Die Klobürste in der Spülmaschine

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Peinlichkeit Ekel

Kurz vor meinem 19. Geburtstag habe ich (w/20) noch bei meinen Eltern gewohnt. An einem Abend fiel mir auf, dass die weiße Klobürste in der Gästetoilette eine bräunliche Verfärbung hat. Das sollte aber auf keinen Fall einer meiner Geburtstagsgäste zu Gesicht bekommen. Einen Tag später gingen meine Eltern zu einem runden Geburtstag und ich nutzte die Gelegenheit, um die Klobürste in den Geschirrspüler zu stellen. Von dieser Unappetitlichkeit sollte ja schließlich niemand etwas erfahren. Leider bin ich aber kurze Zeit später vor dem Fernseher eingeschlafen. Am nächsten Morgen kam mein Vater ins Zimmer, hielt die Klobürste hoch und meinte: Die ist aber schön sauber geworden, während meine Mutter mich hinter ihm angrinste wie ein frisch lackiertes Schaukelpferd. Ich wäre am liebsten im Erdboden versunken. Zum Umzug vor ein paar Wochen bekam ich übrigens eine schwarze Klobürste.

Beichthaus.com Beichte #00037690 vom 24.02.2016 um 17:02:20 Uhr (17 Kommentare).

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Falschparker vor einem Behindertenheim

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Rache Zorn Boshaftigkeit Zivi & Bund Auto & Co.

Ich (m/25) war die letzte Generation Zivi. Meinen Dienst habe ich in einem Behindertenheim als Fahrer abgeleistet. Vor besagtem Heim waren an die zehn Parkplätze für die Angehörigen und Besucher. Jetzt zu meiner Beichte: Ich hasse all die Leute, die sich einfach auf die Parkplätze gestellt haben, um shoppen zu gehen oder anderweitige Besorgungen zu erledigen. Selbst die Parkverbotszone, wo ich die Bewohner bei Ausflügen und Ähnlichem normalerweise rausgelassen habe, waren oft zugeparkt, was dazu führte, dass sie gezwungen waren, über die Straße zu laufen, um in das Heim zu kommen. Ich war irgendwann so erbost über diese Menschen, dass ich mir kleine, schwarze Aufkleber gekauft, und diese an den Sensoren der Autos angebracht habe. Jedes Mal beim Ausparken hat es gepiept, wie verrückt. Eigentlich haben sie es nicht anders verdient, aber als ich letztens die Schachtel mit den Aufklebern wiedergefunden habe, ist mir aufgefallen, dass ich wohl über 400 Autos beklebt habe. Und irgendwie habe ich schon ein schlechtes Gewissen, insbesondere weil ich nicht weiß, wie viele Leute ihre Sensoren deswegen ausgetauscht haben.

Beichthaus.com Beichte #00037680 vom 23.02.2016 um 13:11:25 Uhr (5 Kommentare).

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Gewalttätige Rabenmutter

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Gewalt Verrat Hass Kinder

Nach einigen gemeinsamen Wochenenden mit den Kindern meines Verlobten vertrauen die beiden Süßen mir sehr. Vor ungefähr einem Monat erzählten sie mir, dass ihre Mama ihnen gegenüber schon das eine oder andere Mal gewalttätig war. Beim ersten Mal habe ich die Mutter noch darauf angesprochen, sie aber tat das alles nur als Quatsch ab und sagte, ich solle mir keine Sorgen machen. Zu diesem Zeitpunkt habe ich noch Sympathie für sie empfunden.


Nun haben wir die beiden alle zwei Wochen und die Gruselgeschichten häufen sich. Die Kinder erzählen immer schlimmere Sachen. So erzählte mir der Junge, nachdem ich ihm versichern musste, dass ich es niemanden sagen, dass die Mama ihn so fest am Haar gezogen und durch den Flur geschubst hat, dass er am Rücken sogar eine kleine Wunde hatte, die er mir auch zeigte. Ich war entsetzt! Von diesem Zeitpunkt an hasste ich diese Frau, denn ich selbst bin leider mit einer Mutter aufgewachsen, die sich genau so verhielt. Von hinten bitterböse und von vorn alles abstreiten! Auch so erinnert mich diese Frau nun immer mehr an meine Mutter. Und ich kriege nun immer schlimme Gedanken, sobald ich sie sehe! Ich erzähle ihr auch nicht mehr, was die Kinder mir erzählen, denn ich habe Angst, dass das Konsequenzen für die Kinder haben könnte!


