Wie kurze Haare mein Leben veränderten

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Aggression Hass Gewalt Boshaftigkeit Marienhafe

Seit ich mir die Haare abgeschnitten habe, verspüre ich eine gewisse, mich beunruhigende Aggressivität. Ich habe mir die Haare damals auf Anraten meiner Freunde abgeschnitten, sie behaupteten, es würde meine freundlichen Augen betonen - wie sie sich doch täuschten. Seit meine schwarzen Locken weg sind, habe ich meinen Hamster getötet, er widerte mich einfach an - immer nachts dieses Knabbern, dieses Rascheln. Ich konnte es nicht mehr hören und habe ihn mit dem Bettkissen erstickt. Meinen schockierten Eltern habe ich damals erzählt, es sei ganz normal, dass Hamster nach drei Jahren sterben, sie glaubten mir. Später begann ich damit, andere und jünger Kinder in meiner Schule mit Prügeln zu drohen. Manchmal steckte ich sie auch einfach so in Mülleimer. Es wurde immer schlimmer mit mir, meine Lehrer wussten nicht mehr, wie sie mit mir zurecht kommen sollten.

Meine Mitschüler fürchtete mich und ich wurde nur einsamer und wütender. Wütend auf diese Gesellschaft, die es erlaubte, mich so werden zu lassen, die es nicht schaffte, den ehemals harmlosen Durchschnittsmenschen, der sich nun in einen innerlich zerrissen Dämonen verwandelt hatte, wieder zu besänftigen, ihn zu heilen. Die Jahre vergingen, es erfolgt nie eine Verurteilung oder gar eine Anzeige gegen mich, immer schaffte ich es, meine Ausbrüche zu verschleiern - oder zumindest ihre Folgen. So konnte ich ungestört eine Ausbildung beginnen und lernen mit meiner Wut umzugehen. Heute bin ich Beamter, verheiratet und habe zwei normale Kinder. Mein letzter Wutausbruch liegt nun genau ein Jahr zurück.

Beichthaus.com Beichte #00023207 vom 27.11.2007 um 01:06:46 Uhr in Marienhafe (19 Kommentare).

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Geräusche beim Doggystyle

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Fetisch Engherzigkeit Sex Arolsen

Mein Bettgestell hat eine erhöhte Holzwand an der Kopfseite. Wenn ich darauf ein Mädel Doggystyle nehme, stoße ich ab und an etwas fester zu, sodass sie vorne den Kopf am Holz anschlägt. Natürlich entschuldige ich mich dann mit einem Grinsen im Gesicht - sieht sie ja nicht. Denn insgeheim liebe ich das dumpfe Geräusch und mache es immer wieder.

Beichthaus.com Beichte #00023203 vom 25.11.2007 um 01:44:02 Uhr in Arolsen (19 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Warum wollen Frauen immer nur Arschlöcher?

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Begehrlichkeit Ungerechtigkeit Zorn

Ich (m/20), habe eine gut 3-jährige Beziehung hinter mir und finde seit geraumer Zeit einfach keine neue Freundin mehr. Ich sehe nicht gerade schlecht aus, sportliche Figur, aufgeschlossen, redegewandt, humorvoll - eigentlich der ganze Kram, von dem man meint, dass es bei den Mädels darauf ankommt. Trotzdem klappt es einfach nicht. Ich habe so langsam die Vermutung, dass ich einfach zu nett bin. Ich kann mit Frauen reden, ohne dass es langweilig wird. Für Unterhaltung sorgen, ihnen Aufmerksamkeit schenken und mich gut auf sie einstellen. Wahrscheinlich sogar zu gut, weil es bisher immer nur auf die: "Du bist mein bester Freund, mehr aber auch nicht"-Schiene hinausgelaufen ist. Ich habe mich, seitdem mich die Ex in Ruhe lässt, in das eine oder andere Mädel aus dem mehr oder weniger engeren Freundeskreis verschossen. Habe mit ihnen vieles unternommen, habe sie abgeholt und nach Hause gefahren. Das volle Programm eigentlich.

