Ich hasse die Einsamkeit

9

Hass Verzweiflung

Ich (m,19) kann es einfach nicht verstehen! Warum zum Teufel muss ich immer mit ansehen, wie meine Freunde mit ihren Freundinnen glücklich sind, während ich seit 19 Jahren leer ausgehe?
Ich mache wirklich viel für meine Freunde und bin eigentlich niemand, der anderen etwas Böses will, aber nur weil ich etwas dicker bin und ab und zu ein wenig aufgedreht, soll ich es nicht verdient haben jemanden zu finden, mit dem ich einfach zusammen sein kann? Ich will ja nicht gleich heiraten und um den Sex geht es mir bei der Sache auch nur sekundär, wenn überhaupt. Was ich auch nicht verstehen kann, ist, dass es nicht ein Fünkchen Gerechtigkeit auf dieser Welt gibt, da zumindest in meinem Umfeld die, die am oberflächlichsten sind, auch am glücklichsten sind.
Ich verstehe es nicht! Warum sollte ich, obwohl ich es mir wirklich mehrmals überlege, bevor ich was sage oder mache, das Andere verletzen könnte, nicht auch erfahren, was es bedeutet dieses Glück zu haben, wenn man von jemandem geliebt wird? Es ist auch nicht so, dass ich es nicht versuchen würde und so unförmig, wie ihr euch mich jetzt vorstellt, bin ich auch nicht, aber es klappt einfach nicht. Langsam verlässt mich auch der Mut, etwas gegen meine Einsamkeit zu unternehmen. Meine Freunde wissen nicht, dass mich das so belastet und ich bin auch nicht der Typ, der anderen Schuldgefühle machen will, weswegen ich ihnen auch nichts davon erzähle. Aber ich muss es jetzt einfach loswerden und ich schäme mich auch dafür, aber ich hasse sie alle. Alle, die in einer glücklichen Beziehung leben, sogar meine engsten Freunde, deren Beziehungen teilweise ohne mich gar nicht zustande gekommen wären. Ich fühle mich schlecht deswegen und wahrscheinlich haben sie es nicht verdient, aber ich hasse sie, weil sie es besser haben als ich und an diesem Hass wird sich nichts ändern, bis sich meine Lage geändert hat!

Beichthaus.com Beichte #00021801 vom 20.05.2007 um 09:36:45 Uhr (9 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Meine strunzblöden Mitschüler

105

anhören

Hass Hochmut Vorurteile

Meine strunzblöden Mitschüler
Ich (m/18) habe einen Schultag hinter mir, wie er besser nicht sein könnte. Wohin man in meiner Jahrgangsstufe blickt, es finden sich zu über 90 Prozent degenerierte Arschlöcher. Blöde, selbstverknallte Vollidioten von Kerlen, dumm und kulturbolschewistisch, geben am laufenden Band stupide Plattitüden von sich, dass es in den Ohren schmerzt. Nicht selten hatte ich heute Lust, auf irgendetwas einzuprügeln. Diese Dummheit um mich herum macht mich einfach total fertig. Dieses stupide Gesocks, welches seinen Alltag von trivialer Musik, trivialen Büchern (wenn überhaupt gelesen wird; meist reicht es dazu schon nicht mehr) und abgrundtief banalen Konversationen beherrschen lässt.

