Hilfe, ich habe im Urlaub ein Mädchen geschwängert

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Engherzigkeit Lügen Feigheit Selbstsucht Urlaub Schwangerschaft Loßburg

Ich (m/17) bin total verzweifelt. Über Pfingsten war ich mit einigen Kollegen in Dänemark auf einer Insel, um zu zelten. Dort trafen wir auch eine Gruppe dänischer Mädchen, die dort auch zelteten. Wir Jungs wollten die Mädels flachlegen und gaben uns zur Sicherheit falsche Namen. Ich schaffte es auch gleich am ersten Abend, mit einer besonders süßen Maus in der Kiste zu landen. Zwei Tage lang vögelten wir, was das Zeug hielt. Es war herrlich und wir waren beide verliebt ineinander. Ich gab ihr meine nichtssagende Zweit-E-Mail-Adresse. Wir schrieben uns die ganz Zeit E-Mails und ich fühlte mich schon sehr zu ihr hingezogen. Ich versprach ihr, in den Sommerferien wieder nach Dänemark zu kommen.

Vor drei Wochen schrieb sie mir, dass sie schwanger sei von mir. Mit 16 Jahren! Sie müsse dringend mit mir reden, sei total verzweifelt zumal sie sich auch ihren Eltern nicht anvertrauen könne. Sie wollte zu mir kommen, bzw. ich sollte zu ihr kommen, um gemeinsam die Situation zu besprechen. Ich war so geschockt, dass ich vor lauter Panik meinen E-Mail-Account abgemeldet habe. Jetzt, in den Ferien, wollte ich sie eigentlich besuchen. Aus Angst vor den Problemen tue ich es aber nicht. Ich bin echt am Arsch. Ich brauche noch zwei Jahre bis zum Abitur. Danach wollte ich ein Jahr lang die Welt bereisen und dann studieren. Ich will meine Zukunftspläne nicht ihretwegen aufgeben. Auf der anderen Seite tut sie mir unendlich leid. Und ich schäme mich, weil ich sie alleine lasse mit ihrem bzw. unserem Problem.

Beichthaus.com Beichte #00024572 vom 25.08.2008 um 12:20:44 Uhr in Loßburg (76 Kommentare).

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Ich war ein schlechter Zivi

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Gewalt Hass Morallosigkeit Ekel Zivi & Bund

Ich beichte etwas, das ich vor über 20 Jahren getan habe. Ich leistete meinen Zivildienst im Krankenhaus ab, auf einer Station, wo alte Leute nur noch stinkenderweise vor sich hinvegetieren und den Tod herbeiwünschen. Ich musste 18 Monate als Zivi arbeiten und merkte, wie ich psychisch mehr und mehr an meine Grenzen kam. Ich habe mich wirklich reingekniet und es als meine Pflicht angesehen, den sterbenden Menschen und den Kollegen zu helfen. Ich war beliebt und bei Patienten, deren Angehörige, den Ärzten und bei meinen Kollegen respektiert und hoch angesehen. Aber die letzten Monate waren die Hölle, ich konnte einfach dieses Leid und diese Stimmung nicht mehr ertragen. Sterben, dahinsiechen, leiden, stinken, verfaulen, bei vollem Bewusstsein jeden Tag ein Stückchen mehr körperlich verfallen.

Da ich ein sehr guter, zuverlässiger Zivi war, hatte ich eigene Zimmer, die ich komplett alleine betreute. Jetzt zu meiner Beichte: in den letzten Wochen bin ich sehr brutal mit den Patienten umgegangen: Ich habe sie angebrüllt, übelst beschimpft und laut ins Zimmer reingefragt, wer denn von den Insassen als Nächsten abkratzen würde. Ich habe sie beim Waschen sehr hart angefasst und die entscheidenden Stellen nicht gewaschen. Beim Verbandswechsel habe ich jegliche hygienische Sorgfalt missen lassen. Einmal fiel mir ein steriler Verband auf den Fußboden. Mit dem Schuh schob ich ihn über den Boden schleifend wieder zu mir ran und verwendete ihn wieder. Ja, ich habe sie gehasst. Ich habe dieses Krankenhaus gehasst, ich habe meinen Zivildienst gehasst, ich habe mich gehasst, ich habe alles gehasst. Ich war platt und fertig. Ich schäme mich dafür und weiß, dass wenn ich alt und pflegebedürftig bin, auch auf einen Pfleger/Zivi wie mich treffen werde, der es mir doppelt und dreifach heimzahlt.

Beichthaus.com Beichte #00024547 vom 20.08.2008 um 21:42:02 Uhr (28 Kommentare).

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“Beichte

Ich verliere den Verstand

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Selbstverletzung Trägheit Verzweiflung

Ich glaube, dass ich langsam den Verstand verliere. Oft liege ich stundenlang im Bett und denke an gar nichts. Wenn ich dann den Mut finde, mich selbst zu fragen, was geschehen ist, blicke ich auf meinen Arm, der übersät ist mit Narben der Vergangenheit. Dann fällt es mir wieder ein, warum ich diese Leere spüre. Dabei scheint mir die Realität wie Wasser aus den Händen zu gleiten. Beichten möchte ich jedoch, dass ich aufgrund dieses Verhaltens eine Art Wall um mich selbst errichtet habe. Dies führt dazu, dass ich nicht immer der gefühlsvolle, nette Junge von nebenan bin, sondern eher das Gegenteil. Alles ist eine Farce, aufgebaut von mir.

