Meine Beziehung als Drogenjunkie

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Drogen Selbstsucht Verzweiflung Begehrlichkeit Maßlosigkeit Partnerschaft Dinkelscherben

Ich (w/29) möchte beichten, dass ich in der Vergangenheit, besonders was Beziehungen anging, sehr große Fehler gemacht habe. Mir war bis vor vier Jahren nicht wirklich bewusst, dass ich eine Borderlinerin bin. Schon seit der Kindheit hatte ich durch meine Familienverhältnisse immer Schwierigkeiten im Umgang mit Menschen. Ich hatte zwar viele Freunde, aber habe nie jemanden wirklich an mich herabgelassen, zudem kam noch dazu, dass ich mit zwölf Jahren angefangen habe, Drogen zu nehmen. Mit 19 Jahren hatte ich dann meine erste richtige Beziehung - er war elf Jahre älter, stand im Leben, kiffte ab und zu, aber ansonsten führte er ein normales Leben. Und ich verliebte mich so stark und überraschend in ihn, dass ich total überwältigt von den Gefühlen war und damit gar nicht klar kam. Ich empfand so intensiv, dass es mir Angst machte. Ihm ging es genauso, nur konnte er damit umgehen und war sehr glücklich, mich gefunden zu haben. In dieser Zeit versuchte ich ständig, ihn auf Abstand zu halten und nahm selbst viel Kokain, da ich dann das Gefühl hatte, alles unter Kontrolle zu haben. Doch wenn ich bei ihm war, stellte er immer wieder meine Welt auf den Kopf, wenn er mich küsste und berührte war es oft so schön, dass es gleichzeitig schon schmerzte.

Manchmal küssten wir uns, wie im Rausch, wie Ertrinkende die Rettung suchten - und es kam zwei Mal vor, dass wir beide richtig Tränen in den Augen hatten. Das verwirrte mich so sehr, dass ich anfing, es kaputtzumachen. Ich verletzte ihn, ließ ihn sitzen, trieb es so weit, dass er sich ständig Gedanken oder Sorgen um mich machte. Vermittelte ihm oft das Gefühl, dass er mir egal wäre. Doch sobald ich wieder bei ihm war, überschüttete ich ihn mit Liebe und Zuneigung, die ich ja auch wirklich empfand. Und so ging es eineinhalb Jahre - ein ständiges Hin und Her. Nähe und Distanz im Extremen. Irgendwann war er so verzweifelt, er trennte sich das fünfte oder sechste Mal von mir. In dieser Zeit hatte ich so einen schlimmen Drogenabsturz gehabt, vorher immer mal wieder in die Kriminalität abgerutscht, dass die Polizei mit einem Haftbefehl vor der Tür stand und ich erst mal ein Jahr ins Gefängnis sollte. Ich schrieb ihm einen Brief, damit er wusste, wo ich war, doch er antwortete nicht.

Die ersten zwei Monate waren sehr schwer, nach langer, langer Zeit das erste Mal clean, dazu die Gedanken was ich ihm, aber auch meiner Familie, mit meinem Verhalten angetan hatte. Ich setzte mich intensiv mit dem Thema Borderline auseinander, hatte Gespräche mit einer Therapeutin und sprach viel mit anderen Leuten, um alles zu verstehen und um ihn zu verstehen. Ich schrieb ihm jeden Tag einen Brief, aber schickte nie welche ab, sondern sammelte sie alle in einem Ordner, um sie ihm zu geben. Der Gedanke an ihn, und die Hoffnung auf eine normale Beziehung mit ihm, ließ mich die Zeit im Gefängnis durchstehen. Ich wollte alles wiedergutmachen, versuchen, ihm alles zu erklären, mich bei ihm entschuldigen und ihm zeigen, wie ich wirklich war. Nach fast sechs Monaten stellte ich einen Antrag auf Halbstrafe und der Antrag wurde genehmigt. Ich durfte ein halbes Jahr früher raus. Mein erster Weg führte zu ihm. Doch in seiner Wohnung war niemand mehr und ein Freund von ihm erzählte mir, dass er nach Spanien gegangen ist und mit mir nichts zu tun haben wollte. Er wollte nie wieder mit mir reden und mich auch nicht mehr sehen. Meine Versuche, Kontakt herzustellen, scheiterten an seinem Hass gegenüber mir.

