Die bessere Schwester

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Neid Verzweiflung Engherzigkeit Familie

Ich bin total neidisch auf meine jüngere Schwester. Es kommt mir so vor, als wäre ihr im Leben immer alles in den Schoß gefallen, während ich kämpfen musste. Schon als wir klein waren, war sie immer der Liebling und meine Eltern haben uns immer verglichen. Dabei habe ich immer schlechter abgeschnitten, weil sie besser in der Schule war - obwohl ich fast zwei Jahre älter bin. Ich erinnere mich noch an Situationen, in denen ich mich unglaublich angestrengt und gehofft habe, auch mal gelobt zu werden und dann unfassbar enttäuscht war, weil es nie funktioniert hat. Ich weiß nicht, wieso, aber das sitzt so tief, dass mir die Tränen kommen, wenn ich darüber schreibe. Als ich noch klein war, beschlossen meine Eltern dann, uns gläubig zu erziehen. Bald waren meine Schwester und ich auch ziemlich begeistert von Jesus, und wie Kinder so sind, erzählten wir das auch in der Schule. Während die Klassenkameraden meiner Schwester damit total locker umgingen, wurde ich dafür gemobbt. Irgendwie hat das mein ganzes Selbstvertrauen noch mehr zerstört und deshalb ging es fast meine gesamte Schulzeit so weiter.


Ich war irgendwie immer das Opfer, während meine Schwester immer beliebter wurde. Irgendwann hatte ich keine Lust mehr auf christliches Zeug, weil es mir zu oberflächlich wurde und ich mit der Einstellung vieler Christen in dieser Gemeinde nicht einverstanden bin. Für meine Schwester war diese Kirche wie eine zweite Familie, sie ist da praktisch groß geworden. Vor sechs Monaten hat sie dort dann auch ein Freiwilliges soziales Jahr begonnen. Es ist total leicht für sie, da sie sowieso fast jeden Tag dort war und mit den Menschen und Arbeiten vertraut ist. Ich hingegen sitze zu Hause, weil ich keinen Ausbildungsplatz gefunden habe, bin wegen dieser Mobbing-Geschichte in psychologischer Behandlung und schäme mich, weil ich neidisch auf meine kleine Schwester bin. Ich liebe sie ja, immerhin ist sie meine Schwester. Aber ich komme mir so unendlich dumm und minderwertig vor und weiß nicht, was ich dagegen tun soll.

Beichthaus.com Beichte #00032796 vom 01.03.2014 um 06:16:07 Uhr (9 Kommentare).

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Beherrscht von der Sexsucht

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Masturbation Maßlosigkeit Sucht

Ich (w/22) möchte beichten, dass ich einfach dauernd an Sex denke. Ich beziehe jegliche Kleinigkeiten auf sexuelles Handeln und denke ständig daran, wann ich die nächste Gelegenheit bekomme, wieder so richtig durchgenommen zu werden. Ich bin ein treuer Mensch und bin auch momentan in einer Beziehung aber ich muss sagen, dass ich schon ab und an daran denke, die Beziehung zu beenden, weil ich nicht das bekomme, was ich brauche. In manchen Zeiten ist es sogar so schlimm, dass ich es mir auch auf der Arbeit selbst besorge. Es ist schon öfter vorgekommen, dass ich dann für ein paar Minütchen auf dem Klo verschwinde, um genüsslich an mir selbst herumzuspielen. Und irgendwie gibt mir das auch einen extra Kick. Ich war sogar schon einmal so weit, dass ich mich im Büro unter dem Schreibtisch an meinem empfindlichsten Punkt gestreichelt habe. Ich träume davon, es einfach überall zu treiben oder mich zu fingern - auch im Fitness Center war ich schon fast überall unanständig. Ich würde es mir auch ganz gerne mal im Bus besorgen, da vibriert es so schön. Ich bitte um Absolution für meine extreme Sexsucht, denn ich kann mich deshalb oft auch nicht konzentrieren und bin unaufmerksam.

Beichthaus.com Beichte #00032795 vom 28.02.2014 um 12:00:51 Uhr (15 Kommentare).

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Verliebt in einen Mörder

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Verzweiflung Begehrlichkeit Familie

Ich (w/39) habe vor Kurzem einen Mann kennengelernt, der zurzeit noch eine Haftstrafe wegen Totschlags absitzt. Er befindet sich im offenen Vollzug und kommt voraussichtlich diesen Sommer aus dem Gefängnis, weil er dann seine komplette Strafe abgesessen hat. Ich weiß, dass er es bitter bereut, seine Ex-Freundin damals im Streit erwürgt zu haben und er leidet auch noch immer darunter, ein Menschenleben auf dem Gewissen zu haben. Aber ich habe mich in ihn verliebt und mir ist bewusst, dass es nicht einfach wird, zumal er sein Leben außerhalb des Gefängnisses ja wieder auf die Reihe bekommen muss. Ich möchte ihm dabei helfen und ihn unterstützen, er kann nach seiner Entlassung erst einmal bei seinen Eltern unterkommen, die stets zu ihm gehalten haben. Auch er möchte eine Beziehung mit mir aufbauen, lässt mir aber alle Zeit der Welt, denn ihm ist selbst klar, wie schwer es für seine Umwelt sein muss, im Alltag auf einen verurteilten Mörder zu treffen. Für mich ist er allerdings ein sehr liebenswerter Mensch, der viele gute Seiten hat.

