Challenges im Aufzug

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Waghalsigkeit Arbeit

Ich (m/41) hole mir jeden Tag im Aufzug den nötigen Kick. Seit einigen Jahren schon arbeite ich einem riesigen Bürokomplex und muss mehrmals täglich zwischen den Abteilungen pendeln. Wenn ich alleine bin, mache ich oft seltsame Dinge, beispielsweise ziehe ich mir schnell die Schuhe aus und ziehe sie mir wieder an, bevor ich meine Etage erreiche. Das war noch früher, doch heute sind meine Challenges um einiges gewagter. Sobald ich alleine im Aufzug bin, ziehe ich mir meine Hose samt Unterhose runter, wodurch mein Geschenk Gottes in seiner Fülle zu sehen ist. Die eigentliche Challenge ist die, das Anziehen so gut wie möglich zu timen. Das heißt, ich lasse mir so viel Zeit wie möglich, aber so wenig Zeit wie nötig, um den vollen Kick zu bekommen. Das Adrenalin wird in diesen Momenten am Fließband ausgeschüttet, sodass es schon fast eine Droge ist. Erwischt worden bin ich bisher nicht - zum Glück! Manchmal kam es jedoch vor, dass Einsteiger mich beim Zumachen des Hosenstalls erwischten, da ich zu langsam war. In solchen Augenblicken lasse ich mir nichts anmerken und verhalte mich regelkonform. Ich beichte hiermit, als gestandener Mann kindische Aktionen zu machen. Man stelle sich vor, meine Familie wüsste davon. Ich könnte mein Gesicht dann kaum wahren.

Beichthaus.com Beichte #00036986 vom 06.11.2015 um 19:31:19 Uhr (20 Kommentare).

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Ohne Hose vor der ganzen Schule

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Morallosigkeit Boshaftigkeit Schule

Als ich vor einigen Jahren noch zur Schule ging, habe ich gerne mal den einen oder anderen Klassenkameraden getriezt. Aber immer nur aus Spaß und kleinere Scherze, nie etwas Schlimmeres. Eines Tages fand in der größten Sporthalle der Stadt ein Sportturnier statt. Alle weiterführenden Schulen des Ortes waren eingeladen, darunter auch eine Berufsschule. Die Halle war gut gefüllt, schätzungsweise 2.000 Leute saßen auf den Rängen. Neben etlichen Schülern auch viele Lehrer, einige Eltern und so weiter. Jedenfalls mussten wir uns wenig später hintereinander aufstellen, um gegen eine andere Klasse im Staffellauf anzutreten. Vor mir stand ein pummeliger Junge, den ich nicht besonders mochte. Er trug eine ausgeleierte Sporthose und da kam mir die Idee. Kurz bevor er loslaufen musste, zog ich ihm die Sporthose mitsamt Boxershorts bis zu den Fußknöcheln herunter. Als er dann sprintete, stolperte er dummerweise und flog so halber aus den Shorts. Er hatte wirklich einen kleinen Penis. Bis er seine Hosen dann endlich wieder hochgezogen hatte, hatten es unlängst natürlich alle gesehen. Das Gelächter war abartig, die Leute haben teils geschrien vor Lachen. Wir haben ihn hinterher noch ewig deswegen aufgezogen. Heute tut es mir leid, der arme Kerl!

Beichthaus.com Beichte #00036980 vom 05.11.2015 um 20:52:02 Uhr (23 Kommentare).

