Ich brauche keine Gesellschaft

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Engherzigkeit Ignoranz

Ich (w) bin - seit ich denken kann - Misanthrop und nicht gesellschaftsfähig. Ich habe nur wenige Freunde, auf die ich mich zwar freue, wenn sie mich besuchen, aber fast noch mehr, wenn sie wieder gehen. Als Kind habe ich in der Schule oft gebeten, alleine an einem Tisch sitzen zu dürfen, sowie Gruppenarbeiten allein zu erledigen. Mannschaftssport war immer schon Fehlanzeige, Joggen, Schwimmen, Krafttraining und Wandern waren und sind meine bevorzugten Sportarten, da man sie auch alleine oder mit wenigen ausgewählten Personen ausüben kann. Gemütliches Beisammensitzen? Halte ich nicht länger aus als zwei Stunden. Es gibt genau einen Menschen in meinem Leben, dessen Gesellschaft ich rund um die Uhr ertrage, und das ist der, den ich geheiratet habe. Meinen Mann liebe ich über alles und ich wäre ohne ihn verloren, aber da bildet er die Ausnahme. Doch jetzt kommt der Clou - ich bin überglücklich damit, was natürlich niemand verstehen kann.


Ich habe trotz allem ein ausgefülltes Leben, einen mehr als akzeptablen Job, sehr viele Hobbys, und mich erfüllt große Zufriedenheit, wenn ich entweder Zweisamkeit mit meinem Mann genießen oder mich völlig allein beschäftigen kann. Er ist das ziemliche Gegenteil von mir, ist offen und gesellig und trifft sich mindestens einmal die Woche mit seinen recht zahlreichen Freunden. Die meisten Leute glauben, ich würde allein versauern, wenn er nicht da ist, dem ist jedoch nicht so.


Die einzige Gesellschaft, nach der ich mich manchmal doch sehne, ist die eines treuen Haustieres, am Liebsten hätte ich einen großen Hund oder auch zwei. Irgendwann werde ich mir auch bestimmt einen anschaffen, nur momentan geht es aus beruflichen Gründen nicht. Ich beichte also, dass ich eine notorische Einzelgängerin bin und keinerlei Bedürfnis verspüre, irgendwas daran zu ändern - was oft dazu führt, dass sich andere Leute von mir vor den Kopf gestoßen fühlen, die da oft was Persönliches hineininterpretieren, da niemand verstehen kann, dass ich einfach nur meine Ruhe haben möchte.

Beichthaus.com Beichte #00037392 vom 13.01.2016 um 14:35:12 Uhr (17 Kommentare).

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Selbstbefriedigung im Zelt

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Masturbation Engherzigkeit Ignoranz Peinlichkeit

Ich (m) war bis vor einem Jahr noch bei den Pfadfindern gewesen. Beim letzten Sommerlager wurden wir in Zelte eingeteilt und ich war zu meinem Bedauern nicht mit meinem besten Freund in einem Zelt. Als ich eines Nachts die Toilette benutzen wollte, sah ich im Zelt meines Freundes sehr eindeutige Schatten, die von innen an die Zeltwand geworfen wurden. Es war ziemlich gut zu erkennen, dass sich jemand einen runterholt. Amüsiert von dieser Entdeckung sagte ich den anderen Teilnehmern Bescheid und das halbe Lager schaute bei den Schattenspielen zu. Erst ein Betreuer sagte den Insassen des Zeltes schließlich Bescheid. Ich wurde wegen meines unangebrachten Verhaltens von den Pfadfindern ausgeschlossen. Später erfuhr ich, dass es mein Freund war, welcher sich einen runtergeholt hatte, während die anderen ihn anleuchteten. Im Nachhinein tut es mir leid, doch ich fand es viel zu witzig, um es für mich zu behalten. Zu meiner Verteidigung: Ich wusste schließlich nicht, dass es mein bester Freund war.

Beichthaus.com Beichte #00037350 vom 06.01.2016 um 20:50:02 Uhr (9 Kommentare).

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Ich habe genug vom Ghetto!

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Engherzigkeit Selbstsucht Ignoranz Gesellschaft Studentenleben

Ich (m/22) bin halb-halb. Deutsch mit Migrationshintergrund. Ich habe einen guten Draht zur Familie, Kultur und Sprache. Außer meinem Namen und meiner original hellbraunen Haut erinnert nichts an meine Herkunft. Selbst mein Name ist so selten, dass er aus ganz anderen Kulturen vermutet wird. Ich beichte mehrere Sachen: Mir ist das Leben der Menschen aus den sozialen Brennpunkten Deutschlands völlig egal und auch deren Sorgen interessieren mich nicht. Sie können sie selbst lösen, sich selbst Hilfe suchen, denn es gibt genug. Wer wirklich Hilfe will, dem wird auch geholfen. Meine Familie ist hoffentlich auch bald raus hier, sobald ich ausgezogen bin. Außerdem beichte ich, dass ich meine Herkunft teilweise verrate. Ich bin nicht integriert, sondern assimiliert. Ich habe die kulturellen Eigenschaften meiner anderen Hälfte völlig aufgegeben, weil ich damit nichts mehr zu tun haben will und ich schäme mich nicht dafür.


