Der Fachkräftemangel

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Betrug Falschheit Lügen Selbstsucht Arbeit

Ich arbeite in der Personalabteilung bei einem etwas größeren Unternehmen. Hauptsächlich bin ich für die Einstellung neuer Mitarbeiter zuständig. Meine Beichte ist, dass ich viele Bewerber einfach ablehne, damit ich meinen eigenen Arbeitsplatz behalten kann. Würde mich ja selber entbehrlich machen, da es eigentlich überhaupt keine Vollzeitstelle ist. Außerdem setze ich die Anforderungen oft sehr hoch an, beispielsweise grundsätzlich Berufserfahrung, sonst bewerben sich die ganzen Hochschulabsolventen. Wenn mich dann jemand fragt, warum eine Stelle noch nicht besetzt ist, komme ich ihm meistens damit, dass die Leute keine ausreichenden Qualifikationen haben, und zeige ihm stellvertretend dafür ein paar richtig üble Bewerbungen. Das Schlimme daran ist, dass mein Chef davon durchaus etwas mitbekommt und auch schon mal der Presse gegenüber erläutert hat, wie schwer es für seine Firma ist, Facharbeiter zu bekommen. Es tut mir um die Bewerber leid, die unserer Firma mit viel Mühe Lebensläufe zuschicken, nur damit ich diese dann erst einmal verschwinden lasse. Bearbeitet werden eigentlich nur Bewerber, die telefonisch nachfragen, da bleibt mir keine andere Wahl, weil ich sonst auffliegen würde. Ich hoffe, dass ich es die nächsten dreißig Jahre so bis zur Rente schaffe.

Beichthaus.com Beichte #00032313 vom 28.11.2013 um 20:56:12 Uhr (13 Kommentare).

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Toilette auf dem Grünstreifen

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Peinlichkeit Ekel Unreinlichkeit Wittmund-Funnix

Ich habe eine Beichte auf dem Herzen, die mir immer noch wahnsinnig peinlich ist. Ich war diesen Sommer mit meinem Freund auf einem Konzert. Da wir aber mit der Bahn angereist waren und das Konzert erst spät endete, mussten wir auf den nächsten Morgen warten, bis wieder ein Zug fuhr. Die ersten Stunden im Bahnhof verbrachten wir dösend, bis wir keine Lust mehr hatten rumzusitzen. Wir liefen also ein bisschen rum, bis ich merkte, dass ich mal dringend aufs Klo sollte. Die Toiletten im Bahnhof waren aber abgeschlossen und es war weit und breit keine Alternative in Sicht. Ich beschloss deshalb, es zu ignorieren, und wir liefen weiter. Wir spazierten über den Campus der angrenzenden Hochschule, als ich merkte, dass ich es wohl nicht mehr halten könnte, bis der Zug kam. Das eigentliche Problem dabei war nur, dass ich nicht nur pinkeln musste. Wir probierten auf dem Campus jede Tür, die wir finden konnten, doch trotz vieler brennender Lichter, war keine offen. Ich traute mich außerdem nicht, meinem Freund zu sagen, was Sache ist, er dachte, ich müsse nur pinkeln. Ich bekam dann irgendwann schreckliche Bauchschmerzen und wusste, dass es bald in die Hose gehen würde. Ich hätte heulen können, als ich die Taschentücher nahm und mich zu einem bewachsenen Grünstreifen bei einem Parkplatz begab. Eine andere Möglichkeit gab es nicht, kein Gebüsch, Baum oder Sonstiges. Danach fühlte ich mich einerseits besser, andererseits habe ich mich unglaublich geschämt - was ich auch immer noch tue. Ich hatte einfach nur schreckliches Mitleid mit dem, der das da finden würde. Wäre unser Zug nicht erst einige Stunden später gekommen, hätte ich es nicht gemacht, aber ich hatte in diesem Moment einfach keine Wahl, ich hoffe, das kann jeder verstehen.

Beichthaus.com Beichte #00032298 vom 27.11.2013 um 02:03:06 Uhr in Wittmund-Funnix (11 Kommentare).

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“Beichte

Zu viele Schlampen auf dieser Welt

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Hass Falschheit Boshaftigkeit Maßlosigkeit

