Ausflug in den Swingerclub

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Selbstsucht Begehrlichkeit Schamlosigkeit

Ich (m/26) saß am Wochenende mit meinen Freunden auf ein paar Bier zusammen in meiner Wohnung. Zurzeit befindet sich jeder in einer Beziehung - außer mir, da ich mir nach fünf Jahren Beziehung ein bisschen Freiraum gönnen wollte. Zu späterer Stunde wollte mir ein Freund unbedingt auf Facebook jemand zeigen, sein Akku war jedoch leer. Er wählte auf meinem Handy jedoch nicht die App, sondern das ganz normale Internet und meldete sich an. So weit, so gut. Nach ein paar Bier gingen dann schließlich alle nach Hause. Als ich ins Bett ging, warf ich nochmals einen letzten Blick aufs Handy und siehe da, der andere Account war noch offen. Ich weiß, Freunde untereinander tun solche Sachen wie private Nachrichten zu lesen nicht. Aber ich war neugierig und die paar Bier erleichterten meine Entscheidung ebenfalls. Was ich dann alles sah, hätte ich in meinen kühnsten Träumen nicht erwartet. Ich fand eindeutige seitenlange Mails mit Fotos von zwei unserer Freundinnen, die ebenfalls in einer Beziehung waren. Ich kenne die Personen allesamt schon über Jahre. So etwas hätte ich mir nie gedacht und aufgefallen wäre mir wohl auch niemals etwas. Es war alles exzellent geplant, sie konnten sich immer zwei Stunden irgendwo freischaufeln. Außerdem wurden die Abenteuer anschließend bis ins Detail beredet. Ganz nebenbei fand ich auch noch Mails von drei Prostituierten, wo reger Kontakt herrschte. Alle wussten voneinander nichts und natürlich am Wenigsten seine Freundin. Nach einigen Screenshots legte ich das Handy zur Seite und überlegte.

Plötzlich klingelte es an der Tür und es war eines der beiden besagten Mädels, da sie ihre Jacke vergessen hatte. Ich überlegte eine Weile, dann nahm ich mein Handy und zeigte ihr die Fotos und Texte. Sie wurde sofort kreidebleich und versuchte herauszufinden, woher ich diese Daten habe. Sie schluchzte und sagte, dass sie ihren Freund wirklich lieben würde - sie brauche einfach nur den Sex mit anderen. Es ging dann noch ein bisschen Hin und Her, aber dann fing sie an sich auszuziehen und fragte mich, ob sie mir gefallen würde. Dann kam sie und fasste mir in den Schritt, danach ging alles recht schnell. Sie sagte, wenn ich das für mich behalte, könnte ich ein Mal im Monat mit ihr ein paar Stunden verbringen, in den mir vollkommen freigestellt sei, was ich tun wolle. Und es kam, wie es kommen musste.

Anfangs trafen wir uns ausschließlich in meiner Wohnung. Wir hatten eine Menge Spaß, und ich ließ mir bei einen Gläschen Wein auch gerne ihre komplette Sexhistorie erzählen, vom ersten Mal bis einschließlich jetzt. Es war einfach sehr erregend für mich, von ihren Ex-Freunden zu erfahren. Nach einiger Zeit verlagerten wir die Treffen - wir machten es im Auto, an Seen oder in Bädern. Im Winter entschlossen wir uns, einen Swingerclub zu besuchen, es ist wirklich der Wahnsinn! Was für mich einfach unverständlich ist, ist wie man so lange an so viel Sex Spaß haben kann. Sie hat ja noch ihren Freund, der auch zwei oder drei Mal die Woche will und den dritten Mann. Einfach Wahnsinn. Und wenn man mit Mitte 20 und gutem Aussehen in einen Swingerclub geht, ist es, als würde man auf einem türkischen Basar mit einem 500-Euro-Schein wedeln. Es kamen regelrecht Scharen auf uns zu. Wir wählten sorgfältig aus und verzogen uns auf die Spielwiesen. Manchmal guckte ich nur zu, dann machte ich wieder mit. Aber alles in allem, habe ich keine Ahnung, wie das Weitergehen bzw. enden soll. Tagsüber immer den guten Freund und Bekannten spielen zu müssen und sich dabei doch so gut zu kennen ist wirklich anstrengend. Wie gesagt, ich habe keinen Schimmer wie das ausgeht, aber es ist einfach Wahnsinn.

