Kein Respekt vor Männern

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Boshaftigkeit Selbstsucht Morallosigkeit Greifenstein-Nenderoth

Ich (w) nutze die Wirkung, die ich auf das andere Geschlecht ausübe, gnadenlos aus. Ich bringe die Jungs dazu, sich in mich zu verlieben, nur um sie danach eiskalt abblitzen zu lassen. Und das so, dass man mir nichts Schlechtes nachweisen kann und ich als Unschuldslamm dastehe. Komischerweise scheint niemand mein Spiel zu durchschauen, eher im Gegenteil. Mein "Marktwert" steigt und steigt. Es tut mir zwar sehr leid für diese Jungs, aber ich brauche das. Ich wurde vor knapp einem Jahr von einem Typ hintergangen, für den ich heute noch alles tun würde. Als ich herausgefunden habe, dass er mich die ganze Zeit nur verarscht und ausgenutzt hat, habe ich meinen letzten Respekt vor der Männerwelt verloren. Hiermit beichte ich also, dass ich unschuldigen Kerlen das Herz breche, um mich indirekt an meinem Vater und meinem Ex-Freund zu rächen. Ich bitte um Verzeihung.

Beichthaus.com Beichte #00032482 vom 30.12.2013 um 06:37:50 Uhr in Greifenstein-Nenderoth (28 Kommentare).

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Stromausfall an Weihnachten

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Boshaftigkeit Engherzigkeit Arbeit Weihnachten Zaußwitz

Stromausfall an Weihnachten
Ich arbeite bei einem regionalen Energieversorger. Ein Kollege bat mich Heiligabend zu einem Haus, das zwei Dörfer weiter steht, zu fahren, das keinen Strom hat. Einfach, weil er gerade eine andere Störung bearbeitete und dort noch eine Weile brauchen würde. Da man einem Kollegen natürlich gerne mal aus der Patsche hilft, erklärte ich meiner Familie kurz, was Sache ist, und bin dann zu der Adresse gefahren. Ein alter Mann hat mich dann "begrüßt" und sich gleich mal beschwert, warum das so lange gedauert hat. Dabei war ich keine fünfzehn Minuten nach seinem Anruf bei ihm. Aber gut - der Mann hatte an seinem Verteiler herumgespielt und die Haussicherung abgeschossen. Auf meine Frage, ob er am Heiligen Abend nichts Besseres zu tun hat, als an seiner elektrischen Anlage herumzupfuschen hat er mich mit derbsten Schimpfworten bedacht. Ich meinte dann nur, dass es schon okay ist und dass ich nur eine neue Sicherung einsetzen muss, ehe ich wieder gehen könne. Seine Antwort war allerdings, dass ich ein dummes Arschloch bin und mich gar nicht erdreisten brauche, da er den Einsatz nicht zahlen würde. Also habe ich ihm höflich erklärt, dass ich in meiner Freizeit zu ihm gefahren bin, und ohnehin nichts aufgeschrieben hätte - während der Kollege sicherlich noch einige Stunden gebraucht hätte. Aber anstatt mir dann zu danken, dass ich diese Mühe auf mich genommen habe, fragte er mich, wie dumm man doch sein muss, um in seiner Freizeit eine Störung zu beheben. Und dann ist mir der Kragen geplatzt!

Ich hätte einfach eine neue Sicherung einbauen können, und hätte dann gehen können. Da seine Anlage und die Hauptleitung aber schon ziemlich ramponiert waren, habe ich nach Rücksprache mit der Leitstelle das Einsetzen der Sicherungen verweigert - mit der Berufung auf Gefahr im Verzug. Dann habe ich noch ein paar Fotos zur Dokumentation gemacht und weg war ich. Ich möchte hiermit also beichten, dass ich einem verbitterten, alten Mann an Weihnachten ohne Strom zurückgelassen habe, weil sein Verhalten absolut unmöglich war. Und das bleibt auch so, bis ein Elektriker die Anlage überprüft und sein OK für die Konstruktion bei uns abgibt. Für die Einschaltung des Stroms werden also noch ein paar Tage vergehen. Aber andererseits kann ich mit der Schuld auch gut leben, denn sollte etwas mit der Anlage passieren, bin ich voll haftbar, da ich den Zustand der Elektrik ja begutachten konnte und dann auch geduldet hätte. Und damit gehört der Schwarze Peter jetzt der zuständigen Elektrofirma. Ich bitte dennoch um Absolution für mein Verhalten.

Beichthaus.com Beichte #00032460 vom 25.12.2013 um 20:57:01 Uhr in 04758 Zaußwitz (Oschatzer Strasse) (23 Kommentare).