Dieses dumme Volk, welches oberflächlich glücklich, innerlich aber leer und abgestumpft ist. Über diese Tatsache wird nicht reflektiert - ebensowenig wie über das Weltgeschehen. Was kümmert Politik, wenn man stattdessen über irgendwelchen belanglosen Schwachsinn diskutieren kann. Dieses strunzdumme Volk. Strunzblöde und stolz drauf. Auch die Weiber. Über 90 Prozent der Weiber in meiner Jahrgangsstufe sind hirnlose, zickige, oberflächliche Nutten. Nutten, die ihre Tangaärsche aus den kurzen Jeans hängen lassen; Nutten, die einerseits offenbar nicht als Wichsvorlage für jedes degenerierte männliche Arschloch dienen wollen, andererseits jene degenerierte Männerschaft mit jeder Faser des eigenen Körpers unterschwellig dazu auffordern, sie doch endlich durchzuholzen. Und dieses Geplapper, dieses Rumgeschwalle, dieses substanzlose! Unglaublich! Warum halten die nicht einfach die Klappe? Ich ersaufe in einer ranzigen Flüssigkeit, die sich Dummheit nennt. Ich bekomme einen Hass auf dieses blöd rumkichernde, rumalbernde Volk. Und Mitleid. Wenn ich beobachte, wie diese Mädchen andauernd saufen. Wenn ich sehe, wie sie sich ihre Fingernägel abkauen, weil sie innerlich so leer und todunglücklich sind. Wer kann nachvollziehen, in welcher Welt ich lebe?

Beichthaus.com Beichte #00021784 vom 20.05.2007 um 00:33:24 Uhr (105 Kommentare).

In WhatsApp teilen
Zufallsbeichte
“Ein


Das Weltbild der Deutschen

21

Falschheit Neugier Vorurteile Gesellschaft Schloßvippach

Ich muss etwas beichten. Ich (m/24) bin gebürtiger Türke und lebe seit 18 Jahren in Hamburg-Harburg. Ja, im Ghetto. Wenn ich mit meinen Kumpels unterwegs bin, pöbeln wir die Deutschen an, schleppen ihre Mädels aus der Disco ab, fahren in alten BMWs rum und benehmen uns so richtig asozial, reden nur türkisch und tragen die typischen Klamotten, schmieren uns Gel in die Haare, dass es richtig glänzt. Ich mache bei dem Ganzen auch mit, aber in Wirklichkeit interessiere ich mich für Maschinenbau, lese Fachliteratur und hole mein Abitur im Fernunterricht nach! Wenn die Deutschen das wüssten, ihr ganzes Weltbild würde definitiv zusammenbrechen!

Beichthaus.com Beichte #00021782 vom 19.05.2007 um 22:08:32 Uhr in Schloßvippach (21 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Mir fehlt einfach ein richtiger Freund

7

Selbstverletzung Verzweiflung

Ich möchte beichten, dass ich vor allem in letzter Zeit mit dem Gedanken spiele mich umzubringen bzw. ich mich frage, was mich in dieser beschissenen Welt noch hält. Ich habe einfach das Gefühl, dass mir etwas fehlt, wie eine bessere Hälfte, ein guter Freund oder eine Freundin. Einen richtigen Freund hatte ich schon seit der Grundschule nicht mehr und von den Leuten, die sich heute Freunde nennen, werde ich verarscht oder ich habe, zu oft, das Gefühl, dass ich unerwünscht bin bzw. halten sie nicht zu mir.

Und mit den Weibern ist auch nicht besser, nicht dass ich mich als hässlich bezeichnen würde. Ich glaube das Einzige, was mich hier noch hält, ist der Gedanke an meine Verwandten und ihre Reaktion, wenn ich mich umbringe. Ich bin auch überrascht, wie gut man solche Gedanken verstecken kann, aber wenn ich alleine bin, fühle ich mich so verdammt einsam und das tut weh.

Beichthaus.com Beichte #00021776 vom 19.05.2007 um 12:13:54 Uhr (7 Kommentare).

In WhatsApp teilen

“Beichte

Ich habe zwei Traumfrauen verloren...

