Vom Moppelchen zum Model

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Begehrlichkeit Feigheit Masturbation

Ich (m) muss beichten, dass ich total bescheuert war! Aber mal von Anfang an: Ich hatte während meiner Jugend normal viele Freunde, dennoch muss ich sagen, dass ein Mädchen namens A. die beste davon war. Wir konnten uns über alles unterhalten und waren wirklich ein Herz und eine Seele. Sie war herzlich, man konnte auch zusammen mit ihr zocken, hatte Humor, sehr intelligent, hat sich sozial engagiert etc. Also so ziemlich alle Attribute, die jeder Mann egal welchen Alters anziehend findet. Doch einen Haken hatte die Sache: Ihr Aussehen. Sie war schon früh sehr groß geraten (über 1,80 m) und war auch übergewichtig! Also nicht fett, aber man hat ihr angesehen, dass sie deutlich mehr auf den Rippen hatte - außerdem trug sie Brille, die Haare immer zusammengebunden und doch immer sehr burschenhaft angezogen, also wirklich nie Rock, hohe Schuhe etc.! Und sie war auch anderweitig ein Freak, hat sich mit Spielen wie ein Junge ausgekannt, gleichzeitig aber auch Latein und Altgriechisch in ihrer Freizeit gelernt, womit ich sie auch manchmal aufgezogen habe, sie mir aber nie wirklich böse war. Wie gesagt, das hatte mich bis dahin nicht weiter gestört, da sie wirklich eine herzliche Person war. Doch dann, als wir beide so ungefähr 17 waren, gestand sie mir eines Abends, dass sie sich in mich verliebt habe und das wir ja so viele Gemeinsamkeiten haben etc. Ich war total schockiert und fragte sie, wie sie jetzt bitteschön darauf kommt, und konnte in ihrem Gesichtsausdruck die pure Enttäuschung erkennen. Verständlicherweise ging sie wortlos nach Hause.


Doch dann habe ich einen Fehler begangen und mit einem unserer Kumpels darüber gesprochen und mit ihm leider auch über sie gelästert, wie sie es mit ihrem Aussehen träumt, mit mir zusammen zu sein. Es hat natürlich nicht lange gedauert, bis alle anderen in unserem Umfeld sowohl von ihrem Geständnis als auch von meiner Lästeraktion wussten. Über vier Ecken hat auch sie schlussendlich von dem von mir Gesagten erfahren und hat daraufhin jeglichen Kontakt zu mir abgebrochen. Ich war gespalten. Einerseits wusste ich, was für ein sensibler und herzlicher Mensch sie ist und dass sie das bestimmt nicht verdient hat, andererseits hatten meine Kumpels wohl auch etwas gegen sie bzw. dass wir so viel Zeit miteinander verbrachten - Reflexion meinerseits im Nachhinein - und haben mich sie dann vergessen lassen und sie schlecht geredet. Wir haben bis heute nie wieder miteinander kommuniziert. Nach dem Abi ist sie dann mit ihrem Einser Abi in eine Großstadt gezogen, um ein angesehenes Studienfach zu studieren. Ich bin hier geblieben und habe mich anderweitig weitergebildet. Jetzt, nach einigen Jahren, habe ich wieder ein Lebenszeichen von ihr erhalten, also indirekt. Einer meiner Kumpels meinte, dass unsere A. jetzt Model sei, keine Ahnung, wie er das erfahren hat, hat sich hier wohl herumgesprochen.


Ich konnte das natürlich nicht glauben, aber mein Kumpel meinte, ich solle sie mal googeln. Gedacht, getan. Als ich ihren kompletten Namen eingab, kam mir schon ein Wikipedia-Artikel entgegen, entsprechend mit verschiedenen Bildern. Und ich hatte in diesem Moment wirklich meinen Mund offen. Sie hatte keine Brille mehr, hat sich die Haare blondiert und sieht wirklich wie eine klassische Sexbombe aus, aber auf keinen Fall nuttig. In der Beschreibung stand wirklich, sie sei Model, konnte das auch nicht glauben. Und die ersten Links waren dann halt dementsprechend Facebook, Twitter, Instagram-Account, was ich auch alles nacheinander anklickte. Sie hat total abgenommen und auch einen totalen Stilwechsel hinter sich, ich hätte ihr das nie zugetraut. Auf jeden Fall kam ich dann auch zu einem Bikinifoto von ihr, was mich total rattig machte. So befreite ich meinen Milchshake aus meinen Walnüssen. Gerade frage ich mich wirklich, was mich da vor ein paar Tagen geritten hat.


