25 Minuten reines Dynamit

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Schamlosigkeit Neugier Peinlichkeit

Mein Kumpel hat vor drei Wochen geheiratet und mich gebeten, sozusagen als mein Geschenk für ihn, die Trauung und das Fest zu filmen. Da ich keine eigene Kamera habe, gab er mir die supermoderne Kamera seiner zukünftigen Schwiegereltern. Ich bekam also eine große Videotasche mit allem Zubehör. Am Abend vor der Hochzeit probierte ich mit dem Ding so rum und entdeckte neben den neuen Rohlingen auch bespielte. Diskret, wie ich bin, legte ich die Dinger in meinen Rechner und musste staunen. Neben zwei reinen Familienfilmen, gab es auch noch einen Privatporno. Schwiegereltern in voller Latex-Montur bei kleineren Schweinereien.

Besonders lustig war die Szene, wo Schwiegerpapa seiner Frau (die eine Augenbinde trug) seinen riesigen Blaugeäderten ein ums andere Mal, unter Verwendung derber Kraftausdrücke, durchs Gesicht zog. Zum Schluss durfte sie alles schlucken. Toll war auch das anschließende Gespräch der beiden vor laufender Kamera mit weiteren, intimen Wünschen. Ihr könnt euch sicherlich vorstellen, wie ich grinsen musste, als er vor versammelter Verwandtschaft eine Rede über die Werte der Liebe, des Anstandes und des Respekts vortrug. Und ich ließ mir von ihr auch kein Küsschen als Dankeschön geben. Selbstverständlich habe ich mir eine Kopie davon gemacht. Das sind immerhin 25 Minuten reines Dynamit. Man weiß ja nie.

Beichthaus.com Beichte #00023044 vom 28.09.2007 um 13:17:18 Uhr (10 Kommentare).

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Meine Stern-Sammlung

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Diebstahl Vandalismus Auto & Co.

Ich habe eine riesige Sammlung von Sternen, die alle mal auf einem Kühler einer bekannten großen Automarke standen. Ich habe diese Sterne alle selbst gesammelt.

Beichthaus.com Beichte #00023043 vom 28.09.2007 um 12:34:18 Uhr (19 Kommentare).

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“Folge

Ich hoffe, er sucht nicht weiter nach dem Tod!

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Verzweiflung Selbstverletzung Partnerschaft

Ich (w/28) gestehe: ich habe vor zwei Jahren meinen Freund verlassen, obwohl ich ihn über alles geliebt habe! Er war mein Leben, mein Licht, meine Inspiration. Ich konnte aber seine selbstzerstörerische Weltanschauung nicht mehr ertragen, er ist Kettenraucher, versuchte mit viel Alk im Blut Geschwindigkeitsrekorde mit dem Auto aufzustellen, warf sich jede noch so ominöse Pille ein, missbrauchte Psychopharmaka, verletzte sich (und mich) beim Sex. Ich war am Ende meiner Kraft. Wie schwer ist es, DEN einzig wichtigen Menschen alleine zu lassen, sich selbst ausgeliefert? Kaum auszusprechen.

Er wollte nicht, dass ich gehe, er hat sich schlimm geritzt, mir Lieder gewidmet, die von Trauer und Abschied handelten, mir aufgelauert, sich beinahe an einem Baum mit dem Auto getötet. Ich bin hart geblieben, habe ihm keine Chance gegeben, musste mein Innerstes doch schützen. Ich denke immer noch an IHN, habe ihn trotz allem eingeschlossen, geheim in meiner Seele, werde ihm weiterhin viele Gedanken widmen und hoffe insgeheim, er möge endlich sein Glück finden und nicht so sehr nach dem Tod suchen!

Beichthaus.com Beichte #00023041 vom 28.09.2007 um 09:46:05 Uhr (6 Kommentare).

