Betrug in der Losbude

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Betrug Habgier Schamlosigkeit

Ich (w) habe, als ich jünger war, bei einem Sommerfest geholfen Lose an die Leute zu verkaufen. Auch ich habe immer gerne Lose gekauft und es gab auch keine Nieten aber dafür jede Menge ziemlich blöder Preise, von denen man nach einer Weile Losekaufen unnötig viele hatte. Also setzte ich mich da hin, wo mich niemand sehen konnte, und popelte die Pappringe von ein paar Losen ab, um zu sehen ob es Gewinne aus der Ramschkiste oder Hauptgewinne waren. Hauptgewinne löste ich ein, blöde Lose rollte ich fein säuberlich wieder zusammen, schob den Pappring wieder darüber und warf sie zurück zu den anderen. Es waren nicht viele, und die die ich benutze bezahlte ich auch, aber durch dieses kleine Vergehen vermied ich es, unnötig Geld für Lose auszugeben, die mich nur enttäuschten.

Beichthaus.com Beichte #00028019 vom 27.07.2010 um 21:48:04 Uhr (21 Kommentare).

Gebeichtet von linglingbum
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Schützenfest

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Habgier Neid Schamlosigkeit

Es war vor 2-3 Jahren bei einem Schützenfest in der Gegend. Ich hatte zusammen mit meinem Bruder ein paar Bierchen intus und habe mir gedacht mit dem Zielwasser muss ich doch alles an der Schießbude nebenan treffen was man nur treffen kann. Also gingen wir hin und haben das Sternchenspiel gespielt, für 5 Schuss 3 Euro gezahlt und wild drauf los geschossen. Am Ende hat er 4 von 5 Mal getroffen und ich 3 Mal und wie ihr auch kennt, bekommt man immer eine Kleinigkeit. Also bekommt mein Bruder einen Gummi-Massier-Flutsch-Ball-Mit-Noppen-Ding (ich nenne es mal so) bekommen und ich nur so eine billig verarbeitete kleine Plastik-Rose. Da ich ja auch schon ein paar Bier auf hatte, fand ich die Aufteilung ein wenig ungerecht und habe mich mit den Schausteller angelegt, dass das nicht seien könnte das ich bei 3 Treffern nur eine billige Rose (Einkaufspreis circa 1 Cent) bekomme und mein Bruder so ein "tollen" Preis.
Da der Schausteller auf mein Ansprechen der Tatsache nur arrogant abgewunken hatte, habe ich mir gedacht "Nicht mit mir!". Was habe ich gemacht, Ich habe in die Menge gerufen "Schummelbude, Schummelbude". Natürlich hat das für Aufsehen gesorgt und einige Leute traten dann auch wirklich von der Schießbude weg. Der Schausteller hat das auch mitbekommen und war natürlich nicht sehr begeistert, dass ich so etwas in die Menge gerufen hatte. Auf einmal stürmt der Schausteller aus der Bude auf mich los und ich denke mir "Shit, da gibts jetzt was aufs Maul!" Aber anstatt das er mich auf das Übelste verprügelt, drückt er mir auch dieses Gummi-Massier-Flutsch-Ball-Mit-Noppen-Ding in die Hand und sagte mir, dass ich die Fresse halten und mich heute Abend nicht mehr blicken lassen soll. Zum Ende hin denke ich mir, dass das eine ziemlich fiese Aussage von mir war und ich auch ein wenig sein Abendgeschäft versaut habe, aber ich habe jetzt so ein lustigen Ball.

Beichthaus.com Beichte #00028018 vom 27.07.2010 um 21:25:17 Uhr (31 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Alkohol unter 16

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Trunksucht Ignoranz Shopping Arbeit Allensbach

Ich habe vor ein paar Jahren mal als Aushilfe in einem Getränkemarkt einer großen Filialkette gearbeitet und wurde durchaus mal das Wochenende über alleine gelassen (Personalmangel). An einem Samstag Nachmittag kamen dann auf einmal drei Jungs (Alter geschätzt zwischen 10-13 Jahre) in den Markt, gingen durch die Räume und kamen dann bei mir an der Kasse wieder an. Ich war alleine an der Kasse und sie waren die einzigen Kunden.
Auf jeden Fall haben sie mir eine Flasche Flens 5,8% glaub ich, auf die Theke gestellt. Weil ich so in Hektik war und mit anderen Sachen gedanklich beschäftigt war, hab ich ganz normal abgerechnet und die Jungs ziehen lassen. Mir ist erst nach ein paar Minuten aufgefallen, was ich da gemacht habe und bekam panische Angst. Auch, weil direkt über der Kasse eine Videokamera ist und diese ständig beobachtet wird. Sie kamen sogar nach einer Viertelstunde wieder und wollten das Pfand wiederhaben. Ich hab noch Tage danach Angst gehabt, dass die Filialleitung mich rausschmeißt.

