Die Sünden meines Lebens

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Dummheit Masturbation Morallosigkeit Diebstahl

Ich (w/19) befriedige mich selbst, habe mit 17 in vielen Läden geklaut und wurde einmal erwischt, musste dafür 200 Euro blechen und einen Tag im Altersheim Fenster putzen. Ich bin von zu Hause weggelaufen - auf ein Festival, das über 900 Kilometer weit weg im Ausland war, ohne was zu sagen. Und, was am Schlimmsten ist, ich habe mit 13 mit meinem eigenen älteren Bruder geschlafen.

Beichthaus.com Beichte #00024204 vom 03.07.2008 um 23:37:36 Uhr (31 Kommentare).

Gebeichtet von blubb12345
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Der Bodensatz der Gesellschaft

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Gewalt Hass Zorn Aggression

Meine jüngere Schwester (16) und ich (19) sind beide an der gleichen Schule. Sie wird seit Anfang des Jahres von einem dieser komischen Möchtegern-Gangster-Kiddies, die glauben, sie hätten ein Riesenteil in der Hose, angebaggert und ziemlich belästigt. Kurz bevor für mich die Abi-Prüfungen losgingen, ist es dann passiert. Ich sitze in der Pause mit meinen Kumpels draußen in der Sonne, wir spielen paar Runden Schafkopf. Ich bekomme eine SMS von meiner Schwester, von wegen sie wäre auf dem Mädchenklo bei den Turnhallen und dieser Kerl steht vor ihrer Kabinentür und will rein. Ich habe meine Karten hingeschmissen und bin losgerannt. Rein ins Mädchenklo, da steht dieser Penner vor den Kabinen und versucht, mit irgendeinem Metallteil die Tür von außen aufzusperren. Er sieht mich und bekommt Schiss. Ich muss dazu sagen, dass ich den Kerl schon einmal gewarnt hatte, dass er meine Schwester in Ruhe lassen soll, ansonsten würde ich mal mit ihm zusammenrempeln. Damals hatte er seine "Homies" um sich und seine einzige Antwort bestand aus einer Aufforderung zum Analverkehr mit meiner Mutter. Jetzt war er allein auf weiter Flur und hatte einen stinkwütenden großen Bruder, der seit dreizehn Jahren aktiv Kampfsport betreibt, vor sich. Ich schnappte mir den Kerl an seinem viel zu großen T-Shirt, schubste ihn gegen die nächste Wand, verpasste ihm eine linke Gerade in den Magen und eine Ohrfeige aus der Rückhand.

Der kleine Gangster klappt zusammen wie ein nasser Sack und fängt das Flennen an. Meine Schwester hat das alles gehört, kommt aus ihrer Kabine und fotografiert den heulenden, aus Mund und Nase blutenden Gangster mit ihrem Handy. Das Bild dürfte mittlerweile an der ganzen Schule kursieren. Ich beichte hiermit, dass ich, obwohl ich grundsätzlich gegen Gewalt als Lösungsmittel aller Probleme bin, es genossen habe, den Kerl zu vermöbeln. Dieser Bodensatz der Gesellschaft versteht einfach keine andere Sprache.

Beichthaus.com Beichte #00024164 vom 29.06.2008 um 12:06:44 Uhr (52 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Die Kotztüte meines Nachbarn

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Ekel Feigheit Trunksucht

Mit sechzehn bin ich mal total stramm nach Hause gekommen. Kurz, nachdem ich mich in die Horizontale begeben hatte, fing es auch schon an, sich zu drehen. Da ich nicht wollte, dass meine Eltern mitbekommen, wie voll ich bin, ging ich zum Kotzen nicht aufs Klo, sondern nahm die leere Mülleimertüte, die ich nach vollbrachter Tat aus dem Dachfenster schleuderte. Drei Wochen später schnitt mein Vater unsere Buchenhecke und machte einen grausigen Fund. Seiner Ansicht nach hatte wohl jemand in eine Plastiktüte geschissen und sie anschließend in die Buchenhecke geballert. Er hat unseren Nachbarn in Verdacht, ich unterstütze diese Theorie.

Beichthaus.com Beichte #00024157 vom 28.06.2008 um 23:51:50 Uhr (22 Kommentare).

