Im Traum bin ich Chuck Norris

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Dummheit Peinlichkeit Selbstverletzung

In meinen Träumen bin ich oft Chuck Norris. Andauernd werden Leute, die ich nicht leiden kann, schön roundhouse-gekickt. Letzten Dienstag bin ich wachgeworden und war noch voll im Wahn, stellte mich vor die Tür und wollte einen Roundhouse-Kick dagegen hämmern. Leider bin ich mit dem Standbein weggerutscht und habe mir den rechten Ellenbogen und das Knie dermaßen aufgeschlagen, dass ich zwei riesige blaue Flecken habe, die mittlerweile die Farbe schwarz angenommen haben und heftig schmerzen.

Beichthaus.com Beichte #00005172 vom 13.02.2006 um 18:20:28 Uhr (0 Kommentare).

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Meine dreckige Wohnung

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Faulheit Trägheit

Ich (Anfang 20 und weiblich) bin eine ziemliche Dreckssau. Meine Wohnung lasse ich verkommen, da ich mich nach meinem Vollzeitjob, Familienangelegenheiten, Hobbys und sonstigen lästigen Verpflichtungen nicht dazu durchringen kann, den Haushalt zu führen. Ich weiß besseres mit meiner Freizeit anzufangen, als mich neben einen Job, den ich ohnehin schon hasse, Ordnung zu halten und sauber zu machen. Verstaubte Gegenstände, ein paar Spinnweben (kann doch nicht solche Kunstwerke der Natur einfach zerstören), einen Schreibtisch, der eher zur Ablagefläche für alles umfunktioniert wurde und auf dem sich schon lange nicht mehr arbeiten lässt, nehme ich gerne in Kauf. Wenn es hochkommt putze ich einmal pro Monat, eher jedoch alle zwei Monate. Papierkram finde ich nie wieder, da ich ihn nicht abhefte, sondern in eine Tüte zu den anderen ungewollten Briefen schmeiße. Ich hoffe die Digitalisierung erlöst mich bald von diesem Chaos. Auf der Arbeit bin ich hingegen relativ ordentlich. Auch würde niemand von mir denken, dass ich privat so unordentlich bin und meinen Haushalt so gut wie gar nicht führe. Ich achte auf ein gepflegtes Äußeres, bin beruflich und privat erfolgreich (in meinem Sport gewinne ich regelmäßig Wettbewerbe, spiele die Hauptrolle in unserem Laientheater und habe bald meine erste Ausstellung in einem Fotoatelier), außerdem pflege ich einen großen Freundeskreis. Meine Figur ist auch sehr dünn geworden, da ich das Kochen ebenso hasse, wie die Haushaltsführung, gibt es nur Salat (natürlich schon fertigen) und Obst zu essen.

Wenn ich mich mit meinen Freunden treffe, dann nur außerhalb oder bei ihnen in ihren fast schon pingelig sauberen Wohnungen. Da ich gute Ausreden erfinden kann, wird mein schmuddeliges Geheimnis sicher nicht so schnell auffliegen. Vielleicht reicht meine nächste Gehaltserhöhung auch für eine Reinigungskraft, dann erledigt sich alles von selbst.

Ich habe einen riesigen Respekt vor Leuten, die neben ihrem stressigen Berufsalltag immer eine aufgeräumte und saubere Wohnung, leckeres und gesundes Essen, sowie abgehefteten Papierkram haben. Behaltet es euch bei, denn wirklich glücklich bin ich mit meiner Situation nicht.

Beichthaus.com Beichte #00005049 vom 09.02.2006 um 03:29:56 Uhr (1 Kommentare).

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Partys mit Alkohol und Zigaretten

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Morallosigkeit Trunksucht Gesellschaft

Ich, männlich, bin erst 15 und schon fast alkoholsüchtig und liebe es, besoffen mit irgendwelchen geilen Schnecken rumzulecken! Rauchen ist auch endgeil. Das Lustigste ist, ich habe bis jetzt schon jede meiner besten Freundinnen flachgelegt, danach waren sie nicht mehr meine besten Freundinnen, weil ich keine feste Beziehung wollte. Man, kennt denn keiner das Wort Fickbeziehung?!

Beichthaus.com Beichte #00004920 vom 02.02.2006 um 07:32:23 Uhr (7 Kommentare).

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Besuch im Disneyland Paris

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Verzweiflung Urlaub Internet

Vor drei Wochen war ich in Frankreich und übernachtete vier Tage in einem Hotel. Ich war jedoch nicht allein, mein bester Freund war auch mit dabei, schon als ich klein war, versprach ich ihm, mit ihm ins Disneyland zu fahren. Und das haben wir auch getan, ich habe ihn fest an mich gedrückt, als wir mit einer Achterbahn gefahren sind. Wir haben uns gemeinsam das Feuerwerk angeschaut und haben unseren Urlaub unglaublich genossen, den hatten wir uns aber auch verdient.

