Mein Leben ist eine riesige Lüge
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Daheim habe ich auch keinen Halt gefunden, meine ach so wunderbare Mutter hat mich für das Abhauen meines Vaters verantwortlich gemacht. Auch Selbstmordgedanken waren keine Ausnahme mehr. Warum ich es nicht getan habe? Wegen eines Hundes, klingt komisch, ich weiß, aber ich konnte es nicht mit mir selbst verantworten, dass ein so liebes Tier mit einem Monster von Mutter weiterleben sollte. Also gingen auch die letzten vier Jahre bis zum Abschluss ins Land und ich wechselte die Schule, auf ein Gymnasium. Hier könnte man sagen hat mein "normales" Leben angefangen. Sehr gute Freunde gefunden, ein durchschnittlicher Schüler, der im Moment auf dem Wege zu mehr ist und ein ziemlich bekannter, sowie beliebter Schüler der Schule. Bis auf dieses Riesen Lügennetz, welches mein komplettes äußeres Leben umwickelt, man könnte es auch eine Maske nennen, die ich anziehe, sobald ich mich außerhalb der Wohnung befinde. Ich will diese verdammte Maske abziehen, nur ich kann es einfach nicht, zu groß ist die Angst, wieder Achterbahn zu fahren und den Absprung dieses Mal nicht zu schaffen.
Ich sollte es meinen Freunden erzählen, wie ich wirklich im Innersten ticke und dass ich nicht so glücklich bin, wie es scheint, aber die Maske scheint mittlerweile viel zu fest zu sitzen. Warum ich mein bisheriges Leben auf eine Internetseite schreibe? Insgeheim erhoffe ich mir, dass mich jemand erkennt, jedoch halte ich es für sehr unwahrscheinlich. Hoffentlich wird mir Gott eines Tages meine Lügen vergeben.