Er will bis heute nicht einmal mit mir reden. Vor etwa zwei Jahren kam er wieder nach Deutschland, in dieselbe Stadt zurück, aber er möchte auf keinen Fall etwas mit mir zu tun haben. Ich habe versucht mich zu entschuldigen, aber er möchte nichts hören. Ich kann ihn verstehen und akzeptiere seinen Wunsch - und doch hoffe ich, dass er mir eines Tages verzeihen kann. Dieses Jahr ist es 10 Jahre her, dass wir uns kennen lernten und ich möchte beichten, dass es mir wahnsinnig leidtut, jemandem so wehgetan zu haben, der mich so geliebt hat.

Beichthaus.com Beichte #00017581 vom 21.09.2006 um 06:02:40 Uhr in Dinkelscherben (16 Kommentare).

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Streit um die Nougatcreme

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Gewalt Hass Habgier Aggression

Ich habe mich mit meiner kleinen Schwester um Nougatcreme gestritten. Wir steigerten uns so in die Sache hinein, dass sie anfing, mich zu schlagen. Ich war so sauer, dass ich in meiner Wut mein Butterbrotmesser gepackt und es ihr in die Seite gerammt habe, damit sie endlich aufhört. Erst einen Augenblick später merkte ich, dass ich es ziemlich mit Kraft getan habe, und es tat mir sofort leid. Nach einem kurzen Schreckensmoment, in dem ich auf die (durch die Nougatcreme an meinem Messer) braungefärbte Stelle ihres T-Shirts an ihrer Seite gestarrt habe, packte sie das halb volle Glas Nougatcreme und wollte es mir über den Kopf ziehen...

In dem Moment hatte ich total Schiss und duckte mich, während meine Mutter versuchte einzuschreiten. Als ihr dann endlich das Glas abgenommen wurde, nahm sie ihr Wasserglas und kippte es mir direkt ins Gesicht. Ich war so sauer, dass ich aufgestanden bin und nur noch wie wild auf sie eingedroschen habe. Vor der ganzen Familie. Einschließlich der Freundin meines großen Bruders. Keiner sagte etwas, außer meinem Vater, der fluchend den Grund unseres Streits in die Mülltonne warf. Ich stand also vor ihnen, meine kleine Schwester war mittlerweile schon weinend ins Haus gerannt und wollte mein Verhalten irgendwie rechtfertigen. Da hab ich gemerkt, dass man das nicht rechtfertigen kann... Es tut mir leid!

Beichthaus.com Beichte #00017430 vom 16.09.2006 um 23:15:16 Uhr (18 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Du solltest dir wünschen, mich nie getroffen zu haben!

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Zorn Hass Aggression

Leider kann ich es der Peson nicht persönlich sagen, weil diese sich feig aus der Affäre gezogen hat. Also: "Solltest du mir irgenwann wieder einmal über den Weg laufen, werde ich dich ungespitzt in den Boden rammen, dass nie wieder etwas von Dir übrigbleiben wird. Einen Moment Klarheit wünsche ich Dir und Du würdest Deines Lebens nicht mehr froh werden. Ich wünsche Dir von Herzen, dass Du begreifst, dass Dein Leben eine einzige Lüge ist, und Du nicht wieder gut zu machende Fehler begangen hast. Deine Feigheit ist Dir nicht zu verzeihen und Deine Einmischung in Dinge, die Dich einen feuchten Dreck angehen auch nicht. Zu glauben, du könntest mir in irgendeiner Hinsicht das Wasser reichen, zeichnet Dich bereits als peinliches kleines minderwertigkeitskomplexbehaftetes neurotisches Amöbenhirn aus. Du bist auf der Stufe des Lebens und des Stolzes, der Selbsterkenntnis und Nächstenliebe derart viele Stufen unter mir platziert, dass Du Dich nicht einmal durch lautes Rufen bemerkbar machen könntest. Alles passiert im Namen der Freundschaft? Ja genau, wenn DAS Freundschaft ist, werde ich Dir ein sehr gute Freundin sein!!! Ich werde Dir sogar so eine gute Freundin sein, dass Du Dir wünschst mich nie getroffen zu haben." So steht es hier geschrieben und so wird es sein.

Beichthaus.com Beichte #00017364 vom 15.09.2006 um 04:05:47 Uhr (7 Kommentare).