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Verbrecher des Zweiten Weltkriegs

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Neugier Familie

Meine (m/34) Großmutter ist vor Kurzem mit beinahe 100 Jahren gestorben. Da nun ihre ehemalige Wohnung geräumt werden muss, habe ich auch mitgeholfen, ihre ganzen Sachen bei meinen Eltern unterzustellen und dann zu schauen, was damit passiert. Dabei ist mir eine Kiste in die Hände gefallen, die mich neugierig gemacht hat. Ich öffnete sie und fand einige alte Notizbücher, wie sich beim Hineinsehen herausstellte, wohl alte Tagebücher meines Großvaters, der vor mittlerweile 15 Jahren verstorben ist. Ich habe ein paar davon eingesteckt und mir später daheim genauer angesehen. Sie waren wirklich schon sehr alt, ab dem Ende der Dreißiger Jahre, also noch während der Zeit des Dritten Reiches. Nun zum schwierigen Teil der Sache: Ich habe herausgefunden, was mein Großvater tatsächlich während des Zweiten Weltkrieges angestellt hat. Was ich bisher wusste, war, dass er gedient hatte, in Gefangenschaft geriet und bereits kurz nach Kriegsende zurückkehrte. Also eigentlich nichts Besonderes für jemanden seines Jahrganges. Jedoch hat er in den (zeitgenössischen) Tagebüchern detailliert beschrieben, was tatsächlich geschehen ist, und anscheinend hat er nicht in der Wehrmacht, sondern der SS gedient und gehörte zum engeren Kreis um Reinhard H., einem der Hauptorganisatoren des Holocausts.


Er schreibt in den Büchern über seine Zeit in Prag während der Besetzung Anfang der 40er Jahre, wie er hochrangige Nationalsozialisten wie Heinrich H. begegnet ist und ich lese seine tatsächliche Begeisterung für den Nationalsozialismus heraus. Ich erkenne auch seinen scheinbaren Abscheu den Juden gegenüber. Er beschreibt zum Beispiel eine Szene, in der er einer Jüdin ihre Einkäufe aus der Hand gerissen und in die Gosse geworfen hat, weil sie den Gruß nicht gemacht hatte, als er an ihr vorbeilief. Was noch viel schlimmer ist, er scheint außerdem an der Deportation der Prager Juden maßgeblich mit beteiligt gewesen zu sein, hat Konzentrationslager wie Theresienstadt persönlich besucht und war von der Notwendigkeit des Holocausts überzeugt. Das alles hat mich verständlicherweise ziemlich aus den Wolken fallen lassen, in meiner Erinnerung kenne ich ihn nur als liebevollen Großvater, der keiner Fliege etwas zuleide getan hätte. Dieses Bild in mir hat, je weiter ich mit meiner Lektüre vorangekommen bin, sehr zu wackeln begonnen, und ich beginne zu erkennen, dass er ein Kriegsverbrecher und Nationalsozialist ersten Ranges war. Und ich bin gleichzeitig neugierig und ängstlich, weiterzulesen, denn bisher habe ich noch nicht mal das erste Buch durch und keine Ahnung, wie er es scheinbar geschafft hat, straffrei auszugehen.


Meine Großeltern und Eltern haben nie etwas davon erwähnt, und ich habe keine Ahnung, ob mein Vater (ihr Sohn) überhaupt von den Machenschaften seines Vaters weiß. Meine Erziehung war ausgesprochen liberal und ich habe nie etwas von derartigem Gedankengut bei meinen Großeltern bemerkt. Nun zu meiner Beichte: Ich werde all dieses Wissen für mich behalten und weder meinen Eltern noch meinen Geschwistern oder sonst wem erzählen, was ich herausgefunden habe. Außerdem werde ich demnächst meine Eltern besuchen fahren und versuchen, auch den Rest seiner Tagebücher an mich zu nehmen. Unsere Familie hatte immer ein sehr gutes Verhältnis, das ich jetzt nicht gefährden will. Niemand hätte etwas davon, bestrafen kann man meinen Großvater jetzt nicht mehr. Es tut mir leid, aber ich bin echt fertig und das will ich meiner Familie nicht auch noch antun. Sie sollen unsere Eltern bzw. Großeltern als das in Erinnerung behalten, das sie in unseren Augen bisher waren. Außerdem weiß ich nicht, was so eine Offenbarung in der aktuellen Debatte um Flüchtlinge, wo jeder gleich rechts ist, der sich kritisch äußert, für persönliche Konsequenzen haben kann. Diese Verschleierung tut mir leid, im Grunde macht mich das nicht besser als meine Großmutter und alle sonstigen Mitwisser.

