Man braucht kein Geld zum Glücklichsein!

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Verschwendung Vorurteile Geld Gesellschaft

Heute ist der 20. und ich habe bis zum Monatsende noch 11 Euro. D. h. nicht mehr so ganz. Heute habe ich einer Obdachlosen 2 Euro gegeben und weitere 2 Euro für Ziegen-, Rehe- und Schafe-Futter (ja, das gibt es hier). Also für die Tiere. Auf dem Rückweg nahm ich zwei Croissants für zusammen zwei Euro mit (man gönnt sich trotz der Knappheit was Leckeres). Jetzt habe ich noch fünf Euro bis zum Monatsende. Kennt ihr das, wenn man meint, man hat und man hat doch nicht? Ich merke wohl erst bei 0 Euro, dass ich wirklich nichts mehr habe. Ich halte mich nicht für bombig selbstlos, aber irgendwie macht es auch Spaß zu teilen, sogar dann, wenn man selbst kaum noch etwas hat.

Ich habe dann nicht das Gefühl "Oh, ich habe etwas Gutes getan", sondern eher das Gefühl "Warum soll es mir denn besser gehen als dir?". Mich ärgert nur manchmal, dass das Andere scheinbar nicht so sehen. Und ich ärgere mich auch über diese Cent-berechnenden Sparfüchse. Das sind oft die, die es gar nicht nötig haben, zu sparen. Ich glaube, mir geht es mit 0 Euro bis zum Monatsende mit trockenem Brot und Haferflocken zu Hause weitaus besser, wenn ich weiß, ich habe den Monat über gelebt. Die Pfennigfuchser (ääh.. Centfuchser) schwitzen Blut und Wasser, um so viel wie möglich einzusparen.

Damit macht man sich das Leben viel eher kaputt, man hat eine Menge Stress, verschwendet doch nur wieder Zeit, die man ja auch so versucht einzusparen und hinterher fragt man sich wohl, was man denn die ganze Zeit über so gemacht hat. Das ist so ein Irrsinn. Es ist nicht so, dass ich Geld verschwenden würde, denn ich kriege keinen Anfall, wenn nichts mehr da ist. Dann gebe ich mich halt die paar Tage mit weniger zufrieden und sterbe noch lange nicht daran. Die Menschen haben bloß Angst. Wovor? Man kommt noch sehr gut mit 0 Euro aus. Irgendwas ist doch immer noch im Schrank. Und Nudeln kann jeder abkochen. Die Menschen können einfach nichts mehr vertragen und aushalten. Und so ertragen sie es nicht, wenn da nichts auf dem Konto ist. So, das musste mal raus.

Beichthaus.com Beichte #00022086 vom 21.06.2007 um 20:53:43 Uhr (2 Kommentare).

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Dreier mit den neuen Nachbarn

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Wollust Sex Trunksucht Nachbarn

Ich (w/19) habe seit ungefähr sieben Monaten neue Nachbarn. Es ist ein nettes junges Pärchen, etwa 25 Jahre alt. Anfangs hatte ich kaum etwas mit ihnen zu tun und meine Nachbarn beschlossen anscheinend, das Ganze selbst in die Hand zu nehmen. Sie luden mich vor zwei Wochen zum Essen ein. Es war ein unglaublich amüsanter Abend, wir saßen auf dem Balkon, grillten und tranken Cocktails ohne Ende. Nach einigen Stunden wurde es dunkel und wir gingen hinein. Die Nachbarsfrau setzte sich im Wohnzimmer dicht neben mich und gab mir lachend einen Kuss auf die Wange. Ich war wirklich betrunken und grinste zurück. Plötzlich berührten sich unsere Lippen und wir küssten uns erst ziemlich zögerlich, dann immer sicherer und intensiver. Wie es genau kam, weiß ich nicht mehr zu 100 Prozent. Alles, was ich weiß, ist, dass ich den besten Sex meines Lebens mit den neuen Nachbarn hatte und als ich am nächsten Morgen zwischen den Beiden nackt aufwachte, brauchte ich eine Weile, um zu realisieren, was geschehen war. Es war auf jeden Fall ein umwerfendes Erlebnis. Am Freitagabend bin ich erneut eingeladen. Wer weiß, was passiert.

Beichthaus.com Beichte #00022078 vom 20.06.2007 um 06:33:29 Uhr (5 Kommentare).

