Hauptschüler sind dumm!

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Vorurteile Hochmut Dummheit Schule

Ich beichte, dass ich (Gymnasiastin) aufgrund eigener Erfahrungen ziemliche Vorurteile habe, was Hauptschüler angeht. Ich komme selbst aus keiner Akademikerfamilie, sondern aus einer Otto-Normalverbraucher-Familie, mein Vater arbeitet in einer Firma in der Metallindustrie und meine Mutter bei der Post. Und ich bin auch bestimmt niemand, dem alles einfach so zufliegt, ohne dass er lernen muss. Ich war eben ehrgeizig, habe meine Stärken, aber auch meine Schwächen und auch Fächer, in denen ich gut büffeln muss.


Zwei Straßen weiter ist die Hauptschule - jeden Nachmittag lungern da mindestens acht bis zehn Schüler an der Bushaltestelle herum, die andere anpöbeln, beispielsweise mit: "Fette Sau", oder anderen Ausdrücken. Ständig Schlägereien. Die Leute reden, als kämen sie aus der Gosse. Den Unterricht kann man in die berühmte Tonne kloppen. Früher war das nicht so schlimm, sagen mir Leute, die vor 15, 20 Jahren oder länger auf der Schule waren. Und bevor jetzt wieder die Sprache auf Ausländer kommt - die "bösen" Schüler sind Migranten und deutsche Schüler, beide sind recht gleichmäßig vertreten.

Beichthaus.com Beichte #00037691 vom 24.02.2016 um 18:37:41 Uhr (19 Kommentare).

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Männer sind die besseren Frauen!

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Begehrlichkeit Ungerechtigkeit Schamlosigkeit Fetisch Schule

Ich (m) bin Lehrer und liebe meinen Job. Ich bin auch vergeben und so weit ganz glücklich, eigentlich. Denn ich habe einen heimlichen Fetisch, den sie aber niemals erfahren darf: Ich stehe auf Transexuelle, Ladyboys und Shemales. Das ist auch nicht verwerflich und […]
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Beichthaus.com Beichte #00037660 vom 21.02.2016 um 19:05:16 Uhr (17 Kommentare).

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“Beichte

Schokomuffins für meine Mobber

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Ekel Rache Ungerechtigkeit Schule Ernährung

Ich (25) habe damals eine eklige Dummheit gemacht. Vor etwa zehn Jahren wurde ich durchgehend gemobbt und fertiggemacht. Das fing an mit harmlosen Dingen, wie Witze über Person und Aussehen, bis hin zu Kopf ins Klo drücken und täglichen Prügeln. Am Anfang habe ich mich noch gewehrt und mich nicht unterkriegen lassen, aber auch Gespräche mit Lehrern und Eltern haben nicht geholfen. Ich war nur ein kleiner, pickeliger Junge. Nun zu der Beichte: Damals sollte jeder Schüler in Hauswirtschaft ein kleines Gericht zubereiten und es mit in die Klasse bringen. Nun, wie es der Zufall will, habe ich die Dessert-Karte gezogen und mir kam schon gleich eine absolut widerliche Idee! Ich habe in einen Eimer gekackt, die Wurst fein säuberlich cremig gerührt und diese dann mit einem Schokomuffin-Mix gemischt.


Ich konnte selbst kaum glauben, dass man das später weder gerochen noch gesehen hat. Es sah aus wie ein köstlicher Muffin. Am nächsten Tag wurden die Gerichte dann vorgestellt und alle haben probiert. Ich hätte mir fast in die Hose gepisst, als es sich alle schmecken ließen. Die Lehrerin hat mich sogar noch gelobt, weil ihr die geschmackliche Unternote gefiel, und hat mich gefragt, was denn da drin ist. Ich habe mir auf die Zunge gebissen und nur "Familienrezept" gesagt. Geholfen hat das im Nachhinein nicht. Das Mobbing ging weiter bis zum Abschluss. Erst auf der Berufsschule habe ich Freunde gefunden und etwas aus mir gemacht. Heute habe ich eine wundervolle Freundin und einen total tollen Freundeskreis und ich schäme mich dafür, auf ein solches Niveau gefallen zu sein.