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Die Flasche am Kopf der Lehrerin

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Boshaftigkeit Engherzigkeit Aggression Schule Wertheim

Kurz vor den Sommerferien waren wir in unserer Schule in einer total ausgelassenen Stimmung. Mir (w/15) war so ziemlich egal, was ich jetzt noch anstellte, da ich wusste, dass ich nach den Ferien ins Gymnasium gehen werde. Am Montag hatten wir Werken, und da ich mich während den zwei Lektionen ziemlich daneben benommen hatte, sollte ich den Boden wischen. Stattdessen rannte ich mit meiner Kollegin raus aus dem Schulhaus und wir versteckten uns, bis die Lehrerin weg war. Am nächsten Tag hatte ich wieder mit der alten Schachtel Unterricht. Da es der "Abschluss" des Hauswirtschaft-Unterrichts war, gingen wir, statt zu kochen, zu einer Brätelstelle und grillten dort. Die gute Frau Lehrerin hatte natürlich an alles gedacht und auch die 1,5-L-Eisteeflaschen nicht vergessen. Nachdem wir diese Flaschen also ausgetrunken (oder besser: einander den Eistee angeleert...) hatten, kamen wir auf die Idee, sie rumzuwerfen. Und das machten wir dann auch, bis mir meine Kollegin anbot: "Ich gebe dir 10.- Franken, wenn du der Lehrerin die Flasche an den Kopf wirfst!"

Ich war so aufgedreht, dass ich sofort einschlug und die Flasche in Richtung Lehrerin warf. Leider habe ich nicht sofort getroffen, sodass sie sich umdrehte und mich anmeckerte. Kaum hatte sie mir wieder den Rücken zugekehrt, versuchte ich mein Glück noch einmal. Und dieses Mal saß der Schuss: Ich hatte sie mitten in den Hinterkopf getroffen - es gab einen dumpfen Knall und sie schrie auf. Sie brüllte mich regelrecht an und brummte mir schon das zweite Mal die Strafe des Wischens an. Doch kaum hatte ich mit dem Fegen des Platzes begonnen, verschwand sie auch schon zum Auto, um einige Sachen zu verstauen. Ich nutzte die Gelegenheit und verduftete schon das zweite Mal ohne zu wischen. Die 10.- Franken meiner Kollegin habe ich erhalten und mich ohne schlechtes Gewissen darüber gefreut!

Beichthaus.com Beichte #00017327 vom 14.09.2006 um 03:20:52 Uhr in Wertheim (10 Kommentare).

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“Beichte

Horror bei der Musterung

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Peinlichkeit Intim Zivi & Bund

Bei meiner Musterung musste ich eine Urinprobe abgeben - in einer separaten Kammer. Mitten beim Urinieren machte eine junge Angestellte die Durchreichen-Klappe auf, mit der Frage, ob ich bereits fertig sei. Sie stierte mich an. Meine Männlichkeit schrumpfte zusammen, wie eine feuchte Nudel. Ich bekam heiße, rote Ohren und kein Wort mehr heraus. Bei der Untersuchung befummelte mich eine fette, alte, bärtige Sadistin, während die Andere, total geil aussehend, ständig auf meinen zerstörten Stolz blickte und sich die Lippen leckte. Das war so ekelhaft und demütigend! Es folgten Standarduntersuchungen. Die korpulente Wuchtbrumme schmierte eine winzige Menge Gel auf meine Rosette. Sie befahl mir schließlich, mich vorzubeugen, dabei bohrte sie einen Finger (es war ziemlich trocken) in meinen Anus. Ich glaube, mir wären fast die Augen aus dem Schädel gesprungen. Ich biss auf meine Unterlippe, während die Luft zischend durch meine Zähne entwich. Meine Halsschlagader pochte wie wild. Ich dachte daran, wie schön es sei, sofort zu sterben. Zu guter Letzt packte sie hart und gefühllos meine Bälle und kommandierte mich an, zu husten, während ich mit den Fingerspitzen meine Füße berühren sollte. Vor lauter Aufregung entfuhr mir ein lauter, feuchter Furz. Das war das Ende. Ich habe bestimmt literweise geschwitzt und sehnte mich so sehr nach einem Glas Wasser, vorzugsweise mit Gift drin. Das war das schlimmste Erlebnis meines Lebens!

Beichthaus.com Beichte #00017311 vom 13.09.2006 um 20:16:14 Uhr (7 Kommentare).

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