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Erste lesbische Erfahrungen

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Sex Begehrlichkeit Wollust Neugier Frankfurt/Oder

Als ich (w/14) bei meiner Freundin übernachtete, haben ich und meine Freundin ziemlich lange TV geguckt. Ihre Eltern waren schon am Schlafen. Plötzlich fragte sie mich, ob wir uns noch einen Film von ihrem Bruder angucken wollen, sie sagte, der wäre richtig gut und deshalb hatte ich nichts dagegen. Es war aber kein normaler Film, es war ein Porno. Zwei Mädels fummelten an sich rum. Ich wurde richtig feucht und auf einmal küsste ich meine Freundin. Sie erwiderte den Kuss. Es war der Leidenschaftlichste, den ich je hatte. Danach führte sie meine Hand in ihre Hose. Ihre Muschi war rasiert und feucht. Sie zog sich aus und ich leckte sie. Es war so geil - doch plötzlich kam ihre Mutter rein und merkte, was wir gemacht haben. Sie war total erschrocken und rief sofort meine Eltern an, die mich dann abholten. Seitdem dürfen wir uns nicht mehr treffen. Zum Glück gibt es aber noch das Mädchenklo!

Beichthaus.com Beichte #00024059 vom 14.06.2008 um 06:53:00 Uhr in Frankfurt/Oder (19 Kommentare).

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“Beichte

Ihr solltet euer Leben zu schätzen wissen!

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Verzweiflung Begehrlichkeit Unfall

Ich hatte eigentlich so ziemlich alles, was man sich als junger Mensch mit gerade mal 18 Jahren wünschen kann. Ich bin erst vor ein paar Jahren ausgezogen, friedlich und weil ich es wollte, meine Eltern konnten und wollten mir das finanzieren. Ich bin auf ein Gymnasium in Bayern gegangen, bin intelligent und sehe eigentlich auch nicht schlecht aus. Zu der Zeit hatte ich eine bildhübsche und intelligente Freundin, die, wie ich mir immer sicher war, sehr an mir hing, manchmal war es mir auch zu viel und ich habe mir mehr Abstand gewünscht. Vor meinem achtzehnten Geburtstag habe ich viel Blödsinn gebaut, ich habe vieles nicht zu schätzen gewusst. Dass ich gesund bin, war für mich selbstverständlich. Ich habe aus reiner Langeweile etliche Sachen aus den unmöglichsten Läden geklaut, mich hat nicht einmal meine Schule wirklich interessiert. Was ich zum Beispiel heute sehr bereue, ist, dass ich meine wohl im Nachhinein treuste Freundin aus reiner jugendlicher Dummheit und Langeweile fallen ließ. Ich hätte allen Grund gehabt, um glücklich zu sein - sie war hübsch und genau wie das Mädchen, von dem ich anfangs geredet habe: Alles andere als dumm, sogar im Gegenteil zu ihr sehr liebenswert und tolerant. Erst jetzt wird mir restlos klar, dass sie seit nun drei Jahren deshalb immer wieder unglücklich war und im Endeffekt nur Ersatz für mich gesucht hat und so ziemlich von einem Arschloch zum nächsten kam.

Jetzt ist es zu spät, sie hat wieder einen Freund, mit dem sie wohl doch relativ glücklich ist, auch wenn sie sagt, dass sie mich immer noch liebt. Verständlich, dass sie Angst hat. Sie ist erst seit meinem Unfall wieder schlagartig in meinem Leben aufgetaucht. Weshalb ich das jetzt alles eingesehen habe? Wohl weil ich für all das, was ich bis jetzt beschrieben habe, eine sehr hohe Rechnung begleichen muss - und das lebenslang. Mit der zuerst genannten Partnerin war ich sehr viel länger zusammen als mit dem anderen Mädchen, das nun vergeben ist. Vielleicht hätte sie es viel mehr verdient gehabt. Auf jeden Fall ist es Halloween 07, ich bin seit drei Tagen 18 Jahre alt.

Das Licht an meinem Moped ist kaputt. Ich entscheide mich trotzdem noch nach Hause zu fahren, mit meiner damaligen Freundin als Beifahrerin. Es passiert, was passieren musste: Ein Senior übersieht mich trotz guter Ausleuchtung der Straße. Meine Freundin fällt glücklicherweise runter, nicht mehr als Schürfwunden. Das Fahrzeug fährt mir gegen den linken Fuß, das Motorrad fällt mir auf den linken Unterschenkel und drückt mich gegen den Asphalt. Der Tank platzt ebenfalls, den Lenker bekomme ich ziemlich heftig in den Bauch. Das Motorrad fängt an zu brennen. Als es zum Stehen kommt, bin ich darunter eingeklemmt, meine Freundin versucht, mich rauszuziehen. Allerdings merke ich, dass es wirklich heftig ist, und fange an zu schreien, sie solle mich in Ruhe lassen, was sie glücklicherweise nicht getan hat, weil ich sonst verbrannt wäre.

