Sehnsucht nach einer charakterlosen Augenweide

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Begehrlichkeit Lügen Selbstsucht Partnerschaft Internet

Ihr werdet mich dafür wahrscheinlich total fertig machen, aber ich habe es auch nicht anders verdient. Da mein Freund sehr eifersüchtig ist und nicht will, dass ich ein Profil bei dem blauen sozialen Netzwerk habe, habe ich eigentlich gezwungenermaßen zugesagt, dass wir beide unsere Profile endgültig löschen. Ein "Nein" hätte zu Streitereien und möglicherweise auch zum Ende der Beziehung geführt, was ich nicht wollte, daher die Zusage. Im Endeffekt hat er sein Profil gänzlich gelöscht und ich meines nur deaktiviert. Dabei habe ich seine Kollegen und seinen Bruder blockiert, damit er mich nicht finden könnte.


Nun, nach einigen Jahren Beziehung, kommt mir immer öfter meiner damaliger Schwarm in den Sinn. Ein Kerl, der eine wahre Augenweide ist, charakterlich allerdings ein totaler Reinfall, denn der Junge hatte alle paar Wochen eine Neue am Start. Der einzige Grund, weshalb ich mich also gegen eine Beziehung entschied, war der, dass ich mir sagte, dass er mir sowieso das Herz brechen würde und es nicht ernst meint. Aus diesem Grund habe ich ihn ziemlich übel auflaufen lassen und so getan, als würde er mir nichts bedeuten. Angeblich hätte er es ernst mit mir gemeint, aber das sagen sie doch alle, wenn sie nicht kriegen, was sie wollen, oder?


Ich wollte mein Herz schützen und nicht noch eine von den Frauen sein, die er nach zwei Wochen in Tränen überströmt fallen lässt. Trotzdem, im Innersten war ich hin und weg, mein Herz schlug schneller, meine Hände zitterten, meine Gedanken waren benebelt. Ich habe ihn bis heute nicht vergessen und bereue es manchmal, obwohl ich immer noch sicher bin, dass es die richtige Entscheidung war. Ich bin also ein halbes Jahr später mit einem Mann zusammengekommen, der heute noch mein Freund ist. Ein Mann, der mich ehrlich und aufrichtig liebt, mir treu ist und bestimmt an keine andere denkt. Eigentlich sogar ein Mann, der mir den Himmel zu Füßen legt und ich versuche, ihm auch eine gute Freundin zu sein. Allerdings hat mich noch keiner so fühlen lassen, wie mein damaliger Schwarm. Die eigentliche Beichte? Ich sehe manchmal bei dem sozialen Netzwerk nach, ob er in einer Beziehung ist, ich schaue mir seine Bilder an und schwärme von seiner Optik.


Es fällt mir in manchen Nächten schwer, vor dem Einschlafen nicht an ihn zu denken. Doch würde ich meinen lieben Freund niemals verletzen wollen oder ihn verlassen, um es mit dem Anderen zu versuchen. Das hat er nicht verdient. Ich wünschte, ich könnte nur an ihn denken und würde damit aufhören. Zumal der andere Typ echt nur gutes Aussehen aufzuweisen hat. Ich weiß, wie oberflächlich das ist, aber es ist ehrlich keine Absicht. Ich verdränge Gedanken an ihn und träume dann im Schlaf davon, mit dem Anderen zusammen zu sein, obwohl ich meinen Mann wirklich liebe und ich weiß, ich würde es wahnsinnig bereuen, wenn er das je erfahrenen und mich verlassen würde. Ich fühle mich schuldig.

Beichthaus.com Beichte #00037702 vom 25.02.2016 um 20:22:25 Uhr (15 Kommentare).

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Mein Schwarm war ein Arschloch!

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Zorn Aggression Rache Begehrlichkeit Schule

Ich möchte beichten, dass ich ein Jahr vor dem Abitur einem Jungen aus meiner Schule eine Faust verpasst habe. Es war so, dass ich viele Jahre wirklich sehr verliebt in ihn war. Ich habe ihn unterstützt, mir seine Sorgen angehört und war wirklich hin und weg von ihm. Er war allerdings ein ziemlicher Fiesling. Per SMS und unter vier Augen hieß es immer, wie gerne er mich hätte und dass er sich mit mir wirklich wohl und gut fühlt, dass er sich nicht verstellen muss. Ich habe mir sogar angehört, dass er in ein Mädchen unserer Schule verliebt ist und sein ganzes Gejammer, obwohl er wusste, was ich für ihn fühle. Wie dem auch sei, er hat dann öfter hinter meinem Rücken schlecht geredet, um sich als den Coolen vor anderen Mädchen zu präsentieren und hat in der ganzen Schule herumerzählt, dass ich ihm hinterherlaufen würde. Es hat mich ziemlich schockiert und verletzt. Ich war wütend, habe ihm die Meinung gesagt und den Kontakt zu ihm abgebrochen.


