Große Taten in der Fantasie

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Selbstsucht

Ich beichte, dass ich mir in meiner Fantasie oft vorstelle, wie ich große Dinge tue: Aktuell möchte ich eine demokratische Revolution in China auslösen, oder wahlweise in Turkmenistan (auch so eine Diktatur), dann stelle ich mir immer vor, wie ich Interviews gebe und den Leuten erkläre, was meine Ziele sind. Des Weiteren stelle ich mir vor, dass ich für meine demokratischen und liberalen Ziele ins Gefängnis muss und später wie Nelson Mandela gefeiert werde, als Befreier. Außerdem träume ich immer davon, der Frau, für die ich jeweils schwärme, so richtig in einer Situation zeigen zu können, wie toll ich bin, also einen Einbrecher verprügeln oder sie mit einer genialen Argumentation zu überzeugen. Ich habe ständig solche Allmachtsfantasien, dabei ist mein Leben total langweilig. Dabei will ich doch nur der Welt meinen Stempel aufdrücken. So!

Beichthaus.com Beichte #00024510 vom 03.08.2008 um 23:57:54 Uhr (20 Kommentare).

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Dehnungsstreifen und große Nippel

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Fetisch Begehrlichkeit Verzweiflung

Dehnungsstreifen und große Nippel
Ich möchte hiermit beichten, dass ich eine ganz besondere Vorliebe habe: Ich stehe total auf sogenannte Dehnungsstreifen bzw. Hautrisse bei Frauen, ähnlich wie Schwangerschaftsstreifen. Meist entsteht so etwas aufgrund einer leichten Bindegewebeschwäche oder weil die Haut nicht so schnell mitwachsen kann. Am meisten macht es mich an, wenn eine Frau viele davon an den Brüsten, am Arsch und zwischen den Oberschenkeln hat. Bislang konnte ich noch niemanden finden, der meine Vorliebe dafür teilt. Eigentlich alle Frauen, die so etwas haben, finden es an sich auch hässlich und hätten gern glatte Haut. Ich kann das überhaupt nicht nachvollziehen und verstehen, denn glatte Haut ist doch stinklangweilig. Hinzu kommt noch meine Vorliebe für besonders große Brustwarzen. Jetzt nicht übertriebene, die so groß sind, wie Teller, aber doch eher schon größere. Kleine Nippel finde ich richtig abturnend.

Viele Damen finden solche großen herausstehenden Brustwarzen an sich selbst nicht schön oder schämen sich dafür, doch ich liebe das und drehe schon beim Anblick total durch. Leider kann man den Frauen, wenn man sie kennenlernt, vorher nicht ansehen, ob sie meinem bevorzugtem Typ entsprechen. Das macht mir meine Partnerwahl extrem schwer, und wenn ich dann mal ein passendes Objekt der Begierde gefunden habe, steht es nicht einmal zu seiner natürlichen Schönheit. Ich möchte mit dieser Beichte auch ein Wort an die Frauen richten: Schämt euch nicht für kleine Einzelheiten und Macken, wenn euer Freund euch liebt, dann wird er euch so nehmen und akzeptieren, wie ihr seid. Gibt es noch andere Männer auf der Welt mit solchen Problemen?

Beichthaus.com Beichte #00024503 vom 03.08.2008 um 22:24:34 Uhr (57 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Sex-Fantasien in der Schule

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Masturbation Wollust Schule

Ich möchte beichten, dass ich (w/16) mir im BWL-Unterricht (langweiligster Unterricht der Welt) immer Sex mit allen Jungs aus meiner Klasse vorstelle. Mal stelle ich es mir romantisch vor und manchmal auch richtig Hardcore, je nach Laune. Guter Zeitvertreib. Nur sind meine Slips immer so feucht, wenn ich nach der Schule wieder nach Hause komme. Ich sollte mir abgewöhnen, bei den kleinsten Gedanken feucht zu werden. Obwohl sie ja nicht mehr klein sind. Achja und bevor ihr denkt, ich wäre ein hässliches Mädchen, das nie einen Typen abbekommen wird, dann liegt ihr falsch. Mein Sexleben ist trotzdem super.

Beichthaus.com Beichte #00024461 vom 02.08.2008 um 20:53:06 Uhr (25 Kommentare).

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Blasphemie!

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Unglaube Vorurteile

Ich bin letzten Freitag aus der Kirche ausgetreten und es fühlt sich VERDAMMT gut an. Das einzige Problem an der Sache ist, dass meine Heimatgemeinde (sprich Taufgemeinde) stillschweigend über den Austritt informiert wird. Und da ich aus einem kleinen, urkatholischen und schrecklich konservativen Dorf komme, gehe ich jede Wette ein, dass die Bedeutung des Wortes "Datenschutz" dort unbekannt ist. Ergo wird meine Mutter vermutlich beim Bäcker oder direkt nach dem Gottesdienst von der "Abtrünnigkeit" ihrer gottlosen Tochter erfahren und einen Herzinfarkt erleiden. Ach ja, enterbt werde ich gewiss auch. Es tut mir schrecklich leid, dass wir in völlig verschiedenen Welten leben, unsere Meinungen verschiedener nicht sein können, aber sie ist für Argumente einfach nicht zugänglich und ich kann ja wohl schlecht nur ihretwillen Mitglied einer Institution sein, welche ich zutiefst verachte. Ach übrigens, ich glaube an Gott. Aber für mich hat Gott rein GAR NICHTS mit der Kirche zu tun. In den Augen meiner Mutter absolute Blasphemie. Denn es gibt ja ohne Kirche keinen Gott. Was aber bedeuten würde, dass Gott eine reine Erfindung der Kirche ist. Ach, ich gebe es auf.