20

Verzweiflung Begehrlichkeit Dummheit Partnerschaft

Als ich 15 Jahre alt war, hatte ich mich das erste Mal verliebt. Sie war damals 13. Wir waren sehr verliebt. Einmal hatten wir ein bisschen geknutscht und ein bisschen Petting gemacht. Wir lagen dabei an einem wunderbaren Sommertag auf einer von Büschen umschlossenen Wiese außerhalb des Ortes und waren sehr glücklich. Auf dem Weg nach Hause hat uns dann eine Nachbarin von ihr gesehen und uns bei ihren Eltern verpfiffen. Sie war ja noch sehr jung. Sie hatte dann ein halbes Jahr Ausgehverbot. Ich hatte ein schlechtes Gewissen und traute mich dann nicht mehr, mit ihr Kontakt aufzunehmen. Sie dachte in dieser Zeit, dass ich von ihr nichts mehr wissen wollte, und hat den Kontakt zu mir daher auch nicht mehr gesucht. Woher ich das alles von ihr weiß? Ganz einfach. Wir hatten uns sechs Jahre später auf einer Party eines gemeinsamen Freundes wieder getroffen. Da haben wir uns dann ausgesprochen.

Als ihr damaliger Freund, und nicht nur der, zur späten Stunde ziemlich besoffen eingeschlafen war, haben wir uns in ein anderes Zimmer verzogen. Wir haben dann nochmal das alles nachgespielt, was ich oben schon beschrieben habe. Da ich jedoch damals beruflich in einer weit entfernten Stadt lebte und sie ihren Job auch nicht aufgeben wollte, haben wir uns danach nicht mehr gesehen. Immer wenn ich an sie denke, dann fange ich vor Sehnsucht an zu zittern und habe Tränen in den Augen. Jetzt auch wieder. Mit 17 bin ich dann während des Urlaubs in Italien drei Wochen mit einem Mädchen gegangen, die ich schon mit 13 kennengelernt hatte. Ich bin damals jahrelang mit meinen Eltern auf den gleichen Campingplatz gefahren. Sie sah aus wie eine Fee und ich hatten uns alle Wünsche erfüllt, die in unseren Möglichkeiten lagen. Meine Freunde und auch mein Vater saßen mal mit heruntergeklappten Kinnladen auf der Terrasse, als sie sich einmal abends mit ihrem Minikleid und schulterfreiem Top und ihren wunderschönen braunen Haaren bei mir auf den Schoß setzte und mir zur Begrüßung einen Kuss gab. Ein vergleichbar wunderbares Mädchen wie sie hatte ich in meinem ganzen Leben nur einmal mit dem oben beschrieben gefunden. Wir hatten in diesen drei Wochen den Himmel auf Erden. Sie war auch die Erste, mit der ich geschlafen habe. Nachts unter freiem Himmel am Strand und mit einem Sternenhimmel und Sternschnuppen, die aussahen, als wären sie von George Lukas extra für uns gemacht worden.

Als sie wieder nach Hause nach Schweden fahren musste, war ich anschließend drei Tage besoffen und war kurz davor mich vor lauter Liebeskummer im Meer zu ersäufen. Wir haben uns nie wieder getroffen. Als ich 30 Jahre alt war und es mit ca. 20 anderen Frauen versucht hatte, habe ich mir einen anderen Job gesucht, bei dem ich nicht mehr dauernd umziehen musste und damit auch leichter eine Familie gründen konnte. Mir war klar, dass ich nie die Frau bekommen würde, die ich mir erträumte. Dass ich mit den beiden oben wahrscheinlich auch meine Probleme bekommen hätte, wenn wir länger zusammengeblieben wären, ist mir natürlich auch klar. Auf jeden Fall habe ich dann mit 30 ein Mädchen kennengelernt, mit der ich es versuchen wollte. Ich musste und wollte Kompromisse eingehen. Nur dass die Kompromisse mit ihr mein Leben kaputtmachen würden, ahnte ich bei meiner Hochzeit noch nicht.