Natürlich sind Freunde, meine Familie und besonders mein Sohn (19) entsetzt und warnen mich, dass mir das gleiche Schicksal wie seiner Ex-Freundin drohen könnte. Aber ich weiß doch, dass er seine Tat zutiefst bereut und ein ganz normales Leben führen will. Nun hat mich mein Sohn vor die Wahl gestellt: Wenn ich weiterhin Kontakt zu diesem Mann habe, wird er ausziehen und will dann nichts mehr von mir wissen. Sämtliche Gespräche blockt er ab. Ich weiß, als Mutter müsste ich mich sofort für meinen Sohn entscheiden, denn ich verstehe seine Ängste, aber da ist eben auch dieser Mann, für den ich viel empfinde und mit dem ich eine gemeinsame Zukunft aufbauen will. Ich fühle mich sehr elend, die Situation ist ziemlich kompliziert. Es tut mir leid, dass ich einen Mörder liebe.

Beichthaus.com Beichte #00032792 vom 27.02.2014 um 18:02:36 Uhr (41 Kommentare).

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Nacktbilder aus meiner Kindheit

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Verzweiflung Feigheit Kinder

Ich (w) habe keinen Kontakt zu meiner Mutter. Sie hat nie Interesse an mir gezeigt und meine Eltern trennten sich sehr früh. Als ich ungefähr sieben Jahre alt war, hatten wir noch losen Kontakt und ich besuchte sie ab und zu. Einmal jedoch verlangte sie von mir, dass ich mich ausziehe, damit sie Fotos von mir machen kann. Sie sagte das sei nichts Ungewöhnliches und "zur Erinnerung" später. Es fühlte sich zwar falsch an, mich nackt fotografieren zu lassen, jedoch wollte ich meiner Mutter nicht missfallen - in der Hoffnung, mehr Zuneigung von ihr zu kriegen. Erzählt habe ich es auch niemandem, da ich nicht wollte, dass die seltenen Treffen verboten werden. Mittlerweile weiß ich jedoch, dass meine Mutter nach der Trennung schon öfter wegen dubioser Geschäfte vor Gericht stand und ich möchte mir nicht vorstellen, was mit den Bildern von damals passiert ist. Ich beichte also, dass ich mich immer noch nicht traue, darüber zu sprechen, und dass mir extrem übel wird, wenn ich daran zurückdenke. Obwohl ich natürlich weiß, dass ich darüber eigentlich nicht schweigen sollte. Ich fühle mich allerdings so hilflos und frage mich oft, ob ich mir das vielleicht nicht doch nur eingebildet habe.

Beichthaus.com Beichte #00032791 vom 27.02.2014 um 22:14:21 Uhr (11 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Hentais in der Manga-Abteilung

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Peinlichkeit Schamlosigkeit

Ich (m/20) wollte meinem ehemaligen besten Freund damals zum 18. Geburtstag ein besonderes Geschenk machen. Ich lese und sammle ziemlich gerne Mangas. Und ich konnte schließlich einen Freund dazu bewegen, mit mir in die Manga-Abteilung zu kommen. Leider ist dieser davon überzeugt, dass Mangas nur perverse Sachen beinhalten. Also habe ich zu ihm gesagt, dass er irgendeinen Manga aus dem Regal holen und auf irgendeiner Seite aufschlagen soll, es wird bestimmt nichts Perverses abgebildet sein. Dies tat er dann auch und dummerweise holte er sich einen Yaoi-Hentai (Schwulen-Hentai) aus dem Regal. Auf der Seite waren dann zwei Liebende abgebildet, gegen eine Badezimmerwand gepresst und der eine hatte jeweils den Finger des anderen im Arsch. Die Manga-Abteilung war übrigens genau neben der Kinderabteilung, kleine Kinder hatten also ohne Probleme Zugriff auf solche Werke. Nachdem wir uns dann schlapp gelacht hatten, waren wir überzeugt davon, dass es das perfekte Geschenk für den besagten Freund war. Ich ging damit schließlich zur Kasse und musste einen vielsagenden, extrem peinlichen Blick des Kassierers ertragen. Ein paar Wochen später habe ich erfahren, wie die Eltern des beschenkten Kumpels sein Geschenk bei ihm im Zimmer gefunden haben und dass er ein extrem peinliches Gespräch mit diesen führen musste.

Beichthaus.com Beichte #00032790 vom 27.02.2014 um 08:56:27 Uhr (10 Kommentare).

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