Mein Dilemma mit den Autos

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Vandalismus Feigheit Lübeck

Als ich noch verheiratet war, fuhr mein Ex-Mann einen Firmenwagen. Er war ein Mann, der von der Statur her eher klein war, deshalb wohl seine Liebe zu großen Autos. Ich selbst hatte ein knuddeliges kleines Cabrio, das wendig und einfach gut zu fahren war. Nun war es so, dass mein Ex-Mann seinen Wagen in der Garage so platziert hatte, dass ich mit meinem kaum raus kam. Ich hatte einfach keine Lust jetzt mit den Autos hin und her zu rangieren und habe dann kurzerhand seinen Wagen genommen. Ein, für mein Empfinden, riesigen Schlitten. Er saß im Wohnzimmer und schaute Fußball. Es ist ja so einfach den Schiedsrichter anzuschreien, wenn man vor der Mattscheibe sitzt. Er wusste also nichts davon, dass ich seinen Wagen mal kurz nahm. Das ersparte mir viele Anweisungen, wie ich das Ding zu fahren hatte, worauf ich achten müsste und auch die Peinlichkeit, dass er mir den Wagen garantiert aus der Garage fahren würde, nur so zur Sicherheit. Als ob wir Frauen kein Auto fahren könnten. Gut, also los. Rückwärtsgang rein und ab raus aus der Garage. Schade nur, dass wir kurz zuvor neuen Rasen angelegt haben und in der Garage noch die Schubkarre stand und auf dieser Schubkarre eine Harke mit extra spitzen Zinken (warum die extra spitz waren, weiß ich bis heute nicht).
Ok, ich habe mich zwar gefragt, warum denn die Harke so wackelt als ich raus fuhr, aber es hatte nicht gerumst oder sonstige beängstigende Geräusche gegeben, also weiterfahren. Wollen doch nur schnell ein paar Sachen einkaufen. Höchstens eine halbe Stunde. Das merkt der Herr Fußballexperte nicht mal.
Als ich vom Einkaufen aus dem Geschäft raus kam und die Beifahrerseite des Wagens von Weitem sah, betete ich, dass es einfach nur Dreck war, der sich da vom Kotflügel bis hin zum Kofferraum an diesem wirklich laaaangen Auto lang zog. Bei näherer Betrachtungsweise und nachdem ich mich durch Berührung versichert hatte, wusste ich, das war kein Dreck, das waren zwei dicke, fette, unglaublich tiefe Kratzer, die sich da längs schlängelten.
Jede Frau weiß um das Theater, das Mann dann veranstaltet. Klar ist es ärgerlich, aber es ist halt auch nicht mehr zu ändern.
Ich hatte da einfach keinen Bock drauf und habe den Wagen wortlos in die Garage gestellt. Zuhause hab ich erst einmal nichts gesagt. Am nächsten Morgen ist mein Ex dann losgefahren. Die übliche lange Strecke, Hamburg, Bremen und auch Hannover. Als er wieder kam, stellte er den Wagen vor die Garage kam rein und aß mit mir zu Abend. Kein Wort nichts. Ich wollte zum Sport und bat ihn, den Wagen doch bitte in die Garage zu fahren, damit ich raus könnte.

Wir gingen raus und als ich dann zu meinem Auto ging, fragte ich ihn, ob er einen Unfall gehabt hätte. Er verneinte. Ich zeigte ihm die Kratzer und er rastete völlig aus. Es wäre doch zum Himmelschreien, da muss doch einer mit dem Schlüssel oder so entlang sein. Diese Vandalen. Er hat dann die Kratzer über die Firmenversicherung reparieren lassen und noch einige Tage über diese Rabauken und sonstigen schlechten Menschen gewettert. Aber ich war fein raus.
Einige Zeit später hatte er einen Zweitwagen für sich privat. Ein Liebhaber-Auto (nun ja, einen Liebhaber hätte ich auch gern gehabt, aber kein zweites Auto). Dieses Fahrzeug stand ständig im Weg herum. Man hat ja keine Garage für ewig viele Autos. Ich war einkaufen und hatte schon zwei, drei Flaschen Cola im Arm, als ich merkte, ich bekomme diese blöde Garagentür nicht richtig auf, weil das Auto da so blöd steht. Um die Garage herumzulaufen mit den ganzen Einkäufen war mir zu nervig, denn der Weg von der Garagentür ins Haus war der direkteste. Kurzerhand legte ich die Flaschen auf den Beifahrersitz und ging rein um den Schlüssel zu holen, damit ich das Auto kurz herausfahren konnte. Als ich wieder zurück kam, schwamm der Beifahrersitz weil eine Colaflasche leider nicht ganz dicht war. Na toll, dieses Gezeter und Gemecker - Nein, das wollte ich mir nicht anhören. Ich hatte drei Tage Zeit um das zu bereinigen. Also Fleckenmittel gekauft und probiert. Nichts half. Es waren immer noch Flecken in diesem grau-braunen Sitz zu sehen. Am zweiten Tag hab ich dann aus Verzweiflung den gesamten Sitz mit Cola eingerieben, habe es kurz einziehen lassen und bin dann mit Fleckenmittel hinterher. Das Ergebnis war einwandfrei. Der Sitz war zwar einen Touch dunkler als vorher aber nicht fleckig oder sonst was. Mein Ex hat nie was gemerkt und ich hatte meine Ruhe.