Ich (m/25) war nie wirklich ein Aufreißer. Ich sehe zwar recht gut aus, aber Sex war für mich eben immer etwas Besonderes, das man nicht mit jeder teilt. Ich hatte mit 16 meine erste richtige Freundin und mit ihr auch mein erstes Mal. Aber im Laufe der Beziehung habe ich herausgefunden, mit wie vielen Jungs sie schon Sex hatte und das war schließlich auch der Grund für die Trennung. In den Monaten darauf habe ich viele Mädchen kennengelernt. Aber küssen war für mich die Grenze. Ich habe mit Keiner von ihnen geschlafen. Den meisten hat das nichts ausgemacht und sie sind mit einem meiner Freunde im Bett gelandet. Nach ungefähr einem Jahr habe ich ein besonderes Mädchen kennengelernt. Wir haben uns von Anfang an super verstanden und ich habe mich nach einiger Zeit auf eine Beziehung mit ihr eingelassen. Doch schon nach kurzer Zeit hat sich herausgestellt, dass sie mit fast doppelt so vielen Kerlen im Bett war, wie meine erste Freundin. Ich war sehr enttäuscht und habe ihr in meinem Ärger an den Kopf geworfen, was ich von ihr halte. In den Monaten darauf sind jegliche Bemühungen, eine Freundin zu finden, die nicht mehr Männer im Bett, als Geburtstage hatte, im Sand verlaufen. Ich habe dann die Hoffnung aufgegeben, eine solche zu finden und mir ein etwas anderes Hobby gesucht. Ich habe begonnen, Frauen zu beobachten und jene, die besonders billig sind, nehme ich mir vor. Ich spiele den Gentleman, verwöhne sie und gehe sogar eine Beziehung mit ihr ein. Ich habe inzwischen eine Liste von meinen persönlichen sexuellen Vorlieben angefertigt, die ich Schritt für Schritt mit der Dame abhake. Die meisten sind da ziemlich aufgeschlossen und machen fast alles mit. Nachdem die Liste durch ist, bin ich dann auch mit ihr fertig. Ich sage ihr, was ich wirklich von ihr halte und dass eine Schlampe wie sie niemals einen Mann wie mich bekommen wird. Ich genieße es sogar richtig, danach die Verzweiflung und den Selbsthass in ihrem Gesicht zu sehen. Ich weiß, dass es falsch ist. Aber in dieser ungerechten Welt gibt mir diese Selbstgerechtigkeit ein gutes Gefühl. Meiner Meinung nach muss man, bei allem was man tut, mit den Konsequenzen leben können. Und wenn jemand mit jedem ins Bett hüpft, muss sie oder er damit leben können, dass es schwieriger ist, einen Partner zu finden.

Beichthaus.com Beichte #00032291 vom 26.11.2013 um 01:35:00 Uhr (54 Kommentare).

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Sein haarloser Hintern

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Eifersucht Zorn Rache Falschheit Partnerschaft

Mein Freund ist tierisch eifersüchtig und kontrolliert mich. Das ist richtig irre! Letzte Woche hat er schon wieder in meinem Handy rumgeschnüffelt und nach vermeintlichen Nebenbuhlern gesucht. Als ich herausgefunden habe, dass er Handynummern aus meinem Telefon bei sich speichert, bin ich richtig sauer geworden. Allerdings habe ich meinen Zorn gut unterdrücken können, da mir schon seit Längerem eine tolle Rache-Idee im Kopf herumschwirrte. Deshalb fuhr ich zur nächsten Drogerie und besorgte mir Warmwachsstreifen. Als er am Abend vor dem Fernseher eingeschlafen war, bereitete ich alles vor. Da er es bevorzugt auf den Bauch zu schlafen, blieb mir nur die Stelle zwischen den Arschbacken. Ich klatschte ihm den Streifen zwischen die Backen und riss ihm alle Arschhaare aus. Er hat sich nicht mehr einbekommen vor Schmerz und hat mich aufs Übelste beschimpft. Ich fühle mich nun wieder besser und hoffe, dass er jetzt meine Grenzen einhält.

Beichthaus.com Beichte #00032287 vom 25.11.2013 um 09:39:04 Uhr (19 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Verräterischer Online-Status

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Eifersucht Falschheit Misstrauen Partnerschaft

Mein Freund ist ständig bei einem bekannten Messenger für das Handy online und chattet anscheinend mit Freunden. Oft sehe ich (w/19) auch, dass er noch spät nachts online war. Da mein Freund sonst eher der schweigsame Typ ist, macht es mich ein wenig eifersüchtig, dass er mit anderen scheinbar so viel zu bereden hat. Er könnte ja auch einfach öfter mit mir schreiben! Ich weiß auch nicht, mit wem er da dauernd chattet. Ich beichte, dass ich mir neulich absichtlich den Wecker auf halb vier gestellt habe, nur um kurz online zu gehen. Danach habe ich sofort weitergeschlafen. Ich wollte nur wissen, wie mein Freund reagiert, wenn er das sieht. Prompt bekam ich am frühen Morgen eine Nachricht von ihm, was ich denn so spät in der Nacht noch gemacht hätte. Immerhin weiß ich jetzt, dass er auch meinen Online-Status checkt. Ich habe jetzt die Hoffnung, dass er manchmal gar nicht zum Chatten online ist, sondern nur, um mich zu stalken. Ich weiß, dass das eine unheimlich kindische Aktion war. Bitte vergebt mir. Ich höre ab heute auf, mir meine Beziehung durch Misstrauen zu vermiesen.

Beichthaus.com Beichte #00032283 vom 24.11.2013 um 22:01:22 Uhr (17 Kommentare).

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