Beichthaus.com Beichte #00036979 vom 05.11.2015 um 20:23:14 Uhr (22 Kommentare).

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Eine Show für die Nachbarin

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Masturbation Fetisch Nachbarn Dillingen

Heute möchte ich beichten, dass ich regelmäßig vor unserer Nachbarin onaniere. Um genau zu sein, zeigt ihr Balkon schräg zu unseren beiden Wohnzimmerfenstern, sodass sie einen relativ guten Einblick hat, wenn sie draußen ist. Eigentlich fing alles ganz zufällig an, meine Freundin war gerade nicht da und ich hatte Lust, also habe ich selbst Hand angelegt. Dabei habe ich total vergessen, die Fenster ganz zu verdecken und habe während meiner Selbstbeglückung auf einmal Geräusche von draußen gehört, woraufhin ich in der Spiegelung meines Handys unsere schöne Nachbarin gesehen habe, wie sie rüberschaut. In dem Moment gab mir das einen richtigen Kick, wodurch das ganze Spektakel dann auch schnell ein Ende gefunden hat. Seitdem mache ich es relativ häufig mit Absicht, sodass unsere Nachbarin mich dabei sehen kann.


Meine Freundin weiß natürlich nichts davon. Und auch wenn sie, genau wie ich, relativ zeigefreudig ist, weshalb wir unter anderem auch Videos von uns ins Netz stellen, wird sie sicherlich nicht begeistert davon sein, dass ich mich unserer Nachbarin so präsentiere, zumal wir bei unserem gemeinsamen Hobby nie Gesichter zeigen und die Nachbarin halt zuordnen kann, wem der Dödel gehört, dem sie gerade zuschaut. Der zweite Knackpunkt ist der, dass nicht alle Frauen gleich auf so etwas reagieren. Ich habe mich in Netz mal etwas erkundigt und schnell hat sich herausgestellt, dass es diesbezüglich eigentlich nur zwei Arten von Frauen gibt. Die einen finden es okay und schauen auch gerne mal dabei zu und die anderen denken direkt, ihr Nachbar sei ein Vergewaltiger und drohen mit der Polizei, oder überlegen, wann der Psycho-Nachbar vorbeikommt um sie zu zerstückeln. Ich hege keinerlei Absicht, meiner Nachbarin etwas zuzufügen oder ihr generell näherzukommen! Mir geht es nur um den Kick beim Zuschauen, aber so ganz schlau werde ich aus dieser Frau nicht. Manchmal schaut sie zu, bis ich fertig bin und an anderen Tagen schaut sie nur kurz und ist wieder weg. Ich werde daraus einfach nicht schlau!

Beichthaus.com Beichte #00036974 vom 04.11.2015 um 20:23:13 Uhr in Dillingen (66763) (12 Kommentare).

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Kontaminiertes Tofu

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Falschheit Ernährung

Ich arbeite in der Gastronomie, dort bereite ich diverse Gerichte zu. Ich beichte, dass ich vor Kurzem aus Versehen im Stress für einen veganen Kunden das Tofu auf der gleichen Stelle am Grill zubereitet habe, auf der ich davor auch Rindfleisch zubereitet habe. Ebenfalls habe ich vergessen, den Pfannenwender zu wechseln. Das hört sich simpel an, für Veganer und Vegetarier ist es jedoch durchaus schlimm, wenn ihr Essen ansatzweise mit Fleisch in Berührung kommt. Es tut mir sehr leid, dass ich das Tofu "kontaminiert" herausgegeben hab. Das ist mir seitdem nie wieder passiert und ich werde auch in Zukunft besser darauf achten.

Beichthaus.com Beichte #00036966 vom 02.11.2015 um 23:02:13 Uhr (28 Kommentare).

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