Die Oma mit den schweren Beinen

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Engherzigkeit Selbstsucht Gesundheit 50+

Die Oma mit den schweren Beinen
Ich war beim Arzt! Eigentlich wäre das schon eine Beichte wert, aber: Wenn die Sonne scheint, sitzen im Wartezimmer durchschnittlich sieben Personen. Sobald es regnet, sitzen da mindestens 30 und diese Vollspasten von Rentnerschwämmen haben scheinbar nichts anderes zu tun, als mir beim Arzt meine Zeit zu stehlen. Ich hasse dieses Gesindel. Man mag denken, vielleicht sind diese Menschen ja wirklich krank. NEIN: Eine Oma saß im Behandlungsraum gegenüber von dem, wo ich drin saß. Ich konnte also alles hören, auch wie sie zum Arzt sagte: "Herr Doktor, ich habe Kopfschmerzen und meine Beine sind so schwer." LECK MICH DU ALTE H***! Für so etwas geht man nicht zum Chirurgen. In der Zeit, wo der Arzt sich diese gequirlte Scheiße anhören muss, könnte ich zu Hause NFSU 2 zocken oder diverse Bier-Einheiten vernichten oder Beichthaus lesen oder mit dem Auto rumfahren und laut Musik hören und fossile Brennstoffe vernichten oder mir 10-Euro-Scheine für die Praxisgebühr ausdrucken oder die Kunst des Bronzegießens erlernen, um mir selbst ein Denkmal zu errichten oder was weiß ich. Ich hasse diese Leute! Wenn man krank ist, geht man zum Arzt, und wenn einem langweilig ist, kann man ja auf den Bahngleisen spazieren gehen - oder im Rhein.

Beichthaus.com Beichte #00009582 vom 26.05.2006 um 22:05:07 Uhr (14 Kommentare).

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Ach, wäre ich nur Italiener!

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Begehrlichkeit Vorurteile

Manchmal wünsche ich mir, ich wäre ein Italiener, dann könnte ich mir immer selbst die leckersten Pizzen backen und wild mit meinen Händen in der Gegend rumgestikulieren und von morgens bis abends weiße Schuhe tragen.

Beichthaus.com Beichte #00009430 vom 21.05.2006 um 10:16:45 Uhr (5 Kommentare).

Gebeichtet von r0uGhy
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“Beichte

Ich brauche ein Arschputzspray

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Manchmal, wenn ich (m/27) mein großes Geschäft vollziehe, endet das in einer riesigen Sauerei, weshalb ich vorsorglich nur noch nackt kacke, um meine Kleidung nicht zu beflecken. Ich weiß selbst nicht, wie es möglich ist, sich bis zum Rücken einzustuhlen, wenn man auf der Toilette sitzt - oder wie in meinem Fall eher in einer Hocke über der Schüssel schwebt. Es hängt sicher auch mit der Konsistenz zusammen.

Weil ich nicht selten für einen Klogang drei Rollen Papier benötige, habe ich mittlerweile immer ein Arschputzspray im Badezimmer, welches den Papierverbrauch deutlich reduziert. Nach dem Geschäft säubere ich natürlich schön gründlich das Klo und dusche mich erstmal ab. Im Großen und Ganzen verbringe somit mindestens eine halbe Stunde pro Geschäft auf dem Klo, wofür ich mich reichlich schäme.

Beichthaus.com Beichte #00009394 vom 20.05.2006 um 13:28:18 Uhr (1 Kommentare).

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Bahnhofalki in der Pfandflaschenoase

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Trunksucht Stolz

Ich (m/26) beichte, einmal in der Woche ein Bahnhofalki zu sein. Ein großer Teil unserer Bevölkerung würde mich, jeden Samstag, als Abschaum der Gesellschaft bezeichnen, doch das stört mich nicht weiter. Unter der Woche gehe ich wie die meisten Deutschen brav zur Arbeit, darüber hinaus spare ich für ein Haus und lebe vernünftig.

Nun zu meiner Beichte, jeden Samstag schmückt eine fettige Perücke meinen kahlen Kopf, die Nikes werden gegen ausgebrannte Schuhe eingetauscht und die Krawatte wird durch ein beflecktes, ungewaschenes T-shirt ersetzt. Noch ein bisschen Dreck hier und da, dann bin ich nicht mehr Ich sondern Bernd. Bernd ist 3 Jahre älter als ich und lebt, unter der Woche, in einer geheimen Pfandflaschenoase. Er weiß diese zu verheimlichen, denkt aber trotzdem an das Rudel, da er sehr spendabel ist, was das Bier angeht.

Mein Ziel ist ein bestimmter Hauptbahnhof, den ich ansteuere. Sobald ich angekommen bin, wird der nächste Supermarkt geplündert. Eine oder auch mal zwei Flaschen Wodka für den Penner und ein Kasten Bier. Damit geselle ich mich jedes Wochenende zu meinem Rudel. Es wird getrunken, randaliert und konsumiert. Ab und an eskaliert es so dermaßen, dass nur Flucht eine Option ist. Das ganze erstreckt sich über einen Zeitraum von drei Jahren, als sich damals herausstellte dass meine Freundin mich betrogen hat. Und heute noch, kann ich mit gutem Gewissen sagen, dass man sich von meinen Freunden eine Scheibe abschneiden kann. Sie teilen und akzeptieren, wie es die Bibel verlangt. Vielleicht muss man arm sein um wirklich zu erkennen auf was es im Leben ankommt. Auch wenn sie teilweise stark alkoholkrank sind, steckt in diesen Leuten mehr Menschlichkeit als ich in meinem bisherigen spießigen Leben angetroffen habe. Ich Beichte also zu Ihnen zu gehören und ein Teil davon zu sein, es aber niemals in meinem gewohnten Umfeld preisgeben würde.

Beichthaus.com Beichte #00009346 vom 19.05.2006 um 10:11:34 Uhr (4 Kommentare).

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“Folge

Haufen im Wäschekorb

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Ekel Unreinlichkeit Odelzhausen

Ich glaube, ich werde demnächst mal wieder jemanden in den Wäschekorb kacken, wenn ich wieder wo eingeladen bin. Das ist klasse, denn der Geruch lässt sich nicht gleich lokalisieren und so stinkt dann alles erst mal lecker vor sich hin. Ich mache solche Dinge ab und zu, weil ich mein Leben langweilig finde und so habe ich dann was zum Nachdenken, was ich dort angestellt habe.

Beichthaus.com Beichte #00009323 vom 18.05.2006 um 22:48:21 Uhr in Odelzhausen (4 Kommentare).

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