Ich muss also beichten, dass ich ein total süßes Mädchen von früher zurückwies, aber auf genau dieselbe heiße Dame von heute stehe, die sicherlich einige, wenn nicht viele von euch kennen. Übrigens, sie scheint auch heute noch "sozial" und bodenständig zu sein, was ich jetzt mal aus dem öffentlichen Engagement und Fankontakt beziehe. Sie hat sich übrigens erst vor Kurzem von ihrem Freund getrennt, zu ihm sage ich jetzt mal nichts wegen des Bekanntheitsgrades. Ich bin verzweifelt, soll ich mich melden? Habe ich noch eine Chance? Liebe A., es tut mir so leid, was ich dir damals angetan habe, du weißt nicht, wie sehr ich es bereue.

Beichthaus.com Beichte #00036714 vom 26.09.2015 um 16:02:31 Uhr (26 Kommentare).

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Meine ekelhafte Stiefschwester

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Ekel Unreinlichkeit Rache Familie

Ich stamme aus einem winzigen Kuhkaff, mitten in der Wildnis. Meine Mutter verschwand, als ich ein Jahr alt war und mein Vater, für sein Alter ein wirklich gut aussehender Mann, hatte daraufhin einige Affären, aber nie etwas Ernstes. Wir hatten uns in unserer quasi frauenlosen Existenz hervorragend eingerichtet. Der Klodeckel blieb oben, im Flur hing ein Auto-Kalender, und wenn mein Vater zum drölftausendsten Mal unseren klapprigen alten Traktor zerlegte, um ihn doch noch ein halbes Jahr länger am Laufen zu halten, lagen schon mal verölte Kolben und Pleuellager auf dem Wohnzimmertisch herum. Natürlich immerhin mit Unterlage. Meistens. Außerdem fungierte unsere Garage allsonntäglich als Treffpunkt und Zuflucht für all die geknechteten und von der Ehe gezeichneten Männerseelen des Dorfes. Man nannte die berüchtigte Veranstaltung auch den Elf-Uhr-Tee. Eines Tages jedoch, ich war grade 16 geworden, geschah das bis dato vollkommen Undenkbare: Mein Vater blieb an einer seiner Affären hängen, und nach einem halben Jahr zog besagtes Frauenzimmer samt Tochter bei uns ein. Ab da war der Klodeckel zu, der Auto-Kalender wich einem kitschigen Blumen-Kalender, und die öligen Traktorenteile durften nicht einmal mehr über die Schwelle der Wohnungstür.

Zu allem Übel standen plötzlich Zimmerpflanzen überall in der Hütte, und man konnte sich wegen der vielen Dekoartikel gar nicht mehr frei bewegen, ohne fürchten zu müssen, dass man im Dunkeln irgendeinem babygesichtigen Keramiktier auf grausame Weise das Leben aushauchte. Die Tochter indessen war 15, Punk, durchaus tageslichttauglich, und von ihrem Umzug aufs Land vermutlich in etwa so begeistert wie von einer Eiterbeule im Genitalbereich. Sie hing den ganzen Tag am Telefon und verbarrikadierte sich dabei in ihrem Dachmansardenzimmer. Außer zu den Mahlzeiten kam sie so gut wie nie raus aus ihrer Höhle. Mit einigem Befremden bemerkte ich außerdem, dass sie schon zu Zeiten aufstand, die selbst einem eingefleischten Landwirt bereits wenigen Tagen Ringe unter die Augen getrieben hätten, nur um eineinhalb Stunden im Bad zu verbringen und ihr Haupthaar in den extravagantesten Formen frisieren zu können. Einige Zeit ging ins Land, der traditionelle Elf-Uhr-Tee - in den Augen meiner Stiefmutter eine ganz widerliche Angelegenheit - ging elendig vor die Hunde, und bald schon führten wir ein braves Familienleben. Brav, bis auf die Tatsache, dass die Familientochter sich benahm wie eine italienische Operndiva auf Diät.