Als wir dann auf Klassenfahrt in England waren, kam er mir nach und umarmte mich eine gefühlte halbe Stunde lang und sagte sogar meiner damaligen besten Freundin, sie solle verschwinden. Er sagte mir, dass er mich vermisst hätte und dass er so viel für mich empfinden würde. Er sagte, ich würde denken, dass ich ihm egal wäre, aber es sei genau umgekehrt, er würde mich am Liebsten nie wieder aus den Armen lassen. Als sein Freund kam, trank er aus seiner Saftpackung und wollte mich immer noch nicht loslassen, weshalb wir alle 1,5 Stunden zu spät bei unserer Gastfamilie ankamen. Wieder zurück im Schulalltag tat er so, als wäre das nie passiert. Ich fing wieder an, ihn zu ignorieren. Bis er mich einmal an meinem Arm packte, zu sich zog und mich fragte, was los sei. Monate später rief er mich nachts um vier Uhr an und wollte meine Stimme hören. Irgendwann schrieb er mir per SMS: Ich liebe dich. Doch danach tat er, als wäre ich Luft.


Ich stellte ihn zur Rede und er sagte Dinge wie, das muss ja nichts geheißen haben. Er könnte jetzt auch sagen: "Ich will dich ficken", und das würde nicht heißen, dass es so ist. Ich mache immer alles kompliziert, es sei schließlich alles gut zwischen uns. Ich fing an zu weinen und verließ das Gebäude. Er erzählte herum, dass ich ihm nachlaufen würde, wegen ihm total geweint hätte und dass er total überfordert ist und nicht weiß, was mit mir Psycho abginge. Er meinte, das hätte schon in England angefangen, als ich mich an ihn presste und er mich nicht wegbekam. Dass er sich grauenhaft fühlte und ich total gestört wäre. Meine beste Freundin wollte ihn am nächsten Tag zur Rede stellen und fragte ihn, was das sollte. Er sagte, er würde jeder schreiben, dass er sie liebt und das nicht so meinen. Sie erinnerte ihn daran, dass er mich fest im Arm hielt und nicht umgekehrt - und dass er ihr sogar andeutete, sie solle verschwinden. Er antwortete, dass er ihr ein Zeichen gab, das auf mich zeigen sollte und dass ich ihn nicht loslassen würde.


Ich war so wütend, als sie es mir danach erzählte! Ich war wütend, dass er mich zum Gespött machte und mir dreckig einen Tag vorher ins Gesicht log. Ich war außer mir vor Wut und sagte ihr, sie soll ihm sagen, dass er sofort aus der Umkleidekabine kommen soll, sonst gehe ich rein. Er traute sich erst nicht, kam aber dann mit einem falschen Grinser hinaus. Ich schrie ihn an, stellte ihn zur Rede und er lachte mir direkt ins Gesicht und sagte, es wäre so, wie er es sagte. Da verlor ich die Kontrolle, holte mit voller Wut aus und schlug ihm mit der Faust auf die Brust. Ich beschimpfte ihn lautstark und schrie, dass ich ihn nicht mal mehr sehen wollen würde, wenn er der letzte Mensch auf Erden wäre. Der Aufprall war trotz des Versuchs, mitten im Schlag abzubremsen, als lautes, dumpfes Geräusch zu hören und ich sah, wie er vor Schmerzen die Luft anhielt.


Ich beichte, dass ich mich dafür schäme, den stärksten Jungen der Schule geschlagen zu haben. Ich schäme mich nicht nur, weil es mir peinlich ist, sondern auch weil ich es rückblickend immer noch als richtig empfinde, damit ich mit der ganzen Sache abschließen konnte. Natürlich würde ich nie wieder etwas mit Gewalt austragen, aber nach drei Jahren tiefster Verliebtheit und "Freundschaft" so hintergangen worden zu sein, hat mich in dem Moment erblinden lassen. Ich habe mich im Nachhinein auch für die Kraftausdrücke entschuldigt, aber nicht dafür, ihm eine verpasst zu haben.

Beichthaus.com Beichte #00037701 vom 25.02.2016 um 19:59:57 Uhr (13 Kommentare).

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“Beichte

Mir passieren die peinlichsten Sachen!

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Peinlichkeit Dummheit

Ich (w/25) bin ein Mensch von der peinlichen Sorte. Wann immer etwas Peinliches vorgesehen zu sein scheint, trifft es mich. Vor einiger Zeit war ich beispielsweise mit einem Kumpel unterwegs. Und wie das schon mal vorkommt, musste ich auf die Toilette. In meiner Kabine der öffentlichen Toilette angekommen, hängte ich meine Sachen an den dafür vorgesehenen Kleiderbügel und verrichtete dann in aller Ruhe mein Geschäft. Gerade als das Klopapier zum Einsatz kam und ich dementsprechend breitbeinig dasaß, öffnete sich die Tür meiner Kabine und eine Dame starrte mich entsetzt an. Ich hatte vergessen abzuschließen. Kurz darauf schlug meine unfreiwillige Besucherin wilde Entschuldigungen rufend die Tür wieder zu und ich wollte am Liebsten im Boden versinken.