Ich habe Trost gespendet, wenn es mal Ärger gab und ihnen den Rücken gestärkt, wenn sie es brauchten. Langeweile, Streit oder sonstige negative Ereignisse zwischen ihnen und mir kamen nie auf, aber als es dann mal Ernst wurde, die entfachte Liebe zu gestehen, war nie mehr drin, als die gute Freundschaft. Und so bin ich dann mehrfach der beste Freund von meinen mich nicht liebenden Flammen, den man dann immer mit den eigenen Beziehungsproblemen volllabern kann. Ich meine, ich helfe ja gerne, aber Mädels, ihr könntet es so einfach und schön bei mir haben. Ich würde mir für diese Mädels ein Bein ausreißen und alles tun, damit diese glücklich sind, aber nein - die lachen sich lieber irgendwelche schmierigen Fremdgänger, Schläger oder sonstiges asoziales Pack an. Die haben allesamt kein Geld, kommen aufgrund ihrer Herkunft in keinen Club rein und behandeln ihre Freundinnen wie den letzten Dreck. Aber sie sind ja so verliebt und können nicht loslassen.

Hallo? Wo ist da die Logik? Ich könnte meiner Freundin wenigstens etwas bieten. Habe Manieren, Geld, Stil, einen durchaus positiven sozialen Status, bin aufrichtig und aufopferungsvoll. Das mag jetzt vielleicht alles sehr überheblich und angeberisch klingen, jedoch im Vergleich zu den Kerlen, die meine Wunschposition eingenommen haben, ist das Tatsache. Eifersucht? Mag sein, aber auf was eifersüchtig sein? Auf die Fähigkeit, ein dämliches Arschloch sein zu können? Nicht wirklich, oder? Muss man denn wirklich Frauen schlecht behandeln, damit sie einen lieben? Ganz im Ernst, das kann ich nicht einmal, wenn ich mich anstrengen würde. Naja, das musste mal raus. Danke fürs Lesen.

Beichthaus.com Beichte #00023200 vom 19.11.2007 um 03:26:32 Uhr (28 Kommentare).

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Verhältnis mit meinem Lehrer

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Schamlosigkeit Maßlosigkeit

Ich (w/21) hatte zu Schulzeiten etwas mit meinem Lehrer. Ich habe das Verhältnis nie für Notenzwecke ausgenutzt, weil es dabei um viel mehr ging. Er war und ist verheiratet und hat Kinder. Seine Frau weiß es mittlerweile, hasst mich abgrundtief und hat ihn nicht verlassen. Jetzt haben wir keinen Kontakt mehr wegen ihr. Wenn ich sie mal sehen sollte, werde ich ihr ganz fies ins Gesicht grinsen und sie lieb grüßen.

Beichthaus.com Beichte #00023196 vom 10.11.2007 um 23:11:15 Uhr (15 Kommentare).

Gebeichtet von meditak
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Meine Taschenmuschi bei dem Nachbarn

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Peinlichkeit Feigheit Engherzigkeit Masturbation Nachbarn

Ich (m/18) habe mir vor einem Jahr eine Taschenmuschi zugelegt und regelmäßig benutzt. Irgendwann wurde mir das zu langweilig. Ich hatte Angst, dass meine Eltern die Taschenmuschi entdecken, wenn ich sie in den Müll schmeiße. Also bin ich abends um 10 Uhr raus und habe sie im Mülleimer unserer Nachbarn gelegt, wo ein 15-jähriger Junge lebt. Die Familie ist sehr christlich (kein Fernsehen, kein Sex vor der Ehe). Die Mutter von den Jungen hat am nächsten Morgen zufällig in die Mülltonne geguckt, die Taschenmuschi entdeckt und mit reingenommen. Ich habe dann später erfahren, dass sie ihm das Taschengeld gekürzt haben und er hat einen Monat Hausverbot bekommen, außerdem haben die Eltern es fast jedem erzählt: Er solle seine Sünde einsehen. Als die Mutter mit meiner Mutter darüber geredet hat und es mir am Abend erzählt hat, konnte ich mein Lachen nicht verkneife. Seither zwinkere ich dem Jungen zu und mache Wichsbewegungen, wenn ich ihm begegne. Es tut mir leid, ich werde jedoch niemals die Wahrheit erzählen.

Beichthaus.com Beichte #00023193 vom 08.11.2007 um 07:46:13 Uhr (16 Kommentare).

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