Jeden Morgen haben wir uns ein leckeres Frühstück gegönnt und sind anschließend den halben Tag durch die Stadt gelaufen, das Herbstwetter war wunderschön. Am letzten Tag herrschte große Hektik, denn ich hatte verschlafen und musste mich beeilen, sonst hätte ich den Fernbus verpasst. Ich habe ihn zum Glück noch erwischt, jedoch hielt die Erleichterung nicht lange an. Ich hatte meinen besten Freund im Hotel vergessen. Ich geriet in Panik und konnte meine Tränen nicht zurückhalten, denn die Vorstellung, dass der niedliche, warmherzige Teddy ganz allein und verlassen auf dem kalten Bett liegt, brach mir das Herz. Ich war so unglücklich, als ich wieder in meiner Wohnung war, denn sie war nicht dasselbe ohne meinen Bären. Dieser Bär begleitet mich seit meiner Geburt und war immer bei mir, ich habe ihn so lieb, es wirkt auf andere vielleicht krank, aber er bedeutet mir alles.

Am nächsten Tag hätte ich zur Arbeit gehen sollen, doch das konnte ich nicht. Denn mein Teddy war sonst immer dabei und freute sich mit mir auf den Feierabend, ohne ihn wäre es kein schöner Tag geworden. Ich konnte ihn nicht einfach aufgeben. Ich rief in dem Hotel an, gab meine Zimmernummer an und fragte, ob sie einen Bären gefunden hätten und tatsächlich hatte ein Gast meinen geliebten Freund gefunden und an der Rezeption abgegeben! Ich kaufte mir erneut ein Ticket für den Fernbus, obwohl ich nicht mehr so viel Geld zur Verfügung hatte, aber das war es mir wert. Kaum war ich angekommen, rannte ich zum Hotel, als würde es um mein Leben gehen. Und als ich das Hotel betrat, saß er dort auf dem Tresen, mit einem warmen Lächeln auf den Lippen. Ich hatte ihn nicht vergessen, wie könnte ich? Sofort nahm ich ihn an mich und gab der Dame an der Rezeption etwas Trinkgeld, weil sie so gut auf ihn aufgepasst hatte.

Ich war überglücklich, als ich zu Hause war und es sich dieses Mal wirklich wie Zuhause anfühlte, weil er wieder bei mir war. Mein Chef war sehr wütend, weil ich einige Tage lang nicht zur Arbeit erschienen war, also erklärte ich ihm, dass ein wichtiges Familienmitglied für einige Tage verschwunden war. Gewissermaßen war es auch so, nur dass es eben ein niedlicher Bär war. Mein Chef reagierte äußerst verständnisvoll, was ich nicht erwartet hatte. Es tut mir leid, dass ich ihn angelogen habe, aber für meinen Teddy würde ich die ganze Welt bereisen, wenn er mich braucht!

Beichthaus.com Beichte #00004617 vom 23.01.2006 um 04:21:35 Uhr (1 Kommentare).

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“Beichte

Wir sind halt jung!

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Selbstsucht Morallosigkeit Schamlosigkeit Ex

Ich bin ein sehr böser Mensch. Nein, ich fühle mich auch nicht so. Obwohl ich nicht ganz ehrlich zu meiner Ex-Freundin bin. Wir sind schon drei Monate nicht mehr zusammen und irgendwie stört mich das auch überhaupt nicht, aber irgendwie muss ich sie immer noch anbaggern und habe sie auch schon rumbekommen, dass sie mir einen bläst. Jedenfalls sind ihre Gefühle nun mächtig durcheinander. Meine Gefühle sind ganz klar, es gibt keine, möchte nur etwas Spaß mit ihr. Sie denkt auch, dass ich die ganze Zeit lieb und brav bin, aber das stimmt nicht ganz, habe schon seit vielen, vielen Wochen was mit einer anderen, die allerdings einen Freund hat. Ihr müsst mir nun einfach glauben, dass ich nicht so ein Schwein bin, kam bisher auch nicht vor, aber langsam macht mir das richtig Spaß. Obwohl die mit dem Freund sehr lecker ist und ich nicht unbedingt abgeneigt bin, mehr daraus zu machen, und da stimmen auch die Gefühle von beiden Seiten. Hey, warum hat die noch ihren Freund? Ach Leute, nicht schlimm, wir sind nur einmal jung, ich bereue es jedenfalls nicht, sondern genieße es, in eine Beziehung zu funken und meiner Ex falsche Hoffnungen zu machen. Gut, dass sie Beichthaus nicht kennt.

Beichthaus.com Beichte #00004609 vom 22.01.2006 um 18:45:21 Uhr (0 Kommentare).

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