Sie kannte keinen normalen Umgangston, sondern pendelte zwischen Herablassung, Wut, Selbstmitleid und Verachtung. Am allermeisten bekam ich das zu spüren, vor den Eltern kuschte sie jedoch einigermaßen. Ich ging daher dazu über, sie größtenteils zu ignorieren, aber es war wie mit der surrenden Mücke im Schlafzimmer: Eine Weile lang geht es, aber spätestens, wenn man den ersten juckenden Stich hat, steht man doch auf und holt die Fliegenklatsche. Dieser Punkt war bei mir erreicht, als ich feststellte, dass sie sich regelmäßig meine Zahnbürste in ihren mageren Hintern steckte und wohl auch darauf urinierte. Ich hatte mich schon länger gewundert, warum meine Zahnbürste derart seltsam bitter schmeckte, und als ich dann einmal eine Spur Fäkalien daran entdeckte, wurde mir relativ schnell klar, was da die wahrscheinliche Ursache war. Nachdem ich den heftigen Würgereiz überwunden hatte, beschloss ich erst einmal meinen Verdacht zu bestätigen, was mir am nächsten Morgen gelang, als meine zuvor frische und neue Zahnbürste unmittelbar nach ihrem mehrstündigen Badbesuch roch wie ein voller Güllebehälter in der prallen Sonne.

Ich geruchsinspizierte danach auch diverse andere meiner persönlichen Gegenstände und stellte bald daraufhin fest, dass sowohl mein Handtuch, als auch einige meiner T-Shirts bei nasaler Annäherung eine sehr markante Duftnote aus einer Mischung von Vaginalsekret, Urin, und analen Ausscheidungen sehr exquisiter Nach-Suff-Qualität aufwiesen. Im Übrigen verströmte eines meiner Schreibtischfächer bei Öffnung ein Aroma, als hätte man es zur Trockenfischproduktion, oder zur Zwischenlagerung von ungekühlten Leichenteilen missbraucht. Keine Ahnung, wie sie das angestellt hat. In meinem Rachewahn überlegte ich, es ihr mit gleicher, analfixierter Münze heimzuzahlen, ihr auf Kopfkissen oder Zahnbürste zu ejakulieren, oder Ähnliches. Dann wurde mir aber recht schnell bewusst, dass ich mich nicht auf dieses Niveau herablassen wollte, zumal sie auch sicher mit Vergeltungsschlägen aus dieser Ecke rechnete.

Stattdessen tat ich Folgendes: Ich besorgte mir zunächst heimlich eine zweite Zahnbürste und versteckte meine guten Klamotten vor ihr. Als wir dann auf Klassenfahrt fuhren, ich also länger nicht da war, tat ich bei der Abreise vollkommen arglos und schloss auch mein Zimmer nicht ab, sodass sie jeden möglichen Schabernack treiben konnte. Allerdings ließ ich ebenfalls meinen damals brandneuen Laptop mit integrierter Webcam laufen. Über das Betriebslicht der Cam und des Laptops klebte ich dämliche Smileyaufkleber, und das Netzteil ließ ich einfach dran. Da der Bildschirm aus war, bemerkte man auf die Art nicht gleich, dass das Ding lief, und munter vor sich hin aufzeichnete. Was soll ich sagen? Es gab wie erwartet anschließend im Ganzen wirklich sensationelles Bildmaterial zu bestaunen. Der Höhepunkt war, dass sie sowohl auf meinen Teppich urinierte, den angestrengten Blick exakt in gerader Linie zur Webcam gerichtet, als auch nachher den letzten Tropfen an meinem Kopfkissen abwischte. Diese Aktion ging dann auch nahtlos in etwa zweiminütiges Klick-Die-Maus-Spiel auf meinem Kissen mit fulminantem Orgasmus am Ende, ihrem sehr gut erkennbaren Gesichtsausdruck nach zu urteilen, über.