Beichthaus.com Beichte #00037658 vom 21.02.2016 um 18:44:26 Uhr (14 Kommentare).

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Ihr seid wertlos!

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Boshaftigkeit Engherzigkeit Ungerechtigkeit Zorn Schule

Mir (w/42) reicht es. Wir sind vor vier Monaten umgezogen, es ging aus beruflichen Gründen leider nicht anders, als in einen 600 Kilometer entfernten Ort zu ziehen. Für unseren jüngeren Sohn (12) hieß das natürlich: Er muss in eine neue Schule, er muss sich neue Freunde suchen. Unser Sohn ist ein sehr offener Mensch, der gerne auf andere zugeht. Leider hat er nie Gehbehinderung, und manche Kinder geben anderen nun mal gar keine Chance. Er wurde bereits innerhalb der ersten Schulstunde übel gehänselt und hatte kaum eine Chance, auf die anderen zuzugehen. Er hat alles versucht - darüberzustehen, mitzulachen, zu kontern - er bekam zwar Aufmerksamkeit, aber trotzdem wurde er ausgeschlossen. Hänseln und schikanieren? Ja. Dazugehören? Nein. In der Klasse ist es leider so, dass da vier "ganz schlimme" Schüler den Ton angeben, der größte Teil der anderen besteht aus Mitläufern, die es nicht schaffen, sich von den Vier zu lösen.


Ich bin eigentlich der Meinung, dass man es als Elternteil oft nur schlimmer macht, wenn man sich einmischt, doch ich habe bemerkt, dass es einfach nicht mehr geht. Unser Kind litt, er hatte einmal sogar gefragt, ob nach dem Tod noch etwas kommt. Also habe ich zunächst mit der Lehrerin gesprochen. Es half nichts. Ich sprach ein zweites Mal mit ihr, und zwar Klartext. Beim zweiten Mal wurde mir so richtig klar, was für ein Mäuschen von Lehrerin da vor mir stand. Wieder änderte sich nichts. Als ich ihn dann mal abgeholt habe, weil wir einen Termin hatten, bekam ich hautnah mit, wie zwei der Jungs ihn richtig umkreisten, hämische Blicke, Sticheleien, Pöbeleien. Ich bin ausgestiegen und habe diesen Kindern verbal so dermaßen den Marsch geblasen, dass sie irgendwann völlig verstört vor mir standen. Ich habe ihnen unter anderem mitgeteilt, dass sie es nicht wert sind, gemocht zu werden. Wert- und nutzlos! Denn sie sind es in meinen Augen. Ja, es gibt Menschen, die in meinen Augen wertlos sind. Sie sind nur auf der Welt, um zu schaden. Ich habe ihnen mitgeteilt, dass mir ihre Eltern richtig, richtig leidtun, dass sie an allem, was in ihren Familien schiefläuft, völlig alleine schuld sind, dass ich mir nicht vorstellen kann, dass ihre Eltern sie lieben.


Seither kam nie mehr etwas vor. Ja, ich bin mir sicher, dass bei vielen solcher Kinder zu Hause die Welt nicht in Ordnung ist, und dass sie alles andere als gute Eltern haben. Doch ich habe ihnen völlig absichtlich das alles gesagt. Denn mit zwölf Jahren hat selbst das Kind mit der schlimmsten Horrorfamilie so langsam zu kapieren, dass man rücksichtsvoll miteinander umgeht. Mein Sohn hat zur schlimmsten Zeit kaum noch gegessen, nicht schlafen können, hatte richtige Panik, wenn es auf den Abend zuging und der nächste Tag immer näher rückte.


