Kanonenfutter für Psychos

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Vorurteile Politik Innsbruck

Ich (m/23) bekomme es langsam mit der Angst zu tun. Ich sehe in jedem südländischen Ausländer einen potenziellen Terroristen. Ich möchte nicht dass meine Familie, Freunde, Bekannte oder ich selbst zum Kanonenfutter für diese Psychos werden. Keiner unternimmt etwas gegen diese Steinzeitler. Es wird immer nur zugesehen und dann werden Blumen an den Tatort gelegt und nach drei Wochen sind alle Opfer wieder vergessen und die ganze Kacke geht wieder von vorne los. Ich werde mir noch genau überlegen ob ich Kinder in diese kranke Welt setze oder nicht. Hauptsache unsere Politiker verdienen sich einen goldenen Arsch.

Beichthaus.com Beichte #00039860 vom 08.06.2017 um 14:31:27 Uhr in 6020 Innsbruck (Anichstraße) (87 Kommentare).

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Meine Jugendliebe heiratet eine Andere

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Eifersucht Liebe Frankfurt

Ich (w/30) bereue es meine Jugendliebe (und besten Freund) gehen lassen zu haben. Wir kannten uns seit dem Kindergarten, haben zusammen alles erlebt und geteilt. Ich war in ihn verliebt und liebe ihn bis heute schrecklich, hatte aber nie den Mut es zu sagen, weil es sonst unsere gute Freundschaft zerstören könnte. 20 Jahre lang habe ich ihm meine wahren Gefühle verschweigen können. Aber vielleicht werde ich es morgen nicht mehr können. Morgen heiratet er eine andere und ich werde wohl oder übel absagen müssen, obwohl ich weiß das es ihm was bedeutet wenn ich bei seiner Hochzeit dabei bin. Entweder ich sage ab und erspare mir so einen tiefen Krater in meinem Leben oder ich gehe hin und breche vielleicht schmerzhaft heulend in der Kirche zusammen. Dennoch gönne ich ihm alles vom Herzen und er hat meine vollste Unterstützung auf ewig und immer.

Beichthaus.com Beichte #00039858 vom 08.06.2017 um 11:27:33 Uhr in Frankfurt (21 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Der komische, alte Mann auf meinem Heimweg

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Vorurteile Ignoranz Gesellschaft Hannover

Als ich (w/20) vierzehn war, war ich immer für meine Eltern, die lange arbeiten, einkaufen. Einmal, auf dem Weg nach Hause, wurde ich von einem älteren Mann, ungefähr Mitte fünfzig, angesprochen, der mir Geld schenken wollte. Ich habe abgelehnt und er sagte, dass ich das richtig gemacht hätte und nichts von Fremden annehmen sollte. Er sah mich an und machte mir unzählige Komplimente zu meinem Aussehen und meinem Verhalten. Mir war das sehr unangenehm, ich kannte ihn nicht und er war ein wenig unheimlich. Er hat mich aber dennoch ein Stück nach Hause begleitet. Der Mann erzählte mir plötzlich von verschiedenen Dingen, zum Beispiel, dass seine Schwester vor 27 Jahren gestorben war und er Arzt werden wollte, er es aber nie geschafft hat. Nachdem wir ein Stück gelaufen waren, umarmte er mich und fragte nach einem Abschiedskuss. Ich habe ihn auf die Wange geküsst und hoffte, dass er dann schnell nach Hause ging. Er hat mich auch auf die Wange geküsst und mich umarmt, danach ist er gegangen.<br /> <br /> Als ich es damals meinen Eltern erzählt habe, waren sie schockiert und machten sich Sorgen. Sie dachten, der Mann wäre ein Vergewaltiger. Ich denke, er war einfach nur einsam und brauchte jemanden zum Reden. Mir tat er ein wenig leid, er war komisch, aber ganz bestimmt kein Vergewaltiger. Als ich mich heute mit meinem Freund unterhalten habe, ist mir diese Geschichte wieder eingefallen, er findet, dass ich damals sehr naiv war und es immer noch bin - er hat einen starken Drang, mich zu beschützen und es tut mir leid, dass ich dieses Gefühl vermutlich noch verstärkt habe. Vielleicht bin ich wirklich naiv, aber der Mann schien für mich keine bösen Hintergedanken zu haben.