Was sie sich sonst alles für Gegenstände durch ihre magere Ritze zog, spottet jeder Beschreibung. Nach dem Ansehen ihrer Obszönitäten, und dem Auswechseln diverser Gegenstände in meinem Zimmer überspielte ich dieses Meisterwerk des schlechten Geschmackes auf ihren Rechner und lud den Film in den Autostart. Danach kam sie erst einmal gar nicht mehr aus dem Zimmer, um mich aber nach einem Monat dann doch zu fragen, was sie tun könne, damit ich das Material lösche. Ich sagte ihr, dass es mir reichen würde, wenn sie ihren Unmut auf die Situation nicht auf mich projizierte, und ich es auch nicht gerade lustig fand, nach Jahren in einer relativ zwanglosen Männerhöhle plötzlich die generalstabsmäßigen Anweisungen ihrer Mutter befolgen zu müssen, den ganzen dämlichen Dekokitsch zu ertragen und nach Außen hin einen auf glückliche Familie zu machen. Sie akzeptierte das, wohl auch mangels anderer Optionen, und ab da lebten wir wenigstens in friedlicher Koexistenz. Meine Zahnbürste blieb ihrem Intimbereich fern, und ab und an war sie sogar im Rahmen ihrer Möglichkeiten nett zu mir.

Ich gestehe jedoch, dass ich mir jenes explizite Filmchen wider meiner Versprechungen in Ausschnitten aufgehoben habe, da mich ihr intensiver Ritt auf dem Kopfkissen doch ziemlich erregte. Gelegentlich sehe ich mir den unfreiwilligen Porno nach wie vor an, und stelle mir vor, ich hätte als Gegenleistung zum Löschen eine Runde zünftige Fleischkissenschlacht eingefordert. Ich bin mir heute ziemlich sicher, dass sie damals darauf eingegangen wäre, und es vielleicht sogar ein wenig darauf angelegt hatte, allerdings wäre ich gar nicht auf so eine Idee gekommen. Naja, sei es drum. Mein Vater hat sich vor nicht allzu langer Zeit erwartungsgemäß wieder getrennt, und so ist, wenn ich von Studium nach Hause komme, wohl wieder alles beim Alten.

Beichthaus.com Beichte #00036706 vom 25.09.2015 um 11:43:04 Uhr (30 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Ohne Essen werde ich zur Diva!

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Völlerei Maßlosigkeit Zorn Ernährung Ladelund

Wenn ich eine Weile keine Nahrung bekomme, werde ich unausstehlich - auch meinen Freunden gegenüber und das tut mir sehr leid. Ich spreche dabei nicht von zwei Stunden, sondern von einem ganzen Tag ohne die Gelegenheit, richtig zu essen. Leider Alltag, wenn man studiert. Man isst morgens das Frühstück und hat vielleicht noch etwas Kleines mit, aber weil irgendein Professor an der Uni gnadenlos überzieht oder ein Bus ausfällt, schafft man es nicht mehr zur Mensa, da diese begrenzte Öffnungszeiten, aber auch sehr lange Wartezeiten hat. In diesen Momenten könnte ich alles kurz und klein kloppen, vor allem, wenn dann noch sechs Stunden Vorlesungen folgen. Vielleicht ist das ein bisschen wie in der bekannten Schokoriegelwerbung. Ich entschuldige mich für mein zickiges und trotziges Verhalten, das Unschuldige deshalb schon mitmachen mussten. Aber ich brauche mittags einfach etwas Anderes, als schon wieder ein Brötchen oder einen Imbissbesuch, der drei Mal so viel wie die Mensa kostet.

Beichthaus.com Beichte #00036705 vom 25.09.2015 um 09:34:12 Uhr in Ladelund (12 Kommentare).

