Das Jahr in Afrika, das alles veränderte

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Verzweiflung Misstrauen Boshaftigkeit Schwangerschaft

Ich bin nach der Schule für ein Jahr nach Afrika gegangen, um rauszukommen und meinen Horizont zu erweitern. In dem Jahr habe ich ein Mädchen aus der Schweiz kennengelernt und war von Anfang an unbeschreiblich angetan, vor allem weil ich nie an Liebe auf den ersten Blick geglaubt hatte. Wir hatten über Monate eine wirklich schöne Zeit, in der wir auch nie gravierenden Stress oder Ärger miteinander hatten! Zwei Monate, bevor ich wieder zurück nach Deutschland musste und einen Monat, bevor sie wieder zurück in die Schweiz musste, hat sie mir leicht verzweifelt und mit zittriger Stimme gesagt, dass sie schwanger ist! Mein Vater hat mich so erzogen, dass ich für die Dinge, die ich verbockt habe, grundsätzlich geradestehe, also habe ich ganz ruhig reagiert und gesagt, dass ich in jedem Fall zu ihr stehen würde - ob sie das Kind nun behalten möchte oder nicht. Sie entschied sich gegen eine Abtreibung, und als wir beide wieder in Europa waren, hatte ich vor, zu ihr zu ziehen, da ich für das Kind da sein wollte. Ihr Vater hatte jedoch ein riesiges Problem mit mir und mit der ganzen Situation. Er hat durchgehend versucht, ihr das Kind auszureden. Was er letztlich auch geschafft hat. Sie hat, zwei Wochen, bevor ich fest zu ihr gezogen wäre, und im sechsten Monat, ihre Sachen gepackt, und ist - natürlich finanziert von ihrem Vater - nach Asien abgehauen und hat das Kind im sechsten Monat abgetrieben.


Ich habe das Ganze über eine SMS erfahren. Im Prinzip bin ich kein weinerlicher Mensch, aber mich hat die ganze Geschichte so aus der Bahn geworfen, dass ich seit drei Jahren keine ruhige Nacht mehr verbringe, weil ich ständig diese Geschichte im Kopf habe! Das Problem bei der Sache ist vor allem, dass ich mich rein emotional auf ein Kind, auf meine Tochter, eingestellt hatte. Ich bin in meinem ganzen Leben noch nie so enttäuscht und verraten worden. Ich bin zu einer misstrauischen Person geworden, das geht sogar so weit, dass ich meinem besten Freunden nicht mehr trauen kann! Ich habe das noch niemandem erzählt, keinem in der Familie und auch niemandem im Freundeskreis, da es mir ein Stück weit peinlich ist, dass ich so schlecht mit der Situation umgehen kann! Letzte Woche habe ich seit drei Jahren das erste Mal ein Lebenszeichen von dem Mädchen gehört. Sie versucht jetzt ständig, mich anzurufen oder anderweitig in Kontakt zu treten, aber ich bin alles andere als in der Verfassung, in Ruhe über die Sache zu reden, dennoch will ich den ganzen Mist endlich aus der Welt schaffen und bin mir absolut nicht sicher, ob es mir etwas bringt oder ob es mich nur noch wütender Macht.

Beichthaus.com Beichte #00034198 vom 27.10.2014 um 19:35:45 Uhr (19 Kommentare).

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Sex vor der Schwangerschaft

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Peinlichkeit Falschheit Schwangerschaft

Jedes Mal, wenn ich höre, dass jemand schwanger ist, denke ich mir: "Deine Eltern wissen jetzt offiziell, dass du Sex hattest." Aber ich bin keine 14 mehr. Ich bin zum Glück noch nie schwanger gewesen und kam noch nicht in die Verlegenheit, meinen Eltern so etwas sagen zu müssen. Ich frage mich auch immer, wie das für Eltern so sein muss, wenn ihnen ihre Tochter sagt, dass sie schwanger ist. Denken die dann auch: "Ach du großer Gott, mein Kind hatte Sex?" Ich meine, klar, wenn sich Töchterchen die Pille verschreiben ließ, wussten es die Eltern, aber so ein Kind im Bauch ist halt der ultimative Beweis. Das wäre mir als Tochter sehr unangenehm. Das Gute ist: Ich selbst werde aufgrund meiner beruflichen und finanziellen Situation wahrscheinlich, wenn überhaupt, so spät im Leben Mutter, dass meine Eltern wirklich denken werden, dass es ein Wunder war und es mir dann nicht mehr ganz so unangenehm ist.