Allerdings habe ich die Fähigkeit erlangt, über so etwas zu lachen. Wenn auch erst, nachdem ich mich geschämt habe. Die Person, die ich am Besten auslachen kann, bin ich. Ob ich nicht mehr sitzen kann, weil ich mir den Arsch beim Sonnenbaden verbrannt habe, oder einfach nur das Bier eines wildfremden Menschen umstoße. Ich lache mich einfach nur aus und alles ist wieder gut. Nun zu meiner Beichte: Ich beichte, dass ich unheimlich gerne über meine Tollpatschigkeit lache. Inzwischen bereitet es mir aber noch mehr Freude, wenn ich andere sehe, die genauso tollpatschig sind, wie ich. Wenn mein Nebensitzer im Kino versehentlich aus meinem Getränk trinkt und dann vor Scham vergehen will, freue ich mich abgöttisch, dass auch anderen Menschen solche Dinge passieren.

Beichthaus.com Beichte #00037674 vom 22.02.2016 um 21:51:03 Uhr (15 Kommentare).

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Brutaler Nebenverdienst in der Volkshochschule

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Gewalt Peinlichkeit Waghalsigkeit Arbeit

Ich arbeite seit 15 Jahren in einem sehr großen Unternehmen im Marketing, genauer gesagt in der dortigen Werbeabteilung. Ich bin sehr kreativ und habe mein Talent zum Beruf gemacht, denn ich kann sehr gut zeichnen. In meinem Job ist dies eine Grundvoraussetzung, das hängt aber auch mit der Branche meines Arbeitgebers zusammen. Ich genieße auch eine hohe Anerkennung im Unternehmen, was mir aber nicht wichtig ist. So weit, so gut. Privat bin ich, so nennt mich meine Frau zumindest, der liebe Brummbär. Ich habe einen Hang zur Familie und bin meinen beiden Kindern ein guter Vater. Auch meine Frau ist sehr glücklich, denn ich gebe ihr alles, was sie braucht. Außer meinem Lauftreff und einem Zeichenkurs, den ich bei der VHS gebe, gibt es nur die Familie. Allerdings ahnt niemand, daß ich noch ein kleines weiteres Hobby habe.


Seit der Pubertät habe ich Fantasien, die mit Gewalt, Sex und Brutalität zusammenhängen. Es handelt sich dabei um reine Fantasien. Ich lebe sie aus, indem ich die Fantasien zu Papier bringe. Das sind Zeichnungen, die fast wie Fotografien aussehen. Dabei werden Frauen auf brutalste Weise zugerichtet, alles in sexuellem Zusammenhang. Die eingescannten Zeichnungen habe ich Jahre lang einfach in einem Forum veröffentlicht. Die interessierten Mitglieder haben sich Woche für Woche auf diese Bilder gestürzt. Seit mehr als fünf Jahren zeichne ich auf Wunsch bestimmte Bilder, die weitestgehend auch meinen Fantasien entsprechen. Dabei kommen aber auch Kinder und Tiere vor. Ich habe das Geld immer per Post erhalten. Das lief alles über meine Adresse bei der Volkshochschule, wo ich auch die meisten Zeichnungen angefertigt habe. Dort habe ich einen eigenen Raum mit einem Postfach, in das nur von außen eingeworfen werden kann. Innen liegt direkt daneben ein Fach für meine persönlichen Dinge, das kann nicht abgeschlossen werden, dort lagere ich Zeichnungen und Geld.


Jetzt hatte ich einen Autounfall und liege seit vier Wochen im Krankenhaus. In der Volkshochschule musste der Kurs weitergehen und meine Vertretung hat in meinem Fach einige der unvollständigen Zeichnungen gefunden, sowie einen großen Bargeldbetrag. So viel hat man mir bereits telefonisch mitgeteilt. Eine verantwortliche Person will morgen vorbeikommen und mit mir sprechen. Ich habe Panik, denn dort lagert auch Korrespondenz mit Kundenwünschen, und vieles mehr. Ich möchte auf keinen Fall, dass meine Familie davon Wind bekommt. Andererseits bin ich mir nicht sicher, ob ich mich noch im gesetzlichen Rahmen bewege.

Beichthaus.com Beichte #00037672 vom 22.02.2016 um 18:55:17 Uhr (24 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Mit einem Namen gestraft

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Dummheit Peinlichkeit Schamlosigkeit Nachbarn Kinder

Unser Nachbar ist Vater geworden. Er ist etwas Jünger als ich (m/32) und wir waren früher beste Freunde. Er neigte allerdings als Kind schon dazu seinen Haustieren alberne Namen zu geben. Aber was sie ihrem Kind nun angetan haben, ist gegen die Menschenwürde. Es heißt: Jonte-Fritz. Das arme Kind wird sein ganzes Leben damit rumlaufen müssen. Wie kann man nur so grausam gegen seine eigene Brut sein? Irgendwann wird das Kind seine Eltern dafür hoffentlich in ein ganz mieses Altenheim stecken. Meine Beichte: Ich schäme mich für meinen ehemalig besten Freund und dessen Frau fremd.

Beichthaus.com Beichte #00037671 vom 22.02.2016 um 18:50:36 Uhr (14 Kommentare).

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