Kennenlernen per Wohnungsbesichtigung

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Falschheit Selbstsucht Engherzigkeit WG

Ich (m/28) biete regelmäßig ein Zimmer in unserer Dreier-WG in der Kölner Innenstadt zum Mieten auf Internetseiten an. Wenn die Bewerberinnen kommen und die Wohnung anschauen, lernt man sich auf ungezwungene Weise kennen und plaudert ein wenig. Die Beichte ist, dass das Zimmer gar nicht zu haben ist - meine Mitbewohner und ich nutzen die Gelegenheit nur, um Frauen auf ungezwungene Weise kennenzulernen. Ich sage ihnen dann mit der Begründung ab, dass die WG sich leider für jemand anderen entschieden hätte, dass ich sie aber sehr nett und interessant fand und sie gerne mal wieder treffen würde. Diese Art des Kennenlernens macht die Sache wirklich einfach, denn das Wissen um eine saubere Wohnung, genug Geld und ein witziger Kerl verleiten viele der Mädels dazu, mit mir auszugehen. Regelmäßig habe ich dann meinen Spaß und sammle jede Menge Nummern, die man bei Bedarf anrufen kann. Ein Traum! Und es geht dank der Wohnungsnot immer weiter. Ich bereue nichts.

Beichthaus.com Beichte #00034568 vom 10.12.2014 um 19:27:44 Uhr (7 Kommentare).

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Bettler ohne Schlafsack

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Zorn Engherzigkeit Selbstsucht Gesellschaft

Ich hasse Bettler, die immer neben der Bank, den Einzelhändlern oder in Fußgängerzonen sitzen. Nach acht Jahren in Köln kennt man alle Maschen, von: "Hey, der Bankautomat hat eben eine Karte behalten, nimm lieber einen anderen", bis zu: "Die haben mir den Schlafsack geklaut", kennt man mittlerweile jede Geschichte. Jeder hat seine Geschichte, aber ich habe keinen Bock, mich schlecht zu fühlen. Ich muss mein Leben auch selbst meistern und mir hilft keiner. Mich nerven diese Schmarotzer nur, sollen sie arbeiten gehen und mich nicht immer ansprechen.

Beichthaus.com Beichte #00034422 vom 26.11.2014 um 19:37:36 Uhr (13 Kommentare).

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Hassmenschen und freche Kerle

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Boshaftigkeit Hass Engherzigkeit Zorn Gesellschaft

Ich (m/27) bin eigentlich echt ein solider und netter Kerl mit Frau und guter Erziehung. Jedoch werde ich zum pöbelnden Hassmenschen, wenn ich in Köln unterwegs bin. Ich wohne schon lange hier und beobachte fast täglich, wie es mit unserer Gesellschaft bergab geht. […]
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Beichthaus.com Beichte #00033263 vom 13.05.2014 um 06:09:59 Uhr (19 Kommentare).

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Missbrauch durch den Onkel

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Missbrauch Verzweiflung Peinlichkeit

Ich (w) möchte etwas beichten, das mir schon lange auf dem Herzen liegt und dessen ich mich heute noch schäme. Damals, vor ungefähr zehn Jahren, hat sich etwas zugetragen, was ich niemandem wünschen möchte. Ich war ein relativ früh entwickeltes Kind und begann schon zwischen meinem achten und neunten Lebensjahr meinen Körper zu erforschen. Mit zehn oder elf Jahren kamen sogar schon Fantasien mit älteren Männern und erste Selbstbefriedigungsversuche hinzu. Ich kann wirklich bis heute nicht sagen, wann oder wie es begonnen hatte, aber mein Onkel beziehungsweise der damalige Freund meiner Tante missbrauchte mich. Das Schlimmste an der Ganzen Geschichte war: Es gefiel mir. Er fingerte und leckte mich, ein neun Jahre altes Mädchen, und ich musste ihn gelegentlich sogar Oral befriedigen. Eines Tages ging es sogar so weit, dass er mich - ja, er wollte mich wirklich f*cken. Zu der Zeit war ich ungefähr zehn Jahre alt und war inzwischen durch den Biologieunterricht einigermaßen aufgeklärt, sodass ich anfing, zu protestieren und mich wehrte. Es endete damit, dass ich mich losriss, als er anfing, mir den Mund zuzuhalten. Das Perverse an der Geschichte war, dass zeitgleich meine damalige beste Freundin und ihre kleine Schwester da waren. Mein Bruder und meine Eltern waren ebenfalls anwesend und die Freundin des besagten pädophilen Arschs auch. Es war oft so: Die ganze Familie war anwesend und er lebte seinen kranken Trieb im Nebenzimmer an mir aus und ich verstand einfach nicht, dass es falsch war.


