Mein Mobber beim Vorstellungsgespräch

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Rache Zorn Boshaftigkeit Ungerechtigkeit Schule

Vor mittlerweile fünfzehn Jahren wurde ich in der Mittelstufe von einem bestimmten Mädchen heftig gemobbt. Diese Plage kannte ich schon seit der Grundschule, weil sie im Nachbardorf wohnte. Unglücklicherweise besuchte sie dann dasselbe Gymnasium wie ich. Und der Spaß begann. Ich war zu diesem Zeitpunkt ein eher unauffälliger, stiller Schüler - also das ideale Opfer für dieses unmögliche Mädchen. Meine Eltern meinten immer, ich solle mich nicht wehren, sonst werde es nur noch schlimmer. Was für ein Unsinn. Die, nicht nur mich betreffende, Qual aus Sachen verstecken, Eigentum zerstören, Diffamieren und Denunzieren, Telefonterror und dergleichen hielt an, bis Madame das Gymnasium mit Beginn der Oberstufe verließ. Kinder sind grausam.

Mittlerweile bin ich privat und beruflich sorgenfrei aufgestellt, nenne eine wunderbare Familie mein Eigen und führe eine mittelgroße Firma, die derzeit beginnt, sich in einen internationalen Konzern zu verwandeln. Für Einstellungen ist unsere Personalabteilung zuständig, aber hin und wieder lasse ich mir Bewerbungen auf meinen Tisch legen, um mitzuentscheiden. Und tatsächlich bewarb sich oben erwähnte Plage mit einem Anschreiben voller Rechtschreibfehler, hineinkopierten Phrasen aus dem Internet - was an zwei verschiedenen Schriftarten klar ersichtlich war - sowie einem Lebenslauf, dessen Kern ein im dritten Semester abgebrochenes BWL-Studium war. Sie bewarb sich übrigens auf eine Stelle im unteren Management-Bereich, wofür sie tatsächlich nicht im Geringsten qualifiziert war.

Ich beichte, dass ich die Dame, als ich den krassen Zufall langsam als solchen akzeptierte, zum kurzen Kennenlerngespräch einlud. Sie fand sich in meinem Arbeitszimmer vor acht Personalern und mir wieder, wurde zwei Stunden gegrillt, wobei alle am Konferenztisch saßen und sie stand, kein Getränk angeboten bekam, nie ausreden konnte, anhand Partyfotos aus dem blauen F zerpflückt wurde, bescheuerte Tests absolvieren musste ("Was ist der 19. Buchstabe von hinten im Alphabet ohne Vokale") und ahnte bis zum Schluss, als ich mich vorstellte, nicht, was eigentlich abgeht. Ich unterbrach sie, als sie über irgendwelche meditativen Grenzerfahrungen in Laos schwurbelte, und erzählte den Personalkollegen ganz detailliert hässliche Episoden aus der Schulzeit, hatte sogar ein altes Lateinheft dabei, dass sie damals mit ekelhaften und schweinischen Drohungen verziert hatte, und ließ mich nicht von zunächst verwirrten, dann erbosten randomisiert eingeworfenen Beschimpfungen der Dame unterbrechen. Die Dame erlebte in insgesamt einhundertfünfundzwanzig Minuten, die durch einen Abgang mit Heulkrampf endeten, zwar nur einen kleinen Teil der Demütigungen, die ich damals im Gymnasium erlitt, ahnt aber nun, dass Karma wirklich eine ... ist.

Beichthaus.com Beichte #00038585 vom 05.08.2016 um 10:56:04 Uhr (31 Kommentare).

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Der Medizinstudent in meiner WG

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Hass Rache Zorn WG Studentenleben

Ich (m/21) lebe mit meiner Freundin (19) in einer WG. Bis vor einigen Monaten hat noch ein anderes Mädel mit uns zusammengewohnt und es hat auch immer alles gut geklappt. Dann ist sie aber ausgezogen und seit dem Sommersemester wohnt nun ein zweiter Mann (22) in der WG. Es ist so, dass ich gerne Medizin studieren würde, aber keinen Platz bekomme. Also mache ich nur eine Ausbildung und muss danach noch ein paar Jahre warten, bevor ich einen Studienplatz für Medizin bekomme. Meine Freundin dagegen studiert Medizin, weil ihr Abitur gut genug für eine direkte Zulassung war. Das war auch nie ein Problem, bis eben der besagte Kerl eingezogen ist. Der studiert nämlich auch Medizin und ich habe richtig das Gefühl, dass er auf mich herabblickt und mich als minderbemittelt betrachtet, weil ich nur eine Ausbildung mache und mein Abitur nicht auch mit 1,0 bestanden habe, sondern halt nur einen 3er-Schnitt hatte, was ja trotzdem nicht heißt, dass ich dumm bin.

