Obwohl ich ihn liebe

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Fremdgehen Dummheit Falschheit Misstrauen Partnerschaft

Ich (w/19) beichte, dass ich meinen Freund absichtlich betrüge, um ihm eins auszuwischen, obwohl ich ihn liebe. Wir sind gerade frisch zusammengekommen und er redet oft von seiner Ex-Freundin. Was für ein tolles Mädchen sie war und dass er noch oft an sie denken muss, obwohl sie bereits seit einigen Monaten getrennt sind. Außerdem wohnt sie am anderen Ende von Deutschland und er hatte zwischen mir und ihr noch ein paar kleine Kurzbeziehungen. Das verletzt mich tierisch, da ich seine Freundin bin und ich möchte, dass er so von mir spricht! Ich schätze zwar seine Ehrlichkeit, kann meine Wut aber dennoch nicht unter Kontrolle halten. Der Höhepunkt war dann diese Woche, als er mit ein paar Leuten im Urlaub war und sie dort wieder kontaktierte. Er hat mir zwar direkt davon erzählt, jedoch sind in dem Moment alle Sicherungen bei mir durchgebrannt. Ich tat so, als ob ich das völlig in Ordnung finden würde, und bin dann mit meinen Freundinnen in einen Club gegangen. Dort habe ich über den Durst einen getrunken und mich vom erstbesten Kerl abschleppen lassen. Der Sex war zwar grässlich, jedoch habe ich es bis heute zweimal wiederholt, um mich abzulenken. Jetzt tut mir das Ganze fürchterlich leid, aber es tat gut, es niederzuschreiben. Bitte verzeiht mir!

Beichthaus.com Beichte #00031563 vom 06.07.2013 um 13:39:28 Uhr (38 Kommentare).

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Wenn Worte verletzen...

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Engherzigkeit Falschheit Boshaftigkeit Dummheit Schule

In dem Ort, in dem ich (m/21) vor ungefähr 10 Jahren zur Schule ging, gab es einen Jungen, dessen Vater verschwunden ist. Die Familie hatte einen ziemlich großen Bauernhof, weshalb der Vater des Jungen einen polnischen Gastarbeiter einstellte. Als dieser Gastarbeiter zurück nach Polen ging, begleitete ihn der Bauer und wollte ihn mit dem Auto nach Hause fahren. Leider kehrte der Bauer von dieser Reise nicht mehr zurück. Das Auto wurde einige Zeit später in Tschechien gefunden, vom Bauern aber fehlte jede Spur, auch seine Leiche wurde nie gefunden. Böse Zungen im Dorf vermuteten damals sogar, er wäre mit einer anderen Frau durchgebrannt. Zu dieser Zeit war diese Geschichte natürlich ein sehr beliebtes Thema. Auch bei uns in der Familie, da mein Vater den Verschwundenen kannte. Ich selbst war sehr bestürzt darüber, ich konnte und wollte mir gar nicht vorstellen, wie es wäre, wenn meinem Vater so etwas zustoßen würde. Ein furchtbarer Gedanke!
Jedenfalls war dieser Junge, der Sohn des verschwundenen Bauern, einige Klassen über mir und wir, die "Kleinen", wurden ab und zu von ihm und seinen Kumpels gehänselt oder verprügelt. Ich weiß nicht mehr genau, wie es sich damals zugetragen hat, aber ich habe irgendwann nach einem Streit seinen Vater aufs Übelste beleidigt, genauer möchte ich darauf nicht eingehen. Ich war erschrocken über mich selbst, aber der Spruch war schon raus. Man konnte genau sehen, wie die Wut in dem Jungen aufstieg und ihm die Tränen in die Augen schossen. Er stürmte auf mich zu und wollte mich wohl richtig vermöbeln, wurde aber von anderen Schülern und einem Lehrer zurückgehalten, bevor er größeren Schaden anrichten konnte. Natürlich musste ich mich später bei ihm entschuldigen, die Sache tut mir aber auch heute noch furchtbar leid. Dieser Vorfall hat mir vielleicht das erste Mal in meinem Leben richtig bewusst gemacht, wie viel Schaden Worte anrichten können und ich habe definitiv meine Lehren daraus gezogen.

Beichthaus.com Beichte #00031554 vom 04.07.2013 um 14:01:07 Uhr (16 Kommentare).

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“Beichte

Die Schnüfflerin

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Eifersucht Verrat Neugier Misstrauen Partnerschaft

Letztens wurde mein Freund auf seinem Handy angerufen, als er gerade unter der Dusche war. Ich teilte ihm dies mit, worauf er sagte, ich solle doch bitte rangehen. Da ich den Namen auf dem Display nicht kannte - es waren Initialen - und ich keine Lust hatte, mit einer fremden Person zu reden, ging ich nicht ran. Die Person rief ein zweites Mal an, als mein Freund gerade rein kam. Ich kann mich nicht mehr erinnern, ob er einfach nicht abnahm, nachdem er aufs Display guckte, oder ob er zu spät kam. Jedenfalls wusste er anscheinend in der ersten Sekunde auch nichts mit den Initialen anzufangen, doch dann fiel ihm scheinbar ein, wer das war. Was seltsam war: Er war irgendwie verlegen und sagte mir nicht, wer diese Person war und er rief sie auch nicht zurück. Als ich ihn später fragte, ob die Person noch mal angerufen hatte, reagierte er auch seltsam und leicht genervt. Später kam ich dann darauf, dass die Initialen von seiner Exfreundin waren. Ich bereue es so, dass ich nicht abgenommen habe. Als ich dann in seinem Handy nachguckte, er erlaubte mir das übrigens, sah ich, dass er ihre Nummer tatsächlich nicht mehr, wie vorher, unter ihrem vollständigen Namen gespeichert hatte. Warum hat er ihren Namen so heimlichtuerisch durch ihre Initialen ausgetauscht? Ich sah in seinen Ruflisten auch seltsamerweise nicht, dass er sie irgendwann zurückgerufen hatte oder dass sie noch mal angerufen hätte, obwohl das ja naheliegend gewesen wäre.

