500g Nordseekrabben

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Rache Ekel Chef

Ich hasse meinen Chef! Schon immer! Deshalb habe ich mir vor ca. 1,5 Jahren 500g frische Nordseekrabben gekauft. Mit den Krabben und einem Schraubenzieher bewaffnet ging ich am nächsten Tag zur Arbeit und wartete auf einen Zeitpunkt, wo Cheffes Büro unbewacht war. Kurz vor Feierabend war es so weit. Ich schlich mich heimlich ins Büro und schraubte die Steckdosen und Lichtschalter ab. Hinter jede Dose friemelte ich geschickt 10-15 Krabben. Anschließend wurde alles wieder fachmännisch montiert.

Es dauerte etwa eine Woche, bis es im Büro des Chefs anfing fies nach Fisch zu müffeln. Nach 2 Wochen war der Gestank nahezu unerträglich. Chef hatte bereits alles abgesucht, war aber nicht fündig geworden. Arbeiten war nur noch bei geöffneten Fenstern möglich. Vor 6 Monaten habe ich die Firma verlassen. Es müffelte immer noch, obwohl meine kleinen Freunde bereits einiges an Aroma verloren hatten.

Wahrscheinlich schlummern die Reste der Scampi noch heute hinter der Elektroinstallation des Chefbüros. Das ist mit Sicherheit eine Beichte wert. Ich grinse mir immernoch jedes mal einen ab, wenn ich an meinen genialen Schachzug denke.

Beichthaus.com Beichte #00019898 vom 27.12.2006 um 04:16:55 Uhr (6 Kommentare).

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In der Drachenhöhle

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Arbeit Bahn & Co.

Ich beichte, dass ich Spaß an meinem Beruf habe; ich bin Zugchef im Nah- und Fernverkehr. Habe stets ein eingeschworenes Team von ZugbegleiterInnen um mich herum und geniesse es, in die schreckgeweiteten Augen von ertappten Reisenden ohne gültigen Fahrausweis zu sehen. Letzte Woche hatte ich eine junge Zugbegleiterin an meiner Seite, die gerade erst die Ausbildung hinter sich hatte. Wir waren auf der Strecke von Fra****** nach Ham**** unterwegs. Nach der Abfahrt in F. wurde wieder Vollkontrolle durchgeführt; alle neuzugestiegenen Reisenden wurden überprüft. Unter diesen befand sich - in einem Großraumwagenabteil - auch eine ungeheuer dicke, alte Schachtel, die mit ihrem fetten Hintern glatt zwei Sitzplätze beanspruchte.
Als die Kollegin und ich sie kontrollierten meckerte sie herum, dass es hier im Wagen ja unerträglich heiss wäre, für Sauna hätte sie nicht gezahlt und wir sollten das schleunigst regeln! Ich versprach ihr das sofort in Angriff zu nehmen und drehte das Thermostat im Schaltschrank von 24°C auf 23°C;
nach dem nächsten Halt in Wies***** kamen wir beide wieder durch den Großraumwagen. Schon von weitem keifte uns die alte Vettel entgegen, dass sie um erträgliches Klima gebeten hätte und nicht um Kühlschranktemperatur; ich stellte den Regler also wieder auf 24°C und war richtig gespannt, was dem Drachen beim nächsten Mal einallen würde. Nachdem wir Kob**** verlassen hatten marschierten wir wieder durch den intern bereits "Drachenhöhle" genannten Wagen und... tatsächlich: sie sah sich bereits wieder beifallsheischend um. Dieser Zug mache ja entsetzliche Geräusche, ein ständiges Knarren und Ächzen und Schaukeln... was das denn sei, wollte sie wissen. Als ich ihr dann möglichst laut antwortete dass das immer so sei, bevor ein Zug entgleist nahm ich mit erhobenem Kopf den Beifall der anderen Fahrgäste entgegen. Bis Kö**, als sie ausstieg, schwieg die Dicke eisern. Ich bereue es nicht!