Beichthaus.com Beichte #00026099 vom 17.04.2009 um 10:50:26 Uhr in Lübeck (44 Kommentare).

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Meine gehbehinderte Oma

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Aggression Zorn Schamlosigkeit 50+ Weihnachten Lübeck

Weihnachten bin ich zu meiner gehbehinderten Oma gefahren, um mein Geschenk abzuholen. Niemals sonst bekommt sie von irgendjemanden Besuch. Und was schenkt Sie mir? Socken, nur ein Paar Socken. Ich habe ihr die gegen den Kopf geschmissen, sie als geiziges Opfer beschimpft und das sie sowieso schon nach Erde riecht und bin weg gefahren.

Beichthaus.com Beichte #00025538 vom 08.01.2009 um 14:46:36 Uhr in Lübeck (86 Kommentare).

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Der Eimer voller Urin

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Ekel Boshaftigkeit Morallosigkeit Trunksucht Gesellschaft Lübeck

Wir haben vor vielen vielen Jahren auf einer (Abriss-)Party alle zusammen just for fun in einen Eimer gepinkelt und wussten nichts mit dem Zeugs anzufangen. In dem Moment fiel -total besoffen- ein Mädel in das Zimmer ein und legte sich auf den Boden. Da haben wir den Eimer genommen und den Inhalt über sie rübergekippt. Das Mädel war so besoffen, dass sie es nicht mal gemerkt bzw. gerochen hat. Danach wollte keiner mehr mit ihr Tanzen. Wenn ich sie jetzt mal zufällig irgendwo sehe, muss ich immer an diese echt fiese Aktion denken.

Beichthaus.com Beichte #00024862 vom 29.09.2008 um 21:06:51 Uhr in Lübeck (15 Kommentare).

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Ich liebe meinen Mann nicht mehr wie früher

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Ehebruch Fremdgehen Engherzigkeit Lübeck

Seit geraumer Zeit schleppe ich etwas mit mir herum und kann mit keinem darüber reden. Ich bin eine verheiratete Frau und habe seit einem Jahr ein Verhältnis mit einem verheirateten (aber getrennt lebenden) Mann. Meinerseits war es am Anfang ein Nervenkitzel und nun bekomme ich diesen Mann einfach nicht mehr aus dem Kopf. Wenn ich bei ihm bin, gibt es nur ihn für mich. Wenn ich nicht bei ihm bin, fühle ich mich schlecht.

Ich schäme mich dafür, dass ich meinen Mann betrüge, den ich lieb habe, aber bei Weitem nicht mehr so sehr liebe, wie früher. Ich habe zwischendurch versucht den Kontakt abzubrechen und viele gemeinsame Dinge mit meinem Mann zu unternehmen. Natürlich könnte ich jetzt erzählen, dass der nur seine Karriere im Kopf hat und mir kaum Aufmerksamkeit entgegenbringt, da wir beide verdammt hart und lange arbeiten. Dennoch wären das ja doch nur Ausflüchte, denn ich bin diejenige, die unsere Ehe gefährdet. Und doch kann ich nicht aufhören und verliebe mich immer mehr in den Anderen! Ich musste das mal loswerden. Danke!

Beichthaus.com Beichte #00024795 vom 21.09.2008 um 19:44:42 Uhr in Lübeck (15 Kommentare).

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