Beichthaus.com Beichte #00039857 vom 07.06.2017 um 19:26:01 Uhr in Hannover (12 Kommentare).

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Studentenjob in Bremen

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Faulheit Arbeit Studentenleben Bremen

Ich (m/23) arbeite, um wegen meinem Studium etwas Geld zu verdienen, nebenbei in einem Büro. Dort arbeiten nur sechs Leute. Der Chef ist so alt, dass ich befürchte, dass er vor seinem Schreibtisch abnippelt. Da das Büro zusätzlich Bücher an Läden schickt, muss ich jeden Tag über hundert Bücher überprüfen, das heißt: ISBN-Nummern in den Computer eingeben, die Preise nachprüfen, sollten diese nicht stimmen, muss ich sie ändern. Und das jeden beschissenen Tag. Mittlerweile mache ich gar nichts mehr und lasse die Bücher stehen. Wird eh nicht kontrolliert. Ich sitze seit einer Stunde herum, überziehe die Pause und gehe auf die Frauentoilette, um mir gepflegt den Jochen zu pochen. Eigentlich sollte ich Akten sortieren, aber ich sitze nur herum und beobachte Leute, nebenbei höre ich Musik und lese hier ein paar Beichten. Die Kollegen sind eigentlich total nett und eine Kollegin riecht gut, außerdem haben sie mir gestern etwas von ihrem Mittag abgegeben, weil ich meins vergessen habe. Das ist es mir aber echt nicht wert.

Beichthaus.com Beichte #00039854 vom 07.06.2017 um 13:59:09 Uhr in Bremen (15 Kommentare).

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“Beichte

Die Frauen, die unschuldige Welpen quälten

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Peinlichkeit Verzweiflung Tiere Bahn & Co.

Ich (m/30) bin gestern mit dem Zug nach Hause gefahren. Ich bin 1,96 und haben einen Vollbart, manche würden mich als eher finstere Erscheinung beschreiben. Ich bin eigentlich kein emotionaler Mensch. Gestern konnte ich mich aber selber einmal überhaupt nicht beherrschen.<br /> <br /> Als ich im Zug saß, habe ich auf meinem Tablet im Internet gesurft und ein paar ältere Meldungen gelesen. Unter anderem entdeckte ich dort eine Meldung über zwei junge Frauen, die mehrere Tiere, vor allem kleine Hunde und Katzen zu Tode gequält hatten. Das hat natürlich meine Laune nicht gerade gehoben, da ich das eigentlich nur traurig fand. Trotzdem habe ich es mir durchgelesen, meistens empfinde ich zwar Mitleid, wenn ich so etwas lese, aber es geht mir nicht zu nahe. Bei dieser Meldung waren auch Bilder dabei, die einige Taten der beiden Frauen zeigten, die sie dokumentiert hatten. Auf einem sah man einen kleinen, hellbraunen Hund mit zugebundener Schnauze, der ängstlich und traurig in die Kamera blickte und später getötet wurde. Dieser Hund erinnerte mich an meine liebe Hündin, die vor etwa einem halben Jahr gestorben ist. Einen Moment saß ich nur da, dann fing ich unkontrolliert an zu weinen. Die traurige Geschichte, gepaart mit dem Bild, das mich an meine Hündin erinnerte und der verzweifelte Blick waren einfach zu viel gewesen.<br /> <br /> Die Dame, die neben mir saß und geschlafen hatte, schreckte natürlich hoch und nachdem sie erst einmal etwas verwirrt war, begann sie mich freundlich zu trösten. Sie fragte mich mehrmals, was denn passiert wäre und als ich es ihr erzählte, wirkte sie ziemlich geknickt aufgrund der Story mit den Hunden. Wir saßen dann beide einfach nur da und blickten zu Boden. Schwiegen und waren traurig. Ich wollte sie nicht erschrecken und ihre Laune verderben, es tut mir leid.

Beichthaus.com Beichte #00039846 vom 04.06.2017 um 17:47:41 Uhr (13 Kommentare).

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