Emanzipation ist eine Lachnummer

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Vorurteile Zorn Ungerechtigkeit

Ich (m/25) möchte beichten, dass mir dieses ganze Emanzipationsgeschwätz tierisch auf den Sack geht. Einführung einer Frauenquote, Angleichung der Gehälter und so weiter. Und da wundert man sich, warum die Geburtenrate in Deutschland ins Bodenlose fällt. Das kann dann nicht mal mehr die etwas dümmere Fraktion kompensieren, die von Hartz-IV und Kindergeld lebt. Frauen sind biologisch nun einmal keine Männer. Die gottgewollte Aufgabe einer Frau ist es, Kinder zu gebären, dies ist jedoch nur bedingt mit einer steilen Karriere vereinbar. Versteht mich nicht falsch: Frauen gehören nicht selbstverständlich hinter den Herd, aber der Ansatz, die Frauen den Männern in Führungspositionen vorzuziehen ist absurd. Es ist schlicht eine Diskriminierung des männlichen Geschlechts! Dadurch, dass Frauen Kinder bekommen und sich meistens auch einige Zeit um diese kümmern, verdienen sie zu Recht weniger. Sie haben ja schließlich weniger Arbeitsjahre und somit weniger Erfahrung. Zu allem Überfluss soll jetzt auch noch die Mütterrente eingeführt werden! Was ist mit den Vätern? Diese tragen genauso viel zur Erziehung bei - Stichwort Elternzeit. Für mich bleibt Emanzipation eine Lachnummer. Sogenannte Frauenrechtlerinnen gieren nach den Vorteilen des Mann-Seins, während sie nicht bereit sind, von den eigenen Vorteilen abzulassen. Wehrt euch!

Beichthaus.com Beichte #00032676 vom 05.02.2014 um 15:46:52 Uhr (59 Kommentare).

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Ich rettete sein Leben

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Zorn Engherzigkeit Trunksucht Arbeit

Ich möchte gerne beichten, dass ich mich für meine eigenen Gedanken schäme. Um das zu verstehen, muss ich ein wenig ausholen. Ich bin Student und arbeite in den Ferien meist als Bademeister im örtlichen Freibad. Der Job wird nicht gut bezahlt und ist außerdem auch ziemlich anstrengend. Die meisten Badegäste sehen nur, dass meine Kollegen und ich in der Gegend herumstehen - dabei bedenkt niemand, dass wir von 07:00 bis 20:00 jeden Tag Dienst haben. Dabei müssen wir vor Badebeginn sämtliche Becken reinigen und alles sauber machen und während des Betriebes dürfen wir in der prallen Sonne stehen und müssen zu dritt aufpassen, dass uns keiner der 2.000 Gäste absäuft. Trotz alledem mache ich den Job schon, seit ich 16 bin, weil es mir einfach Spaß macht. Soweit alles gut. Mein Problem ist, dass es mir so vorkommt, als würde unsere Jugend immer dümmer werden. Sie sind unhöflich, nur auf Ärger aus und können sich nicht mehr benehmen. Mir ist schon klar, dass man im Freibad Spaß haben möchte, jedoch finde ich, dass ein gewisses Benehmen in der Öffentlichkeit angebracht ist. Nun zu meiner Beichte: Im jetzigen Sommer kam es vermehrt zu Problemen mit alkoholisierten Badegästen, vor allem Jugendlichen.

So kam es, dass ich in den paar Wochen meines Dienstes insgesamt drei bewusstlose junge Burschen, die einfach zu viel gesoffen hatten, und dann meinten, sie müssten einen Bauchfleck vom 10-Meter-Turm machen, vom Beckengrund geholt habe. Zwei davon mussten im Anschluss Mund zu Mund beatmet werden. Was mich jetzt ärgert, ist, dass keiner im Nachhinein die Größe hatte, sich zu bedanken. Obwohl jeder Einzelne der drei nur ein paar Wochen später wieder beinahe täglich im Bad sein Unwesen getrieben hat, und oft genug an mir vorbeigelaufen ist, hat keiner auch nur einmal den Mund aufgemacht. Ich weiß schon, dass es mein Job war und meine einzige Aufgabe ja genau das ist, was ich getan habe, dennoch finde ich, dass sich das so gehört. Ganz im Gegenteil, als einer von denen trotz meiner Ermahnung wieder mal mit geschätzten drei Promille über das Sprungbrett torkelte, drohte er mir noch an, mich zu verklagen, weil ich ihm anscheinend die Schulter ausgekugelt habe, als ich ihn damals aus dem Wasser zog. Seitdem ertappe ich mich hin und wieder bei dem Gedanken, dass es besser gewesen wäre, wenn ich diese Herrschaften einfach "übersehen" hätte, als sie da so regungslos am Beckenboden trieben. Das würde ich natürlich nie machen, dennoch befriedigt mich dieser Gedanke. Ich bitte um Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00032315 vom 27.11.2013 um 22:22:50 Uhr (13 Kommentare).

