Der Bodensatz der Gesellschaft

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Aggression Hass Ekel Gesellschaft Arbeit

Ich arbeite beim Sicherheitsdienst eines großen Kaufhauses in München. Unser Haus ist direkt am Hauptbahnhof. Jeden Tag muss ich mich mit dem Bodensatz der Gesellschaft rumärgern. Die Junkies und Alkis lungern vor unserem Eingang rum, saufen und ballern sich alles Mögliche rein. Dann pissen und scheißen sie in die Tiefgarage. Und ich darf das Gesindel immer vertreiben. Von einem Sicherheitsmann lässt sich dieses asoziale Pack aber eh nichts sagen, sodass ich regelmäßig die Polizei dazu holen muss. Selbst die werden angepöbelt und in extremen Fällen sogar angegriffen. Ich habe so einen Hass auf dieses asoziale nichtsnutzige Pack. Diese elenden Junkies, die sich ihre Gesundheit ruinieren und jahrelang leben - aber andere, völlig normale Menschen sterben an Krebs, obwohl sie ein nützlicher Teil der Gesellschaft waren und Menschen hatten, die sie geliebt haben.


Mir wäre es am Liebsten, wenn die Polizei mal ordentlich durchgreifen und sie regelmäßig mit dem Schlagstock verkloppen oder mit Pfefferspray attackieren würde, damit diesem Gesindel Respekt beigebracht wird. Manchmal geht es sogar so weit, dass ich mir vorstelle, mir eine Waffe zu besorgen und jeden Tag einen von ihnen zu beseitigen. Damit würde ich der Gesellschaft vermutlich einen Dienst erweisen. Ich bitte um Absolution für meinen Hass aber diese Existenzen haben für mich keinen Nutzen in der Gesellschaft. Und ja, ich habe meinen Beruf freiwillig gewählt und mache ihn dennoch gerne.

Beichthaus.com Beichte #00034490 vom 03.12.2014 um 22:17:54 Uhr (18 Kommentare).

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Fehlverhalten in der Öffentlichkeit

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Boshaftigkeit Hass Engherzigkeit Gesellschaft Telefon

Ich muss beichten, dass ich eine Aversion gegen aufdringliche Jugendliche habe. Am heutigen Tag habe ich in der U-Bahn eine kleine Gruppe mit türkischer Abstammung erblickt, die sich durch auffallende Ausdrücke und soziopathisches Verhalten besonders von der normalen Gesellschaft abspalteten. Als ich mitbekommen habe, dass sie über einen Messenger ihre neuesten "lustigen" Videos bzw. Bilder teilten, wurde ich hellhörig. Einer dieser Abkömmlinge fand höchstwahrscheinlich erst vor Kurzem Anschluss zu diesem höchst intellektuellen Kreis, weshalb die anderen Gruppenmitglieder nicht im Besitz seiner Mobilfunknummer waren. Als er seine Nummer den anderen dann lautstark kundtat, notierte ich mir diese, um meinem Geistesblitz nachzugehen. Jetzt zu meiner Tat, wegen der ich um Absolution bitte. Ich habe dem Jungen alle Videos mit obszönem Inhalt, die ich finden konnte, zukommen lassen. Darunter sind die neuesten Werbematerialien der ISIS, aktuellste Darstellungen der Front in Syrien, Handlungen von kranken Islamisten sowie weitere Ü18-Materialien. Ich hoffe, er findet die nächsten Wochen keine ruhige Nacht mehr und überdenkt seine Verhaltensweise in der Öffentlichkeit. Es tut mir inzwischen leid, aber es hat mich in diesem Moment wirklich befreit.

Beichthaus.com Beichte #00034474 vom 02.12.2014 um 14:54:55 Uhr (10 Kommentare).