Als dann zwei Jahre später unsere Tochter auf die Welt kam und ich uns ein Haus gebaut hatte und ich mich an den Spruch bei der Trauung "...in guten und in schlechten Zeiten... und bis dass der Tod euch scheidet..." gebunden fühlte, war es um mich geschehen. Jetzt bin ich bald 52 Jahre alt und unsere Tochter ist ein tolles intelligentes Mädchen geworden und hat einen supertollen Job beim Staat als Beamtin gefunden. Sie ist mein ganzer Stolz. Für sie habe ich all die beschissenen Jahre meiner Ehe erduldet. Ich wollte, dass etwas aus ihr wird. Und aus ihr ist etwas geworden. Die Intelligenz hat sie von meiner Frau. Ich habe meine noch! Die Schönheit hat sie von meinen beiden Traummädchen von oben. Meine Frau hat keinen nachweisbaren Schulabschluss und keine Ausbildung. Einen Job hat sie auch nie so richtig ausgeübt. Nach zwanzig Jahren Ehe hat sie mir gestanden, dass sie eigentlich eher auf Frauen steht und mich in all den den Jahren immer wieder mit welchen betrogen hat. Und ich Arschloch habe ihr all die Jahre geglaubt, dass sie als junges Mädchen mal vergewaltigt wurde und daher nicht so viel Spaß am Sex und an meinen Zärtlichkeiten hat.

Dass ich Frauen glücklich machen kann, haben mir ihre Vorgängerinnen immer wieder bestätigt. An mir lag es also nicht! Und dass ich mit meinem Hochschulabschluss und als Vorgesetzter mit gutem Einkommen mit Menschen umgehen kann, rede ich mir auch nicht ein. Ich habe ihr ein schönes und sorgenfreies Leben in all den Jahren ermöglicht. Zum Dank hat sie mich betrogen und mir zwanzig Jahre meines Lebens gestohlen. Sie kann ja eigentlich nichts dafür, dass sie so ist, wie sie ist. Und ich habe das ja auch alles zum Wohle meiner Tochter so gewollt. Wenn meine Tochter und mein alter Vater, um den ich mich kümmern muss, nicht wären, dann hätte ich wohl schon mit meinem Leben Schluss gemacht. Aber ich habe vielleicht noch ein paar Jahre vor mir. Und ich will meine Tochter und meine restliche Familie und meine Freunde durch meinen Tod nicht unglücklich machen. Vielleicht finde ich doch irgendwann mal den Absprung und eine Frau, die mich liebt. Viel Hoffnung habe ich bei meiner depressiven und pessimistischen Lebenseinstellung nicht.

Männer, und auch Frauen, schaut euch euren Partner genau an, bevor euch so eine Scheiße wie mir passiert. Und Gott hilft euch nicht, da es ihn für mich nicht gibt. Sonst würde er nicht so viel Not und Elend zulassen. Aber helfen kann mir sowieso keiner. Das Schicksal eines Einzelnen zählt nichts in dieser Welt. So, jetzt geht es mir ein bisschen besser.

Beichthaus.com Beichte #00021756 vom 19.05.2007 um 03:18:42 Uhr (20 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Aggression   Begehrlichkeit   Betrug   Boshaftigkeit   Diebstahl   Drogen   Dummheit   Ehebruch   Eifersucht   Eitelkeit   Ekel   Engherzigkeit   Falschheit   Faulheit   Feigheit   Fetisch   Fremdgehen   Geiz   Gewalt   Habgier   Hass   Hochmut   Ignoranz   Lügen   Manie   Maßlosigkeit   Masturbation   Missbrauch   Misstrauen   Morallosigkeit   Mord   Neid   Neugier   Peinlichkeit   Prostitution   Rache   Schamlosigkeit   Selbstsucht   Selbstverletzung   Sex   Stolz   Sucht   Trägheit   Trunksucht   Ungerechtigkeit   Unglaube   Unreinlichkeit   Vandalismus   Verrat   Verschwendung   Verzweiflung   Völlerei   Vorurteile   Waghalsigkeit   Wollust   Zorn   Zwang   Zwietracht  

“35.000