Ich beichte, die Ex-Freundin und Mutter der Kinder meines Verlobten beim Jugendamt angeschwärzt zu haben. Dazu muss ich sagen, ich bin ein Mensch, der wirklich für jeden und alles das Beste will und Verständnis aufbringt - aber nicht für Gewalt und schon gar nicht für Gewalt an Kindern! Aber der wirkliche Grund der Beichte ist, dass ich hoffe, dass mir die Kinder das vergeben werden. Ich habe mein Versprechen gebrochen und das tut mir leid!

Beichthaus.com Beichte #00037623 vom 17.02.2016 um 12:54:26 Uhr (9 Kommentare).

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Schwarzfahren ist günstiger!

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Betrug Geiz Selbstsucht Bahn & Co.

Ich beichte, dass ich seit einem Jahr nichts für öffentliche Verkehrsmittel bezahle. Ich wohne ländlich und muss 1,5 Stunden mit dem Zug fahren, um zur Uni zu kommen. Da genau eine Haltestelle in einem anderen Tarifgebiet liegt, müsste ich für die Monatskarte ganze 100 Euro mehr bezahlen, also insgesamt dann 260 Euro. Ich habe alle Möglichkeiten abgeklopft, die eine Haltestelle hätte ich auch leider nicht mit dem Fahrrad fahren können, da der Weg dorthin nur über einen Fluss führt. Ich fahre jetzt genau 13 Monate schwarz und wurde schon 10 Mal erwischt. Die Strafe habe ich immer brav bezahlt, also habe ich 600 Euro statt 3.380 Euro bezahlt. Sorry, Deutsche Bahn.

Beichthaus.com Beichte #00037602 vom 13.02.2016 um 23:51:58 Uhr (33 Kommentare).

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Das schlimmste Date meines Lebens

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Ekel Unreinlichkeit Peinlichkeit Dating

Vor einigen Jahren begab ich (m/30) mich in den unendlichen Weiten des Internets auf Brautschau. Naiv, wie ich damals war, kam mir gar nicht in den Sinn, dass manche Frauen ihr Profil eventuell etwas frisierten, um interessanter zu wirken. Ich schrieb bald mit einer schwarzhaarigen Schönheit, die angeblich - genau wie - ich Sport mochte, ziemlich belesen war, dieselbe Musik hörte wie ich und ansonsten Jura studierte. Da alles, was sie sagte, recht vielversprechend klang, willigte ich ein, mich mit ihr zu treffen. Ich sollte sie bei sich zu Hause abholen, denn das wäre für sie am Günstigsten. Die Adresse lag in einem sehr tristen und heruntergekommenen Neubaugebiet. Ich klingelte an einer Gegensprechanlage, an der alte Kaugummis, halb abgerissene Bandsticker und undefinierbarer Siff klebten. An der Wohnung angekommen, in deren Tür eine faustgroße Delle klaffte, öffnete mir ein kleines, pickeliges, molliges Mädchen mit ausgewaschenen, vor Urzeiten wohl mal schwarz gefärbten, struppigen Haaren. Sie trug Klamotten, die aussahen wie ein Schlafanzug, und roch nach einer Mischung aus Rauch, Schweiß und altem Bratfett. Entsetzt erkannte ich, dass sie eine gewisse Ähnlichkeit mit dem Profilbild der schwarzhaarigen Schönheit hatte.

Sie bat mich etwas unwillig herein und ihr erster Satz war in etwa, dass sie sich mich größer vorgestellt hatte. Im Wohnzimmer, das wohl ebenfalls zu gleichen Teilen Küche und Schlafzimmer darstellte, hockten fünf junge Männer um den Tisch herum, auf dem ebenfalls fünf Laptops standen. Sie spielten ein Online-Rollenspiel. Keiner nahm von mir Notiz und außer gelegentlichen Flüchen und nervigem Klickern blieben sie stumm. Das Mädchen verschwand indessen mit der Begründung, sie wolle sich frisch machen, im Bad. Ich wartete währenddessen im Flur zwischen einem Haufen leeren Pizzaschachteln und offensichtlich schmutziger Wäsche. In meinem Gehirn begann es fieberhaft zu arbeiten, wie ich aus der Nummer wieder herauskam. Einfach sang- und klanglos verschwinden wollte ich nicht, einen wichtigen Anruf vortäuschen konnte ich jedoch nur in ihrer Gegenwart. Ich schrieb, um sicher zu gehen, zwei Kumpels eine Nachricht, sie sollten mich dringend in etwa einer halben Stunde anrufen, und einen Notfall vortäuschen. Einer tat es dann auch, aber da war Madame noch im Bad.