Das nächste halbe Jahr im Schnelldurchlauf: Blut, viel Blut, unzählbare offene Trümmerbrüche in Fuß und Unterschenkel, schwere Nerven und Gefäßschäden, innere Blutungen, Kleinigkeiten wie Handgelenksfraktur und Gehirnerschütterung. Liege tagelang wegen sehr starker Blutungen quasi im Sterben. Ein Monat künstliches Koma. Als ich aufwache, komme ich nicht mehr klar, nichts ist mehr da, keine Erinnerungen, nicht einmal mein eigener Name, ich kann nicht mehr sprechen. Kurzum, darauf folgt ein wahnsinniger Monat psychischen Terrors und unerträglicher Schmerzen, ich hätte mich etliche Male umgebracht, wenn sie mich gelassen hätten. Erkannt habe ich niemanden, der bei mir war. Ständig starke Wahnvorstellungen und Halluzinationen. Nach einiger Stabilisierung und etlichen Wochen Leiden fällt die Entscheidung zur Amputation des linken Fußes, weiterhin muss vielleicht sogar der Unterschenkel ab. Wochenlanges bangen um den Unterschenkel, während all der Zeit ständig sehr starke Fieberschübe, aber der Unterschenkel kann erhalten werden. Meine Freundin trifft sich mittlerweile mit irgendeinem anderen, seit dem Unfall ist kein sonderlich ehrliches liebes Wort mehr gefallen, schließlich verlässt sie mich, als ich wieder Rollstuhlfahren kann. Ich mache ihr keinen Vorwurf, ich hätte von niemandem erwartet, das durchzustehen.

Das hier soll nicht meine Krankengeschichte werden und auch kein Mitleid erregen, weshalb es ja anonym ist. Fakt ist, ich habe jetzt einen Fuß weniger, seit dem 31.10 ist kein Tag mehr vergangen, an dem ich keine Schmerzen hatte. Allerdings weiß ich jetzt wie es ist, wenn es einem dreckig geht. Ich kann wieder ohne Krücken laufen, natürlich entsprechend beschissen und unter Anstrengung und Schmerzen. Von meiner Freundin zum Zeitpunkt des Unfalls habe ich bis auf ein heutiges Dankeschön für die Geburtstagswünsche per SMS kein Wort mehr gehört, da ich ihrem Bruder erzählt habe, dass sie sich anscheinend seit Längerem mit einem anderen Mann getroffen hat. Der hat es zu Hause rausgelassen, sie hat mich dann vor Monaten heulend angerufen, wie ich das nur machen konnte und dass es ihr ja wohl schon schlecht genug ginge. Aber ich weiß mehr als alle anderen, dass es einem sehr wohl mies gehen kann, wenn eigentlich gar nichts passiert ist. Im Endeffekt leide ich noch heute fast täglich unter den Erinnerungen an mein altes Leben und auch an sie, so anstrengend sie manchmal war. Es vergehen auch selten Tage, an denen ich nicht nachts um all das weine, was ich verloren habe. Ich habe wieder die Schule gewechselt, musste zurück zu meinen Eltern ziehen. Nun bewege ich mich wieder in meinem alten Freundschaftskreis, in dem auch das Mädchen ist, dass ich damals ziemlich enttäuscht habe.

Ich habe mich wieder in sie verliebt und mittlerweile würde ich alles dafür geben, das von damals wieder gutzumachen, weil ich wohl erst im Nachhinein erkannt habe, dass es wirklich ganz und gar nicht verkehrt war mit ihr. Was ich an dieser Geschichte nun beichten möchte, ist meine damalige Unfähigkeit einzusehen, dass ich eigentlich alles hatte, was man braucht und trotzdem unglücklich war. Es geht mir nun, mit all dem Dreck, der passiert ist, nicht viel schlechter als vorher. Ich sehe eine gewisse Chance auf eine Zukunft mit jenem Mädchen aus meinem alten Freundeskreis. Trotzdem habe ich Angst, das verloren zu haben, was sie damals so an mir schätzte. Seit dem Unfall sind jetzt fast acht Monate vergangen. Vielleicht war ich damals teilweise ein Idiot und ein Arschloch. Ich habe mich dahingehend verändert, dass ich jetzt weiß, wie wertvoll Treue ist und wie hart es ist, wenn man allein gelassen wird, wenn es mal hart kommt. Weiterhin rege ich mich längst nicht mehr so schnell auf, ich kann viele Dinge sehr viel ruhiger und gelassener sehen.

Entschuldigt bitte diesen konfusen Ausschnitt aus meinem Leben, das sind einfach Dinge, die mich gerade bedrückt haben und wofür ich schlicht niemanden habe, mit dem ich ehrlich darüber reden kann, weil der jetzige Freund meiner Ex mit vielen meiner Freunde befreundet ist und noch obendrein momentan in meiner neuen Schulklasse. Ist einfach nur das, was mir gerade eingefallen ist, in acht Monaten ist natürlich noch sehr viel mehr passiert - aber das will ich auch keinem zumuten.

Beichthaus.com Beichte #00023985 vom 12.06.2008 um 00:01:33 Uhr (14 Kommentare).

Gebeichtet von Gemein
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