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“Beichte

Alles für den Sitzplatz

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Lügen Selbstsucht Morallosigkeit Engherzigkeit Bahn & Co. Zürich

Es war an einem kalten Donnerstagabend und ich hatte gerade einen anstrengenden Tag in der Schule hinter mir. Der Gedanke, das Ganze morgen wieder durchmachen zu müssen, machte mich einfach fertig. Und als ich in den Zug stieg, um meine recht lange Zugfahrt anzutreten, musste ich feststellen, dass zu allem Überfluss sogar Stehplätze Mangelware waren und der Zug einfach hoffnungslos überfüllt war. Ich wartete ein paar Stationen, aber der Zug wurde nur immer voller. Dann kam ich auf die geniale Idee, einfach jemanden von seinem Sitzplatz zu verscheuchen. Und ein Mädchen, das seine Sporttasche unter dem Sitz verstaut hatte, schien mir das perfekte Opfer. Ich packte mir also heimlich die Tasche und niemand hinderte mich daran. Einige waren zu sehr mit ihren Smartphones beschäftigt, die sie fünf Zentimeter vor ihrer Nase hielten, genau wie das Mädchen selbst. Anderen war es schlicht und einfach egal. Ich habe die Tasche dann irgendwo am Ende des Abteils abgestellt. Ich sprach sie darauf an und erzählte ihr, dass so ein Typ versucht hätte, ihre Tasche zu klauen - sie aber am Ende des Abteils wieder abgestellt hätte. Sie schaute mich dann eine Weile an und erwartete wohl, dass ich die Tasche für sie hole. Schließlich stand sie dann auf, bedankte sich für die Info und drängelte sich zum anderen Ende des Abteils durch. Und ich setzte mich einfach hin. Als sie zurückkam, sah sie mich natürlich dort sitzen und starrte mich eine ganze Weile lang ausdruckslos an. Ich schmunzelte zurück und sah dann einfach weg. Sie wechselte scheinbar kurz darauf ins nächste Abteil. Ich sehe sie oft auf dieser Strecke, ihre ganze Clique verstummt, wenn ich mal zufällig am Bahnsteig oder im Zug vorbeilaufe. An ihrer Schule bin ich wohl bekannt als "das Arschloch, das im Zug die Leute verarscht."

Beichthaus.com Beichte #00032448 vom 23.12.2013 um 19:28:30 Uhr in 8000 Zürich (Stadelhofen) (12 Kommentare).

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Das Geschenk für meinen Chef

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Rache Ekel Boshaftigkeit Weihnachten Chef

Ich hatte heute meinen letzten Arbeitstag in meiner Firma. Mein Vorgesetzter tyrannisiert mich seit dem Tag, an dem ich angefangen habe. Er ist auch der Grund, warum ich gekündigt habe. Die Aufgaben, die ich erhalten habe, waren reine Schikane und völlig sinnlos. Ich durfte zum Beispiel - als im Sommer nichts zu tun war - alte Computer mit neuen Programmen versehen, anstatt meine Überstunden abzufeiern. Und es war ihm dabei ganz gleich, dass diese Computer nicht genutzt werden. Heute ist es recht ruhig in der Firma, ich glaube, ich bin der Einzige im gesamten Stockwerk - und ich hatte eine tolle Geschenkidee für meinen Chef. Ich nahm einen kleinen Karton und habe eine dicke Wurst hineingelegt. Dazu habe ich dann eine kleine Fahne gebastelt, die ich mit "Frohe Weihnachten, du Arsch" beschriftete und hineinsteckte. Zum Schluss wurde das Ganze mit Geschenkpapier verpackt und mit einem Schleifchen verziert. Das stinkende Geschenk steht jetzt in seinem Büro - in dem ich auch ein paar Unterlagen geschreddert und in den Regenschirmhalter gepullert habe. Im Nachhinein tut es mir schon leid, aber Rache muss sein.

Beichthaus.com Beichte #00032447 vom 23.12.2013 um 13:58:26 Uhr (14 Kommentare).

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Porsche auf Firmenkosten

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Waghalsigkeit Selbstsucht Falschheit Arbeit Auto & Co. Langenleuba-Niederhain

Ich arbeite bei einer namhaften Versicherung im Außendienst. Letzte Woche wollte ich mir bei der neuen Leasingfirma über das Internet mein zukünftiges Dienstfahrzeug bestellen, jedoch war dort mein Account noch nicht eingerichtet - wahrscheinlich hat mich irgendein Trottel aus unserer Firma dort nicht angemeldet. Bei allen anderen funktioniert es, nur bei mir nicht. Ich bin dann zu meinem Chef gegangen und habe ihm das Problem geschildert. Er meinte nur, dass ich dann womöglich bald ohne Auto dastehe, da die Frist zum alten Dienstfahrzeug schon in zwei Monaten abläuft und ich es dann natürlich abgeben muss. Er sagte mir, dass ich einfach über seinen Account reingehen und dann über seinen Namen bestellen soll. Zudem sagte er, ich solle mir das Auto bestellen, das ich will. Egal welches. Abgerechnet wird der Eigenanteil dann per Lastschrift. Ich möchte beichten, dass ich ihn beim Wort genommen und mir einen Porsche Carrera bestellt habe. Meine Kollegen haben in ihren Accounts hingegen nur Fahrzeuge freigeschaltet bekommen, die zu ihrem Verdienst passen. In der Regel also so etwas wie einen A4 Avant, einen 3er Kombi oder den guten alten Passerati. Den Vertrag habe ich ausgedruckt, ihm hingelegt und nach seiner Unterschrift gefragt. Und wie so oft hat er es sich nicht durchgelesen, weil er ein desinteressiertes altes Arschloch ist, dem alles am Popo vorbeigeht. Ich bin wirklich gespannt, wie die Geschäftsleitung reagiert, wenn der Händler mit meinem neuen Auto vorfährt. Das Ganze läuft schließlich über meinen Chef und vertraglich bin ich eigentlich komplett abgesichert.

Beichthaus.com Beichte #00032429 vom 19.12.2013 um 22:54:55 Uhr in Langenleuba-Niederhain (22 Kommentare).

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