Seit ein paar Wochen hat unser Sohn nun endlich Freunde in der Schule gefunden. In der Klasse scheinen sich manche Kinder endlich aus ihrer Mitläuferrolle herausgefunden zu haben. Die vier Jungs sind laut meinem Sohn ziemlich still geworden. Armselige Kreaturen sind sie in meinen Augen immer noch, aber solange sie Ruhe geben, gebe ich sie auch. Zur gleichen Zeit, als ich den Jungs die Leviten gelesen habe, ging von meinem Mann und mir auch ein gepfefferter Brief an die Schulverwaltung. Seit einem Monat hat die Klasse nun eine Lehrerin und einen Lehrer, die sich die Klassenleitung quasi teilen. Beide noch sehr jung, nett und gerecht, aber durchsetzungsfähig und kein Vergleich zum Mäuschen.

Beichthaus.com Beichte #00037636 vom 18.02.2016 um 19:16:30 Uhr (21 Kommentare).

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“Folge

Diese Note entschied meine Zukunft!

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Ungerechtigkeit Faulheit Schule

Ich möchte etwas aus meiner Schulzeit beichten. Ich war in der Abschlussklasse einer Gesamtschule und musste ein Referat halten. Um meine Ausbildungsstelle als Radiologieassistentin zu bekommen, brauchte ich eine Zwei in Physik auf dem Zeugnis. Da ich aus lauter Nervosität nur eine Drei in der Klassenarbeit geschrieben habe, nahm ich das Angebot des Lehrers, meine Note durch ein freiwilliges Referat zu verbessern, dankbar an. Ich bekam das Thema "Blitzableiter." Dieses Thema musste ich mit zwei Anderen bearbeiten. Das waren die beiden Schlechtesten der Klasse, die dann auch nur den Grundkurs machten. Frustriert machte ich mich mit ihnen an die Arbeit. J schrieb einen Text aus dem Internet ab. Ich sagte ihm, dass das auffallen könnte und er wenigstens ein bisschen was abändern soll. Daraufhin änderte er das Wort "Volt" in "Watt" und schaute mich stolz an. Ich korrigierte seinen Text. In der Zeit kümmerte sich A um das Plakat. Es war ein hellblaues Plakat und er malte mit hellgrünem Filzstift "Blitzt-ableiter" darauf und J klebte seinen Text mit meiner Korrektur einfach so drauf.


Ich sah meinen Traum förmlich platzen. So etwas wollte ich auf keinen Fall unter meinem Namen abgeben. Ich verschüttete also "versehentlich" meinen Kaffee über das Plakat in der Hoffnung, dass ich es als Wiedergutmachung alleine machen kann. Aber es kam anders: Ich wurde von A heftig beschimpft und er haute mir eine runter, obwohl er nicht einmal dachte, dass es Absicht war. J ging dazwischen. Ich ging nach Hause und mein Vater riet mir, doch ein eigenes Referat zu schreiben. Ich setzte mich das Wochenende hin und schrieb ein Referat über Radiotechnologie. Am Montag hielt ich das Referat und der Physiklehrer war richtig sauer über so viel "Teamunfähigkeit" meinerseits und sagte, dass ich jetzt eine Vier bekommen würde. Ich hatte das Gefühl, dass ich fast weinen muss, und verließ den Klassenraum.


Ich wandte mich an meinen Klassenlehrer, der wenigstens noch die Drei durchsetzen konnte. Ich war tagelang nicht ansprechbar. Am Zeugnistag übergab mir der Klassenlehrer mein Zeugnis. Er fragte mich mit einem Grinsen, ob ich denn gar nicht mal drauf schauen möchte. Und da stand sie, meine Zwei, die mir das Tor zu meiner Wunschausbildung eröffnete. Er sagte zu mir: "Wehe, du schaffst das nicht. Zeig es allen." Und ich habe sie jetzt auch abgeschlossen. Ich wollte ihm eigentlich nach der Ausbildung eine Mail schicken, in der ich mich noch einmal bei ihm bedanken wollte und ihm mitteile, dass es tatsächlich geklappt hat. Leider habe ich das dann doch nicht gemacht. Vor ein paar Tagen ist er an einem Schlaganfall gestorben und ich fühle mich schlecht, dass ich ihm die Mail nicht geschrieben habe. Ich glaube, er hätte sich gefreut. Ruhe in Frieden!

Beichthaus.com Beichte #00037620 vom 17.02.2016 um 00:57:00 Uhr (8 Kommentare).

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