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“35.000

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Der gestohlene Einkaufswagen

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Verzweiflung Engherzigkeit Selbstsucht Shopping Nürnberg

Ich (w) bin normalerweise ein totaler Moral- und Werteapostel und habe eine Verzweiflungstat zu beichten. Ich lerne Erzieherin und wir hatten eine kleine Halloweenparty geplant, für die ich noch einige Dinge besorgen sollte. Ich fuhr dann direkt nach der Arbeit zum Einkaufszentrum. Als ich mein Fahrrad abstellte, meldete sich jedoch meine Blase, die entleert werden wollte. Leider gehöre ich zu den Menschen, die keine öffentliche Toilette benutzen, wenn es sich irgendwie vermeiden lässt. Darauf bedacht, möglichst schnell nach Hause zu kommen, bin ich in den Laden gelaufen, ohne mir einen Einkaufswagen zu nehmen. Das habe ich natürlich erst bemerkt, als ich schon drei Sirupflaschen in der Hand hielt und feststellte, dass es kaum noch möglich war, die restlichen Einkäufe zu tragen. Dummerweise hat meine Blase aber so sehr gedrückt, dass ich kaum noch stillstehen konnte. Und was sollte ich in meinem Dilemma tun? Die Sachen stehen lassen, nach Hause fahren und dann erneut zum Einkaufen fahren? Oder sollte ich das irgendwie aushalten? Wobei ich dann natürlich immer noch keinen Wagen gehabt hätte. Bis mir dann die Rettung auffiel - vor mir stand nämlich eine Frau, die gerade in einen anderen Gang ging, um dort etwas zu holen. Und sie hatte einen Einkaufswagen. Ich nutzte die Chance, nahm ihre drei Sachen aus dem Wagen, stopfte sie in ein Regal und floh dann schnell in einen anderen Gang. Liebe Dame vom Einkaufen - es tut mir leid, dass ich das getan habe, aber ich wusste keinen anderen Ausweg. Ich hoffe nur, der Einkaufschip, der in dem Wagen steckte, war kein wichtiges Andenken oder Ähnliches. Es tut mir leid!

Beichthaus.com Beichte #00032209 vom 11.11.2013 um 22:30:01 Uhr in 90491 Nürnberg (Äußere Bayreuther Str.) (15 Kommentare).

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Chaos im Möbelhaus

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Boshaftigkeit Falschheit Lügen Engherzigkeit Shopping

Meinem WG Mitbewohner und mir war heute sehr langweilig, weshalb wir in ein großes Möbelhaus gegangen sind. Dort haben wir uns sehr teure Schreibtischstühle gesucht, und sind mit diesen durch den Laden gefahren. Als ein Mitarbeiter uns sah und fragte, was wir machen, haben wir gesagt, dass doch "Sofort zum Mitnehmen" darauf stehen würde und wir die Stühle kaufen möchten. Er hat uns das zum Glück geglaubt und uns einen Abholschein ausgestellt, mit dem wir die Stühle an der Kasse kaufen sollten, da man die Ausstellungsstücke nicht mitnehmen dürfe. Anschließend sind wir in die Handtücher- und Badematten Abteilung gegangen und haben dort sämtliche Handtücher und Badematten von den Regalen auf den Boden geworfen. Dummerweise hat uns eine Mitarbeiterin beobachtet. Da ich dies bemerkt habe, haben wir uns schnell Richtung Ausgang begeben. Doch die Mitarbeiterin hat mich kurz vor dem Ausgang festgehalten und vor allen Kunden angebrüllt. Sie wurde richtig laut und verlangte von mir, dass ich sofort mitkommen und alles aufräumen solle. Natürlich wollte ich mich nicht vor allen Kunden so bloßstellen lassen und bestritt alles. Die Verkäuferin wurde daraufhin immer wütender und hat mich sogar vor den Kunden beleidigt. Ich bestritt weiterhin, dass ich irgendetwas damit zu tun hätte, und fragte sie, in einem ganz ruhigen Ton, ob diese Beleidigungen normaler Umgangston mit den Kunden wäre. Ich bat sie darum, dass sie doch bitte Ihren Vorgesetzten holen solle, da sie so nicht mit einem Kunden reden sollte. Plötzlich war sie ganz ruhig und meinte, dass dieser nicht im Hause wäre und sie ihn nicht holen könnte. Außerdem entschuldigte sie sich und meinte die Sache wäre für sie nun erledigt und ich könne weggehen. Ich weiß nicht, warum, doch ich war damit nicht zufrieden und bestand darauf, mit ihrem Vorgesetzten zu reden. Außerdem notierte ich mir ihren Namen, um so noch etwas mehr Druck aufzubauen. Nachdem sich schon einige Kunden um uns herum versammelt hatten, und eine Kollegin dazu kam, ging sie schließlich mit mir zu ihrem Vorgesetzten.