Hat er dieses Telefonat auf seinem Handy gelöscht? Warum? Ich rief diese ominöse Person an, um zu sehen, wer es war, und es meldete sich eine Frau mit (meiner Meinung nach) auffällig sanfter Stimme. Es kann aber auch sein, dass sie gerade geschlafen hatte, denn es war spät. Ich legte schnell wieder auf und löschte dieses Telefonat vom Handy. Jetzt geht es mir total schlecht, ich weiß nicht, was da los ist. Übertreibe ich? Ich habe mir jetzt überlegt, ihre Nummer in seinem Telefonbuch mit der Nummer von meinem alten Handy auszutauschen, also dass dann unter ihrem Namen meine Nummer eingespeichert ist. Wenn er sie dann mal anrufen sollte, klingelt mein altes Handy und ich weiß zumindest, dass er in telefonischem Kontakt mit ihr ist. Ich wette, ihr verurteilt mich jetzt alle für mein Schnüffeln, aber vielleicht hat auch jemand Verständnis dafür. Wenn ich mit ihm darüber rede, dann kann er sich ja herausreden und passt dann doppelt auf, dass ich nicht dahinter komme. Deswegen lasse ich ihn lieber im Unwissen über mein Wissen, um weiter schnüffeln zu können. Ja, es stimmt, ich vertraue ihm offensichtlich nicht blind und hundertprozentig. Aber ich finde das relativ normal. Ich würde ihm aber nicht zutrauen, mich zu betrügen. Trotzdem bereitet mir das Ganze Kopfzerbrechen. Ich beichte, dass ich eine misstrauische, eifersüchtige Schnüfflerin bin.

Beichthaus.com Beichte #00031553 vom 04.07.2013 um 10:46:24 Uhr (28 Kommentare).

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Die Folgen ihres Verschwindens

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Rache Gewalt Ungerechtigkeit

Die Folgen ihres Verschwindens
Bis vor zehn Jahren habe ich (m/29) in einem beschaulichen Dorf gewohnt. Jeder kannte jeden, man half und respektierte sich gegenseitig. Dann kam jedoch der verhängnisvolle Tag im Juni, den ich immer noch verfluche. Auf dem örtlichen Feuerwehrfest ging es im wahrsten […]
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Beichthaus.com Beichte #00031547 vom 02.07.2013 um 11:37:05 Uhr (70 Kommentare).

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“Folge

Die folgenschwere Affäre

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Trunksucht Selbstsucht Begehrlichkeit Dummheit Schule Sandhausen

An unserer Schule gab es letztes Jahr einen sehr jungen, attraktiven Lehrer, der für ein Jahr an unserer Schule war. Meine beste Freundin gestand mir recht schnell, dass sie auf ihn stand und um jeden Preis mit ihm zusammen sein wollte. Ich, die aus einer Lehrerfamilie kommt und damit weiß, dass so etwas definitiv nicht möglich ist, habe versucht, ihr schonend beizubringen, dass das nichts wird, wenn er seinen Job nicht verlieren möchte. Nachdem sie aber hartnäckig blieb und ihn mit SMS bombardierte, und er zu meiner Verwunderung auch immer antwortete, gab ich es auf. Ich versprach ihr, ihr mit allen möglichen Mitteln zu helfen, dass die beiden zusammenkommen, da er in einem halben Jahr ja eh die Schule verlassen würde. Auf der Kirmes trafen wir ihn dann zusammen mit seinen Freunden. Er war schon ziemlich gut dabei und fragte uns, ob wir nicht etwas zu jung seien, um Alkohol zu trinken. Nachdem wir ihm erklärten, dass wir volljährig seien, was ja auch der Wahrheit entsprach, lud er uns auf einen Drink ein. Nach ein paar weiteren Drinks wurde er immer lustiger und meine Freundin immer mutiger. Bei der passenden Gelegenheit zog ich ihn beiseite und redete ihm zumindest eine kleine Affäre mit meiner Freundin gut, da es ja niemand mitbekommen, und er die Schule bald verlassen würde. An diesem Abend passierte es dann tatsächlich noch. Nicht viel später standen die beiden recht wild knutschend in einer Ecke. Am nächsten Tag kam er jedoch nicht mehr in die Schule und unser Rektor meinte, er hätte die Schule aus privaten Gründen verlassen müssen. Auch meine Freundin hatte in der Pause ein Gespräch mit dem Rektor. Es stellte sich heraus, dass die beiden von zwei Schülern aus der Parallelklasse gefilmt wurden, und dass das Video die Runde gemacht hat. Es tut mir wahnsinnig leid, dass ein wirklich klasse Lehrer seinen Job durch so eine dumme und leichtgläubige Aktion nicht mehr ausüben kann. Vor allem tut mir das ganze Leid, da ich ja wusste, dass ihm so etwas passieren wird und ich ihm das ganze trotzdem schön geredet habe, als er nicht mehr in der Lage war, klar zu denken.

Beichthaus.com Beichte #00031546 vom 01.07.2013 um 17:40:30 Uhr in 69207 Sandhausen (23 Kommentare).

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