Beichthaus.com Beichte #00033903 vom 08.09.2014 um 08:59:37 Uhr (24 Kommentare).

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Eine Entscheidung für die Freiheit

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Morallosigkeit Selbstsucht Verzweiflung Schwangerschaft Bautzen

Ich (w/18) habe in den Augen einiger Menschen etwas Schreckliches getan. Ich bin eigentlich total durchschnittlich, gehe zur Schule, habe einen Freund und so weiter. Aber nun zu meiner Beichte: Vor zwei Jahren wurde ich plötzlich schwanger. Ich habe mir ewig eingeredet, dass es nicht sein kann, weil ich doch die Pille nehme und als ich dann zur Frauenärztin ging, die mir gratulierte und fröhlich verkündete, dass ich ein Kind in mir trage, ist meine kleine heile Welt auseinandergebrochen. Mein Freund war damals nicht viel älter als ich und wir entschieden uns für eine Abtreibung. Diese Zeit war wirklich sehr schwer für mich. Ich wusste, ich würde das mit Kind niemals schaffen. Ich wollte meinem Freund auch kein Kind aufs Auge drücken und das Verhältnis zu meinen Eltern war auch nicht gerade super. Und trotz all dieser Gründe fiel es mir unendlich schwer, das Ganze durchzuziehen. Ich hatte danach furchtbare Tage und habe es unendlich bereut! Ich weiß, dass es ein Fehler ist, so etwas zu tun. Doch wenn ich jetzt zurückdenke, bin ich froh darüber, es tatsächlich gemacht zu haben. Ich will meine Jugend genießen können und unabhängig sein - einen guten Abschluss machen, irgendwann ausziehen und, wenn der richtige Zeitpunkt kommt, Mama werden. Ihr könnt jetzt denken, was ihr wollt, aber ich weiß tief in mir drin, dass es die richtige Entscheidung war.

Beichthaus.com Beichte #00033869 vom 02.09.2014 um 12:49:43 Uhr in Bautzen (34 Kommentare).

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Babywunsch

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Zorn Engherzigkeit Schwangerschaft Kollegen

Ich habe eine Kollegin, 19 Jahre jung, die seit etwa einem Jahr versucht, mit ihrem Ehemann (21) ein Kind zu bekommen. Quasi ab der Volljährigkeit. Sie machen das ganz genau - und wie das eben so ist, so hat man ja, wenn man jeden Tag danach schaut und ständig Schwangerschaftstests macht, auch häufig enttäuschende Ergebnisse. Manchmal zeigt der Test auch "positiv" an, aber leider hat sich dann doch nichts entwickelt. Und es kommt auch in frühen Stadien häufiger zu Abgängen. Viele Frauen merken das ja gar nicht, da sie erst später auf ihre Schwangerschaft aufmerksam werden. Aber sie eben schon, weil sie es so auf Teufel komm raus probieren. Wir bei der Arbeit haben das Nachsehen. Ständig hat sie im letzten Jahr wegen "Fehlgeburt" gefehlt. Bei ihr heißt alles "Fehlgeburt." Sie ist, wenn sie dann mal da war, superlaunisch, guckt einen mit einer "Ich dreh dir gleich den Hals um-Miene" an, wenn man sie anspricht, und lässt ihre Laune an uns aus. Vor sechs Monaten war sie dann für vier Wochen wegen der Psyche krankgeschrieben. Dann sagte sie, sie wolle wiederkommen. Weil wir aber vorhersahen, dass sie, sobald sie das Büro betritt, wieder herumkeifen würde, haben wir sie gefragt, ob denn wirklich alles Okay sei. Sie sagte ja. Wir sagten noch ganz lieb, sie solle lieber etwas länger zu Hause bleiben, als zu kurz.