Diesem erklärte ich, dass die Verkäuferin mich vor allen Kunden beleidigt und mir unterstellt hätte, dass ich zusammen mit meinem Mitbewohner die Sachen aus den Regalen geworfen hätte, was aber nicht stimmen würde. Sie blieb jedoch dabei, dass wir es waren. Plötzlich ist mir dann eingefallen, dass ich ja noch den Abholschein für die sehr teuren Schreibtischstühle in der Hand hatte. Ich sagte dann, dass ich nur diese Schreibtischstühle kaufen wollte und wir uns noch etwas umgeschaut hätten, da wir etwas für unser Badezimmer suchen würden. Als ich ihm meinen Abholschein zeigte, sah er den Kaufpreis - der ja wirklich sehr hoch war - denn er wurde plötzlich sehr ruhig. Ich sagte dann zu ihm, dass ich die Entschuldigung der Verkäuferin annehmen würde, aber in Zukunft nicht mehr in dem Geschäft einkaufen würde. Dann hab ich ihm den Abholschein und sagte ihm, dass ich die Stühle nach diesem Vorfall nicht mehr kaufen möchte. Er entschuldigte sich dann noch einmal und ich verabschiedete mich. Im Nachhinein tut es mir wirklich leid, dass ich die Entschuldigung der Verkäuferin nicht einfach angenommen habe, obwohl sie ja vollkommen im Recht war. Ich hoffe, dass die Verkäuferin nun keine Abmahnung oder Ähnliches für ihre Beleidigungen erhalten hat. Ich bitte um Verzeihung!

Beichthaus.com Beichte #00032201 vom 08.11.2013 um 21:32:21 Uhr (31 Kommentare).

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Der Mythos vom Regenwurm

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Dummheit Mord Lügen Tiere Kinder Berlin

Es gibt eine Sorte von Beichte, die verständlicherweise immer sehr negativ aufgenommen wird. Trotzdem möchte ich mich hier outen, um als mahnendes Beispiel zu wirken. Als ich ein kleines Kind war, das genaue Alter weiß ich nicht mehr, wusste ich von meinen Eltern zwei Dinge über Regenwürmer: Erstens sind sie gut für den Garten, weil sie die Erde umgraben, zweitens leben beide Hälften weiter, wenn man sie durchschneidet. Ihr könnt euch schon denken, worauf das hinauslief. Eine ganze Zeit lang suchte ich gezielt Regenwürmer im Garten und dachte, ich tue allen Beteiligten etwas Gutes, indem ich ihnen helfe, "sich zu vermehren". Ich lief munter umher und zerteilte über Tage hinweg Regenwürmer, bis mir dann irgendwann bei längeren Beobachtungen auffiel, dass sie irgendwann aufhörten, sich zu bewegen. Ich dachte zunächst, das wäre ein dummer Zufall oder es läge an mir, aber da sich das dauernd wiederholte, hörte ich irgendwann damit auf. Erst Jahre später habe ich erfahren, dass diese Geschichte totaler Blödsinn ist.
Ich wurde also Tierquäler wider Willen und möchte euch sagen: Liebe Leute, erzählt euren Kindern keinen Blödsinn.

Beichthaus.com Beichte #00032164 vom 03.11.2013 um 15:57:06 Uhr in 10785 Berlin (Kluckstraße) (14 Kommentare).

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