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“Beichte

Laute Musik bis 21.59 Uhr

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Boshaftigkeit Engherzigkeit Vorurteile Rache Nachbarn

Ich habe total spießige, nervige Nachbarn unter mir. Die haben einen totalen Sicherheitstick! Heute habe ich gesehen, da die Wohnungstür aufstand, dass die sogar einen Feuerlöscher an der Wand installiert haben. Außerdem fahren die mit Helm Fahrrad und haben Leuchtklamotten an, die spinnen echt. Obwohl die Wohnung vier Zimmer hat, schlafen sie im Wohnzimmer direkt unter meiner Anlage. Darüberhinaus gehen die jeden Abend um 20.00 ins Bett. Wenn ich nach 22.00 Musik höre (in Zimmerlautstärke wohlgemerkt, ich bin kein Assi), kommt der Typ, ohne Gebiss und in Bademantel zu mir hoch und beschwert sich.

Mir wird jedes Mal schlecht bei dem Anblick, der sieht so scheiße aus, ich könnte ihn echt nur die Treppe runterschmeißen. Jedenfalls habe ich mir angewöhnt, von 18.00 bis exakt 21.59 sehr laut Musik zu hören und zwar zum Schluss immer dasselbe Stück, dann aus die Maus. So werden die genervt vom Schlafen abgehalten, es ist aber zu früh die Bullen zu rufen. Ich freue mich darüber, dass die denken, ich hätte sie nicht mehr alle. Ich genieße das richtig und grüße immer freundlich lächelnd, mit dem Wissen, dass sie wirklich genervt aber machtlos sind.

Beichthaus.com Beichte #00022075 vom 17.06.2007 um 05:55:55 Uhr (11 Kommentare).

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Einsparungen bei der Kirchensteuer

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Unglaube Geiz Mainhardt

So, endlich ist es geschafft! Ich bin aus der Kirche ausgetreten, und zwar aus rein wirtschaftlichen und egoistischen Gründen. Und alles ohne schlechtem Gewissen. Ich habe nämlich festgestellt, dass es mir persönlich viel besser geht, wenn ich mit der eingesparten Kirchensteuer selbst in Urlaub fahre, anstatt einem absolutistischen Vatikanstaatsherrscher seine Weltreisen zu finanzieren, der zudem die Frechheit besitzt, seinen Anspruch auf mein Geld mit einer Gesetzgebung aus dem Dritten Reich zu begründen. Ab heute ist damit Schluss! Meine Vereinsmitgliedschaft ist unwiderruflich gekündigt. Warum ein Angelverein so teuer sein muss, nur weil der Vorstand mal Fischer am See Genezareth war, habe ich eh nie begriffen. Da ich in einer erzkatholischen Gegend wohne, meine Familie vor lauter Katholizismus bestimmt schon schwarze Füße hat, werde ich denen das aber besser nicht auf die Nase binden.

Beichthaus.com Beichte #00022072 vom 15.06.2007 um 04:26:14 Uhr in Mainhardt (2 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Ein


Wie ich meine Chefin für acht Wochen ins Krankenhaus brachte

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Rache Zorn Hass Chef Gesundheit

Ich arbeite in einem Discounter im süddeutschen Raum. Ich hatte ziemlich Stress mit meiner Chefin (Mobbing, Intrigen usw.). Ich bin selbstbewusst genug, um das Einstecken zu können, jedoch habe ich es nicht lassen können, ihr eine Überdosierung Abführmittel in den Kaffeeautomaten zu kippen. Das ist wirklich keine erlogene Geschichte, jedenfalls nach dem Automat den Kaffee frisch aufgebrüht, meine Chefin diesen trank und später stationär im Krankenhaus behandelt wurde, fühlte ich mich schlecht.

Jetzt denkt ihr, sie musste ziemlich schlimm scheißen oder so, das war nicht der Grund warum sie zur Ambulanz musste. Was ich nicht wusste, war, dass das Arzneimittel nicht aufgekocht werden darf, sonst wird es zu einer gefährlichen Substanz! Sie hat jetzt so eine Art Magengeschwür und war acht Wochen krankgeschrieben! Ich konnte ihre Arbeit mit übernehmen! Jeden Tag fünf Überstunden! Scheiße!

Beichthaus.com Beichte #00022060 vom 14.06.2007 um 08:31:46 Uhr (8 Kommentare).

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