Beichthaus.com Beichte #00019877 vom 26.12.2006 um 21:38:57 Uhr (5 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Ich habe zuviel Geld

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Habgier Selbstsucht Weihnachten

Ich habe zu viel Geld. Ich habe zu viel Geld zu Weihnachten bekommen , ich bekomme zu viel Taschengeld und in meinem Job werde ich auch zu gut bezahlt. Ich kaufe mir sündhaft teure Markenklamotten, neue Handys, MP3 Player etc. Ich weiß genau dass es in Deutschland mittlerweile sehr ungerecht mit der Vermögensverteilung zugeht. Leider ist es mir egal. Hauptsache ich habe weiterhin zu viel. Ich schäme mich.

Beichthaus.com Beichte #00019845 vom 26.12.2006 um 02:12:33 Uhr (8 Kommentare).

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Wie schaut es denn mit Deiner Vorhaut aus?

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Verrat Hass Familie Weihnachten Intim

Ich hatte in meiner Kindheit das Problem einer verengten Vorhaut. Ich konnte also meine Vorhaut nicht hinter meine Eichel ziehen. Ich war mit meiner Mutter deswegen beim Arzt, der sagte, er würde nichts unternehmen. Das Problem würde sich mit der Zeit von selber legen. So ist es auch geschehen, nachdem ich wie jeder normale Junge an meinem Pimmel lang genug rumgespielt habe.
Vor zwei Jahren, ich war 17, hat mich meine Mutter an Heiligabend vor versammelter Familie (Papa und meine beiden älteren Geschwister) allen ernstes während des Weihnachts-Abendessens gefragt, wie es eigentlich mit meiner Vorhaut ausschaut und ob ich sie schon zurückziehen könnte. Eigentlich hätte ich sofort den Tisch verlassen sollen und die nächsten drei Monate nicht mehr mit meiner Mutter reden sollen.
Frechheit!
Gestern, an Heiligabend habe ich mich dann die ganze Zeit sehr brav aufgeführt. Als der ganze Geschenke-Scheiß vorüber war, habe ich dann meine Mutter gefragt, ob sie sich nicht wieder mal bei der Gelegenheit über meine Vorhaut erkundigen könne. Sie hat mich bloß entrüstet angeschaut und gesagt, ich solle nichts vergangenes aufwärmen.
Ich habe es ihr heimgezahlt!
Ich bin dann aufgestanden, hab ihr in sehr scharfem Ton gesagt, was ich davon halte. Dann habe ich das Wohnzimmer verlassen und nicht mehr mit ihr geredet. Mal sehen, wie lange sie es bis zur ersten verlogenen Entschuldigung aushält. Jede Entschuldigung würde ich aber kaltherzigerweise ablehnen, weil sie eh nur zur Entlastung ihres evtl. schlechten Gewissens beitragen würde.
Nach zwei Jahren habe ich es ihr endlich heimgezahlt. Was ich gemacht habe, war sehr fies. Diesmal hab ich ihr den Weihnachtsabend versaut und fühle mich gut dabei.

Beichthaus.com Beichte #00019834 vom 25.12.2006 um 20:24:00 Uhr (10 Kommentare).

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Zwei Kameras im Monat

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Dummheit Vandalismus Weihnachten

Ich könnte heulen! Ich habe vor drei Monaten meine alte Digitalkamera geschrottet, indem mir eine dieser netten Aldi-Eistee Packungen quer über den Tisch ausgelaufen ist. Das Gehäuse hat zwar die Flüssigkeit außen gehalten, sodass der Schaden erst nicht so schlimm war, doch am nächsten Tag war die Bescherung dann perfekt: Durch den Zucker muss sich die Blende vor dem Objektiv so verklebt haben, dass sie sich nicht mehr ausfahren ließ. Kamera war untauglich, Reperatur würde den Neukaufpreis übersteigen.

Umso glücklicher war ich, gestern unter dem Weihnachtsbaum eine nigelnagelneue, doppelt so leistungsfähige Digitalkamera fand, geschenkt von meinen Eltern für teures, lang erspartes Geld. Ich mache die ersten Bilder vom Weihnachtsabend, alles happy, alles gut. Später am Abend war ich gerade dabei, frisch gekauften Met (Honigwein) zu erhitzen und wollte den dann überm Tisch einschenken, als mir das Glas umfällt, der Met sich über dem Tisch ergießt und Besitz von meiner neuen Kamera ergreift. Sie funktioniert noch, doch wieder lässt sich die Blende nicht öffnen.

Beichthaus.com Beichte #00019833 vom 25.12.2006 um 18:22:36 Uhr (4 Kommentare).

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