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Kiffen bei dem Loser-Freund

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Trunksucht Drogen Selbstsucht Schamlosigkeit Falschheit Alsfeld

Hiermit beichte ich, dass ich ein Parasiten-Dasein friste. Da ich zu Hause nicht rauche, kiffe oder trinke, weil es meiner Frau nicht gefällt, ging ich regelmäßig zu einem Kumpel, um dort meinen Lastern zu frönen. Dummerweise habe ich mich mit diesem Kumpel verkracht. Im Sommer war dies kein wirkliches Problem, da ich bei gutem Wetter auch in den Park oder an den See gehen konnte. Mit dem kalten Herbst änderte sich das jedoch. Als es mir zu kalt und langweilig wurde, habe ich einen anderen alten Bekannten besucht, in der Hoffnung, dass er ebenfalls noch seinen Lastern erlegen ist. Ich kam also durchaus mit Hintergedanken zu ihm. Er war sichtlich überrascht, mich vor seiner Tür stehen zu haben und wir hatten einen coolen Abend. Ich erfuhr, dass er nicht viele soziale Kontakte hat, und niste mich seither penetrant und wie geplant bei ihm ein.


Ich komme mehrmals in der Woche und teilweise unangemeldet bei ihm vorbei, um den Lastern zu frönen, ohne dass ich ihn sonderlich leiden könnte oder es eine wahre freundschaftliche Verbindung gäbe. Ich bin einfach nur froh, ein bis zwei Stunden bei ihm in der warmen elterlichen Wohnung zu sitzen, mein Ding zu erledigen und anschließend wieder nach Hause zu meiner Frau in unsere kuschelige, saubere Nichtraucher-Wohnung zu können. Oft lästere ich dann auch noch über ihn, weil er 30 ist und noch zu Hause wohnt, während ich trotz meiner nicht ganz unschuldigen Hobbys voll und ganz im Leben stehe. Ich weiß, dass dies richtiges Arschlochverhalten ist und bitte daher um Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00034471 vom 01.12.2014 um 19:10:29 Uhr in Alsfeld (8 Kommentare).

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Eine Frage der Gleichberechtigung

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Ungerechtigkeit Vorurteile Engherzigkeit Hochmut

Ich beichte hiermit, dass ich absichtlich keine Frauen einstelle. Sie können noch so talentiert, gebildet und hochbegabt sein, von mir gibt es eine Absage. Ich bin im Gespräch noch extra nett, mache ihnen Hoffnungen und verpasse ihnen dann die Absage! Ich weiß, ich bin nicht besonders nett. Allerdings bin ich nicht der einzige Mann, der so ist. Mir geht es einfach auf den Sack, dass auf einmal so viele Frauen erfolgreich sein wollen. Ich meine, ich will sie nicht unterdrücken wie früher, aber gleichbehandeln will ich sie auch nicht. Nur neulich war da eine Rollstuhlfahrerin, die mir im Nachhinein leidtat, weil sie eigentlich perfekt für die Stelle wäre. Und Rollstuhlfahrer sollten meiner Meinung nach nicht diskriminiert werden.

Beichthaus.com Beichte #00034470 vom 01.12.2014 um 19:04:10 Uhr (25 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Konkurrenz auf dem Arbeitsmarkt

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Engherzigkeit Falschheit Lügen Studentenleben

Hiermit beichte ich, dass ich meinen leicht überlaufenen Studiengang in Berufsforen regelrecht schlecht mache und in der Luft zerreiße. Ich rate allen davon ab, dieses Fach zu studieren und argumentiere dabei meistens überzeugend. Ich erhoffe mir dadurch geringere Bewerberzahlen und hoffe, später weniger Konkurrenz auf dem Arbeitsmarkt zu haben. Außerdem hoffe ich somit, irgendwann mehr zu verdienen, denn Angebot und Nachfrage regeln ja bekanntlich den Preis. Der Studieninteressent von heute ist nun einmal der Nebenbuhler von morgen und man muss schauen, wo man bleibt! Da ich somit viele um ihren Traumberuf bringe, bitte ich um Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00034469 vom 01.12.2014 um 18:27:17 Uhr (5 Kommentare).

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