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Die gute alte Friendzone

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Verzweiflung Begehrlichkeit

Ich (m/20) beichte, dass mich Frauen seit geraumer Zeit gewaltig an die Grenzen meiner Nerven treiben. Der Grund dafür? Ich habe bei diesem Thema kläglich versagt! Ich habe es ganze neun Mal nicht geschafft, eine Beziehung oder Ähnliches zu beginnen. Das letzte Mal wurde ich von meiner ehemaligen besten Freundin abgewiesen - nach einer langen Freundschaft entwickelten sich meinerseits Gefühle für sie, aber sie fing wieder etwas mit ihrem Ex-Freund an. Wie nicht anders zu erwarten, ging das Ganze aber wieder den Bach runter. Kontakt haben wir inzwischen keinen mehr. Ich habe nun endgültig die Lehre daraus gezogen und renne keiner Frau mehr hinterher. Ich habe mit 20 Jahren endgültig die Nase voll davon! Ich kann offensichtlich keine Beziehung führen - auf der anderen Seite weiß ich das aber auch nicht, da ich ja noch nie eine hatte. Ich bin gefangen in einer misslichen Lage. Ich finde übrigens auch keine Gründe dafür, obwohl ich lange danach gesucht habe. Ich beichte hiermit also, dass ich wohl unfähig bin, meine Gefühle an eine andere Person zu vermitteln und meine Interessen jetzt lieber alleine verfolge.

Beichthaus.com Beichte #00036703 vom 24.09.2015 um 20:01:24 Uhr (13 Kommentare).

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“Beichte

Die Nutellaglas-Post

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Ekel Rache Engherzigkeit Shopping Ernährung

Ich (w/20) bin ein großer Nutellaliebhaber - gewesen. Ein Glas hielt bei mir keine Woche, ich war regelrecht süchtig nach dem Zeug. Vor längerer Zeit kaufte ich wieder einmal fünffach Nachschub und das Öffnen des dritten Glases hat mir den Appetit auf Nutella wohl für immer verdorben. Irgendein gestörter Freak hatte den ursprünglichen Inhalt gegen den (s)eines Darmes eingetauscht. Ich kann nicht beschreiben, wie tief greifend ekelerregend es war, morgens gegen halb sieben total verpennt in aller Routine ein augenscheinlich frisches Nutellaglas aus dem Schrank genommen zu haben, am Frühstückstisch zu sitzen, in freudiger Erwartung den Deckel aufzuschrauben und anstelle der Schutzfolie eine Masse von widerlich stinkendem Kot vorzufinden. Bei der Erinnerung könnte ich jedes Mal kotzen. An diesem Morgen habe ich nichts gegessen und den ganzen Tag über holte mich die traumatische Situation vom Frühstückstisch immer wieder ein. Als ich nach einem entsprechend unproduktiven Arbeitstag nach Hause kam, musste ich erst recht wieder daran denken, was mir widerfahren war.

Warum war ausgerechnet ich die Empfängerin geworden? Mit gemischten Gefühlen sann ich über die möglichen Motive des Täters nach und darüber, was ich auf diesen Streich zu unternehmen hatte. Ich entschied letztlich, das Ganze nicht einfach auf mir sitzen zu lassen, sondern ins Spiel der Nutellaglaspost, wie ich es taufe, einzusteigen. Einerseits wollte ich nicht die Einzige sein, die mit den psychischen Folgen dieses Schocks zu leben hat, und andererseits fand ich es einfach lustig. Ich beschloss, sowohl die beiden verbliebenen Nutellagläser aus meinem Schrank, als auch das mit den Hinterlassenschaften des Fremden wieder in Umlauf zu bringen. Erstere wollte ich zuvor selbstverständlich mit neuem Inhalt versehen. Da ich nicht so ein Ekel bin, das Freude daran empfindet, anderen Leuten die eigenen Körperausscheidungen zu servieren, überlegte ich mir eine Alternative. Ich entschied mich dafür, jeweils ein Löchlein in der Mitte der Gläser auszuhöhlen, sodass von außen nichts sichtbar waere, und beide mit Fisch zu füllen. Gedacht, getan.

Ich habe die Gläser in einem unbeobachteten Moment extra weit hinten ins Regal (im Supermarkt) gestellt, damit der Fisch noch eine Weile Zeit hat, um zu reifen. Ich bin absolut sicher, dass mein Plan aufging, da ich den Gang vor meiner Tat negativ auf Kameras abgecheckt habe. Nur leider werde ich die Reaktionen der Käufer wohl niemals erfahren - vielleicht haben sie ja auch Gefallen an dem Spiel gefunden? Irgendwo tut es mir leid, aber der Spaßfaktor ist definitiv höher als die Reue.

Beichthaus.com Beichte #00036674 vom 20.09.2015 um 19:48:28 Uhr (20 Kommentare).

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