Ich verschleiere mich selbst, lasse niemanden an mich heran und habe deswegen schon öfters Menschen, die mir wichtig sind, geschadet. Ich spüre aber keine Reue, keine Scham, kein Mitgefühl, sondern nur diese Leere, die mich innerlich auffrisst und mich halb zäh wieder ausspuckt. Ich kann nicht genau sagen, was mit mir passiert ist und warum, aber das interessiert mich auch nicht. Wenigstens konnte ich in den vergangenen Tagen der Leere eins mit Sicherheit feststellen, ich bin allein, und werde es wohl immer bleiben

Beichthaus.com Beichte #00024538 vom 20.08.2008 um 18:04:13 Uhr (28 Kommentare).

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Böse Gangster

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Hass Zorn

Ich (m/30) bin von Natur aus eigentlich sehr friedliebend. Aber im Moment gibt es eine Jugendkultur die mir so etwas von auf den Wecker geht, dass ich mir da gerne mal einen Spaß erlaube. Und zwar geht es um die lieben Herren "Gangster Hip Hopper". Die Sorte Halbstarker mit dem Hosenbund bis zu den Kniekehlen und dem Cappie auf 1 Uhr. Wäre ja alles nicht so wild - bin ja in meiner Jugend selber mit den unmöglichsten Outfits und Frisuren durch die Gegend gestapft, für die ich mich heute teilweise noch schäme. Das, was mir so auf den Keks geht, ist dieses provokante "böse Dreinblicken". Die müssen irgendwie so aggressiv dreinschauen, weil es anscheinend dazugehört. Ich glaube, die üben das "böse Dreinschauen" heimlich vor dem elterlichen Badezimmerspiegel. Ich könnte immer wieder kotzen, wenn mir wieder einer von den kleinen Halbstarken über den Weg läuft und einen auf Mini-Bushido macht. Na ja der Spaß, den ich mir dann erlaube, wenn ich mal wieder in der City bin, ist immer wieder der Gleiche.

Ich schaue selber total grimmig drein und starre ganz offensichtlich und sehr provozierend die Burschen an, bis diese den Blick abwenden. Immer wieder interessant anzuschauen, wie aus dem "tighten Gangsta mit bösem Blick" ein kleiner Bengel wird, der verschämt zu Boden schaut und sich von dannen trollt oder sich verhält, als wäre nichts vorgefallen. Das mache ich schon seit Jahren bei jeder sich bietender Gelegenheit. Auch wenn die Herren in Gruppen unterwegs sind. Bis dato hat auch nicht einer jemals anderes reagiert. Kann ich aber gut verstehen. Bin 1,97 Meter groß, mache seit längerer Zeit Kraftsport und wiege satte 122kg. Was ich beichten möchte? Ich hoffe immer wieder, dass jemand mal darauf anspringt und sich auf eine kleine Keilerei einlässt.

Beichthaus.com Beichte #00024535 vom 20.08.2008 um 17:17:50 Uhr (34 Kommentare).

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Dehnungsstreifen und große Nippel

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Fetisch Begehrlichkeit Verzweiflung

Dehnungsstreifen und große Nippel
Ich möchte hiermit beichten, dass ich eine ganz besondere Vorliebe habe: Ich stehe total auf sogenannte Dehnungsstreifen bzw. Hautrisse bei Frauen, ähnlich wie Schwangerschaftsstreifen. Meist entsteht so etwas aufgrund einer leichten Bindegewebeschwäche oder weil die Haut nicht so schnell mitwachsen kann. Am meisten macht es mich an, wenn eine Frau viele davon an den Brüsten, am Arsch und zwischen den Oberschenkeln hat. Bislang konnte ich noch niemanden finden, der meine Vorliebe dafür teilt. Eigentlich alle Frauen, die so etwas haben, finden es an sich auch hässlich und hätten gern glatte Haut. Ich kann das überhaupt nicht nachvollziehen und verstehen, denn glatte Haut ist doch stinklangweilig. Hinzu kommt noch meine Vorliebe für besonders große Brustwarzen. Jetzt nicht übertriebene, die so groß sind, wie Teller, aber doch eher schon größere. Kleine Nippel finde ich richtig abturnend.

Viele Damen finden solche großen herausstehenden Brustwarzen an sich selbst nicht schön oder schämen sich dafür, doch ich liebe das und drehe schon beim Anblick total durch. Leider kann man den Frauen, wenn man sie kennenlernt, vorher nicht ansehen, ob sie meinem bevorzugtem Typ entsprechen. Das macht mir meine Partnerwahl extrem schwer, und wenn ich dann mal ein passendes Objekt der Begierde gefunden habe, steht es nicht einmal zu seiner natürlichen Schönheit. Ich möchte mit dieser Beichte auch ein Wort an die Frauen richten: Schämt euch nicht für kleine Einzelheiten und Macken, wenn euer Freund euch liebt, dann wird er euch so nehmen und akzeptieren, wie ihr seid. Gibt es noch andere Männer auf der Welt mit solchen Problemen?

Beichthaus.com Beichte #00024503 vom 03.08.2008 um 22:24:34 Uhr (57 Kommentare).

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