Er sieht das aber wohl anders. Ständig gibt er Kommentare darüber ab und redet immer genau vor meiner Nase über das Studium. Mit meiner Freundin. Für die beiden gibt es nur noch dieses eine Thema und sie nehmen keine Rücksicht darauf, dass ich nebendran sitze und nicht mitreden kann, obwohl ich es gerne wollte. Ich bin mir ganz sicher, dass der Kerl das mit Absicht macht, um mir eins reinzuwürgen und mich vor meiner Freundin schlecht und dumm dastehen zu lassen. Sie hängen auch ständig zusammen rum, was mir gewaltig gegen den Strich geht. Meine Freundin ist erst im 2. Semester, er aber schon im 6. oder 7., und deshalb hilft er ihr oft bei Arbeiten und solchen Sachen. Durch seine Hilfe ist sie jetzt im Sommersemester eine der Besten gewesen, davor war sie nur mittelmäßig. Klar ist das gut für sie, aber mich kotzt es gewaltig an, dass die beiden ständig die Köpfe zusammenstecken und den ganzen Tag über die Uni und das Studium reden.

Jetzt zur Beichte: Deshalb wird dieser Schleimer jetzt aus der WG geekelt. Noch bevor das Wintersemester anfängt und er meiner Freundin wieder auf die Pelle rücken kann, sorge ich dafür, dass er auszieht. Seit ein paar Tagen esse ich jetzt sein Essen aus dem Kühlschrank, brauche seine Sachen im Bad auf und räume meinen Müll und mein dreckiges Geschirr nicht weg (Monsieur hasst nämlich Dreck und Unordnung). Meine Freundin, die ebenfalls Dreck und Unordnung hasst, ist momentan zum Glück bei ihren Eltern und fliegt danach noch ein paar Wochen in den Urlaub, sodass sie nichts mitbekommt. Mal schauen, was mir noch so einfällt, um ihm das Leben zur Hölle zu machen. Aber eins steht fest: Der Kerl wird ausziehen!

Beichthaus.com Beichte #00038575 vom 01.08.2016 um 12:40:49 Uhr (54 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Ich drehe heimlich Pornos

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Fremdgehen Schamlosigkeit Rache Partnerschaft

Ich (23) bin jetzt seit drei Jahre mit meinem Freund zusammen. Ich habe, als wir uns kennengelernt haben, im Büro einer großen Firma gearbeitet und er hat noch Jura studiert. Leider wurde ich nach meiner Ausbildung nicht übernommen, sodass ich arbeitslos war. Da ich allerdings unsere gemeinsame Wohnung bezahlt habe und er ja noch studiert hat und kein Geld hatte, waren wir auf das Gehalt angewiesen. Ich habe ihm also nichts davon erzählt, mich bei einer Pornoproduktion beworben und wurde sofort angenommen. Ich habe dann an mehreren DVD-Produktionen teilgenommen - habe dabei aber versucht, nicht so bekannt zu werden, weil mein Freund ja nichts davon wusste. Ich habe alles gemacht, was im Hardcore-Bereich üblich ist - bis hin zu Gang Bang.

Mein Freund hasst Pornos und verabscheut vor allem solche Sachen direkt. Als mein Freund mit seinem Studium fertig war, hat er mich mehrmals mit Einer aus seinem Kurs betrogen. Aus Rache habe ich dann beim Sex mit ihm den Fernseher angemacht und einen Gang-Bang-Porno von mir abgespielt. Als er sich umdrehte und es sah, schrie er mich an, knallte mir eine, packte seine Sachen und ging. Inzwischen habe ich ein richtig schlechtes Gewissen, weil ich ihn ja eigentlich die ganze Zeit betrogen habe. Bitte vergebt mir!

Beichthaus.com Beichte #00038564 vom 28.07.2016 um 15:52:52 Uhr (29 Kommentare).

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Freunde sind wichtiger als die Familie

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Aggression Eifersucht Neid

Ich bin eifersüchtig auf die Familie meiner Freundin. Ich bin leider nicht so aufgewachsen, dass die Familie das Wichtigste ist - durch diverse Gewalttaten innerhalb der Familie. Freunde wurden und sind mir einfach wichtiger geworden. Bei ihr ist es nicht so, was natürlich schön ist, aber ich fühle mich vernachlässigt dadurch. Ich sehe die Familie als Konkurrenz und auch, wenn sie extrem nett zu mir sind, bin ich absolut neidisch darauf dass meine Freundin ihnen genauso viel Aufmerksamkeit gibt wie mir. Wir ziehen bald zusammen und wenn sich das nicht ändert (was ich nicht glaube) trenne ich mich. Ich möchte jemanden, der genauso denkt, denn so halte ich es nicht mehr lange aus.