Beichthaus.com Beichte #00024434 vom 01.08.2008 um 22:46:24 Uhr (32 Kommentare).

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Wie man die Zeugen Jehovas vom Glauben abbringt

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Misstrauen Unglaube Vorurteile

Ich möchte beichten, dass ich möglicherweise den Glauben zweier Personen zerstört habe. Es war während meiner Mittagspause, die Sonne schien und ich saß auf einer Bank am Marktplatz, einen Eiskaffee schlürfend und vollkommen in meinen Gedanken versunken. Eine Stimme drang an mein Ohr: "Darf ich dich fragen, was du für den Sinn des Lebens hältst?" Ich, voll in Gedanken, sage: "Der Sinn des Lebens besteht darin, nicht nach dem Sinn zu suchen, denn sollte man ihn finden, begeht man wahrscheinlich Selbstmord." Die Stimme: "Du bist ein trauriger Mensch." Erst jetzt blicke ich auf und sehe ein junges Pärchen vor mir stehen. Sie: blond, klein, recht hübsch. Er: kurze Haare, Brille und ein Gesicht, in das man nur so aus Spaß einschlagen möchte. Beide trugen ein weißes Hemd und schwarzen Rock bzw. Hose, auf dem Rücken ein Rucksack und auf der Brust ein Button mit der Aufschrift "ERWACHET". Scheiße! Die Zeugen. Sie setzten sich sofort zu mir. Sie fing sofort an, mich zu zu texten. Mein Weltbild wäre sehr bewölkt und ich müsste mein Herz für die Güte Gottes öffnen.

Güte Gottes? Mein Fluchtreflex legte sich. Gott, das ist mein Thema (Ja ich habe die Bibel gelesen, sie aber auf mein zynisches Weltbild zurecht interpretiert). "Gott ist nicht gütig. Er redet es uns nur ein, um mit dem Glauben an das Paradies uns gefügig zu machen. Gott will uns nicht im Paradies haben, sonst hätte er Adam und Eva nicht so explizit auf die Verbote hingewiesen, dass die beiden neugierig werden, mussten diese zu übertreten. Der Mensch wollte schon immer Verbote übertreten, das weiß doch jeder. Besonders derjenige, der allwissend ist. Gott wollte uns nicht haben, aber anstatt uns das zu sagen, hat er intrigiert und uns ein Verbrechen angehängt. Das ist doch fies oder?" Er schluckte nur. Aber sie schien nach einem Gegenargument zu suchen. Sie fand keins. Sie sagte nur, man solle Gott nicht anzweifeln. Ich: "Sagt wer?" "Sagt Gott." "Verbrecher sagen auch von sich, unschuldig zu sein. Soll man das auch nicht anzweifeln, nur weil er es sagt."

Das Gespräch ging so ungefähr eine halbe Stunde weiter. Ich habe weitere Beispiele für die Hinterhältigkeit Gottes gegeben und mit Beispielen aus der Bibel belegt. Ich konnte auch meine Beweisführung anbringen, dass die Frau die Personifizierung des Teufels ist. Nur um sie ein wenig fertig zu machen. All das lässt sich mit der Bibel belegen, wenn man sie so auslegt wie ich. Auf jedes Argument, was sie hatte, hatte ich ein perfektes Gegenargument. Ich bin normalerweise nicht sehr schlagfertig, aber dieses Mal hatte ich einen ziemlich guten Lauf. Sie schien sehr leicht beeinflussbar zu sein (Kein Wunder, sonst wäre sie ja nicht Zeuge geworden).

Naja das Ende vom Lied ist, das die zwei sich getrollt haben, sie ziemlich heftig am schluchzen und er sie tröstete. Das Letzte, was ich von ihm hörte, war dass er ziemlich leise zu mir sagte: "Du bist ein Geschöpf des Bösen und Gott wird dich dafür bestrafen." Ich antwortete nur mit einem glockenhellen "Hosianna!" Danach habe ich den Rest meiner Pause wieder mit Eiskaffee schlürfen verbracht, dieses Mal nur über beide Ohren grinsend. An diesem Tag hatte ich ein tierisches Hochgefühl. Heute tut es mir leid, vielleicht waren die beiden ja glücklich mit ihrem Glauben. Aber was lassen sie sich auch so leicht beeinflussen. Vielen Dank, dass ihr mir so lange zugehört habt.

Beichthaus.com Beichte #00024415 vom 01.08.2008 um 16:50:07 Uhr (45 Kommentare).

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