Beichthaus.com Beichte #00028017 vom 27.07.2010 um 21:08:03 Uhr in Allensbach (23 Kommentare).

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Mein selbstmordgefährdeter Kumpel

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Selbstverletzung Morallosigkeit Engherzigkeit Ignoranz Viersen

Ein Kumpel von mir befindet sich seit Jahren in psychologischer Behandlung. Er hatte einmal versucht, sich das Leben zu nehmen und kam ins Krankenhaus. Der Arzt, der dort Dienst hatte war sichtlich genervt, und schimpfte mit ihm, dass er es demnächst gefälligst richtig machen sollte, da er so schon genug Unfall-Patienten habe, die im Gegensatz zu ihm leben wollen und wirklich Hilfe benötigen, und er seine Zeit nicht mit solchen Leuten verschwenden möchte, die immer wieder kommen und dem Gesundheitssystem unnötig Geld kosten. Das hat wohl gesessen, seitdem hat er es nicht mehr versucht.
Meine Beichte ist, dass ich total der Meinung des Arztes bin. Entweder ganz oder gar nicht. Ich helfe gerne Leuten, wenn sie Probleme haben, aber wenn ich merke, dass es überhaupt nicht fruchtet und meine Bemühungen umsonst sind, denke ich, dass es für einige echt besser wäre, wenn sie sich umbringen würden, dann ziehen sie wenigstens nicht noch andere mit runter. Ich finde, man sollte Ärzte nicht mehr bestrafen, wenn sie jemanden sterben lassen, wenn er es will. Gibt schon genug (kaputte) Leute auf der Welt.

Beichthaus.com Beichte #00028013 vom 26.07.2010 um 14:32:14 Uhr in Viersen (33 Kommentare).

Gebeichtet von Crashguard303
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“Beichte

Meine Spielsucht

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Sucht Verschwendung Habgier Games

Meine Beichte betrifft ein Geheimnis, dass mich täglich belastet und jeden Tag mit Angst in die Zukunft beginnen lässt. Ohne das Wissen meiner Frau habe ich vorzeitig meine beiden Lebensversicherungen gekündigt und insgesamt über 100.000 Euro auf mein Konto überweisen lassen. Meine Frau glaubt, ich hätte meine Spielsucht schon seit Jahren besiegt. Für ungefähr ein Jahr hatte ich die Situation auch wirklich fest im Griff. Warum ich dann doch wieder schwach geworden bin, weiß ich nicht. Ich erinnere mich aber sehr genau an mein erstes Mal nach der Abstinenz. Von Gewissensbissen zu Schweißausbrüchen getrieben wäre ich am liebsten einfach tot gewesen. Mehr und mehr schmolzen die 110.000 Euro dahin. Eigentlich hatte ich vor, nur eine der Versicherungen zu kündigen und zum Hochzeitstag eine Traumreise mit meiner Frau zu erleben sowie ein neues Auto zu kaufen. Als ich im Besitz von so viel Geld war, setzte mein Verstand aus. In einem Jahr sollte die eine der beiden Versicherungen auslaufen und nun träumt meine Frau von einer Reise mit mir gemeinsam. Wenn sie darüber spricht sticht sie mir mitten in mein Herz. Ich weiß nicht, was geschehen wird, wenn ich nicht mehr darum herum komme, ihr zu erzählen dass das ganze Geld einfach so weg ist, ohne einen Gegenwert. Dabei hat die Therapie uns damals schon mehr Geld gekostet als wir es uns damals leisten konnten. Ich schäme mich so sehr.

Beichthaus.com Beichte #00028012 vom 26.07.2010 um 08:43:13 Uhr (46 Kommentare).

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