Aber sie wollte kommen. Kaum war sie da, hätten wir sie erwürgen können. Genau wie zuvor. Wir sind dann zu unserem Vorgesetzten, der bekam das zuvor ja auch mit und ihr wurde dann aufgetragen, sich entweder zusammenzureißen oder sich noch weiter krankschreiben zu lassen. Sie bekam vom Vorgesetzten noch eine einzige Chance - beim nächsten unflätigen Ton bekommt sie eine Abmahnung. Dann hat sie schließlich doch nachgegeben und ist wieder nach Hause gegangen. Meine Beichte ist, dass ich wirklich null Verständnis für dieses Paar habe. Sie sind 19 und 21. Warum können die nicht entspannt ein Baby basteln? Durch das tagtägliche Überprüfen leidet auch ihr Umfeld, denn dann bekommt man wie gesagt ja jeden Abgang mit und die anderen müssen dann mit der Laune leben. Und sie haben einfach noch so viel Zeit! Ich habe auch zwei Kinder und die habe ich weder als Teenager noch als 40-Jährige bekommen. Und ganz entspannt. Und ja, auch bei uns hat es beim ersten Kind erst nach 1,5 Jahren geklappt. Und ich habe mein Umfeld nicht tyrannisiert.

Beichthaus.com Beichte #00033707 vom 04.08.2014 um 20:33:31 Uhr (24 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Wie man alleine ein Kind macht

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Morallosigkeit Selbstsucht Ignoranz Schwangerschaft Partnerschaft

Ich bin mittlerweile 33 Jahre alt und will unbedingt ein Kind. Ich habe auch einen festen Partner, mit dem ich schon seit vier Jahren zusammen bin. Natürlich schlafen wir miteinander, jedoch verhüten wir mit Kondomen. Erstens vertrage ich keine Pille und zweitens ist das meinem Freund recht, weil er dann die Kontrolle hat, wie er sagt. Meinen Kinderwunsch habe ich schon mehrfach ausgesprochen, aber bislang ist eisiges Schweigen auf seiner Seite. Nun, mein Wunsch steigert sich von Tag zu Tag und neulich gab es eine gute Gelegenheit für mich: Das Kondom war in meiner Scheide geblieben, weil er zu lange in mir verharrte und es dann schlicht herunterrutschte. Natürlich war er total in Panik und hat mit allen Mitteln untersucht, ob irgendetwas aus dem Gummi gelaufen ist und mich schwängern könnte. Es war nichts zu sehen, hat mich aber an etwas erinnert, das ich vor einiger Zeit gelesen habe. Dort stand, dass es durchaus weit verbreitet sei, dass amerikanische Basketballspieler von ihren weiblichen Fans zu One-Night-Stands gebracht werden und die Mädchen anschließend versuchen, sich mit den benutzten Gummis zu inseminieren - sprich ein Kind zu machen. Manche versuchen es, in dem sie mit einer Nadel ein kleines Loch hineinstechen, andere sollen es dadurch hinbekommen haben, dass sie das Kondom entsprechend nach dem Akt ausquetschen und sich den Samen einführen. Ich beichte, dass mich seit Tagen diese Gedanken quälen, so etwas zu tun, da jetzt meine Regel erst noch ansteht. Wenn ich es also in den nächsten Tagen tue, könnte ich das Ergebnis immer noch auf den obigen Vorfall schieben. Ein Kleines von ihm wäre so süß.

Beichthaus.com Beichte #00033678 vom 30.07.2014 um 08:24:29 Uhr (33 Kommentare).

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