Bücher sind zum Stehlen da!

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Diebstahl Habgier Schwabmünchen

Ich habe bei einer Stermann und Grissemann Lesung ein Buch mitgehen lassen und bei einer Jakob Arjouni Lesung gleich zwei. Dann habe ich mir im Ausverkauf ein Buch gekauft, habe beim Rausgehen so getan, als würde ich noch weiter in den Wühltischen suchen und habe ein Buch zu dem Gekauften ins Sackerl gegeben. Was ich auch mag, ist ein Buch zu kaufen, vorsichtig zu lesen und nach ein paar Tagen zurückbringen und sagen, es war das falsche Buch. Dann bekomme ich vom gleichen Autor noch ein Buch gratis. Bücher stehlen erscheint mir als das einzig Sinnvolle.

Beichthaus.com Beichte #00020870 vom 26.01.2007 um 08:14:12 Uhr in Schwabmünchen (3 Kommentare).

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Alkohol und Fußball

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Dummheit Trunksucht Ehebruch Sport

Als ich (m/34) letztens, zum wiederholten Male, angetrunken vorm Fernseher satz und mir das Fußballspiel zwischen Bayern München und Hannover 96 angeschaut habe, betrat meine Frau das Zimmer und machte mir aufgrund meines Alkoholkosums zum wiederholten mal Vorwürfe. Ich sagte zu ihr: "Lass mich in Ruhe, ich trenne mich von dir, Fußball und Alkohol sind mir wichtiger." Ich trank das letzte Bier aus und machte mich auf den Weg in die naheliegende Kneipe.
Ich weiß das diese Reaktion die Richtige war und deshalb bereue ich nichts!

Beichthaus.com Beichte #00020497 vom 13.01.2007 um 02:39:16 Uhr (4 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Die Fußball-Tickets meines Vaters

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Diebstahl Engherzigkeit Boshaftigkeit Horstmar

Eine Woche bevor das Fußballspiel HSV gegen Bayern München beginnen sollte, habe ich meinem Vater die Karten für das Spiel geklaut, die er in seiner Jackentasche aufbewahrte. Als er bemerkte, dass die Karten nicht mehr da waren, ist er fast in Tränen ausgebrochen. Er dachte es hätte sie jemand geklaut, was ja auch stimmte. Doch es tat mir keine Sekunde leid. Am Tag des Spieles saß ich begnügt im Stadion und mein Vater traurig auf der Couch. Als er mich dann einen Tag danach fragte, was ich am vorherigen Tag gemacht hatte, sagte ich, ich war bei meinem Job in der Bar gewesen und hätte gearbeitet.

Beichthaus.com Beichte #00015786 vom 10.08.2006 um 06:40:49 Uhr in Horstmar (13 Kommentare).

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Präsente für meinen Nachbarn

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Schamlosigkeit Ekel Unreinlichkeit Nachbarn München

Ich muss beichten, dass ich meinem Nachbarn seit mittlerweile acht Jahren in den Garten scheiße. Dafür gibt es noch nicht einmal einen Grund, ich sitze einfach gerne nachts hinter seiner Gartenlaube und hinterlasse ihm warme Würstchen, manchmal drücke ich ihm auch ein Häufchen in den Gartenteich oder die Wurst landet in seiner Hollywood-Schaukel. Bis jetzt wurde ich dabei noch nicht erwischt, vielleicht erfreut er sich ja an meinen kleinen Präsenten.

Beichthaus.com Beichte #00011212 vom 01.07.2006 um 01:43:42 Uhr in München (5 Kommentare).

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Mein Chef ist ein Schauspieler

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Rache Chef Arbeit Vandalismus München

Dass folgende Episode keine Glanzleistung der menschlichen Zivilisation darstellt, ist mir bestens bewusst. Zum ersten und auch definitiv letzten Mal warf ich alle meine Prinzipien über Bord, um mich an einem Menschen grausam zu rächen. Verzeiht mir das Folgende. Mein ehemaliger Chef ist erfolgsvernachlässigter Schauspieler. Seine Tätigkeit als Vorgesetzter ist allerdings eine kaufmännische - aufgrund der Ehe mit der Tochter des Geschäftsführers des Unternehmens wurde ihm dennoch der besagte Leitungsposten offeriert. Durch kaufmännische Misswirtschaft eines Schauspielers dezimierte sich seine Angestelltenschaft in drei Jahren von 95 auf 27. Die Entlassungen geschahen, indem man morgens keinen Login am PC mehr hatte, einem das Tablet abgenommen wurde, der Transponder für die Garage nicht mehr ging und die persönlichen Gegenstände in einer Kiste auf dem Gang standen. Ohne Witz - das Klima war unfassbar negativ. Es traf vor einem Jahr auch mich.

Heute war es soweit. Der Schwedenshop hatte Surströmming geliefert und ich mir gestern Abend 8 Weißbier reingestellt - und 2 Pfund Kirschen gefuttert. Der Mix aus Fisch und dem heftigsten Bierschiss seit Adam und Eva wurde unter Tränen und zweifachem Erbrechen zusammen mit dem Erbrochenen in mehrere Beutel verpackt. Diese gingen postalisch an Dienst- und Privatadresse. Sein stets offen parkendes Cabrio wurde damit genauso entweiht wie der kleine Pool im Garten. Die Fassade des Hauses war jetzt im Schutze der Dunkelheit ebenfalls dran - Schleuder den Beutel und los geht's. Nieder mit dem Idioten, zu dem ich hiermit selber wurde. Ich bin 38 und einmal im Leben darf man sowas.

Beichthaus.com Beichte #00010743 vom 23.06.2006 um 22:40:59 Uhr in München (Leopoldstraße) (7 Kommentare).

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