Verkorkste Gedanken für jeden Tag

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Neugier Schamlosigkeit

Ich bin total krank. Wenn ich auf den Straßen laufe und die ganzen Menschen ansehe, habe ich die schlimmsten Gedanken, beispielsweise wenn eine hübsche Frau an mir vorbeiläuft, denke ich: "Wow, wie würde ich sie geil machen, wie würde sie bloß stöhnen, wie würde das aussehen, wenn ich sie jetzt gleich mitten in der Menschenmenge flachlege." Oder, wenn ich gruppenweise Männer sehe, denke ich, wie würde ich sie am Schnellsten alle auf einmal niederhauen, einen Highkick verpassen, dann Butterfly dem anderen in die Fresse. Ist das noch normal mit den ganzen Gedanken? Solche Gedanken habe ich jeden Tag!

Beichthaus.com Beichte #00007406 vom 04.04.2006 um 05:32:05 Uhr (10 Kommentare).

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Faulheit behindert beim Studieren

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Drogen Faulheit Trunksucht Studentenleben

Ich starte jetzt ins zehnte Semester und habe noch nicht eine Vordiplomklausur in Angriff genommen. Das erste Semester war immer super - alle Scheine, spitzen Noten. Im Zweiten hatte ich keinen Bock mehr, habe die Nächte durchgesoffen und tagsüber gekifft. Tja - und jetzt erklärt mal mit Mitte/Ende zwanzig bei einem Vorstellungsgespräch, dass ihr zwar einerseits überhaupt nicht zu doof zum Studieren seid, andererseits aber auch gar nicht so faul, wie es den Anschein hat. Ein riesiger Spaß - musste schon selbst lachen, wenn ich irgendeinem potenziellen Chef mein Leben erklärt habe. Aber es wird schon werden.

Beichthaus.com Beichte #00007393 vom 04.04.2006 um 01:34:59 Uhr (2 Kommentare).

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“Beichte

Bin ich eine blöde Kuh?

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Verzweiflung Begehrlichkeit

Der beste Freund von meinem Ex will etwas von mir und zeigt das auch immer wieder. Aber ich bin mir nicht sicher, ob ich das möchte. Ich habe schon ein super schlechtes Gewissen bekommen, als wir letztes Jahr was hatten (da war ich mit dem jetzt Ex schon auseinander). Ich kann mich einfach nicht entscheiden, charakterlich ist er spitze, aber eigentlich so von außen überhaupt nicht mein Typ. Ich komme mir wie eine blöde Kuh vor, weil ich so mit ihm rumspiele, aber ich weiß absolut nicht, was ich in der Hinsicht machen soll. Ich kann mich nicht entscheiden. Vielleicht sollte ich einfach rausfinden, was passiert, wenn wir zusammenkommen. Mal sehen.

Beichthaus.com Beichte #00007391 vom 04.04.2006 um 01:21:27 Uhr (1 Kommentare).

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Schlechtes Gewissen nach dem Orgasmus

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Masturbation Begehrlichkeit Verzweiflung Neudenau

Ich (m/34) hatte noch nie eine Beziehung. Da wäre zuerst mein eher geringes Selbstwertgefühl: Ich finde mich zu dick (100kg/180cm) und auch nicht wirklich attraktiv. Eigentlich ist es mein größter Wunsch überhaupt, eine Beziehung haben. Andererseits habe ich auch gleichzeitig die größte Angst davor. Nicht die Angst, zurückgewiesen zu werden, sondern eher die Angst, eine Partnerin zu haben und diese dann nicht glücklich machen zu können. Einerseits liest man immer wieder davon, dass Frauen nicht auf Weicheier wie mich stehen, die ihnen sehr gerne all ihre Wünsche erfüllen. Andererseits wird auch immer wieder gerne über egoistische Machos gelästert, die nur ihr eigenes Vergnügen im Kopf haben. Bin ich zu blöd, hier den Mittelweg bzw. Kompromiss zu erkennen?