Nun war es so, dass nach dem Vergewaltigungsversuch die Beziehung der Beiden in die Brüche ging und da er in Köln und ich mit meinen Eltern in Frankfurt lebte, sah ich ihn zum Glück nie wieder. Das Ganze hatte aber noch ein Nachspiel, denn ich fing an, Pornos von jüngeren Frauen mit älteren Männern zu schauen allerdings unterschätzte ich damals noch den Suchverlauf des Browsers und meine Mutter kam dahinter. Sie war sehr verständnisvoll und schimpfte nicht, denn sie war selbst sehr jung (Mitte 30). Ich fing vor Scham natürlich an, zu heulen und in meiner Hysterie kam ich irgendwie auf den damaligen Missbrauch zu sprechen. Ich war zu der Zeit schon fast 12 und verriet ihr nicht alles. Ich sagte ihr, dass er mich gelegentlich angefasst hatte und sich das falsch angefühlt hätte. Die versuchte Vergewaltigung hatte ich mit keinem Wort erwähnt, denn ich empfand in dem Moment einfach zu viel Scham. Das Ganze hat sich natürlich auf mein heutiges Sex-Leben ausgewirkt. Ich bin inzwischen mit meinem damaligen Stiefbruder zusammen, er ist drei Jahre älter als ich und der Sex ist einfach nur wundervoll. Allerdings habe ich gelegentliche Schamattacken und würde mich am liebsten nicht mal mehr von ihm anfassen oder küssen lassen. Er weiß von dem, was sich damals zugetragen hat, nichts, und ich bin unsicher, ob ich es ihm erzählen soll. Im Moment bin ich glücklich, aber ich habe oft noch damit zu kämpfen. Was ich hier eigentlich beichten wollte? Ich habe es bis heute nicht geschafft, richtig mit jemandem darüber zu reden.

Beichthaus.com Beichte #00033100 vom 20.04.2014 um 17:41:21 Uhr (13 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Penis im Briefschlitz

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Trunksucht Dummheit Vandalismus

Ich habe in meiner Teenagerzeit mal etwas unglaublich Dummes getan - wenn es übel gekommen wäre, hätte ich dadurch eine schlimme Behinderung haben können. Nach einer durchgefeierten Nacht mit jeder Menge Alkohol bin ich mit meinen Kumpels durch eine Wohnsiedlung am Rande von Köln gezogen. Betrunken und vom jugendlichen Hang zum Proletentum geprägt, wollte ich meinen Kumpels mal zeigen, dass ich ein ganzer Kerl bin. Also habe ich mein Glied in den Briefschlitz eines zufälligen Hauseinganges gesteckt, mit dem Plan, dort auf dem Flur meine gefüllte Blase zu entleeren. Leider wurde das Gelächter meiner Freunde schnell von einem lauten Hundegebell übertönt und ich konnte nur noch ganz knapp meine Männlichkeit retten, bevor das Vieh versuchte, zuzubeißen. Ich war damals natürlich ziemlich geschockt, aber allgemein sind wir einfach nur lachend davongelaufen und ich habe es mit der Tat geschafft, in die Sammlung jugendlicher Anekdoten einzugehen, die wir uns noch heute gerne erzählen. Ich möchte daher beichten, dass ich so dumm war, nicht vorher mit einem Stock durch den Briefschlitz zu stochern. Bei den anderen Fluren, die wir später in Köln eingenässt haben, hat sich das als wunderbares Frühwarnsystem bewährt.

Beichthaus.com Beichte #00032978 vom 01.04.2014 um 15:10:25 Uhr (20 Kommentare).

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