Beichthaus.com Beichte #00038555 vom 26.07.2016 um 17:28:28 Uhr (18 Kommentare).

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Zwei Wochen mit meinem Schwiegervater

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Zorn Hass Familie

Ich beichte hier anonym, weil mir das Ganze irgendwie peinlich ist und ich mich nicht traue, es irgendjemandem zu sagen. Die Beichte ist, dass mein Schwiegervater mich in den Wahnsinn treibt! Momentan ist er für zwei Wochen bei uns zu Besuch. Versteht mich nicht falsch. Ich mag meine Schwiegereltern sehr und gehe sogar mit meiner Schwiegermutter shoppen, aber sie haben komplett andere Ansichten als ich. An sich stört mich nicht, dass wir lange Besuch haben, da das in unserer Kultur üblich ist. Die Sache die mich stört, ist, dass er einfach ALLES durcheinanderbringt und ich hinterher räumen muss. Das ist bei meinem Mann nicht der Fall. Ich musste mich ins Schlafzimmer verkriechen, weil ich sonst vor Wut geschrien hätte, weil er den Fernseher auf unserem TV-Regal so weit vorzog, dass er bei der kleinsten Berührung heruntergefallen wäre. Der Grund? Er wird heiß. Ich schiebe den wieder zurück. Was macht er? Er steht auf und fängt an, an der Hinterwand des Regals zu fummeln. Auf die Frage, was er täte, kam dann: "Die Wand dahinten muss weg, weil der Fernseher eine Luftzirkulation benötigt."

Ich dachte, ich kriege einen Anfall. Natürlich wird der Fernseher heiß, wenn er 24 Stunden lang läuft. Ja, genau. Sogar nachts, wenn er schläft, muss der Fernseher anbleiben. Der Fernseher steht in einem TV-Regal von einem schwedischen Möbelhaus und da ist viel Platz drum herum. Die Fenster in meiner ganzen Wohnung sind den ganzen Tag geschlossen, bei dieser Hitze. Obwohl ich koche muss alles zu sein, weil er so empfindlich gegenüber Mücken ist. Bei mir stinkt es, wie noch nie zuvor und heiß ist es ebenfalls. Die haben eben eine Klimaanlage. Ich nicht. Er weiß einfach alles besser und stellt alles um bei uns. Vorgestern kam ich nach Hause, da hat er mein komplettes Wohnzimmer umgestellt. Es sei seiner Logik nach so besser. Was mich aber am meisten stört, ist, dass ich zwei Mal pro Tag kochen muss, also zwei verschiedene Gerichte, denn er isst nichts Aufgewärmtes vom Vortag. Ich rechnete meinem Mann die Sache vor und erklärte ihm, dass ich jetzt in zwei Wochen so viel kochen muss wie in vier Wochen, also wie in einem Monat. Ich arbeite auch und muss dazu noch den Haushalt machen.

Er verstaut seine persönlichen Sachen in meiner Vitrine. Da stehen Pokale aus meiner Jugendzeit, die ich hege und pflege und ein Kristallschachspiel (wovon er die Figuren in einen Plastikbeutel tat, weil die kaputt gehen könnten, und aufs Kristallbrett legte). Jetzt liegt da ein Blutdruckgerät, Reisepapiere, Schlüssel, Handy, Aufladegeräte und mein Mann und ich räumen unsere Dinge immer sofort weg. Wenn wir mal in Eile sind, dann eben später. Ich habe in meiner Wohnung freie Hand und mein Mann schreibt mir nichts vor. Ich redete bereits mit ihm über das Problem und er hatte es auch schon bemerkt. Leider traut er sich nicht, es seinem Vater zu sagen, da das als respektlos gilt. Er riet mir, die Zähne zusammenzubeißen. Ich habe echt Glück, dass er mich unterstützt und mit "hinterherläuft", aber stellt euch mal vor, ihr kommt in eure Wohnung, nach nur zwei Stunden Abwesenheit, und ihr habt das Gefühl in einer fremden Wohnung zu sein, weil einfach alles komplett umgestellt worden ist. Ich weiß nicht, was ich machen soll, denn ich verhalte mich bei ihnen doch auch nicht so. Er sagt, dass es keinen Sinn ergibt. Meine Beichte ist also, dass mich das sehr stört und ich zugeben muss, dass er bei mir persönlich nicht willkommen ist, da er mein Leben auf den Kopf stellt. Eigentlich müsste mich das nicht stören, aber ich bin in meiner eigenen Wohnung sehr reinlich.

Beichthaus.com Beichte #00038552 vom 25.07.2016 um 21:32:30 Uhr (34 Kommentare).

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