Dazu kommen logischerweise die wenig ausgeprägten sexuellen Erfahrung und das damit verbundene Können. Mein erstes Mal hatte ich im Alter von 22 mit einer Internetbekanntschaft. Wir wollten uns eigentlich nur mal so treffen, es waren keinerlei erotische Aktivitäten geplant. Aber irgendwie fand sie mich süß und ich solle doch auf keinen Fall auf der Couch pennen. Seitdem hatte ich nur einige Male Sex mit meiner besten Freundin. Immer nur, wenn sie gerade Single war und auch immer nur auf ihren Wunsch hin. Ob ich dabei "gut" war, weiß ich nicht so genau. Wenigstens hat sie nicht vorgetäuscht, das wurde mir mehrfach felsenfest versichert. Da ich nach einem Orgasmus beim Sex immer ein schlechtes Gewissen gegenüber der Frau bekomme (ich denke dann immer, sie nur zu meinem Vergnügen benutzt zu haben), habe ich das Kondom immer über die geschlossene Vorhaut gezogen, damit ich so wenig wie möglich spüre.

Wir hatten vorher eigentlich so gut wie immer ein wenig getrunken, daher habe ich das (gewollte) "Versagen" immer auf den Alkohol geschoben, sodass sie nicht das Gefühl hatte, unattraktiv oder anderweitig daran schuld zu sein. Am nächsten Tag war ich eh wieder allein und konnte meine Befriedigung dann selbst nachholen, meistens mit dem Gedanken an die Nacht davor. Ich weiß also nicht einmal, wann genau es okay ist, dass ein Mann einen Orgasmus hat. Bevor sie befriedigt ist, finde ich es egoistisch. Wenn sie fertig ist und eigentlich noch kuscheln möchte, finde ich es genauso unangebracht, dass sie noch für meine Befriedigung "herhalten" soll. Wieder erschließt sich mir hier der Kompromiss nicht. Meine eigentliche Beichte besteht darin, dass ich die ganzen Machotypen hasse (aber auch etwas beneide), denen die Mädels scharenweise hinterherlaufen und die sich nicht im Geringsten um das Wohlergehen ihrer Partnerin scheren.

Beichthaus.com Beichte #00007387 vom 04.04.2006 um 00:48:30 Uhr in Neudenau (8 Kommentare).

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Der PC-Crash-Kurs

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Lügen Waghalsigkeit Arbeit

Ich war damals nach meiner Ausbildung fast ein Jahr ohne Arbeit zu Hause und musste den attraktiven Job im 400 Kilometer entferntem Frankfurt am Main unbedingt haben. Jedoch gab es da ein Problem. Wir hatten keinen PC und in der Schule waren PCs auch noch nicht erforderlich. Also bezogen sich meine umfangreichen PC-Kenntnisse, mit denen ich mich beworben hatte, lediglich darauf, dass ich wusste, wo das Ding anzuschalten ging. Das Vorstellungsgespräch war ein voller Erfolg und die große und bekannte Firma stellte mich sofort ein. Oh, was habe ich geschwitzt, als mir der IT-Support meinen PC aufstellte. Ich konnte nun doch unmöglich sagen, wie wenig Ahnung ich vom Bedienen des Elektronikmonsters hatte. Zum Glück sollte ich anfangs in betriebseigene Programme eingewiesen werden und musste meiner Kollegin zunächst nur über die Schulter schauen. Innerhalb der Einarbeitungsphase zog ich meinen eigenen PC-Crash-Kurs durch und schaffte es durch etliche unbezahlte Überstunden, mich auch mit den Standardprogrammen vertraut zu machen. Ich kam schon Stunden vor Arbeitsbeginn in die Firma und übte wie verrückt, damit meine große Lüge nicht aufflog. Nun ist die tägliche Arbeit am PC für mich das Normalste auf der Welt.

Beichthaus.com Beichte #00007385 vom 04.04.2006 um 00:34:53 Uhr (1 Kommentare).

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