Beichthaus.com Beichte #00035431 vom 11.04.2015 um 08:56:54 Uhr (8 Kommentare).

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Lügen bis zum Tod

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Falschheit Lügen Familie Hinterhermsdorf

Ich bin als Scheidungskind bei meinem Vater aufgewachsen. Das habe ich mir selbst so ausgesucht, da ich mich irgendwie immer besser mit meinem Vater verstanden habe als mit meiner Mutter. Die Trennung erfolgte als ich sechs war, die richtige Scheidung als ich dann acht war. Bis dahin hatte ich auch immer noch Kontakt mit meiner Mutter. Als ich ungefähr zehn Jahre alt war, zog meine Mutter mit meiner inzwischen geborenen Halbschwester in eine andere Stadt und meldete sich nicht mehr - bis zu meinem 15ten Geburtstag. Heute haben wir zwar wieder normalen Kontakt, aber es ist halt kein normaler Mutter-Sohn-Kontakt. Ich wohnte also mit meinem Vater alleine. Er war Frührentner und musste aufgrund einer Erkrankung am Rücken schon früh aus dem Dienst auscheiden. Er hatte bei den Justizbehörden gearbeitet. Als ich sieben war, hat er dort aufgehört und war demnach auch jeden Tag für mich da. Er fing dann an, am Wochenende einer Nebenbeschäftigung nachzugehen, um etwas mehr Geld zu verdienen und mir ein gutes Leben bieten zu können. Ich sang in einem damals bekannten Jungenchor, der mich jede Woche meist 3-4 Tage irgendwo einspannte, sei es Konzerte, Proben, Reisen oder Ähnliches. Da unterstützte er mich aufs vollste, gerade am Wochenende, wenn wir einen Auftritt hatten, der etwas später endete, sollte ich oftmals ein Taxi nach Hause nehmen - wenn er arbeitete und mich nicht abholen konnte - was immer so 40 DM gekostet hatte. Ich glaube im Monat hat mein Hobby ihn so 200 - 300 Mark gekostet.

Als ich dann ungefähr elf war, fuhren wir das erste Mal im Urlaub weiter weg. Vorher war dies nicht möglich da er, was ich erst viel später erfahren habe, Schulden abstottern musste, die meine Mutter vor der Scheidung gemacht hatte. Meine Mutter kommt nicht aus Deutschland und so fuhren wir in ihr Heimatland. Sehr zum Missfallen meiner Oma, aber mein Vater sagte immer, der Junge soll auch diese Kultur kennenlernen, wenn seine Mutter schon nicht für ihn da ist. Wir fuhren also jedes Jahr in den Sommerferien dorthin. Nun zu meiner Beichte: Obwohl dieser Mann eigentlich alles für mich gab und mir eine tolle Kindheit ermöglichte, habe ich ihn ständig belogen. Ich glaube es fing damit an, dass ich einmal gesagt habe, ich hätte mein Taschengeld verloren, um mir mehr Süßigkeiten beim Kiosk kaufen zu können. Im Wohnzimmer stand immer eine Schüssel mit Bonbons oder Schokolade und Obst und manchmal aß ich etwas und anstatt das Plastik oder den Rest vom Apfel in den Müll zu schmeißen, schmiss ich die Sachen oft hinters Sofa, welches nah an der Wand stand. Unser Telefon stand auf einer Komode und darüber hing ein Bild. Neben dem Telefon lag ein Notizblock mit Stift und irgendwann find ich an, bei Telefonaten mit Freunden das Bild anzuheben und auf die Tapete dahinter zu kritzeln. In der siebten Klasse fälschte ich seine Unterschrift, als ich einen Tadel bekam, und machte dies weiter, bis ich kurz vorm Rauswurf stand, er zur Schule zitiert wurde und natürlich von nichts wusste. Ich rief mit 14 oder so am Wochenende, wenn er auf Arbeit war bei 0190 Nummern an, und brachte einen Monat eine Rechnung von fast 1.500 DM zustande. Und lauter andere Kleinigkeiten.