Ich drückte ihn weg und antwortete ihm per SMS, es doch bitte in einer halben Stunde noch einmal zu versuchen. Als ich schon dachte, die Kleine wäre ins Klo gerutscht und käme nie mehr ans Tageslicht zurück, ging schließlich die Tür des winzigen Badezimmers auf. Das trug zwar einen nicht ganz so leckeren Mischgeruch nach Fäkalien und Haarlack in den ebenfalls winzigen Flur mit sich, aber immerhin hatte das Mädchen es geschafft sich von einer zerzausten, struppigen Vogelscheuche zu etwas Ansehnlicherem umzugestalten. Sie musterte mich kritisch von oben bis unten, dann rief sie den Jungs im Wohnzimmer zu, sie sei jetzt mal weg, was diese nur mit einem Grunzen quittierten. Wir gingen größtenteils schweigend zu meinem Auto, wo sie erst einmal begann, in meinen CDs herumzukramen, und sich über meinen Musikgeschmack zu mokieren. Wohlgemerkt, auf ihrem Profil hatte sie angegeben, genau dieselben Bands zu mögen. Danach sagte sie wörtlich, wenn wir nachher noch vögeln wollten, müssten wir aber zu mir, denn sie hätte ihren Clan zu Gast, und die würden jetzt sicher noch die komplette Nacht an ihren Rechnern kleben.

Sie erzählte mir von irgendwelchen Raids, die sie zusammen veranstaltet hatten, was mich in etwa so brennend interessierte wie die Wasserstandsmeldung des Ganges. Ich hoffte die ganze Zeit verzweifelt auf einen Anruf, nur leider ließen meine Kumpels mich hängen. Wir landeten in einer Bar, wo sie sich einen Cocktail nach dem nächsten in ihren Rachen schüttete, und mir erzählte, dass sie ab nächstes Jahr ganz bestimmt Jura studierte, momentan jedoch wäre sie noch bei Philosophie eingeschrieben, ginge aber nicht mehr hin. Das läge an ihren Kommilitonen, die seien ihr zu anstrengend. Die Jungs wollten ihrer Aussage nach sowieso alle mit ihr ins Bett, und die Mädchen seien elende Zicken.

Nachdem sie das Thema abgehandelt hatte, wandte sie sich ihren Ex-Freunden zu, die in ihren Augen allesamt Psychos waren. Der Eine habe sie ein Jahr lang gestalkt, dann sei sie aus Mitleid mit ihm zusammengekommen. Der andere sei fett gewesen, und habe untenrum immer nach Essig gerochen. Der Dritte sei zwar gut im Bett gewesen, aber habe noch einige weitere Freundinnen gehabt. Sie erzählte in dem Zuge dann auch Details ihres ausschweifenden Sexuallebens, inklusive konsequenter Fremdgeherei ihrerseits, die ich recht verstörend empfand. Mit dem vierten Ex sei sie noch gut befreundet, der wolle sich aber immer ihretwegen umbringen. Er habe ihr im Übrigen auch Tipps gegeben, was sie mir über sich schreiben solle, und wie sie mir antwortete. Als Profilbild habe er ihr netterweise auch ein Foto von früher, als sie noch etwa 17 war, etwas zurechtbearbeitet. An dem Punkt hätte ich mich beinahe übergeben. Sie fuhr indessen fort, sich weiterhin einen Cocktail nach dem anderen auf die Lampe zu gießen, und war glücklicherweise bald komplett im Eimer. Geld zum Zahlen hatte sie nicht mit, sie war wohl davon ausgegangen, dass ich die Rechnung übernahm.

Ich schaffte ihre Schnapsleiche also wieder heim, was die Jungs, immer noch in derselben Haltung verharrend, wieder nur mit einem Grunzen quittierten. Danach löschte ich direkt ihre Handynummer. Leider schrieb sie mich zwei Tage später an, und wollte wissen, ob der Sex mir gefallen habe. Sie könne sich nicht mehr erinnern, hoffte aber, es sei gut gewesen. Außerdem habe sie drei Tage nacheinander die Pille nicht genommen, sie wollte also wissen, ob wir ein Gummi benutzt hatten, oder sie wenigstens geschluckt hatte. Mein einsetzender Brechreiz war so groß, dass ich mich daraufhin kommentarlos von der Online-Plattform abmeldete, auf der wir geschrieben hatten, und ihre Nummer blockierte. Ich beichte also, dass ich zu feige war, ihr zu sagen, dass das Date unter aller Sau gewesen war, und es locker in die Top Ten der schrecklichsten Abende meines bisherigen Lebens geschafft hatte.

Beichthaus.com Beichte #00037478 vom 26.01.2016 um 16:11:24 Uhr (17 Kommentare).

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