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Große Rache an der nuttigen Studentin

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Boshaftigkeit Rache Engherzigkeit

Vor fast 13 Jahren habe ich mich in einer Disco im hohen Norden von einer Studentin in sturztrunkenem Zustand abschleppen lassen. Nach dieser sehr erregenden Nacht trafen wir uns noch drei, vier Male zu spannenden Spielchen. Es passierte, was passieren musste: Ich verliebte mich. Sie aber nicht! Sie zog mit anderen Typen vor meinen Augen in der Disse alle Register und hielt mich ziemlich zum Affen. Da dachte ich - OK! Da sie immer mit dem Fahrrad ins Nachtleben aufbrach, beschloss ich, ihr immer die Luft rauszulassen. Sollte mal schauen, wie sie nach Hause kam. Gleich beim ersten Mal schaffte ich wegen zu großem Publikums das Hinterrad zwar ganz, das Vorderrad aber nur zum Teil luftleer zu kriegen. Ich ging dann zufrieden nach Hause. Die Wochen danach war sie nicht mehr in dieser Disco anzutreffen!

Drei Monate später traf ich sie dann zufällig woanders. Sie erzählte mir, sie sei vor Wochen nach der Disse sturzbesoffen aufs Rad, den Berg runter und dann wegen zu wenig Luft im Vorderrad unten volle Kante auf einen Laternenpfahl - mit dem Gesicht! Zig Zähne raus, Kiefer gebrochen, Nase gebrochen. - Zwei Monate Klinik. Und zu guter Letzt hat man Ihr an diesem Abend wohl auch noch das kaputte Fahrrad geklaut! Puh! Ob das wohl zu viel der Rache war? Jedenfalls scheint mich der Rachegott voll erhört zu haben. Sie hat ihren Lebenswandel jedenfalls seither dramatisch geändert und ist seither sehr brav. Verheiratet, Mutter und sehr treu. Zwar nicht mit mir - aber immerhin!

Beichthaus.com Beichte #00023039 vom 28.09.2007 um 07:21:55 Uhr (7 Kommentare).

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“Beichte

Ein Montagmorgen in der Bahn

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Neulich stieg ich mit meinem MP3-Player in den Ohren in den Zug und setzte mich in ein Zwischenabteil, das nur aus zwei Viererplätzen bestand und das neben mir noch von einer alten Frau besetzt wurde. Ich wollte bloß noch das angefangene Lied zu Ende hören und dann in aller Ruhe etwas lesen, als diese alte Schachtel mich äußerst unhöflich fragte, ob ich einen Gehörschaden hätte, worauf ich sie in meinen Plan, lediglich dieses Lied noch zu beenden, einweihte und weiterhörte. Aber damit wollte sich diese runzlige Kuh nicht abfinden und sülzte mich von der Seite voll, woraufhin ich freundlich aber bestimmt fragte, ob sie denn einen Gehirnschaden hätte, weil sie die BILD vor sich ausgebreitet hat. Nun glaubte sie das Recht zu haben, mir ihre dümmlichen Beleidigungen an den Kopf zu werfen, die ich aber wegen meines MP3-Players nicht verstand.

Selbstverständlich schaltete ich ihn auf der ca. 50 Minuten dauernden Fahrt nicht mehr ab, obwohl ich eigentlich gar keine Musik mehr hören wollte, aber wenn irgendwelche alten Bastarde meinen, auf jegliche Anstandsregeln verzichten zu können, die sie von der Jugend stets einfordern, sollen sie ruhig ihre eigene Medizin zu schmecken bekommen. Der krönende Abschluss der Fahrt war allerdings, dass auf das heftige Gemecker hin jemand aus dem Nachbarabteil kam, um sich zu erkundigen, was denn hier vor sich gehe und auf die Aussage, ich höre zu laut Musik, entgegnete: "Ihn hört man im Nachbarabteil aber nicht, sie schon!" Damit war mein Montagmorgen gerettet. Ich beichte dies übrigens nicht, weil ich mich schäme, sondern weil ich auf mein Verhalten unheimlich stolz bin.

Beichthaus.com Beichte #00023038 vom 28.09.2007 um 07:09:15 Uhr (16 Kommentare).

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