Natürlich wurde ich immer erwischt und zur Rede gestellt und meine Standardantwort war immer, dass ich das nicht war und gar nichts davon wüsste. Wie blöd war ich als Kind, wenn man in einem Haushalt mit zwei Personen lebt. Er wollte nichts weiter wissen, als warum ich dies und das gemacht habe, und ich habe ihm dreckig ins Gesicht gelogen. Ich bin dann irgendwann zur Bundeswehr. Nach einigen Monaten wurde ich dann nah an die Heimat versetzt. Ich fuhr aber nicht jeden Tag nach Hause, sondern nach wie vor nur am Wochenende, da es immer noch eine etwas weite Strecke war. Mein Vater hatte im Wohnzimmerschrank immer mehrere Schachteln Zigaretten. Ich nahm mir dann irgendwann ein paar Packungen, nahm den Inhalt heraus und packte die leeren Packungen zurück. Ich rief ihn dann einen Donnerstag an, um ihm zu sagen, dass ich aufgrund von Wachdienst am Wochenende nicht vorbeikomme. Da fragte er mich, ob ich die Zigaretten genommen hätte und warum ich nicht einfach etwas gesagt hatte. Ich hätte doch ohne Probleme welche nehmen können. Dies war das erste Mal, das erste Mal in 19 Jahren, dass ich gleich von Anfang an die Wahrheit gesagt habe. Er bedankte sich dafür, dass ich ihn mal nicht belogen habe.

Das war das letzte Mal, dass ich mit ihm sprach, als ich am nächsten Wochenende nach Hause kam, fand ich meinen Vater tot in der Wohnung vor. Er war zwei Tage vorher verstorben. Heute, mit 32 Jahren, denke ich ziemlich oft daran zurück. Immer mit Tränen in den Augen. Es waren immer grundlose Lügen und ich weiß heute selber nicht mehr, warum ich dies eigentlich gemacht habe. Sicher jedes Kind baut Mist. Ich hatte einen tollen Vater, aber ich hätte dazu noch einen tollen Freund gehabt, nur das habe ich mir, glaube ich, versaut. Meine Beichte ist somit, dass ich meinen Vater, der alles für mich getan hat, von vorne bis hinten grundlos belogen und unser Verhältnis damit extrem gestört habe. Was wohl gewesen wäre, wenn ich die Wahrheit gesagt hätte, statt jahrelang zu lügen? Ich werde mir selbst nie Absolution geben können, aber ich wollte es mal teilen. Vielleicht liest es ja jemand, der ähnlich drauf ist und es regt ihn zum Nachdenken an.

Beichthaus.com Beichte #00035369 vom 01.04.2015 um 11:18:15 Uhr in Hinterhermsdorf (11 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Das Dilemma mit der Bus-Toilette

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Morallosigkeit Ekel Peinlichkeit

Ich habe eine Fernbeziehung, mein Schatz wohnt knapp 1,5 Stunden von meinem Wohnort entfernt. Und es war ein Freitag, an die mich mal wieder zu ihr unterwegs war. Ich fahre neuerdings immer mit den Fernbussen, da dies viel günstiger ist, als mit der Deutschen Bahn. Da sich das Unternehmen, mit dem ich immer fahre, im Moment mit einer anderen Firma zusammentut, gab es schon manchmal Einbußen in der Qualität für die Kunden. Jedenfalls, als ich so unterwegs war, merkte ich, dass ich dringend auf die Toilette musste - ich musste wirklich dringend pinkeln. Mein Sitzplatz war ganz hinten im Bus, ich ging also zur Toilette, die sich im Bus befindet, diese war jedoch verschlossen. Also ging ich zum Fahrer vor und fragte wegen der Toilette. Der Busfahrer gab mir jedoch zu verstehen, dass die Toilette nicht zu benutzen sei, weil angeblich kein Wasser da war. Funktionieren die Bus-Toiletten überhaupt mit Wasser? Na egal - weil die Bus-Toilette außer Funktion war, ging ich zurück zu meinem Sitzplatz, der sich ganz hinten im Bus befand. Dort saß ich als einziger. Die anderen Leute saßen alle vor mir, auf den Bus verteilt. Weil ich meinen Druck auf der Blase bald nicht mehr halten konnte, bin ich auf eine Idee gekommen. Ich saß also auf meinem Platz, ganz hinten im Bus, und traute mich dann, nach einer Weile, erst meinen Gürtel zu öffnen und dann auch noch den obersten Knopf meiner Hose zu öffnen. Ich zog dann meine Hose und anschließend zog ich noch mein Boxershort runter. Hose und Boxershort zog ich ungefähr bis zu meinen Knien runter. Dabei sah ich, dass mein Penis schon total hart war, weil dieser voll Urin war.


