfranken und der Direktor der Schule anwesend sind. Diese Leere. Mir wird von einem gutaussehenden Mädchen gesagt, dass sie mich schon immer süß fand. Mein Ego bekommt Streicheleinheiten, aber irgendetwas fehlt.

Eine feste Beziehung kommt für mich nicht in Frage, keine Zeit dafür im Moment. Könnte sie das Loch in mir ausfüllen? Um das herausfinden zu können, müsste ich erstmal eine Frau finden, auf die ich mich einlassen würde. Seit der letzte Beziehungsversuch sowas von dermaßen in die Hose gegangen ist, lasse ich Frauen höchstens noch an meine Hose, aber nicht an mein Herz. Was fehlt mir? Abwechslung? Von was? Mein Leben ist abwechslungsreich genug. Mir fehlt ein Ausbruch aus meinem jetztigen Leben, alles komplett umkrempeln. Mich neu versuchen, auf Teufel komm raus ackern, saufen, Freunde finden, verlieren. Ich habe das Maximum für mich in dieser Stadt herausgeholt. Ich brauche neue Herausforderungen, an denen ich mich messen kann, oder besser, die sich mit mir messen können.

Beichthaus.com Beichte #00021671 vom 06.05.2007 um 05:40:19 Uhr (12 Kommentare).

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Holzfiguren zum Foltern

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Hass Zorn Aggression Kollegen Marktoberdorf

Ich (m/23) komme aus einem kleinen Dorf, das mitten im Wald liegt. Ich möchte beichten, dass ich mir zu Hause in dem Waldstück vor unserem Haus ein paar Figuren aus Holz gebaut habe, die meine Arbeitskollegen aus der Stadt repräsentieren sollen. Da ich sehr aggressiv […]
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Beichthaus.com Beichte #00021553 vom 26.04.2007 um 20:04:15 Uhr in Marktoberdorf (5 Kommentare).

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“35.000

“Folge

Ich will unbedingt treu bleiben!

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Begehrlichkeit Waghalsigkeit Fremdgehen

Ich habe einen sehr guten alten Freund, mit dem ich mich die Tage endlich - nach vier Jahren - wiedertreffe. Man hat sich ja einiges zu erzählen; er ist inzwischen verheiratet und hat ein Kind und auch in meiner Beziehung (bald auch 4 Jahre) gibt es viel Neues zu berichten. Das kleine Problem an der Sache ist: Er ist immer noch scharf auf mich! Damals haben wir uns schon immer angegeilt, aber nie lief wirklich etwas, weil immer einer von uns in festen Händen war.

Irgendwann haben wir es damals endlich mal getan und hatten wahnsinnigen Sex im Auto! Die Freundschaft ist daran zum Glück nie zerbrochen, aber leider danach erstmal der Kontakt (unbeabsichtigt). Nun haben wir uns dann zufällig mal wieder in der Stadt gesehen, als er mit Frau und Kind unterwegs war, und übers Internet wieder Kontakt aufgebaut. Da man sich aber auch mal wiedersehen möchte, haben wir eben das Treffen nun abgemacht. Ich komme aber nicht so ganz damit klar, dass er mich immer wieder fragt, ob ich denn nicht auch eine Affäre wolle und er es gerne nochmal mit mir treiben würde. ich kann es aber nicht! Ich will meinem Freund treu bleiben, und ich könnte auch als Single nicht, weil er inzwischen ein verheirateter Vater ist!

Beichthaus.com Beichte #00021435 vom 09.04.2007 um 07:48:23 Uhr (2 Kommentare).

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