Der befreite Mann
Beichthaus.com Beichte #00041429 vom 17.07.2018 um 22:48:39 Uhr in Bad Tölz (14 Kommentare).
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Wir trafen uns dann irgendwann regelmäßig, auch mit den Kindern zusammen, und gingen dann alle zusammen in den Freizeitpark oder zum Spielplatz. Während die Frauen irgendwann richtig dicke miteinander waren verstand ich mich mit dem Vater des Jungen prächtig. Die Freundschaften gingen dann irgendwann weit über die Kinder hinaus und man traf sich dann alleine, beziehungsweise zu zweit. Irgendwann verbrachte ich dann in meiner Freizeit nur noch Zeit mit dem anderen Vater und, kurz gefasst, war irgendwie ein wenig verliebt. Meine Frau sah ich in dieser Zeit immer weniger als sexuelles, weibliches Wesen, sondern mehr wie eine große Schwester oder Mitbewohnerin. Sie war nun mal da, aber Interesse an ihr hatte ich dann von einem Moment auf den Anderen wirklich gar nicht mehr.
Als dann irgendwann gemeinsame Kollegen auf meine Verliebtheit zu sprechen kamen und ein paar Späßchen machten fiel es dem anderen Vater auf und der stellte mich zur Rede. Glücklicherweise war er auch von mir ein wenig angetan und wir begannen, ein wenig zu experimentieren. Wir hatten beide bis zu dem Zeitpunkt noch keine Erfahrungen mit Männern gemacht. Jetzt sind wir schon zwei Jahre gut dabei und ich fühle mich so gut wie eh und je. Familienmitglieder und Freunde machen immer Witzchen, von wegen "wir sind unzertrennlich" und "wie Frischverliebte". Irgendwo schämt man sich dann doch. Besonders, wenn man an die Kinder denkt. Da ich und mein Freund keine Zukunft darin sehen, diese Facade länger aufrechtzuerhalten, wollen wir bald - mit den Kindern, wenn sie wollen - durchbrennen. Ich bin ein schlechter Ehemann, aber irgendwo auch ein befreiter Mann.