Als ich so nackt auf meinen Sitz saß und ich merkte, dass es gleich passieren würde, dass mein Pipi von ganz alleine rauskommt und ich nichts mehr dagegen machen konnte. Also lehnte ich mich etwas zur Seite, sodass es nicht zu auffällig war, bis mein Penis auf den Sitz neben mir zeigte, was nicht schwer war, weil mein bestes Stück leicht nach links zeigt. Sobald ich die Position eingenommen hatte, passierte es auch schon. Mein Pipi lief, und das direkt auf den Sitz neben mir. Als meine Blase leer war, war ich richtig erleichtert. Ich hätte es nie geschafft, es bis zu meiner Ankunft einzuhalten und dort auf eine Toilette zu gehen. Ich zog mich danach wieder an, und wartete, bis der Bus an meinem Zielpunkt angekommen war. Ich beichte, da mir das alles so leidtut - für die Mitreisenden und für die Busfahrer.

Beichthaus.com Beichte #00035297 vom 22.03.2015 um 13:48:16 Uhr (16 Kommentare).

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Die nervige Familie in der Bahn

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Zorn Engherzigkeit Vorurteile Bahn & Co.

Gestern in der S-Bahn war es auf dem Heimweg mal wieder brechend voll. Das Highlight im Quetsch-Chaos war eine äußerst unangenehme Familie mit Kleinkind, das sicher noch keine zwei Jahre alt war. Vom Aussehen der Mutter hätte ich auf Russen getippt, aber die Sprache, in der sie sich lautstark unterhalten bzw. angeschrien haben, klang eher nach Rumänien oder Ähnlichem. Jedenfalls haben sie dem Kind, um es ruhig zu stellen, ein Tablet in die Hand gedrückt. Welche pädagogisch wertvollen Maßnahmen sie für ihr Kind ergreifen, ist mir eigentlich völlig egal. Aber die Belästigung, weil die Lautstärke für das Kind ja voll aufgedreht sein muss, ging mir sehr auf die Nerven. Die keifende Mutter war zufrieden, weil das Kind still war, dem (unbeteiligt wirkenden) Vater war es egal, der trank in Ruhe sein Bier. Je weiter die S-Bahn Richtung Endhaltestelle fuhr, desto leerer wurde sie. Kurz vor Ende sah ich, dass zwei Bahn-Polizisten nur drei Meter neben uns standen und sich offensichtlich nicht um das Verhalten der "netten" Familie scherte. Wenigstens der Sauferei des Mannes hätten sie Einhalt gebieten können, aber sie sagen nichts - zunächst. Dann entschieden sie sich zu einer Fahrkartenkontrolle und - es lebe das Klischee - die Familie konnte keinen gültigen Fahrschein vorweisen. Mutter bezahlte die Strafe bar, Vater gab seine Personalien an. Ich konnte meine Schadenfreude kaum verbergen. Das ist auch meine Beichte hier: Ich habe mich über das Pech der Leute gefreut, weil sie mir auf die Nerven gingen. Ich glaube jedoch, dass das eher arme Leute waren, denen die Geldstrafe sicher sehr wehtut.

Beichthaus.com Beichte #00035228 vom 10.03.2015 um 09:45:13 Uhr (8 Kommentare).

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Bepinkelte Sitze an der Haltestelle

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Trunksucht Dummheit Ekel Unreinlichkeit

Ich (m/33) bin Student der Chemie und befinde mich in einem Austauschsemester in Frankreich. Gestern Abend war ich selbstverständlich wie immer feiern und betrank mich auch gut. Auf dem Heimweg musste ich plötzlich stark pissen. Ich kam an einer Tramhaltestelle vorbei und dachte mir, es wäre lustig, einfach mal auf die Sitze dort zu pissen, was ich denn auch tat, da niemand in der Nähe war. Ich entleerte meine Blase also auf allen Sitzen dort, unter großem Gelächter meinerseits. Dann ging ich nach Hause. Heute Morgen wartete ich verkatert auf meine Tram, bis ich realisierte, dass ich mich auf den Sitzen, auf denen ich saß, am Abend zuvor entleert hatte. Aus dem Studium weiß ich, dass Urin schnell trocknet, aber den typischen Uringeruch bemerkte ich trotzdem, woraufhin ich sofort aufsprang. Vielleicht war das auch meine Strafe für meine Aktion gestern. Ich möchte also meine Urinaktion, sowie meine eigene Dummheit beichten. Aber irgendwie haben es diese Franzosen auch verdient.

Beichthaus.com Beichte #00035207 vom 06.03.2015 um 14:37:37 Uhr (9 Kommentare).

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