Die Welt kann wunderschön sein, aber umso bitterer ist auch die Realität in den Ghettos. Meine Akademikerfamilie hat sich super in Deutschland angepasst und lebt hier ohne Sorgen. Leider hat es beruflich nicht so geklappt wie erhofft und leben in einem sozialen Brennpunkt einer Großstadt. Hier sieht es aus wie auf der Müllhalde und ist voller Unsicherheit, Elend und Perspektivlosigkeit. Die meisten jungen Menschen ohne Abschluss, Geld oder Zukunft wissen sich nur mit Sachbeschädigung, Abzockerei, Störungen und Belästigung zu beschäftigen. Ihr Leben ist ihnen völlig egal. Hauptsache sie spielen den harten Gangster. Daher kommt wohl mein Drang nach Karriere und Erfolg.


Ich studiere, bin dabei recht erfolgreich, habe Freunde, bin oft unterwegs und verdiene gut nebenbei. Eine nette Freundin dazu wäre super, aber wichtig ist nur, dass ich in ein paar Wochen in meine eigene Wohnung ziehen kann. Etwas teurer, aber gute Gegend. Ich stehe vor einer glorreichen Zukunft, während die Anderen jeden Tag Handys verkaufen müssen, um sich das nächste Mittagessen oder Bier leisten zu können. Ich habe genug von diesem Ghetto!

Beichthaus.com Beichte #00037307 vom 29.12.2015 um 23:20:36 Uhr (8 Kommentare).

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Schwangerschaften sind kein Kinderspiel!

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Zorn Ungerechtigkeit Ignoranz Schwangerschaft

Ich beichte, dass ich einen Riesenhass auf Männer habe, die besserwisserische Aussagen bezüglich Schwangerschaften äußern und so tun, als sei eine Schwangerschaft immer total easy. Manche Frauen haben Glück und haben in der Schwangerschaft keine Probleme. Sie fühlen sich fast so wie in nicht schwangerem Zustand. Aber viele Frauen fühlen sich die gesamte Schwangerschaft krank, das heißt, sie müssen täglich kotzen, ihnen ist ständig übel, sie haben massive Kreislaufprobleme, ihnen ist ständig schwindelig, sie haben dauernd Kopfschmerzen, sie fühlen sich ständig schlapp und müde, sie haben Rückenschmerzen, weil der Bauch so schwer ist, sie haben Sodbrennen, ruhelose Beine, und so weiter. Ich gehörte zur letzteren Sorte. Die Schwangerschaft war physisch gesehen ein Horror, ich habe mich gefühlt wie bei einer üblen Grippe, und das ein halbes Jahr lang.

Ich hätte den ganzen Tag schlafen können, so kaputt habe ich mich gefühlt. Jedes Treppensteigen war eine extreme Anstrengung und nach einer Minute stehen wurde mir schwarz vor Augen. Ich hatte massiven Eisenmangel, extrem niedrigen Blutdruck und das sah man mir auch an, ich war kreidebleich und sah aus wie eine Leiche. Trotz der Vorfreude auf das Kind schlägt das natürlich auch auf die Psyche. Aussagen von Männern wie: "Eine Schwangerschaft ist keine Krankheit", "Die Schwangeren sollen sich mal nicht so haben", "Die nehmen die Schwangerschaft als Ausrede dafür, sich wie ein Prinzesschen bedienen lassen zu können", "Sie kann doch noch bis zur Geburt arbeiten gehen" etc. bringen mich echt auf die Palme.


Während meiner ganzen Schwangerschaft, in der ich größtenteils fast täglich mit den Öffentlichen gefahren bin, ist genau zwei Mal jemand aufgestanden, um mir seinen Sitzplatz zu überlassen, dabei bin ich sehr schlank und hatte wirklich eine auffallend riesige Wampe. Ich beichte, dass ich einen unglaublichen Hass auf Leute habe, die keine Rücksicht auf Schwangere nehmen und es so darstellen, als sei eine Schwangerschaft für jeden ein Kinderspiel.

Beichthaus.com Beichte #00037272 vom 22.12.2015 um 12:30:43 Uhr (45 Kommentare).

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Beim Blasen denke ich an Essen!

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Ignoranz Engherzigkeit

Ich (m/37) bin knapp 1,80 m groß und habe einen normalen BMI. Mir ist es nicht wichtig, ob eine Frau schlank oder üppiger geformt ist, wichtig ist nur, dass ich mich mir ihr verstehe. Mir fiel auf, dass Mädels, bei denen mehr dran ist, "ihn" eher mal ungefragt in den Mund nehmen, als ihre schlankeren Geschlechtsgenossinnen. Ein Kumpel, der ähnliche Erfahrungen gemacht hatte, kommentierte das aus Spaß mit: "Ist doch klar, das erinnert sie an Essen." Da mussten wir beide lachen. Aber komisch wurde es, als meine letzte Affäre sagte: "Ja, ich esse gerne, das sieht man auch. Und ich blase gerne, dann denke ich an Essen". Ich muss mir zwar jetzt beim BJ nicht das Lachen verkneifen, aber es ist schon merkwürdig, wenn aus Spaß gemachte Vermutungen Realität werden. Es tut mir leid, dass ich darüber gelacht habe.

Beichthaus.com Beichte #00037267 vom 21.12.2015 um 22:02:50 Uhr (7 Kommentare).

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